Mahlzeit, nachdem ich mir letztens die Schecter JL7 (2014) gegönnt habe, bin ich nun auch stolzer Besitzer einer Blackjack ATX C7.
Vom Spielkomfort kommt sie zwar nicht ganz an meine Loomis heran aber soundtechnisch haben mich die Blackouts vor allem im Rhythmusbereich überzeugt.
Hatte vorher noch die KM7 und die Hellraiser Hybrid angespielt und dann kam die ATX mit den Blackouts AHB 1 dran.
Mein erster Eindruck war ungefähr so:


Was für ein Brett !!! Hätte ich so definitiv nicht erwartet!
Im Vergleich zum EMG 57-7 der auch wahnsinnig gut klingt, legen die Blackouts noch ne gehörige Schippe oben drauf was Druck und Output betrifft.
Was mir besonders gefallen hat ist die Tatsache das die Blackouts etwas mehr die Tiefmitten betonen, bei EMG sind es ja meist die Hochmitten die herausstechen.
Und gerade bei einfachen Powerchords klingt alles viel mächtiger mit etwas mehr ,,Crunch'' im Sound !
Etwas dynamischer sind sie auch noch.
Was EMG meiner Meinung nach besser hervorbringt, ist der definierte Anschlag, gerade der Halspickup in meiner Loomis ( 66-7) bringt jeden noch so kleinen Anschlag bei schnellen Sologeschichten sauber und definiert rüber, wenn man auch sauber spielt natürlich

.
Um wieder zur ATX zurückzukommen, Sumpfesche Korpus mit Set Neck Ahorn Hals, Ebenholzgriffbrett, Hipshot Bridge und die genialen Schecter Locking Tuner.
Alles komplett in mattschwarz gehalten mit einem gelben Binding.
Bei meiner JL7 gefällt mir der unlackierte Hals aber deutlich besser, fühlt sich natürlicher an.
Nun bin ich (erstmal) sehr zufrieden was Siebensaiter betrifft
Die Loomis ist gerade vom Spielkomfort und vom Aussehen das beste was ich bis jetzt in den Händen hatte und ist für mich persönlich prädestiniert für alle möglichen Solo und Melodiegeschichten, auch Cleansounds bringt sie überzeugend rüber.
Für Rhythmussachen würde ich dann auf die ATX zurückgreifen, weil sie eben noch bißschen mächtiger und etwas ,,natürlicher'' klingt.
Interessant wäre dann natürlich die neue 2016er Loomis mit den Signature Blackouts