Yamaha S90 ES

von thomas84, 05.09.07.

  1. thomas84

    thomas84 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.09.07   #1
    Hallo,

    habe letztens jemanden live gesehen mit dem Yamaha S90 ES und das Instrument dann 3 Stunden probegespielt. Bin absolut überzeugt vom Klaviersound, der Tastatur und auch mit anderen Sounds (Rhodes, Clavi, Strings, Pads, Synth Leads etc.) Nun habe ich nach langer Suche hier im Forum nichts zu diesem Instrument gefunden und daher frage ich mal nach, was es damit eurer Meinung nach auf sich hat.

    Yamaha S90 ES im Vergleich zum Motif XS (1000Euro mehr wofür genau? Nur die Sampling Section oder ist da noch mehr?) ?

    Bin am überlegen alternativ dazu etwa sowas zu kaufen:

    MacBook + Logic + M-Audio Pro Keys oder Keystation. Taugt sowas genauso für viele Live-Gigs, eher kein Recording oder ist davon eher abzuraten ?

    Was meint ihr allgemein zum S90 ES, ist das Teil seine 2249 Euro wert ?

    Danke und Grüße!
     
  2. Fraggle

    Fraggle Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.09.07   #2
    Gib bei der Suchfunktion mal "s90es" ein, also ohne Leerzeichen. Dann findest Du ne Menge.

    Der Motif hat zusätzlich zum S90ES auch noch den Sequenzer und die Möglichkeit, Arpeggios selbst zu basteln.

    Von den M-Audio Tastaturen würde ich Dir abraten. Die beste ungewichtete Midi Tastatur habe ich bei Novation gefunden (die alte Remote). Ich weiß aber nicht, wie die neuen sind.

    Für Live Gigs schau dir mal Ableton Live an: www.ableton.com
     
  3. toeti

    toeti Keys Moderator

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    Erstellt: 06.09.07   #3
    Hi,

    dass Gegenstück mit Sequenzer ist der Motif ES. Der Motif XS ist das die neue Serie und bietet deutlich mehr Features und Waverom.

    Die Rechnereinbindung soll/ist auch noch einmal deutlich verbessert worden.

    Ob sich der Preis lohnt, kannst eigentlich nur du selber entscheiden.

    Was willst du denn überhaupt machen mit dem Gerät?

    Gruß
    Thorsten
     
  4. _Jochen

    _Jochen Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.09.07   #4
    Hallo,

    ich wollte mir auch den S90Es holen - bis ich den MO8 gespielt habe. Ich sehe im S90ES keinen Vorzteil gegenüber dem MO8 - außer dem Piano-Sound. Mir genügt der des MO8. Wenn ich Aufnahmen mache, greife ich zu Software-Pianos.

    Vielleicht kannst Du ja auch ein paar 100 Euro sparen?

    Gruß
    Jochen
     
  5. thomas84

    thomas84 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.09.07   #5
    danke schonmal für die bisherigen antworten...

    dann mache ich hier mal noch ein paar weitere angaben:

    1. hat der MO8 auch 4 unabhängige zonen zum beliebigen splitten und layern??
    2. der s90es hat keinen sequenzer?? das hat sogar mein kleiner roland rs-70 drin, den ich damals als einsteiger-synthie gekauft habe... egal, ist vielleicht auch nicht zwingend notwenig, da ich ja den sequenzer im prinzip eh schon hab...
    3. ich würde dann im prinzip in nächster zeit mit dem yamaha s90es entweder als einziges bühneninstrument auftreten oder zusammen mit meinem roland rs-70, den ich dann evtl. für das orgel spielen nehmen würde, weil das auf ungewichteten tasten meiner meinung nach besser geht...
    4. kann ich dann problemlos sound vom s90es auf dem roland spielen und umgekehrt???
    5. im prinzip suche ich ein super stage piano, das gleichzeitig synthie-eigenschaften hat wie 4 unabhängige zonen zum beliebigen layern etc. da ist mir dann sofort dieses s90es aufgefallen

    Und der Unterschied zum Motif XS ist also scheinbar "nur" der sequenzer, abgesehen vom Speicherplatz und ähnlichen Dingen, die eher nachrangig sind für mich.

    6. Nochmal die Alternative: Hat man nicht grenzenlose Möglichkeiten, wenn man sich MacBook + Logic + MIDI- Keyboard mit 88 Tasten (und 50 Drehreglern) kauft? Das würde mich brennend interessieren!

    Grüße
    Thomas
     
  6. Dana.

    Dana. Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.09.07   #6
    So grenzenlos die CPU deines Rechners Polyphonie und Effekte berechnen kann, ohne dabei Aussetzer zu erzeugen -- wenn du alle anderen Latenzen im Griff hast. Manchmal ist da schneller Schluss als man denkt. Wenn ich manchmal lese, dass einige Leute bei 64-stimmiger Polyphonie bei Digitalpianos schon Angstzustände bekommen ...

    Liebe Grüße

    Dana
     
  7. Tastendilettant

    Tastendilettant Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.09.07   #7
    Ja.

    Nein.

    Sollte über MIDI funktionieren.

    Ja, der S90ES ist im Prinzip genau, was Du suchst.

    Öh nein. Der XS ist brandneu und hat dementsprechend mehr Features, viele sehr gut klingende Natursounds (da hat Yamaha mit dem XS noch 'ne ordentliche Schüppe drauf gelegt), einen umfangreicheren Arp, mehr Möglichkeiten zur Klangmanipulation während des Livespiels. Für genaueres müsste sich mal SwaggerJacky melden, der kennt sich wirklich aus mit den Yamaha Synthies.
     
  8. Dana.

    Dana. Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.09.07   #8
    So wie ich das überblicke ist im S90ES Motif ES-Technik, nicht Motif XS-Technik.

    Liebe Grüße

    Dana
     
  9. Jean-M.B.

    Jean-M.B. HCA Yamaha Keys / InEar HCA

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    Erstellt: 06.09.07   #9
    Hallöle,
    der S90 hat zwar keinen reinen Sequenzer, aber einen Midifile-Player. Das heißt, man kann poblemlos Sequenzen wiedergeben.
    Weiterhin gibt es beim S90 ES und Motif ES die Möglichkeit bis zu 3 Plug-In-Boards (eigenständige Tongeneratoren) zu installieren. Hier kannst du dir z.B. ein klanglich vollwertigen und eigenständigen DX7, oder AN 1X (PLG-150-DX, oder PLG 150-AN) in den S90 ES installieren.

    Der Unterschied bei den Geräten ist Augenscheinlich und im 1. Moment nicht recht groß. Aber um die Unterschiede zu erkennen, sollte man mal die 4 Geräte miteinander vergleichen und sich anhören.

    - S90 ES und MO haben keinen Sampler, somit kann man auch keine neuen oder eigenen Waveforms nachladen und komplett neue Voices kreieren. Aufwendige Multi-Samples (auch Stereo) in 16 Bit / 44.1 kHz, im Format WAV oder AIFF, sind mit dem Motif ES (bis 512 MB) und XS (bis 1Gb) kein Problem. Lediglich die Audiobearbeitung (Loopen) macht sich einfacher am PC.
    - S90 ES, Motif ES und MO haben nur 1 Arpeggio, der XS 4 unhabhängig arbeitende Arpeggios mit Akkorderkennung.
    - S90 ES hat keinen Pattern-Sequenzer, MO, Motif ES und Motif XS haben Sequenzer und Pattern-Sequenzer.
    - S90 ES, Motif ES und MO haben keinen Vocoder.
    - der XS hat keine Plug-In-Boards.
    - S90 ES, Motif ES und MO haben USB 1.0, der XS hat USB- 2.0 und damit die schnellere Datenübertragung und kürzere Ladezeit.
    - S90 ES, Motif ES und MO haben noch keinen Ethernet-Anschluß.
    - der XS hat vollkommen neue Effekte und Waveformen, sowie ein großes farbiges Display (kein Touch-Screen).
    - beim S90 ES, Motif ES und MO kann man für eine Voice bis zu max. 4 Elemente verwenden, beim XS bis zu 8.
    - S90 ES, Motif ES und MO können max. 4 Midi-Zonen verwalten, der XS 8.
    - S90 ES, Motif ES und MO haben 4 Slider, der XS 8.
    - S90 ES, Motif ES und MO haben keine freikonfigurierbaren Funktionstaster (XA-Control) wie der XS.
    - der MO hat keinen Audio-IN (z.B. zum Durchschleifen des Audio-Signals eines 2. Synth, Anschluß einer Gitarre oder eines Mikrofon).
    - der MO hat keine Assignablen Outs, und nur jeweils 1 FC und FS-Anschluß.
    - S90 ES und Motif XS verfügen über die Half-Damper-Pedal-Funktion (Yamaha FC3-Pedal).

    Das sind nur die wichtigsten Punkte, wenn man ins Detail geht merkt man, dass die Geräte doch recht unterschiedlich in der Anwendung, Funktionalität und auch im Sound sind.

    Das hochgelobte S90 ES-Piano, welches man nicht im MO hat, gibt es inzwischen kostenlos auch für den XS (dank des Samplers).

    Der XS kann problemlos den S90 ES, Motif ES und MO ersetzen, aber diese Geräte kommen nicht an die Funktionalität und Soundvielfalt des XS.
    Die 2 AF-Funktionstaster (XA-Control) des XS alleine sind schon Gold wert, denn hier mit kann man sich in vielen Fällen ein 2. Manual sparen.
    Ich hatte früher 2 Synths und 2 Soundmodule auf der Bühne, heute habe ich nur noch den XS. Alle liebgewonnen Sounds aus den anderen Geräten habe ich mir einfach gesampelt und nun sind sie 1:1 im XS.
    Das 2. und 3. Manual rufe ich mir einfach über die 2 AF-Taster auf.
    Mehr dazu steht im Artikel "Live-Mixings mit XA-Control", in der Septemberausgabe des Motif-News-Guide.

    EDIT by Topo: Mr. Yamaha - dann tu es doch einfach nicht!


    P.S. Lieber noch einwenig sparen und dann ordentlich kaufen.
    Schnell sagt man sich, Dies und Das benötige ich nicht...., spätestens aber wenn man Dies und Das kennengelernt hat, benötigt man es auch und dann...., dann ärgert man sich, dass man nicht noch einpaar Monate gespart hat. :D
    Jeder..., wirklich jeder, der bei mir zu Hause den XS gehört, angetestet und mit dem Motif ES verglichen hat, ist Fassungslos und mit runtergeklappten Unterkiefer wieder gegangen.:D
     
  10. thomas84

    thomas84 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.09.07   #10
    So wie ich das verstehe, seid ihr also alle doch überzeugt von den hardwarebasierten Systemen und eher vorsichtig in Sachen Notebook auf Bühne etc. Gut, das dachte ich mir auch und ehrlich gesagt, finde ich das auch momentan noch besser. Der XS ist mir zur Zeit echt zu teuer, obwohl ich das Teil schon gern hätte. Die Frage ist halt wirklich, ob ich nicht auf diese High-End Sounds (im natürlichen Bereich) und die Sampling Section verzichten kann. Mir persönlich ist es eigentlich nicht so wichtig wirklich haargenau die Sounds zu haben, die in den Originalsongs vorkommen oder andere Synthies zu sampeln. Obwohl ich das absolut geil finde, dass das geht und mich frage wie einfach sowas geht. *g* Im Prinzip bin ich mehr der Spieler als der Schrauber. :-) Ich glaube der XS wäre so krass, da hätte ich in den nächsten 5 Jahren noch nicht alle Funktionen ausprobiert oder verstanden.

    Da fällt mir ein, der S90 ES hat irgendwie 3 Modi und bei einem davon, den ich im Laden ausprobiert habe, da hat dann direkt ein Schlagzeug mitgespielt. Ist sowas nur zum Spaß für zu Hause oder kann man diesen Modus auch bei Gigs sinnvoll nutzen?
     
  11. Jean-M.B.

    Jean-M.B. HCA Yamaha Keys / InEar HCA

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    Erstellt: 07.09.07   #11
    Notebook ist Notebook, Hardware ist Hardware.
    Ich benutze Live auch ein Notebook, nutze es aber als "Schaltzentrale" für meine Hardware, für Audio-Einspielungen und vereinzelt für virtuelle Instrumente.
    Die Wahrscheinlichkeit, dass irgendwelche Fehler am Notebook auftreten und damit den Gig gefährden ist höher, als bei der Hardware.

    Die Modis beim S90 ES bestehen aus:
    - Voice-Mode (einzelne Voice mit bis zu 4 Elementen)
    - Perform-Mode (bis zu 4 Voices)
    - Multi-Mode (bis zu 16 Voices)
    - Sequenzer-Play-Mode (Abspielen von Sequenzen)
    - Utility-Mode (System-Einstellungen)
    - File-Mode (Speichern/Laden von ext. Speichermedien)
    - Master-Mode, hier kannst du Voices, Performance, Multis und Songs zur schnellen Anwahl für den Live-Betrieb ablegen. Weiterhin befindet sich hier die Master-Keyboard-Funktion (Zone-Switch ON) zur Steuerung von weiteren Midigeräten.

    Das was du mit dem Schlagzeug gehört hast, ist eine Performance mit einem Arpeggio auf dem Drum-Part.
    Arpeggios richtig und sinnvoll eingesetzt, können den Liveauftritt noch richtig bereichern.
    Du kannst damit z.B. auch das akustische Gitarrenspiel simulieren, oder Bassläufe, E-Gitarrenphrasen, Synthphrasen etc. spielen lassen.

    Zum Thema Sampeln:
    Es kommt garantiert der Tag, an dem du einen Sound, einen Effekt, oder ein Geräusch hörst und dieses gerne in dein Soundsetup einfügen würdest.
    Pech..., wenn man dann kein Sampler hat. :D
    Einfaches Sampling ist nicht schwer. Sound aufnehmen, in den Sampler laden und einer Taste zuordnen, fertig.
    Aufwendige Multisamples (z.B. ein Piano, Orchester-Strings, Gitarren, Drums etc.) oder geloopte Sounds, sind dann schon mit einwenig Arbeit verbunden und kosten entsprechend viel Zeit und Erfahrung. Aber es gibt Nichts, was nicht lernbar ist und mit der Zeit wird man immer besser und schneller und dann machen auch solche Dinge richtig Spaß.

    P.S. Synths werden erst richtig interessant, wenn man schrauben und Sounds basteln kann. Als Preset-Schleuder kann man ihn natürlich auch verwenden, jedoch nutzt du dann nur 40% von dem Potenzial, was dir ein solches Gerät bietet.
     
  12. thomas84

    thomas84 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.09.07   #12
    vielen dank nochmals,

    die beiträge haben mir bisher sehr geholfen!

    nun fällt mir eine neue frage ein...

    was bedeutet 4 elemente in einer voice?

    eine voice ist doch z.b. ein piano oder eine streicherfläche oder irgendwas und im performance-modus kann ich davon 4 stück beliebig kombinieren??

    aber was sind dann elemente??

    und noch eine frage: das arpeggio im drum-part des performance mode, habe ich nicht ganz kapiert... menist du mit drum-part dann drum als eine der 4 voices oder ist part nochmal was anderes??

    danke und gruß
     
  13. Dana.

    Dana. Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.09.07   #13
    Die Elemente sind die eigentlichen Samples.

    Du kannst z.B. vier verschiedenen Velocity-Bereichen derselben Voice verschiedene Samples zuweisen, damit du lautstärkenabhängig ein anderes Sample hast, wie ja oft für Pianos gefordert. Oder die Samples schon innerhalb der Voice übereinander legen. Wenn ich mich recht entsinne haben die auch ihre eigenen ADSR-Kurven und Filterkurven.

    Daneben gibt es eben Dinge wie Effekte, die sich die Samples innerhalb einer Voice nur teilen können.

    Liebe Grüße

    Dana
     
  14. Jean-M.B.

    Jean-M.B. HCA Yamaha Keys / InEar HCA

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    Erstellt: 07.09.07   #14
    Hallo Thomas,

    Eine Voice in einer Performance oder in einem Multi, wird bei Yamaha als "PART" bezeichnet.
    Bei anderen Herstellern gibt es dafür und für vieles andere wieder andere Bezeichnungen.
    Bei Roland heißt die Voice - Patch, in der Perform heißt sie ebenfalls Part.
    Bei Korg heißt z.B. eine Performance - Combi usw.

    In deinem Arpeggio-Beispiel war es garantiert eine Performance mit 4 Voices (4 Parts), wobei dem Part der Drum-Voice, der Arpeggio zugeordnet wurde.

    Den Rest hat dir ja Dana schon hervorragend erklärt.
    Eine Voice besteht also aus bis zu 4 Elementen (auch Waveforms) genannt.
    Am besten hören (warum eine Voice aus 4 Elementen besteht) kann man, wenn man mal bei dieser Voice, die einzelnen Elemente nacheinander abschaltet.
    Es gibt viele Gründe eine Voice mit 4 Elementen zu gestalten.
    z.B.
    - ein Element, welches beim Loslassen der Taste erklingt (Nachschlag)
    - ein Element, welches z.B. dem Piano als Strings zugefügt wird (Piano-Strings)
    - ein Element, welches später einfadet (z.B. SFX-, oder Pad-Sounds)
    usw.
     
  15. thomas84

    thomas84 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.09.07   #15
    super, ich denke, das habe ich nun soweit verstanden ... vielen herzlichen dank nochmal!

    dann werde ich bei gelegenheit nochmal einen laden aufsuchen und mit dem s90es in dieser richtung ein paar sachen ausprobieren und mich dann entscheiden ... aber ich denke, das instrument erfüllt meine ansprüche zu hauf und von der tastatur war ich absolut überzeugt (was mir sehr wichtig ist).

    btw: habe heute mal auf dem XS8 gespielt und war vom spielgefühl lange nicht so begeistert wie beim S90 ES... aber das ist ja wie so vieles einfach nur geschmacksache im high-end-bereich!

    grüße, thomas
     
  16. chris2080

    chris2080 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.10.07   #16
    Das Thema ist schon etwas älter, aber mich würde mal interssieren für welches gerät du dich jetzt entschieden hast?
    Ich stand vor einem ähnlichem problem, ich habe ein gutes stage-piano mit synthie eigenschaften gesucht. allerdings habe ich noch einen fantom x7, der einen vollwertigen sequenzer und sampler hat. btw: der x7 läßt sich meiner meinung nach einfacher und intuitiver als die yammis bedienen, aber das nur am rande.
    aber der sound des s90es, insbesondere das piano, ist doch über alle zweifel erhaben. habe letztens noch im musicstore den xs8 probe gespielt und vom spielgefühl und den sounds hat er mich nicht weg geflasht. direkt daneben stand der s90es und das piano gefällt mir auch besser.
    ich war auf jeden fall beruhigt, dass ich meinen kürzlichen s90es kauf nicht bereut habe :-)

    chris
     
  17. Jean-M.B.

    Jean-M.B. HCA Yamaha Keys / InEar HCA

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    Erstellt: 28.10.07   #17
  18. thomas84

    thomas84 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.10.07   #18
    hi, ich habe letztens dann noch den motif XS8 angetestet ziemlich lange. der wurde auch im rahmen von "tastentagen" bei mir in der nähe in nem musikladen vorgestellt und ich habe mich dafür entschieden, noch zu sparen und höchstwahrscheinlich (99%) den motif XS8 dann in richtung weihnachten anzuschaffen. ich habe mir das alles reiflich überlegt und mir macht vor allem das sequenzing momentan sehr viel spaß und wenn ich sowas direkt am gerät schnell machen kann, das will ich doch haben. und wie swagger-jacky auch wieder geschrieben hat, gibt es ja das s90es piano schon eins zu eins für den motif XS. von daher macht man nicht einmal abstriche. ich glaube so eine all-in-one lösung ist für mich erstmal optimal und mit der bedienung vom motif komme ich seltsamerweise sehr gut klar im vergleich zu den roland fantoms. liegt mir scheinbar einfach mehr. also der XS hat mich echt überzeugt.
    viele grüße
    thomas
     
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