Zusammentreffen besonderer Art mit bekannten Musikern...schreibt mal!

Zwar kein Weltstar, aber Albie Donelly hat mal mein Bier geklaut... :LOL: War aber ein Versehen, er dachte, es wär sein's und als er's gemerkt hat, hat er gelacht und mir ein neues bestellt. Irgendwann in den 80ern irgendwo im Odenwald in irgend so nem Club, den's längst nicht mehr gibt.
Cool - hab gerade mal gegoogelt ob "es den noch gibt" - und Supercharge sind 2026 immer noch auf Tour.Sehr geil!
 
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Cool - hab gerade mal gegoogelt ob "es den noch gibt" - und Supercharge sind 2026 immer noch auf Tour.Sehr geil!
Jaaaa! Zwar Off-Topic, aber in meiner Studizeit in Heidelberg haben die ständig irgendwo gespielt und ich war schon fast ein Hooligan und hab mir fast jeden Gig gegeben. Mal abgesehen von dem sehr geilen Groove und Albie Donnelly ist natürlich ein Monster.
Aber damals waren zwei sehr geile Gitarristen dabei, einer hieß Dave Shepley und den Namen vom anderen weiß ich leider nicht mehr. Er hatte ne ziemlich grosse Nase. Und die beiden im Zusammenspiel - wow - was haben die auf der Bühne gezaubert und sich die Bälle hin und her geschmissen, das war unfassbar!

Edit: John "Fat Ted" Lewis war der andere.
 
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Nicht ich, sondern meine Stiefmutter - eine Frau, die niemals mit ihrer Meinung hinterm Berg hält und diese auch gerne mal flapsig formuliert - hat einst Wolfgang Niedecken mit ihrem Taxi vom Hotel zur Stadhalle gefahren, wo abends ein BAP-Konzert stattfand (das muss wohl 1982 gewesen sein). Musikalisch tendiert sie eher zu Roland Kaiser 🙈 und hatte von BAP und Niedecken noch nie gehört. Also fragte sie Wolfgang Niedecken in ihrer unnachahmlichen Art: "Geh'n Sie auch zu dem Geschrei?" Worauf dieser antwortete: "Ich muss da hin, ich bin der Sänger" 😄

Als BAP-Fan war ich natürlich auch bei diesem Konzert und als sie mir einige Tage später diese Begebenheit erzählte, wäre ich am liebsten nachträglich noch im Erdboden versunken :embarrassed:
 
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Da fällt mir noch ein Treffen mit einem Weltstar ein.

In den 70ern/80ern war Leonard Cohen für alle jungen Menschen eine ganz wichtige Figur. Suzanne, Sisters of Mercy, Famous blue raincoat u.s.w. gehörten zu den ersten Stücken, die wir auf der Gitarre geklimpert und (schlecht) dazu gesungen haben.

1981 war ich mit Freunden auf der griechischen Insel Hydra und ich wusste, dass er damals dort ein Haus hatte. Hydra war und ist überschaubar und schon am ersten Abend begegnete uns Leonard Cohen am kleinen Hafen.
Ganz "the ladie´s man" in Begleitung eines hübschen Mädchens. Wir haben ihn dann in einem Cafe angesprochen und konnten dieses Bild im Tausch gegen einen Zigarette schießen.

Cohen 1981.jpg


Erst später, als er schon im hohen Alter war, hab ich wieder zu Cohen´s Musik gefunden. Er hatte im Alter eine unglaubliche Stimme und Präsenz!
 
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Promis sieht man in Berlin öfter Mal, die sitzen ja schließlich nicht den ganzen Tag in Märchenschlössern, sondern gehen auch mal raus. Ich hab schon ein paar Musiker so im Alltag gesehen, Bernd Kurtzke, Dirk von Lotzow, Drangsal, aber da gab es keine Interaktion. Stehen halt an der Tanke vor dir oder solche Momente.
Anfang des Jahrtausends, auf einer dieser WG-Partys, wo man die Hälfte der Leute kennt und die andere nicht, unterhielt ich mich mit einem eher ordentlich aussehenden Typen angeregt über i-was, weiß nicht mehr genau, ich war auch bekifft. Ein paar Tage später steckte mir jemand, daß das Paul Van Dyk war.
 
Albert Lee: Vor dem Konzert in einem kleinen Club bei Herford rannte er meine Frau versehentlich um. Er entschuldigte sich total nett und charmant. Nach dem Konzert, es war das erste Konzert was mein Sohn (damals 8 Jahre alt) miterlebte, ging ich mit diesem in den Backstage-Bereich. Mein Junge wollte gerne ein Autogramm auf einer CD haben. Es kam zu einem echt netten Austausch zwischen uns dreien. Unglaublich wie bodenständig und geerdet so ein Künstler sein kann.
 
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Wolfgang Niedecken
Da war ich in den 80/90ern auch großer Fan. Der Wolfgang ist mir dann später an der Kölschen Riviera auch schon mal mit seinem Hund begegnet. Da war ich aber noch sauer auf ihn, und hätte ihn nie angesprochen, weil er seine neue Weltmusik-Truppe ohne Mayor und Effendi weiter BAP genannt hat. Inzwischen bin ich da etwas altersmilde und versöhnt, und kann mir auch ein par von den neueren Sachen anhören...
 
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Wenn's nicht nur um Fotos mit einem Gitarristen (ich hab da ja meistens nicht in dieses Forum passende Keyboarder ...) geht:

Steve Hackett auf dem High Voltage Festival 2010, London,(da war ich wegen 40 Jahre ELP, bei denen ich auch auf der After Show Party war) im VIP Bereich - es war ein schönes Pläuschchen noch lange vor seinem Auftritt ganz gechillt (da ich da alleine war, konnte ich nicht dauernd Selfies machen):

SH100725.jpg


Gewartet habe ich dort auch schon auf Joe Bonamassa - da es nach seinem Auftritt war, war er zwar freundlich, aber eher kurz angebunden und düste auch ziemlich schnell ab

DSC08403.JPG


Auch als Gast vor Ort war "mein Kumpel" Rick (Wakeman)

RW100725.jpg


Auch im "Wartezelt" war Marillion, mit denen ich nach deren Interview das Buffet "stürmte"

DSC08356.JPG


Und damit ich auf dem sehr weitläufigen Gelände mit drei Hauptbühnen
  • Classic Rock Stage (Main Stage)
  • Prog Stage
  • Metal Hammer Stage (Second Stage)
und doch sehr weit abgelegenem abgeschlossenen VIP-Bereich und dicht gedrängtem Terminplan gut rumkam, konnte ich jederzeit "meine zwei (!) Hostessen" (Jill und Laura) mit Fahrzeug

DSC08316.JPG


per Funk anfordern. Das war sicherlich das luxuriöseste Festival, das ich mir gegönnt habe und die Party mit ELP war echt der Hammer.

2014 in der Royal Albert Hall (Wakeman: Journey to the Center of the Earth) mit einem AAA (All Area Access) Ausweis vor der Show mit - natürlich wieder Rick und seinem - Gitarristen Dave Colquhoun (auf dem Bild links neben ihm)

IMG_3191.JPG


und auf der Bühne vor dem Soundcheck bei der Begutachtung von Rick's Set-Up

IMG_3174.JPG


Weihnachen 2006 für's Swindon Konzert hatte ich auch meine Jungs dabei, die am Nachmittag im gemeinsamen Hotel vor der Darbietung auch noch von "Santa Rick" Geschenke bekamen:

IMG_5216.jpg
DSC06174.JPG
DSC06175.JPG
 
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Herbert Grönemeyer: Er wohnte schräg gegenüber von uns in Berlin Zehlendorf. Wir waren so Anfang 20, hatten eine Band und verteilten für ein Konzert Flyer in der Nachbarschaft. Natürlich klingelten wir auch bei ihm. Seine Tochter machte auf. Wir fragten, ob der Papa da sei. Ihr Blickkontakt zur Seite und die folgende Antwort an uns ließ bei uns den Eindruck entstehen, dass er sich verleugnen ließ. Überhaupt war er ein eher unsympathischer Nachbar. War es sonst üblich, dass man sich grüßte und kannte und man beim Grillen die Nachbarn mit einlud, so hielt er sich davon stets fern. Naja, das mit "Kinder an die Macht" hab ich ihm dann nicht mehr abgenommen.
Beitrag automatisch zusammengefügt:

Reinhard Mey: Eine Freundin von mir wohnte in unmittelbarer Nachbarschaft von Reinhard Mey. So lernte ich als Kind dessen älteren Sohn kennen. Wir gingen da ein und aus wie bei jedem anderen unserer Freunde auch. Ich habe erst als Jugendlicher geschnallt, dass er ein bekannter Künstler ist. Ein wunderbares Beispiel für Normalität leben gegenüber Kindern!
 
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Mitte der 90er auf ner Privatparty in Sacramento CA liefen mir die Jungs von Cake über den Weg, etwa zu der Zeit, als sie auch in D gerade Erfolg hatten. Heute kennt sie vermutlich kaum noch jemand bei uns.
Ehrlich gesagt erinnere ich mich nicht mehr, ob wir damals auch zusammen Bier tranken und quatschten, aber in ihrer Heimatstadt waren sie halt normale Gäste.
 
Lemmy, 1983 oder 84 im Venues in London (die Bude hiess tatsächlich so). Gig von Girlschool und Lemmy stand an der Theke. Hat uns angestarrt wegen unserem Outfit (Leder, Patronengurt, weisse Känguruhlederstiefel und so Zeug) und uns dann zum Saufen eingeladen. Völlig lockerer Typ, ist dann aber ab hinter die Bühne zu den Mädels.
 
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25 Minuten mit Gary Moore nach einem seiner Konzerte in Hannover unterhalten. Es war in einer zufälligen 5er-Runde mit meiner damaligen Freundin und drei weiteren Hobby-Gitarristen, mit denen wir das Konzert besucht hatten.

Er war wirklich sympathisch, fast schon bescheiden, erzählte uns auf Nachfrage viel über sein spezielles Fingervibrato und zeigte uns, wie es einige bekannte Gitarristen anders machen.
Niedlicher Funfact: Er versuchte 3mal, meine (wirklich hübsche) damalige Verlobte anzusprechen, sogar auf seine Weise sehr charmant. Nur ohne jeden Erfolg. Ich würde ja gern sagen, dass das an mir lag. Tatsache war aber: Sie war aufgewachsen in der ehemaligen DDR/Thüringen, sprach nahezu überhaupt kein Englisch und verstand überhaupt nicht, was er wollte. Ich hätt´ ja übersetzen können, aber nee nee.....^^
 
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mit meiner damaligen ersten pro-ambitionierten Band, haben wir es tatsächlich geschafft, als Opener für UK Subs zu spielen. Wir hatten damals richtig guten Management, ohne wäre das wohl nicht zustande gekommen.
Fotos gibt es sicher, meine Freundin (heute meine Ehefrau) hat immer auf unseren Konzerten fotografiert.

Es gab ein Merchandise-Stand von UK Subs, witzigerweise war Charlie Harper höchstpersönlich dort. Vor unserem Konzert bin ich dort hin und habe im jugentlichen Leichtsinn gefragt, ob ich denn ein T-Shirt haben darf, kostenlos. Charlie Harper daraufhin " weshalb sollte ich das machen, wer bist du denn" (sinngemäß, exakten Wortlaut weiss ich nicht mehr), ich darauf, "naja, wir sind deine Support-Band"
hab ich bekommen, hab dann aber brav noch die aktuelle LP gekauft, irgendwie habe ich auch alle UK-Subs-Jungs erwischt, die das T-Shirt und die LP signiert haben.
 
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Irgendwann in den 80er...

Ich wie so oft mal wieder vorbeigegangen im Proberaumkeller von Freunden hier inmitten von Karlsruhe, einfach mal abchecken was so geht. Bin da oft rumgehangen obwohl ich nicht aktiv Musik gemacht habe. Man kannte sich von der Schule obwohl die Jungs in der Stufe meiner fünf Jahre älteren Schwester waren, außerdem gab es immer was leckeres zu rauchen... :D.

An diesem Tag hatte diese verlauste Italo-Rockband in ihrem schimmligen Eierkartonkeller einen neuen Gitarristen am Start der mich durch sein virtuoses Spiel sofort komplett flashte. Ich hörte eine Weile zu und in einer der Pausen fragte ich ihn etwas neckisch ob er auch irgendwas von Bach oder Mozart spielen könnte, ich weiß es nicht mehr genau. Daraufhin legte er los und zauberte ein abgefahrenes Klassikstück auf seiner Strat und Fullstack. Ich war noch baffer. Einen Tag Später habe ich dann meine erste Gitarre gekauft.

Sehr netter und fast zurückhaltender Typ, ganz normal drauf, der Stephan Zobeley.
 
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