Software vs. Hardware eure Meinung!!!!

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Hey,

ich wollte euch mal so nach euren persönlichen Meinungen zwecks der ewigen Thematik "Software- oder Hardwarelösungen" hören??

Lohnt sich der Preis für Hardware, oder sind die Softwaresampler und Synthis das Ersparniss wert. Was sagt ihr zum Klangvergleich.....

Ich find Softwarelösungen klanglich nicht besonders gut. Mir fehlt der Druck und die Wärme wie auf nem Korg und die reale imitation von Instrumenten wie bei Yamaha.

LG :great:
 
Eigenschaft
 
Ich kenne ehrlich gesagt garnicht so viele Software-Lösungen.
Ich hatte mir mal die B4 (gut) und die B4II angeschaut, Demos also, und fand speziell die zweite unglaublich gut. Also noch nen ganzes Stück besser, als mein NE2.
Und ich hab auch mal ein Piano-Plugin gehört, wobei ich garnicht mehr weiß ob das TheGrand oder Ivory war. Klang jedenfalls auch sehr gut.

ABER: Man muss die ganze Zeit mit der Maus aufm Bildschirm rumfuckeln. Das stört mich.
Als langjähriger Computer-Nutzer kann ich das zwar, aber das fühlt sich nicht nach Musik machen an. Da fehlt mir einfach der direkte Zugriff.
Außerdem braucht man den Detailreichtum, den viele VSTi bieten, einfach nicht, wenn man mit einer Rockband auf die Bühne geht - da gehen die Details dann einfach unter.

Übrigens: Softwareinstrumente bedeuten meist keine Ersparnis, wenn man auch noch mitrechnet, dass man ein leistungsfähiges Laptop, ein gutes Audio-Midi-Interface, immer noch mindestens ein Masterkeyboard, evtl. noch eine kostenpflichtige Host-/Sequencer-Software usw. braucht. Dann hat man nämlich doch recht schnell auch den Preis für einen Hardware-Synth raus...
 
Streng genommen gibt es heutzutage nur noch Softwarelösungen. Wirkliche Hardwarelösungen findet man ja nur bei wenigen Instrumenten (Hammond, Rhodes, Analogsynthies, etc. etc.).

Ob nun die Software gleichsam versteckt in einem Gerät ist, oder offensichtlich in einem PC sind m.E. nur "optische" und ggf. bedientechnische Unterschiede.
Nimmt man Wersi, so arbeitet dort intern ein Windows-PC, den es auch als Standalone-PC (Expander) gibt; oder guckt man nach Liontracs in Italien, dann werkelt dort intern ein Linux-PC. Korgs Oasys setzt ebenfalls auf Linux auf.

Wo will man da den Trennstrich zwischen Hardwarelösung und Softwarelösung ziehen?
 
Hmmm, da muß ich Böhmorgler recht geben. Der neue Roland Fantom G hat ein USB Anschluß für eine Maus, somit die erste Wokstation mit einer Mausbedienung, dazu noch der große TFT, mit Plug-In für Cubase und Co.
Somit eigentlich schon mehr eine Softwarelösung, verpackt in einem Instrument(engehäuse)
Hardware heißt eine Sounderzeugung und Steuerung NUR per Hardware, wo also keine Software in irgendeiner Form läuft. Alle neuen Yamaha, Roland, Walddorf, Korg usw. laufen mit einer Software.
Wenn man bedenkt wie lange ein Korg Oasys braucht, bis er nach dem Einschalten hochgefahren ist...
 
Welches moderne Gerät funktioniert schon noch ohne Software? Es ist doch in fast jedem ein Prozessor drin, auf dem dann zwingend eine Software laufen muss, das ist Standard.
Dass das nicht die Frage war, ist aber auch dem Böhmorgler klar gewesen :rolleyes:

Die Grenzfälle wie die Wersi, die im Prinzip ein Windows-Rechner ist, dem Tastaturen gewachsen sind, wollen wir hier mal garnicht primär betrachten. Genauso z.B. den Receptor, der zwar kein normaler PC ist, aber trotzdem mit VSTi gefüttert werden muss.

Stellen wir uns doch einfach ganz dumm: Hardware-Synths sind alle Keyboards, die den Klang selbst erzeugen, Software-Synths müssen auf nem PC gefahren werden.
 
High turjaci,

. . . gar nicht so einfach zu beantworten, finde ich.

Ich selbst benutze beide Lösungen; habe an Hardware einen virus-b und einen JP-8000 und bin total begeistert - sowohl vom Sound als auch vom rumfrickeln an den Reglern.

Macht einfach Spaß ! :D

Allerdings habe ich inzwischen mein Reason auf Version 4 aufgebohrt (voll offiziell, he - ein Schelm, der Böses dabei denkt !) und habe (als registrierter Nutzer !) einen Fundus an Möglichkeiten und Sounds (Refills), die mir die Sprache verschlägt.
Und der Sound bei Version 4 von Reason ist absolut korrekt !

:great: ABSOLUT KORREKT ! :great:

Habe z.B. Pianos gefunden, die "besser" (anders besser, d.h. für bestimmte Zwecke besser !) als mein Roland E-Piano sind.
Gitarren-Soli spiele ich z.T. inzwischen auch über Reason, weil mir der Sound so gefällt und tolle Gitarren programiert sind . . .

Ich kann in Reason ganz spezielle Rack-Varianten zusammenstellen, speichern und habe sie auf Abruf bereit - einfach genial.

Muss aber anmerken, dass ich live nur mit Hardware spiele - das liegt aber nicht an der Software, sondern an meinem Geldbeutel: nach dem Ubdate auf Reason 4 war mein Schweinchen leeeeeeeeeeeeer . . . kein Geld mehr da für einen Laptop (schluchtz). Kommt aber vielleicht noch !;)

Tja, scheint mir also eine ziemlich individuelle Geschichte zu sein - empfehle einfach den Test mit beiden Welten (Soft- & Hardware), inspirierend wird das auf jeden Fall ! :D

Musikalische Grüsse

Robert
 
Ich weiß, dass die meisten Hardware auf Chips läuft. Dennoch ist der Klang der Hardwareinstrumente viel besser als der der Softwarelösungen. Zumindest wenn ich mir meine Software anschaue. Auf meinem Kontakt Player 2 und verschiedenen East West Librarys usw. sind zwar 1000de Klänge, doch gerade was Gitarren angeht und Klaviere bin ich echt vom Klang enttäuscht. Auch NI Akustik Piano kommt klanglich eher mager rüber. Deshalb wunderts mich, wieso die klanglichen Unterschiede so groß sind, obwohl beide ja im Grunde "Softwarelösungen" sind???

Allerdings muss ich sagen, dass ich gerade von den Effekten einer DSP Karte richtig überzeigt bin und auch keine Racks mehr kaufen würde.

LG
an euch
 
Deshalb wunderts mich, wieso die klanglichen Unterschiede so groß sind, obwohl beide ja im Grunde "Softwarelösungen" sind???
Gründe gibt es viele.... angefangen bei schlechten Samples bis zu schlecher Computerhardware.
 
Normalerweise ist es aber doch eigentlich so, dass die Software-Lösungen mit ihren zum Teil mehrere Gigabyte umfassenden Sampling-Libraries besser klingen sollten.
Wenn ich überlege, dass eine herkömmliche Workstation heutzutage um die 300MB Sample-ROM hat, man aber durchaus Piano-Software mit 30GB (also ca. das 100-fache!) bekommen kann (und da hat man alles für sehr wenige Sounds, statt für hunderte), dann kann es eigentlich garnicht sein, dass das schlechter ist...
 
Ich vermute, daß oft ein großes Problem die D/A-Wandler bzw. die Soundkarten sind. Es ist schon ein Unterschied, ob ich einen USB-Stick für 10,-€ nehme oder eine Soundkarte für 300,-€ oder mehr....
 
Na ja... auf ein gutes Audio-Interface mit guten Wandlern, sollte man ohnehin zurückgreifen.
Genauso sieht es doch mit der Software aus. Man wird ja sicher nur in Software-Instrumente investieren und diese Live einsetzen, die wirklich gut sind und dem Soundgeschmack entsprechen.
Da gibt man sich sicher auch nicht mit Weniger zufrieden, oder???
 
Ich finde an sich Softwarelösungen deutlich besser, da sie zum einen natürlicher und realistischer klingen. Ein weiterer großer Vorteil ist die Flexibilität, man kann sich genau das zusammenstellen, was man braucht bzw. kauft sich nur neue Plugins und nicht gleich n neues Brett, wenn einem die alten Sounds nicht mehr gefallen.

Allerdings braucht man auch ein entsprechend gut ausgerüstetes und stabiles System, welches das umsetzt und das geht ordentlich ins Geld. Da ist man beim Preis dann schnell in Workstation-Dimensionen angelangt.

Aus dem Grund bin ich nach diversen kurzen Software-Experimenten bei der Hardware geblieben. Mir ist die Geschichte auf meinem normalen Arbeits-Notebook einfach zu unsicher. Vielleicht hol ich mir irgendwann mal statt dessen einen guten alten Hardware-Sampler.
 
Auch die Abhöre ist interessant :)

Auf der großen PA klingt das ganze ja sowieso schon einmal anders, als auf kleinen Studiomonis zuhause.
 
den aspekt mit der Wirkung des audfiointerfaces und den Wandlern auf den Klang, habe ich bisher noch nie unter diesen punkten in betracht gezogen.

Ich wußte zwar wie jeder andere von uns wohl auch, dass man an nem guten interface nicht vorbeikommt, zwecks aufnahme, mixing etc. Aber, dass sich die gleichen Samples unter verschiedenen interfaces qualitativ anders anhören hat mich schon etwas erstaunt.

Ich finde jedoch dennoch, dass wenn man den motif oder nen access anspielt, klanglich einfach eine andere Welt zu hören ist. darüber hainus gibt es ja in Sachen software (Smapler) stets die üblichen verdächtigen, wie kontakt, halion etc. und ich finde zwar die menge an sounds sehr flächendeckend, dennoch bietet einem z.B. der Motif Möglichkeiten (8 Voices, 1000de Appregios....) die ich in ner Softwarelösung noch nicht entdecken konnte. Aber ich weiß auch, dass ne gute Library auch nicht fehlen sollte. Doch als Basisinstrument fürs homerecording sollte es meiner Auffassung schon ne Hardware sein. Zudem kommt noch das Gefühl dazu, dass bei Software kaum gegeben ist (mit der Maus usw.)
Ich finde an sich Softwarelösungen deutlich besser, da sie zum einen natürlicher und realistischer klingen.
Da muss ich ehrlich sagen, dass ich bisher die Erfahrung nicht machen konnte. Ich finde, dass es keine Software gibt, die ein Klavier so nachahmt wie z. B. der motif, oder, die die Wärme und den Druck eines Korgstreichers hat :great:

Welche Software habt ihr so, die ihr klanglich sehr gut findet???

Die einzige Siftware mit der ich zufrieden bin ist Atmosphere, Stylus und Trilogy. Die find ich wirkllich gut. Allerings gibt auch hier wieder einschränkungen, z.B. sind die Sounds eines Atmosphere zwar druckvoll, aber mit editing ist nicht viel zu machen. die sounds sind fertig gebastelt und man keinen eingenen Stempel dem sound aufdrücken. also für nen richtigen soundschrauber wohl eher ein Witz:(

Persönlich finde ich auch die Software Synthis nicht besonders gut. Einmal vom handling her gesehen und zum anderen vom Sound her. Ich finde es viel einfacher Sounds auf meinem microkorg zu editieren, als beim FM7 meines Komplete 4 Paketes.

:):):)
 
Steinigt mich, aber ich bevorzuge Hardware generell immer gegenüber Software, auch wenn manche Software besser klingt als manche Hardware, ich meine, bei Softwareinstrumenten, wie zB B4 II hat man einfach nur ein bloßes Programm, aber bei einem "richtigen" Instrument wie dann zB einem Hammondclone hat man "etwas in der Hand", man spürt quasi das Instrument und es hat nach einiger Zeit eine besondere Bedeutung und eine Seele für den Besitzter. Ich gib ja zu, ich selbst benutze auch Softwareinstrumente, aber das auch nur wenn ich in den Ferien mal wieder um 2Uhr Nachts noch am PC sitz und mich langweil, dann spielt man natürlich gerne mit ein paar (Demo) Programmen wie die B4 II oder Kontakt 3 und nem MidiKeyboard rum, aber das tu ich dann auch nur weil es mitten in der Nacht zu laut wäre erst noch das gesamte Setup zu bespielen:rolleyes:
Aber generell bevorzuge ich immer Hardware. Es macht ja auch viel mehr her wenn man Live on Stage ein ePiano, nen Synthie und ne Hammond stehen hat, als "nur" einen Laptop und ein paar MidiKeys... (Ja, ich schleppe mein Roland HP-330e zu Auftritten mit, ist zwar eine ziemliche Schlepperei, aber es schaut einfach geiler aus als ein Stagepiano, und man kann Sachen draufstellen:) )
 
Welche Software habt ihr so, die ihr klanglich sehr gut findet???

Ich nutze selbst gar keine Software, außer mal hier und da was zum Testen auf meinem Uralt-PC, der für solche Sachen nun überhauptnicht geeignet ist (700MHz, 384MB, OnBoard-Soundkarte).

Aber ich würde z.b. mal Live-Styler ausprobieren (wollen)
http://www.live-styler.de/
(Läuft bei mir leider - vermutlich aufgrund der alten Hardware - nicht)


Steinigt mich, aber ich bevorzuge Hardware generell immer gegenüber Software, auch wenn manche Software besser klingt als manche Hardware, ich meine, bei Softwareinstrumenten, wie zB B4 II hat man einfach nur ein bloßes Programm, aber bei einem "richtigen" Instrument wie dann zB einem Hammondclone hat man "etwas in der Hand", man spürt quasi das Instrument und es hat nach einiger Zeit eine besondere Bedeutung und eine Seele für den Besitzter.
Da sind natürlich "Hybrid-Modelle" im Vorteil: Wenn ich eine Wersi nehme, die auf PC-Basis läuft, dann läuft da natürlich auch NI B4 und ich haben echte Zugriegel, die ich beim Spielen "kneten" kann.
 

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