Yamaha Montage (Keyboard/Workstation)

...also Seite 50 im gedruckten Manual. Wenn es nummerierte Seiten gibt, ist es bei Zitaten immer besser, diese Nummerierung zu verwenden. Die PDF-Seitenzahlen weichen oft ab.
 
Warum auch immer man im Zeiten von updatebaren PDFs bei Rechner-only und daher per Update komplett umbaubaren Maschinen noch 300 Seiten tote Bäume braucht. Halte ich für völligen Bullshit und würde ich so gesehen genau umgekehrt machen. Man zieht die aktuelle PDF und referenziert darauf. Voraussetzung dessen wäre natürlich, dass man diese PDF's auch pflegt... hallo Ronald...
 
Trotzdem ist es immer besser, die “gedruckten“ (also im Seitenkopf oder -fuß angegebenen) Seitenzahlen zu zitieren. Viele Quellen, aus denen man PDFs beziehen kann, schalten noch ein oder zwei Seiten davor (z.B. Copyright-Hinweise oder das Cover der Druckversion), und dann stimmt die Nummerierung nicht mehr. Verschiedene PDF-Viewer handhaben auch solche Zusatzseiten unterschiedlich. Manche können mit z.B. römischen Ziffern für ein Inhaltsverzeichnis umgehen, andere zählen stumpf die Seiten.

Noch besser ist übrigens die Referenzierung nach Abschnitten - bei einer neuen Softwareversion oder in einer anderen Sprache mag die Seitenzahl sich ändern. Die Abschnittszählung meistens nicht...
 
Ich wollte eher drauf hinaus, die Druckversion abzuschaffen, oder zumindest optional zu machen. Ich hab seit ich n Rechner hab (2006) noch nie irgendein Manual für irgendwas gebraucht, was es nicht auch als PDF getan hätte, vor allem als aktuelles, wenn schon ne 1.5 oder sogar ne 2.0 auf dem Gerät war und die Hälfte des toten Baums fürn Arsch war, weil nicht mehr übereinstimmend.

EDIT: Ah so, die Seitenzahlen rechts unten im Dokument selbst, ja, damit hast du recht. Intelligentes Inhaltsverzeichnis ist natürlich premium, und das wir mit PDF bei einer Technik von vor 20 Jahren stehen geblieben sind, ist auch wieder so ne Nummer für sich...
 
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… muss ich mich jetzt "angepisst" fühlen weil ich die PDF-Seitenzahl genannt habe und nicht die Seitenzahl, die es gewesen wäre wenn ich es ausgedruckt hätte ?

Falls ja, dann konter ich mit dem Hinweis, dass es durchaus möglich ist ein Handbuch selbst zu lesen und die
entsprechende Stelle zu finden...… ist nicht weiter kompliziert, ausser man hat die Lesebrille verlegt....
Na ja, wollt nur helfen.... war wohl nix.....

Falls nein, dann ist alles gut.
 
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… muss ich mich jetzt "angepisst" fühlen
Nein, überhaupt nicht. Ich habe die Seitenzahl nur “übersetzt“ und beschrieben, warum die PDF-Zählung problematisch ist. In meinem Arbeitsumfeld ist das eine ganz klassische Quelle für Missverständnisse, wenn man gemeinsam an einem Dokument arbeitet.
 
Deshalb hatte ich ja den konkreten Link rein, dann hätte er es gefunden, nun gut, egal.....
Aber Du hast schon recht, das kann verwirren, zumal die übersetzten Exemplare wieder anders
nummeriert sein können.

…. in meinem Arbeitsumfeld werden gar keine Seitenzahlen kommuniziert/zitiert, sondern Paragraphen, dann weiss jeder was Sache ist, daher bin ich das wohl nicht mehr gewohnt...
;-)
 
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Seite 49 sehe ich sowas, muss ich ausprobieren.
Trotzdem Danke
 
Hallo Zusammen,

mal eine Frage, an deren Umsetzung ich leider verzweifle.

Ich habe mir ein MIDI-Template in Cubasis von Toto - I‘ll be over you geladen. Dann in Cubasis alles auf „No Instrument“ gesetzt und die Känale denen im Montage zugeordnet. Der Montage ändert manche Kanäle dann immer wieder eigenständig, z. B. auf Kanal 3 möchte ich einen Synthbrass-Sound, stelle diesen auch ein und der Montage wechselt den immer wieder eigenständig auf Strings, usw., passiert bei ein paar Kanälen. Bei anderen hält er das ausgewählte Instrument stabil.

Habt ihr eine Idee?

Danke Sascha
 
Sind Programmwechselbefehle in dem Midifile, welche der Montage erkennt und ausführt?
 
Danke für die Antwort. Weiß ich ehrlich gesagt nicht. Sieht man das irgendwo? Es ist aber nicht immer der selbe Part, vielleicht hat das aber auch einfach ne Macke. Habe gedacht, ich hätte irgendwelche Einstellungen übersehen.

VG
 
Ja das sieht man im Midi-Editor von Cubase. Im Zweifelsfall musst du beim Montage das Erkennen von Programmchange- (PC), Bankwechsel (MSN/LSB) und Volumen-Befehlen für die Parts deaktivieren.
 
Danke, werde es mal probieren.
 
Hallo zusammen,
vor ein paar Tagen habe ich mir auch einen Montage zugelegt und hätte da mal eine Frage:
Ich habe bereits ein paar Performances angelegt. Wie kann ich dabei die Lautstärke eines Parts fixieren, so dass ich diese nicht mit den Controller-Schiebereglern verändern kann.

Außerdem hätte ich gerne gewusst, wie ich die Lautstärke einer Audiodatei (Backing-Track) in einer Performance fixieren kann.

Vielen Dank für die Hilfe

Franjo
 
Ganz einfach den Controller für Volumen bei dem betreffenden Part deaktivieren.
 
Hallo Zusammen,

ich spiele mit dem Gedanken mir doch endliche einen Montage zuzulegen und meinen Motif Zuhause zu lassen. Bevor ich aber etwas kaufe hab ich ein paar Fragen, welche ihr mir sicher beantworten könnt :)

1. Gibt es das Probleme noch, dass man nur + oder -2 Oktaven einstellen kann und nur über Umwege "mehr" rausholen kann?
2. Ich glaube gelesen zu haben, dass der Montage mit dem Motif kompatibel ist. Das betrifft aber vermutlich nur die einzelnen Sounds oder? Meine bestehenden Songs im Pattern/Songmode werde ich nicht verwenden können oder?
3. Beim Montage kann ich nur noch 8 Sounds layern? die restlichen 8 haben fixe Midikanäle? liegen ich hier wichtig. Mit dem umschalten ohne Abbruch könnte ich persönlich damit leben und würde entsprechend versuchen es passend zu programmieren.
4. Habt ihr Probleme mit zu wenig Speicherplatz? bei meinem Motif komme ich mit 64 Pattern- und 64 Songspeicherplätzen langsam an meine Grenzen?

Grüße und schon mal vielen Dank:)

Sebastian
 
1. Gibt es das Probleme noch, dass man nur + oder -2 Oktaven einstellen kann und nur über Umwege "mehr" rausholen kann?

Ja und Nein. Ja im Sinne, diese Begrenzung besteht immer noch für die Performances (die einzige Kategorie im Montage). Nein im Sinne, da es keinen Patch Modus mehr gibt, werden die einzelnen Sounds als Teil der Performance programmiert und gespeichert. Das heißt, der "Umweg" ist nur eine Ebene tiefer und wenn man mehr als 2 Oktaven braucht, geht man einfach auf die Oszilatorebene und stellt dort die gewünschte Oktave ein. Die Praxiserfahrung sagt, ein Problem im Sinne eines lästigen Umweges ist es definitiv nicht mehr.

2. Ich glaube gelesen zu haben, dass der Montage mit dem Motif kompatibel ist. Das betrifft aber vermutlich nur die einzelnen Sounds oder? Meine bestehenden Songs im Pattern/Songmode werde ich nicht verwenden können oder?

Patches und Performances aus dem Motif XF sind kompatibel. Die Songs und Patterns aber nicht.

3. Beim Montage kann ich nur noch 8 Sounds layern? die restlichen 8 haben fixe Midikanäle? liegen ich hier wichtig. Mit dem umschalten ohne Abbruch könnte ich persönlich damit leben und würde entsprechend versuchen es passend zu programmieren.

Ja du liegst richtig. Das ist jetzt individuell. Mir haben acht gereicht, zumal ja jeder Kanal bis zu 8 Layers haben kann (so wie die Patches im Motif).


4. Habt ihr Probleme mit zu wenig Speicherplatz? bei meinem Motif komme ich mit 64 Pattern- und 64 Songspeicherplätzen langsam an meine Grenzen?

Nein, denn der überschreibbare Userbereich umfasst im Montage 640 Speicherplätze. Hat man diese einmal voll und nach Wunsch programmiert, dann kann man alles aus dem Userbereich in den Library-Bereich verschieben. Im Library-Bereich gibt es 8 Speicherplätze für 8 Libraries. Die Libraries kann man sich wie eine (Sound)Erweiterung vorstellen, jede kann bis zu 640 Performances beinhalten.
Unter dem Strich hat man also 8 (Libraries) x 640 Speicherplätze + 640 Speicherplätze im Userbereich. Oder andersrum, dem User stehen 9x640 überschreibbare Speicherplätze zur Verfügung. Davon sind die werksseitigen Performances als Preset natürlich ausgenommen.
 
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Vielen Dank für diese ausführlichen Infos:) das hilft mir wirklich weiter. Da bleibt jetzt wohl nur noch die Frage ob es einer 6er oder 7er Montage wird. Ich will nur mit einem Keyboard auf die Bühne von daher wäre der 7er denke ich die bessere Wahl für mich...

Zwischen den Sounds kann ich ja mittlerweile ohne Abriss umschalten. Daher sehe ich das mit den 8 Sounds entsprechend gelassen und würde sowieso jeden Song einzeln speichern. Bei meinem Motif habe ich da ja möglichst viele Songs in einen Songspeicherplatz gepackt um möglichst nicht umzuschalten....

Grüße

Basti
--- Beiträge wurden zusammengefasst ---
Die Inserteffekte übernimmt demnach vermutlich auch komplett, wenn ja alles in einem Mode vorhanden ist oder liege ich da falsch?
 
Zwischen den Sounds kann ich ja mittlerweile ohne Abriss umschalten. Daher sehe ich das mit den 8 Sounds entsprechend gelassen und würde sowieso jeden Song einzeln speichern. Bei meinem Motif habe ich da ja möglichst viele Songs in einen Songspeicherplatz gepackt um möglichst nicht umzuschalten....

Da ist ebenfalls vieles machbar, abhängig wie komplex man arbeiten muss und will. Der Montage hat ja auch die Scene Schalter die mit verschiedenen Funktionen und Parameterwerten für jeden der acht Parts programmiert werden können. Man kann also jeden der acht Scene Taster mit unterschiedlich aktiven und deaktivierten Parts programmieren, dies könnte reichen, wenn man für einen Song nicht mehr als 8 verschiedene Sounds braucht. Man kann ja auch die zwei Taster neben dem Modulationsrad für das Aktivieren und Deaktivieren verschiedener Layer (bei Yamaha = Elements) innerhalb eines Parts verwenden. Das muss aber nicht innerhalb eines Parts sein, das kann man für jeden der acht Parts innerhalb einer Performance machen. Geht alles sehr schnell weil ja alles im selben Performance Modus programmiert wird. Oder man erstellt einfach einfachere Performances für jeden Songteil und belegt damit die Slots im Setlist View und wechselt dann entweder manuell oder per Fußtaster.


Die Inserteffekte übernimmt demnach vermutlich auch komplett, wenn ja alles in einem Mode vorhanden ist oder liege ich da falsch?

Ja, die Inserteffekte einzelner Parts werden komplett übernommen. Eine Performance kann ja auch nur einen Part haben, dann ist das Ganze quasi wie ein Patch im Motif. Ich habe mir immer die meistgebrauchten einzelnen Sounds als Single Performance programmiert, gespeichert und in den Favoriten abgelegt. Dann hat man die Dutzend wichtigster Sounds (Piano, Pad, Streicher, Bläser, usw.) schnell im Zugriff und kann sie als Vorlage benutzen, oder aus ihnen den Part in eine komplexere Performance kopieren und nach Belieben abändern und als neue Performance abspeichern. Wenn man durch die Performance Liste des Montage stöbert, dann sind die Performances mit nur einem Part (= entsprechend einem Patch beim Motif) anders gefärbt als Performances die mehrere Parts beinhalten. Da sieht man schon von der Farbgebung (grün und blau) direkt in der Soundliste, um was für eine Performance es sich handelt.

Ich finde überhaupt, Yamaha hat die Zusammenlegung von Patch- und Performance Modus hervorragend und sehr kundenfreundlich gelöst.
 
Habe mir gerade einen Montage 7 gebraucht. Ich denke also, dass ich die nächste Zeit bestimmt die ein oder andere Frage an euch habe.

Vorab schon mal die erste: Workshops oder ähnliches zu FM-X gibt es nicht oder? Youtube hat mir bisher zwar ein paar Sachen verraten, aber das reicht mir nicht aus um etwas ordentlich zu programmieren. Oder gibt es passende Bücher, die ich bisher nicht entdeckt habe?

Grüße
 

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