Yamaha Montage (Keyboard/Workstation)

Leute,
der Montage hat 8 Elemente/Layers pro Program. Der Kronos hat 2 Elemente mit jeweils 8 Velocity Stufen pro Element. Also, der Montage hat eben 8 Velocity Stufen, der Kronos hat 16.
Im Montage kann man doch pro Element Multisamples laden, die aus wie vielen Velocity-Stufen bestehen können? 128? Das wären dann 1.024 Velocity-Stufen pro Voice bzw. pro Part, wenn es hoch kommt.
 
Man mag es als nicht zeitgemäß empfinden, dass man zwei Parts nicht durch ein und dasselbe Insert Effekt routen kann, dafür aber hat der Montage 32 Insert Effekts zur Verfügung im Vergleich zu den 12 von Kronos. Mehr als das Doppelte. Wir sind wieder bei der Erbsenzählerei angelangt.

Naja, was heißt Erbsenzählerei. Es ist definitiv nicht zeitgemäß ;) Egal wie viele Inserts der hat. Das eine hat ja mit dem anderen nichts zu tun. Es geht ja hier eher um den Workflow.... dass man zweimal gleiche Parameterwerte eintragen muss. Außerdem sag ich ja gar nicht, dass der Kronos da besser ist. wer immer nur mit anderen Geräten vergleicht, kommt nie auf neue Ideen (naja... "neu").

Im Montage kann man doch pro Element Multisamples laden, die aus wie vielen Velocity-Stufen bestehen können? 128? Das wären dann 1.024 Velocity-Stufen pro Voice bzw. pro Part, wenn es hoch kommt.

Dachte ich auch. Zumindest kam ich bisher nie an Limits...
 
Genau. Das wären dann 1024 Velocity Stufen. Das Problem ist nur, dass Yamaha beim CFX Piano die Velocity Stufen als separate Multisamples anbietet und nicht vereint in einem einzelnen Multisample.
 
Und wieso machen sie das so?
 
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Genau. Das wären dann 1024 Velocity Stufen. Das Problem ist nur, dass Yamaha beim CFX Piano die Velocity Stufen als separate Multisamples anbietet und nicht vereint in einem einzelnen Multisample.
Ähmm... das muss man nicht verstehen, oder?
 
Naja, was heißt Erbsenzählerei. Es ist definitiv nicht zeitgemäß ;) Egal wie viele Inserts der hat. Das eine hat ja mit dem anderen nichts zu tun. Es geht ja hier eher um den Workflow.... dass man zweimal gleiche Parameterwerte eintragen muss. Außerdem sag ich ja gar nicht, dass der Kronos da besser ist. wer immer nur mit anderen Geräten vergleicht, kommt nie auf neue Ideen (naja... "neu").

Ja, da hast du recht, aber wenigstens hier sind sich alle Hersteller einig: Korg gibt dir die Freiheit völlig frei zu routen, dafür aber auf nur 12 Effekte begrenzt. Yamaha erlaubt bis zu 2 Inserts pro einzelnen Patch, diese werden dafür aber automatisch in den Multi Mode übernommen. Und da habe ich persönlich keine Bedarf zwei Parts in ein und dasselbe Insert Effekt zu routen da sowieso die Inserts für alle Parts mit übernommen werden.

Und wieso machen sie das so?

Da müsste man Yamaha fragen. Dann kann ich aber genauso Roland fragen warum die immer noch nur bis zu vier Layer pro Patch erlauben, oder warum Korg nur 2 Oszillatoren pro Program! ;)
 
Das einzige was man kann ist manuell alle Samples in das Keyboard zu laden und dann aufs Neue die Multisamples direkt im Gerät wieder herzustellen.
Ich greife jetzt mal das auf. Man kann also direkt auf dem Montage Multisamples bearbeiten? Kann man dabei keine Velocity-Stufen in den Multisamples bearbeiten?... Oder mal angenommen, man würde ein Multisample mit mehreren Velocity-Stufen laden. Könnte man dann direkt auf dem Montage die Velocity-Bereiche verändern?
 
Ähmm... das muss man nicht verstehen, oder?

Hier die Erklärung:

Ein Multisample kann bei Yamaha auch Velocity Layers enthalten! Ein einzelnes Multisample bei Yamaha kann bis zu 128 verschiedene Velocity Layers enthalten.

Da jede Voice bzw. Program/Patch bei Yamaha aus bis zu acht Elementen/Layers besteht, bedeutet das, dass ein einzelnes Layer ein Multisample enthalten kann, welches bis zu 128 Velocity Layers enthalten kann!

Ich kann also ein Piano Multisample haben, welches in sich schon 128 Velocity Stufen beinhaltet. Dann habe ich die übrigen 7 Elemente noch frei für andere Multisamples, alles innerhalb eines einzelnen Patches.
--- Beiträge wurden zusammengefasst ---
Ich greife jetzt mal das auf. Man kann also direkt auf dem Montage Multisamples bearbeiten?

Ja.

Kann man dabei keine Velocity-Stufen in den Multisamples bearbeiten?... Oder mal angenommen, man würde ein Multisample mit mehreren Velocity-Stufen laden. Könnte man dann direkt auf dem Montage die Velocity-Bereiche verändern?

Doch, kann man.

Ehrlich gesagt, ich habe es noch nicht probiert, einzelne geladene Multisamples nachträglich zu bearbeiten, aber man kann definitiv einzelne Samples zu einem Multisample zusammensetzen und dazu gehört auch dass man die Velocity Werte für jedes einzelne Sample einstellen kann.
Mit anderen Worten:
Für ein Sample wie z.B. Piano C1 PP kann man die Zone einstellen, z.B. C1-Es1, aber auch den Velocity Wert, z.B. 1-35.

Man kann also für dieselbe Tonhöhe mehrere Samples laden und sie auf verschiedene Velocity Werte einstellen und alles als ein einziges Multisample abspeichern.
 
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Ich kann also ein Piano Multisample haben, welches in sich schon 128 Velocity Stufen beinhaltet. Dann habe ich die übrigen 7 Elemente noch frei für andere Multisamples, alles innerhalb eines einzelnen Patches.
Das erklärt immer noch nicht, warum dann bei einem Piano mit 10 Velocitystufen zwei Parts benötigt werden. So einfach wie in der Theorie scheint es dann ja nicht zu sein...

Wie auch immer.

Es geht ja letztlich nicht ums Aufrechnen, welche Architektur besser ist - alle haben ihre Vor- und Nachteile auf dem Papier wie auch in der Praxis (und je nach Schwerpunkt der Anwendung noch nichtmal für jeden die gleichen).
Es ging eigentlich darum, dass Yamaha im Ergebnis teilweise schwer nachvollziehbare Einschränkungen und "Rolands" produziert hat.

Wenn man nach ein paar Jahren als Antwort auf die GB-schweren Libraries der Konkurrenz dann unbedingt "mehr Velocitystufen" in seinem Vorzeigepiano haben möchte, dann ist es irgendwo peinlich, wenn man dafür dann den Multimode bemühen muss und es zu hörbaren Verzögerungen beim Spielen kommt (wenn das denn reproduzierbar ist).
 
Das erklärt immer noch nicht, warum dann bei einem Piano mit 10 Velocitystufen zwei Parts benötigt werden. So einfach wie in der Theorie scheint es dann ja nicht zu sein...

Aus dem einfachen Grund weil Yamaha die neuen Piano Samples im Rom ausschließlich als einzelne, separate Layers anbietet und sie nicht in einem Layer vereint hat, wie sie das sonst bei vielen Multisamples für akustische Instrumente machen. Das ist also keine Theorie sondern ein Feature, genauso wie bei Kurzweil. Natürlich, es bleibt die berechtigte Kritik, dass sie leider derzeit im Rom kein einheitliches Multisample für das neue CFX Piano anbieten, welches all die Velocity Layers vereinen würde. Dadurch hätte man dann noch 7 Elemente oder Layers frei.

Verzögerungen sind nicht das Resultat des multitimbralen Betriebs, sondern ein Fehlverhalten. Außerdem ist der Montage immer im multitimbralen Betrieb. Und da gibt es Pianos die sind auf vier Parts ausgelegt und es gibt Pianos die benutzen nur einen Part. Wir drehen uns hier im Kreis und kritisieren ein System welches so fast identisch bei der Konkurrenz besteht und gebraucht wird, wenn wir jetzt die reinen Zahlen über Anzahl der Elemente und Layers mal ausser Acht lassen.

Ich habe jetzt eine Aufnahme direkt im Montage gemacht:
Ich habe mit der linken und der rechten Hand vierstimmige Akkorde gespielt, also zusammen 8 Stimmen pro Anschlag. Ein Teil ist mit gedrückter Sustain Pedale, dann wieder ohne. Bis auf kleine rhythmischen Unebenheiten höre ich absolut keine Verzögerung wenn ich spiele, noch höre ich eine Auflösung der achtstimmigen Akkorde in etwas was nach Arpeggio klingen würde.

https://soundcloud.com/user-995680819/montage-cfx-concert

Ich möchte noch einmal an den Beitrag von FantomXR anknüpfen und die Einstellung von EQ und Compressor, die er als unfassbar umständlich im Falle des Pianos bezeichnet. Ich möchte mich diesem Eindruck nicht widersetzen, jeder mag für sich beurteilen wie ihm die Bedienung ausfällt, ich möchte aber für die Nicht-Besitzer kurz erklären wie das im Montage gehandhabt wird.

Effekte können als Inserts pro Part eingestellt werden. Jeder Part ist ja eine einzelne Voice oder Program. Und im Part Edit Mode hat man dann auch den entsprechenden Effekt Reiter. Dort kann man 2 beliebige Effekte als Inserts auswählen und einstellen, und zusätzlich noch einen separaten EQ.

Wenn man im Edit Mode ist, dann fungieren die Taster rechts vom Bildschirm als Auswahl-, Mute- und Solo Taster für die einzelnen Parts. Somit kann man blitzschnell von einem Part auf einen anderen wechseln, oder muten oder auf Solo stellen um sich etwas isoliert anzuhören.

Im Beispiel der Effektbearbeitung, wenn ich den EQ für Part 1 eingestellt habe, dann drücke ich rechts vom Bildschirm den Taster für die Auswahl des zweiten Parts und sehe sofort die EQ Einstellung für Part 2. Und so bis Part 8.
Es bleibt praktisch dieselbe Bildschirmdarstellung mit den ausgewählten Effekt Parametern, nur ändert sich eben die Auswahl des Parts auf den sich diese Effektseite bezieht. Um jetzt bei einem Piano welches aus 4 Parts besteht, mal die Höhen um 3 dB zu heben braucht es wenige Sekunden um den entsprechenden Parameter anzuwählen, zu ändern, mit dem Taster auf den nächsten Part springen und den Vorgang zu wiederholen.

Wem das immer noch zu kompliziert ist, der kann dann auf der obersten Eben, der Performance Ebene als Master Effekt einen Compressor Effekt wählen und auch einen Master EQ. Diese greifen dann auf alle Parts.

Und für den Live Betrieb kann man dann immer noch die Drehregler und den Superknob und auch alle anderen vorhandenen Kontroller verwenden, denn ein einzelner Kontroller kann mehrere Parts gleichzeitig ansprechen.
Man kann also die Volume Einstellungen der vier Parts mit dem Superknob verbinden, dann reguliert man die Lautstärke auf einmal mit nur einem einzigen Kontroller anstatt mit den vier Schiebern.

Ganz zu schweigen davon, dass für EQ, Variation und Reverb Effekte entsprechende Einstellungen schon auf der Bedienoberfläche vorhanden und direkt zur Auswahl stehen, incl. visuellem Feedback durch die mit LEDs bestückten Drehregler.

Das speichert man sich dann als neue Performance ab und hat dann sein LieblingsPiano immer als Vorlage einsatzbereit.
 
Zuletzt bearbeitet:
Verzögerungen sind nicht das Resultat des multitimbralen Betriebs, sondern ein Fehlverhalten.
Das habe ich auch nie angenommen oder behauptet. Aber irgendwas scheint da faul zu sein - warten wir mal das Audiobeispiel ab.

Wir drehen uns hier im Kreis und kritisieren ein System welches so fast identisch bei der Konkurrenz besteht und gebraucht wird, wenn wir jetzt die reinen Zahlen über Anzahl der Elemente und Layers mal ausser Acht lassen.
Wie gesagt, diese ganze Zahlenschieberei interessiert mich erstmal nicht. Erst, wenn eine bestimmte Struktur Nachteile im Workflow bedeutet, wird das interessant. Das ist aber auch Geschmackssache letztlich.
Dass die Systeme nun so sehr ähnlich sind, ist allerdings nicht ganz richtig. Auch da ist es eigentlich egal, was "besser" ist - aber so, wie der Yamaha aufgebaut ist, sind eben zukünftig nachrüstbarer Speicher oder ein Update, was grundlegende Funktionen verändert, prinzipiell ausgeschlossen. Der ganze Tonerzeugungsstrang ist ziemlich in Hardware gegossen - da lässt sich softwareseitig nichts mehr ändern.
 
Die Frage ist dann eher: Muss man was ändern?
 
Die Frage ist dann eher: Muss man was ändern?
Naja, bei recht vielen der bisherigen Kritikpunkte kam ja bisher die Hoffnung auf, dass das in einer neuen Firmware behoben werden könnte (frei zuweisbare Midikanäle, echtes Mischen von FM-X und PCM, wirklich unterbrechungsfreies Umschalten auch zwischen Perfomances mit mehr als 8 Parts etc.) oder dass Yamaha noch Upgradekits bringen könnte für den Speicher.
Nach dem, was man so liest (z.B. hier: http://sandsoftwaresound.net/tag/yamaha-montage/) sollte man da nicht zu viel Hoffnung hegen.
 
Nach dem, was man so liest (z.B. hier: http://sandsoftwaresound.net/tag/yamaha-montage/) sollte man da nicht zu viel Hoffnung hegen.

Ich fürchte, YAMAHA wollte eigentlich gar keine coole neue Workstation machen. Am liebsten hätten sie vermutlich den Motif grün angemalt, alle Presets umbenannt (aus Full Concert Grand wird Dnarg Trecnoc Lluf oder so).

Aber ich hoffe trotzdem, wir haben Glück und irgendwann kommt doch ein Firmware-Update raus mit paar Software-Erweiterungen und dann sind wir alle still :)
 
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Liebe Leute,

bitte entschuldigt meine späte Rückmeldung.
Ich habe ein kleines Audiofile erstellt. Am besten mit Kopfhörern hören. Ich muss mich allerdings insofern korrigieren, dass es nicht arpeggiert klingt, sondern als ob Note-Off-Samples seltsam laut getriggert werden und kein natürliches Klangbild bei solchen Passagen entsteht.



Wegen Latenz: @mojkarma Ich war nicht in der Lage, das Verhalten verlässlich zu reproduzieren. Manchmal gewann ich den Eindruck, dass nach dem Umschalten einer Performance beim ersten Mal drücken eines Akkords ein kleiner Versatz entsteht, der danach nicht mehr auftaucht.

Noch ein paar Worte zum Umschalten aus meiner Sicht als Live-Musiker: Das seamless-switching funktioniert tadellos. Allerdings nur fürs erste Mal umschalten. Wir hatten einige Male die Situation, dass spontan ein Song übersprungen wurde, ich aber bereits am Montage umgeschaltet hatte. Ein erneutes Wechseln der Performance führte dann zum Abriss der Hallfahnen, wenn nicht auch dem Sound (bin wieder mal nicht am Gerät ;) ).
Und auch wenn es "seamless" funktioniert, die Denkpause braucht der Montage trotzdem zum Wechseln und bis die nächste Performance zur Verfügung steht. Also ranspielen an die nächste 1 und umschalten klappt gerade bei zügigen Songs leider nicht.
@mojkarma : Du scheinst dich sehr eingearbeitet zu haben. Vielleicht kannst du mir noch eine Frage beantworten. Ich finde das mit den Szenen eine sehr sehr gute Lösung, da man dort gut verschiedene Teile eines Songs abbilden kann (sofern man denn mit den 8 Parts auskommt :) ). Ich habe so gearbeitet, dass ich die Parts, die ich in einer Szene nicht brauche, gemutet habe. Das führt aber natürlich dazu, dass der Sound sofort verschwindet, wenn ich die Szene wechsle. Gibt es eine Möglichkeit, die Szene zu wechseln, die Noten aber gedrückt zu halten, sodass der Mute erst nach dem Loslassen der Noten aktiv wird?

Ein kurzes Fazit von mir zum Montage: Gerade die Synths find ich tierisch. Auch die FM-Section ist cool, auch wenn ich den DX7 schon besser (interessanterweise z.B. im Reface) gehört habe. Ein bisschen komisch fand ich, dass beim Scrollen durch die Parts manche Sounds entweder gar nicht geklungen hatten oder nur rechts bzw. links waren. Sicher sind dies Parts, die zu fertigen Performances gehören und dort Sinn ergeben.
Die Bedienung finde ich löblich. Ich brauchte ca. 1h bis ich recht schnell am Instrument Performances zusammen bauen konnte. Kein Vergleich zum Motif... das fand ich immer ein Graus. Ich persönlich würde mir wünschen, dass das OS etwas flüssiger läuft. Das Display ist, wenn man zügig arbeitet, dann doch recht langsam und hängt hinterher... z.B. bei der typischen Tasten-Kombi, die jeder Yamaha-User kennt (Store -> Enter -> Yes).
Das Instrument fühlt sich in Sachen Haptik auch gut an. Keine billo-glänzend Plastik-Seitenteile, wie es beim Kronos ist (war?). Die Seitenteile sind zwar ebenfalls aus Plastik (vermute ich), allerdings mit einer matten, griffigen und hochwertig wirkenden Oberfläche. Auch die Fader- und Potknöpfe sind gummiert. Sehr schön! Auch bin ich großer Fan der Yamaha-Synth-Tasten. Die spielen sich einfach erstklassig.

Große Probleme hatten wir mit dem Klaviersound (CFX). Es ist uns nicht gelungen, den Sound schön in den Band-Sound einzubetten. Trotz Kompression fiel der Pianosound auch recht schnell ab und "trug" nicht so, wie wir uns das gewünscht hätten. Auch bzgl. EQing musste ich lange schrauben, bis es einigermaßen passte. Dass es am FOH / Monitor-Mann lag, ist bei dieser Produktion auszuschließen. Ich muss aber dazu sagen: Pianosound ist für mich die Königsdisziplin und auch andere wie der Kronos und die Nord-Samples sind da meiner Meinung nach nicht 100%ig überzeugend. Dies ist, wie gesagt, meine persönliche Meinung. Das kann jeder sehen wie er möchte ;-) Hinzu kam, dass ich auf dem 6er gespielt hatte. Ich kann mir vorstellen, dass der Pianosound aufgrund der Hammermechanik nochmal anders auf dem 8er wirkt. In meinem persönlichen Live-Setup nutze ich z.B. zwei verschiedene Pianosamples unterschiedlicher Hersteller, um den für mich optimalen Klavierklang herauszuzaubern.

Nun hat die Produktion erstmal Sommerpause und der Montage wird eingelagert. Ich werde dann im September nochmal schauen, ob ich den Klaviersound austausche. Der S700, der im Montage drin ist, machte auf mich einen besseren Eindruck als das CFX-Sample.
 
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Das seamless-switching funktioniert tadellos. Allerdings nur fürs erste Mal umschalten.
Dazu muss man fairerweise sagen, dass das m.W. überall so ist (beim Kronos definitiv).

Auch die Fader- und Potknöpfe sind gummiert.
Gummiert oder "Soft-Touch"? Ersteres wäre edel, zweiteres hasse ich mittlerweile wie die Pest. Diese leider immer noch schwer in Mode befindlichen "Soft" oder "Wet Touch"-Oberflächen fangen nach ein paar Monaten bis Jahren an sich aufzulösen (wohl durch UV und Schweiß) und kleben und siffen dann früher oder später wie Teufel. Unschön, wenn es so wäre...
--- Beiträge wurden zusammengefasst ---
Ich habe ein kleines Audiofile erstellt. Am besten mit Kopfhörern hören. Ich muss mich allerdings insofern korrigieren, dass es nicht arpeggiert klingt, sondern als ob Note-Off-Samples seltsam laut getriggert werden und kein natürliches Klangbild bei solchen Passagen entsteht.

Wenn ich mal davon ausgehe, dass du alle Akkorde jeweils so "gleichzeitig wie möglich" spielst und kein allzuschlechter Spieler bist, klingt das in der Tat etwas "rappelig" - ich könnte jetzt allerdings nicht genau sagen, ob das eher von Release-Samples oder eher von verzögerten Einsätzen kommt.
Mir kommt die Art des "Rappelns" aus der Frühzeit von "The Grand" auf einem Pentium II (so um 2000 rum) irgendwo bekannt vor (damals allerdings weitaus heftiger), wenn die Festplatte nicht hinterherkam.
 
Ich habe ein kleines Audiofile erstellt. Am besten mit Kopfhörern hören. Ich muss mich allerdings insofern korrigieren, dass es nicht arpeggiert klingt, sondern als ob Note-Off-Samples seltsam laut getriggert werden und kein natürliches Klangbild bei solchen Passagen entsteht.

Ich muss hier passen. Ich habe das jetzt über meine Alesis Monitore abgehört, ich höre keine störenden Artefakte die ich als Fehlfunktion bewerten würde. Vielleicht hast du es mit dem EQ bei den Höhen übertrieben und dann klingt das etwas zu metallisch.

Wegen Latenz: @mojkarma Ich war nicht in der Lage, das Verhalten verlässlich zu reproduzieren. Manchmal gewann ich den Eindruck, dass nach dem Umschalten einer Performance beim ersten Mal drücken eines Akkords ein kleiner Versatz entsteht, der danach nicht mehr auftaucht.

Ja, Latenz als dauerhafter Zustand und ein einmaliger Versatz sind nicht dasselbe. Ob der Montage zeitweilig etwas verzögert anspricht bei voller Auslastung, das kann ich noch nicht bewerten, er wird immer noch programmiert und ende August kommt er zum Einsatz. Dann kann ich über meine Erfahrung berichten.

Noch ein paar Worte zum Umschalten aus meiner Sicht als Live-Musiker: Das seamless-switching funktioniert tadellos. Allerdings nur fürs erste Mal umschalten. Wir hatten einige Male die Situation, dass spontan ein Song übersprungen wurde, ich aber bereits am Montage umgeschaltet hatte. Ein erneutes Wechseln der Performance führte dann zum Abriss der Hallfahnen, wenn nicht auch dem Sound (bin wieder mal nicht am Gerät ;) ).
Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, funktioniert das unterbrechungsfreie Umschalten auch bei anderen Instrumenten nur einmalig. Auf jeden Fall war es beim Fantom G so. Bei Kurzweil kann ich mich jetzt nicht erinnern.


@mojkarma : Du scheinst dich sehr eingearbeitet zu haben. Vielleicht kannst du mir noch eine Frage beantworten. Ich finde das mit den Szenen eine sehr sehr gute Lösung, da man dort gut verschiedene Teile eines Songs abbilden kann (sofern man denn mit den 8 Parts auskommt :) ). Ich habe so gearbeitet, dass ich die Parts, die ich in einer Szene nicht brauche, gemutet habe. Das führt aber natürlich dazu, dass der Sound sofort verschwindet, wenn ich die Szene wechsle. Gibt es eine Möglichkeit, die Szene zu wechseln, die Noten aber gedrückt zu halten, sodass der Mute erst nach dem Loslassen der Noten aktiv wird?

Leider nicht. Die Szenentaster muten wie ein Mixer sofort. Ich weiß nicht wie viele Szenen du innerhalb einer Performance abdecken willst, aber das Muten wie von dir gewünscht funktioniert mit dem AS1 und 2 Tastern rechts vom Modulationsrad. Für jeden Part kann man wie beim Motif bei den Elementen (Oszillatoren) XA Control verwenden. Standardeinstellung ist "Normal". Wenn du aber da für beispielsweise Part 1 XA Control auf A.SW On und Part 2 auf A.SW Off stellst, dann kannst du zwischen diesen zwei Parts mit dem AS1 (oder auch 2) Taster zwischen zwei Szenen wechseln, u.z. so, dass der Sound nicht abbricht.

Ich persönlich programmiere mir am Montage derweil lieber alle Songteile nacheinander und hinterlege sie dann in der Setliste. Dann muss ich nicht darüber nachdenken, welche Konfiguration sich hinter welchem der 8 Szenenschalter verbirgt, sondern lediglich wann ich umschalten muss.

Große Probleme hatten wir mit dem Klaviersound (CFX). Es ist uns nicht gelungen, den Sound schön in den Band-Sound einzubetten. Trotz Kompression fiel der Pianosound auch recht schnell ab und "trug" nicht so, wie wir uns das gewünscht hätten. Auch bzgl. EQing musste ich lange schrauben, bis es einigermaßen passte. Dass es am FOH / Monitor-Mann lag, ist bei dieser Produktion auszuschließen. Ich muss aber dazu sagen: Pianosound ist für mich die Königsdisziplin und auch andere wie der Kronos und die Nord-Samples sind da meiner Meinung nach nicht 100%ig überzeugend. Dies ist, wie gesagt, meine persönliche Meinung. Das kann jeder sehen wie er möchte ;-) Hinzu kam, dass ich auf dem 6er gespielt hatte. Ich kann mir vorstellen, dass der Pianosound aufgrund der Hammermechanik nochmal anders auf dem 8er wirkt. In meinem persönlichen Live-Setup nutze ich z.B. zwei verschiedene Pianosamples unterschiedlicher Hersteller, um den für mich optimalen Klavierklang herauszuzaubern.

Ich weiß nicht ob du jetzt CFX allgemein meinst, oder nur bestimmte Performances. Die blauen, multipart CFX Programmierungen leiden mMn an zu vielen Details die Solo gut klingen, im Bandkontext aber eher lästig sind. Den Damper Resonance Effekt stelle ich beispielsweise sofort ab. Reverb fahre ich auch radikal runter. Dann erst können EQ Einstellungen überhaupt etwas erzielen und den Kompressor brauche ich dann nicht mehr. Ein Bild kann ich mir aber erst machen, wenn der Montage zum Einsatz kommt.
 
Bei Kurzweil kannst du zumindest im Program Mode wechseln wie du willst. Da kann man bis zur Polyphonie Grenze stapeln und weiterschalten mit gedrücktem Sustain. Es kommt dann aber irgendwann auch zu Artefakten, was hauptsächlich mit den Effekten zu tun hat.

Im Setup/Multi Mode weis ich es jetzt nicht, denke aber es wird genauso sein.

Ist aber alles eher eine Spielerei. Zweimalig wäre aber im oben beschriebenen Fall wirklich nicht schlecht.
 
Klassisches Zeugs von EasySounds.



 
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Hat das hier schon mal jemand von euch getestet?
 

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