Kaufberatung:Peavy5150 oder Engl Fireball

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hak
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Hi!
Bin bei meiner suche nach einem neuen amp auf dem flohmarkt auf folgende gestoßen:
http://www.musik-service.de/Musiker-Flohmarkt-fly26906de.aspx
http://www.musik-service.de/Musiker-Flohmarkt-fly27040de.aspx

Habe die Möglichkeit den engl anzuspielen.Bei dem Peavy stellt sich das ganze schwieriger da.
Würde mich über ein paar statements zu beiden amps und auch den angeboten(preis/leistung) freuen.
Brauche den amp in einer metalcore band.Habe regelmäßig auftritte!

Außerdem suche ich noch die dazu passende box.Da ich diese live nicht brauche sonder meistens die von jemand anders spiele brauche ich sie nur für den proberaum:
http://www.musik-service.de/Musiker-Flohmarkt-fly26308de.aspx

hatte mal an diese gedacht ,weil klein und vora allem nicht viel geld da ich sie ja nur im proberaum brauche und da der sound nur brauchbar und nicht mehr sein muss.
Bitte um weitere Vorschläge!
vielen dank im vorraus
lg
hak
 
Eigenschaft
 
hi. vorneweg muss ich gestehen, dass ich ENGL PB spiele und somit wohl etwas parteiisch bin.
ich glaube nicht, dass du einen amp kaufen solltest, ohne ihn anzuspielen, egal, was ich von dem 5150 halte. beide amps sind sehr ähnlich aufgebaut, sind 2kanalig und beide amps machen es dem gitarristen schwer, beide kanäle richtig gut einzustellen. als ich damals (vor einem halben jahr) beide amps getestet habe, kam ich mir vor, als wenn ich an meinem alten 800er marshall rumschraubte, da entweder der verzerrte kanal gut war, oder die cleanabteilung. es gehört eine portion geduld und kompromissbereitschaft dazu, beide kanäle befriedigend einzustellen.

so, jetzt kommt meine persönliche einschätzung, was der test damals für mich erbracht hat:

ich mag den peavey nicht, im vergleich zum engl fehlt es ihm deutlich an durchsetzungskraft. klar sind beide charakterlich sehr unterschiedlich und mich hat halt eher der sound des ENGLs gefallen... und man sollte keinen amp kaufen ohne ihn angespielt zu haben.

zur box... ich bin ein alt eingesessener marshall 1960er cabinet fan. auch unter meinem powerball habe ich diese box. 1. bei den meisten gigs kann ich keine box mitnehmen und zu 90% steht vor ort eine marshall box... so brauche ich mich nicht umgewöhnen und muss meinen amp auch nicht an die jeweilige box anpassen. 2. klingt sie in meinen ohren am ausgewogensten. sicher gibt es bessere boxen, aber die 1960er ist robust, in allen frequenzen einigermaßen präsent und sie sieht gut aus:cool: 3.auch im proberaum sollte meiner meinung nach ne 4x12er her... man muss ja dem drummer und bassisten auch paroli bieten können. klar, ne 2x12er tuts auch... musst sie eben hoch stellen. ne gebrauchte marshall 1960er ist schon für für 300europas zu haben und du hast für heimatgigs immer ne gscheite box parat.

ich empfehle dir einfach mal den ENGL an ner 1960er Marshall.. funktioniert auf alle fälle. und bevor du den peavey kaufst, auf alle fälle anspielen...

grüße
 
Ich persönlich würde keinen 5150 kaufen sondern eben den 6505.
Die 5150 sind völlig überteuert, und für ca 200 Euro mehr bekommst du Garantie und außerdem einen völlig neuen Amp.
Also wenn du kannst, spar auf einen 6505, der übrigens mit dem 5150 identisch ist.

Und wegen anspielen: Da kannst du ja auch den Peavey 6505 anspielen..
Ist der gleiche Amp mit neuem Namen. Den haben die meisten Läden eigentlich schon.

Zum Thema 6505/5150 vs Fireball:
Die beiden Amps waren unter anderem auch in meiner Auswahl, und mir hat dann eben der Peavey besser gefallen, wobei der Fireball auch ein super Amp ist. Aber die Zerre vom Peavey war dann für mich irgendwie doch noch einen Tick besser.
Warum psywaltz meint der 6505 sei nicht so durchsetzungsfähig verstehe ich erhlich gesagt nicht, aber das ist ja auch Geschmackssache.
Meiner Erfahrung nach ist der Peavey gerade wegen seinen Mitten und Höhenmitten der Amp der den anderen im direkten Duell ein bisschen untergehen lässt, der Fireball tut sich da evtl etwas schwerer. Aber wie gesagt, das ist Subjektiv und liegt sicher auch an den Einstellungen (Stichwort: Mitten)
 
tachchen,
Ich habe bei meinem damaligen Neukauf (ENGL Fireball) den 6505 auch getestet. Ist wirklich geschmacksache. Meiner Meinung nach sind die Mitten beim Fireball ein bischen präsenter als beim Peavey. Der Peavey bot aber unmegen an "auf die Fresse Zerre" und klang mir damals ein bischen zu steril. Ist natürlich Geschmacksache.
Letztendliche Kaufkriterium für den FIreball war dann ein der besten Clean Kanäle die ich jemals gehört habe. Schön warm, bluesig mit der richtigen Gitarre....Wolke 7 Sound.
Wobei man den Clean Kanal vom Peavey auf den Mond schiesen sollte...steril, kalt und steril!
In Flexibilität schenken sich beide Amps nicht viel.
Lass dich nicht zum Kauf verleiten ohne die Amps anzutesten.

(Und schau dir auch mal den ENGL Blackmore, Screamer sowie den Fame Bulldozer.)

mfG
Timbale
 
Clean Channel vom 6505+ (okay, der hat auch 2 EQs)


Aber wenn dir ein richig weicher Cleansound gefällt ist der Fireball wahrscheinlich wirklich beser.
Der vom 6505 ist schon eher "hart" oder kalt.. wobei ich den Cleankanal so mag.
 
Ich habe den 6505 und den Fireball im Laden im direkten Vergleich angespielt.

Erstens muss man sagen, dass sich die Amps relativ ähnlich einstellen lassen, beide bieten eine ausgezeichnete Zerre. Der 6505 hatte dabei die etwas dreckigere Zerre (mit etwas mehr "grunt" wie die Engländer so schön sagen) und der Engl den etwas dichteren/volleren Klang. Ich denke du wirst mit beiden Amps keine Probleme bei der Durchsetzungsfähigkeit haben. Ich hab mich letztendlich für den Peavey entschieden, weil mir dieser einen Tick aggressiver vorkam und ich zu dem Zeitpunkt sowieso nur vorhatte verzerrt zu spielen.

Mittlerweile bereue ich die Entscheidung ein bisschen; ab und zu mal ne clean-Passage spielen zu können wäre doch ganz nett. Wenn dir der Peavey im Red-Kanal gefällt, bekommst du nen einigermaßen akzeptablen Cleansound im grünen Kanal hin. Mir war die Zerre im Red-Kanal allerdings zu brizzelig, und ich spiele deshalb im grünen verzerrt. Dabei geht natürlich die Möglichkeit clean zu spielen völlig verloren.
 
oh weh... in deiner haut möcht ich grad nicht stecken. ;) hab das thema auch ewig lange durchgekaut. gut, mir gehts mehr ums recording und daheim spielen und dafür aber trotzdem einen guten (röhren)sound haben. ich denke ich hab so ziemlich jeden amp zwischen 500 und 1600 euro angespielt. Will nicht näher drauf eingehen, ich hab jedenfalls einen guten amp gefunden der nächstes jahr ins haus steht.
meine ganz persönliche erfahrung: lass dich nicht verrückt machen mit sachen die im netz kursieren oder irgendwelchen samples. damit ist jetzt niemand in diesem thread gemeint. aber bei mir wars so, hab selber einige threads gestartet und hab alles gelesen was ich zu den jeweiligen amps gefunden hab. es gibt eigentlich bei jeder marke und jedem amp so viele pros wie es contras gibt. in der preisklasse ab 1000 Euro klingen sie in meinen ohren alle gut, aber es ist auch jeder anders. DU musst entscheiden welchen sound du willst und da helfen dir samples und ratschläge nur bedingt weiter. Am besten schaust du wo es einen laden in deiner nähe gibt, der möglichst alle modelle hat die dich interessiern. und dann mach nicht lange rum, nimm den der dir am besten gefällt. ich bin ein halbes jahr immer wieder in alle möglichen läden gefahren zum antesten. was wars ergebnis: extreme unsicherheit welchen ich denn nun nehmen soll! weil eben JEDER (ich spreche jetzt von powerball, fireball, blackmore, 6505, mr. hector, screamer, EVH 5150 <- die hab ich alle angetestet, teilweise im direkten vergleich) auf SEINE art gut klingt. Ich hab einen kollegen, der hat sich vor einem jahr ca. den engl invader angehört, nicht mit seiner gitarre, nicht mit der box und auch nicht wirklich ausgiebig. Was hat er gemacht? er hat sich vor einem monat das teil mit der engl 2x12er bestellt, hat 2,7 Kiloeuro gezahlt dafür. Erst hab ich mir gedacht WTF! Aber eigentlich wars so der schlechte weg nicht. DIESER amp hat ihm gefallen, er hat sich eigentlich keinen anderen mehr angehört, war praktisch liebe auf den ersten blick und hat ihn einfach bestellt, ist nicht wie ich wie ein irrer von laden zu laden gefahren. die moral der geschichte: Du kriegst für dein geld auf jeden fall einen guten amp. Du musst dich nur entscheiden und darfst dich selber nicht verrückt machen und dich auch nicht verrückt machen lassen.

wenn ich mir überleg was ich sprit verfahren hab... ich glaub 1000 KM hab ich mindestens verfahren.

außerdem: so geht es mir zumindest. Wie will man bitte sound mit worten beschreiben. Allein der Ausdruck Fett ist für jeden anders. Oder nehmen wir nur mal die Zerre! Der eine mag schreiben Amp XYZ hat zerre ohne ende, DU denkst dir beim anspielen öhhhh is das wenig gain.

außerdem kommt es auf DEINE musik an. machst du rammstein-mucke? mit akkorden, richtig dicke und ohne läufe und den kram? Oder eher die Malmsteen-Schiene wo die riffs fast nur aus läufen bestehen? zwei extreme beispiele, beides ist irgendwo unter metal abgeheftet, aber beide genannten würden wohl mit dem equipment des jeweils anderen nicht glücklich werden. Du siehst, es ist sehr individuell.

hoffe geholfen zu haben! Mir hätte eine info in der richtung schon was gebracht. aber das ist vielleicht auch eine erkenntnis die sich von selbst irgendwann einstellt.

Viel Glück!
 
Hi,

zunächst einmal zu der Box von Framus. Ich spiele meinen 5150 MKII über ne ähnliche 2x12" mit V30! Das ist echt eine gute Lösung!

Zu den Amps kann ich nur sagen, dass sich der Peavey bei meinen persönlichen Ampduell (damals gegen Engl PB/FB und Blackmore) durchgesetzt hat! Ich finde den Sound einfach etwas härter! Der Fire- und der Powerball gefallen mir persönlich nicht so! sind zu harmlos und zu fisselig in den Höhen!

Der Cleankanal ist bei allen Amps, außer dem Blackmore, mMn nicht so gut, aber da helfen Tretminen oder ein Mod.

Du solltest auf jeden Fall mit deiner Gitarre :great: in einen gut sortierten Laden und die Amps ausführlich testen, wobei auch über verschiedene Boxen getestet werden sollte.
Und nicht gerade vor die Boxen setzten, sondern in etwas Entfernung!Lass dich von einem geschulten Verkäufer beraten, die können oft einschätzen, was zu dir passt.
Nicht zu dolle auf die Kohle achten! wenn man seinen Wunschsound gefunden hat, dann muss man halt sparen und keine etwas günstigere Kompromisslösung nehmen, da diese nach 3 Monaten schon nervt!

Weiterrocken!!!!:great::great::great:
 
@ Flying Duckman : Jetzt wollen wir aber auch alle wissen, wofür du dich entschieden hast ;-)
 
na gut. ;-) In der engeren Auswahl war am ende schließlich der powerball, der blackmore und der 6505. alle drei richtig geil! Allerdings klangen sie in meinen ohren auf zimmerlautstärke nich so wie es etwas drüber war. und ich brauch nen amp der leise gut kommt. bin dann recht enttäuscht aus dem stack-raum raus und hab combos angespielt. von 500-1000 euro. Gewinner war dann der Engl Screamer. Klanglich schon in die Blackmore richtung. Hat mir gut gefallen! und den werd ich nächstes Jahr ordern.

ha, ich seh grad, du hast den auch!
 
Also meiner meinung nach hat der engl wesentlich mehr "Balls" vor allem bei drop tunings, bin allerdings den engl gewohnt, vom saitenvergewaltiger meiner band und das ding verdbäst den peavy ordentlich!! also Engl und sonst nix!!!
 
jetzt bin ich gespannt wann ein peavey user kommt und das gegenteil behauptet.
 
jetzt bin ich gespannt wann ein peavey user kommt und das gegenteil behauptet.
Hier, hier, hier! :D

Nein, ist einfach Geschmackssache, beides Top Amps, wobei ich zB den Powerball gar nicht mag, der Fireball ist aber sehr cool.
Die sind imho sehr verschieden.

Aber der Peavey hat halt mehr EIER! :cool:
(Achtung, Ironie)
 
:D

ich finds recht müßig darüber zu diskutieren welcher amp nun "besser" klingt. es ist wirklich geschmackssache. und vor allem auch eine frage der musik die man macht. jedes "mein amp klingt besser als deiner" gelaber lässt ne gehörige portion unprofessionalität vermuten...
 
"mein peavey 6505 klingt besser als dein marshall mg100" ist eine unprofessionelle aussage? ;)
 
hey, neues bild! ;-)

klar mag sein! ich bin selber grad voll auf dem behringer trip. aber das is halt echt was für leute die basteln, dann kann man auch aus günstigen sachen was rausholen.
ich meinte aber gerade diese diskussion "mein peavey klingt besser als dein powerball". das ist absolut geschmackssache und frage der musik.
 
hey, neues bild! ;-)

klar mag sein! ich bin selber grad voll auf dem behringer trip. aber das is halt echt was für leute die basteln, dann kann man auch aus günstigen sachen was rausholen.
ich meinte aber gerade diese diskussion "mein peavey klingt besser als dein powerball". das ist absolut geschmackssache und frage der musik.

jaup: der ENGL (egal ob PB oder FB) geht für Rock, Metal, Deatmetal, Powermetal, Progressive.... der peavey für hintergrundgeplenkel ala Volksmugge... ha ha ha...

komischerweise hat mir die 5150 simulation im Line 6 Vetta besser gefallen als der originale. aber definitiv entscheidet das persönliche ohr.
 
Servus!

Vorweg es ist immer ein matter of taste!!

Ich selber habe einen FB incl 4x12 engl vin30 box und der sound is nur geil :D
(ich merk schon das wird nicht sehr objektiv hier von mir)

... nichts desto trotz, is der sound vom FB hervorragend. ich kann jetzt leider nicht dem direkten vergleich zum peavy anstellen. Kann dir lediglich bestätigen das der FB ein vielseitig einsetzbarer Amp ist, vom Death bis hin zum Grunge geht alles.

Und wie schon bisschen weiter oben geschrieben wurde, der clean is de hammer!


Engl FB eine gute wahl und für den kurs auch inordnung :great:

greetings
 

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