Kaufberatung: Allround-Synthie für Standardsounds im Coverband-Einsatz?

  • Ersteller chaltechalte
  • Erstellt am
Ich habe früher Korg X3 gespielt und wollte mal ganz von Korg weg, weil mir die sounds zu kalt sind. Hast du den Korme und kannst du mehr darüber sagen??
 
Ich hab nen Krome - und bin zur Zeit dabei ihn zu verkaufen.
Alle Sounds sind gut - selbst Orgeln - nur die Violine/Fiddle ist für meine Zwecke (Ich spiele in einer Country-Formation Keys und Gitarre) unbrauchbar.
Alle sonstigen Sounds (die Drums bewerte ich nicht weil ich sie nicht brauche) sind für Tanzmusik/Top40 sehr gut geeignet. Vor allem ist die Kiste erschwinglich.
Ob die Sounds "kalt" sind - nuja - im Band-Kontext ist das alles relativ; wenn ein Keyboard "solo" beurteilt wird kann man kalt oder warm beurteilen; ansonsten meine ich dass der Krome sehr durchsetzungsfähig ist.
Ich hatte vor mit dem Krome die Kombination Hammond XK3 / Kurzweil PC3 zu ersetzen; die Hammond-Sounds des Korg sind super, Piano ist noch besser - wenn nur die (von mir viel gebrauchte) Violine/Fiddl nicht wäre....
 
Was wäre dann aktuell das Äquivalent von Roland dazu - Jupiter irgendwas?
Halte ich nicht viel von. Im Multimode sind die Jupiters – die den Namen immer noch zu Unrecht tragen – den Stagepianos von Roland unterlegen und bedienen sich eher wie Tischhupen. Nix mit 16 Parts, die lustig frei über die Tastatur verteilbar sind, wie wir es seit den 90ern von Workstations kennen. Du hast nur 3 Parts. Du hast für den linken Teil der Tastatur einen polyphonen part, für den rechten Teil hast du je einen polyphonen und einen monophonen, und dazwischen hast du einen Splitpunkt. Das können 20 Jahre alte Entertainerhupen besser. Gut, es gibt auch noch einen Percussionpart, aber wer braucht den?

An den Jupiters kannst du dir jedenfalls Rumschmeißen mit 4, 6, 8, 10 Multimodeparts in allen möglichen und unmöglichen Tastaturzonenanordnungen, wie man es normalerweise als Coverband-Keyboarder macht, komplett abschminken – und somit auch Roland als ernstzunehmenden Lieferanten für Bandkeyboarder, solange sie sich nicht berappeln und wieder eine anständige Workstation mit 16fachem Multimode bauen, die in diesem 16fachen Multimode auch alle Multimode-Features hat, statt bei der Hälfte der Features zu sagen: "Nänänänänä, das gibt's im 16fachen Performance-Mode nicht, da mußt du den 4fach multitimbralen "Live"-Mode benutzen..." oder so.


Martman
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 2 Benutzer
Halte ich nicht viel von. Im Multimode sind die Jupiters - die den Namen immer noch zu Unrecht tragen - den Stagepianos von Roland unterlegen und bedienen sich eher wie Tischhupen. Nix mit 16 Parts, die lustig frei über die Tastatur verteilbar sind, wie wir es seit den 90ern von Workstations kennen. Du hast nur 3 Parts. Du hast für den linken Teil der Tastatur einen polyphonen part, für den rechten Teil hast du je einen polyphonen und einen monophonen, und dazwischen hast du einen Splitpunkt. Das können 20 Jahre alte Entertainerhupen besser. Gut, es gibt auch noch einen Percussionpart, aber wer braucht den?

An den Jupiters kannst du dir jedenfalls Rumschmeißen mit 4, 6, 8, 10 Multimodeparts in allen möglichen und unmöglichen Tastaturzonenanordnungen, wie man es normalerweise als Coverband-Keyboarder macht, komplett abschminken - und somit auch Roland als ernstzunehmenden Lieferanten für Bandkeyboarder, solange sie sich nicht berappeln und wieder eine anständige Workstation mit 16fachem Multimode bauen, die in diesem 16fachen Multimode auch alle Multimode-Features hat, statt bei der Hälfte der Features zu sagen: "Nänänänänä, das gibt's im 16fachen Performance-Mode nicht, da mußt du den 4fach multitimbralen "Live"-Mode benutzen..." oder so.

Lieber Martman, das ist schlicht und ergreifend FALSCH!

Innerhalb des Upper- und des Lower-Parts des Jupiter 80 gibt es vier Einzelparts, die man splitten und layern kann, wie man lustig ist. Lege Upper und Lower auf die komplette Klaviatur und Du kannst die Zonen legen, wie Du willst. In den Percussion- und den Solo-Part kannst Du JEDEN Sound legen, monophon, polyphon, Drumset ... völlig egal. Nur, weil Du's nicht auf der Oberfläche siehst und mit der Kiste noch nicht gearbeitet hast, ergo sie auch gar nicht kennst, heißt das nicht, dass sie es nicht kann. Setze also bitte keine Gerüchte in die Welt!

Einen ausführlichen Test zum Jupiter 80 habe ich hier geschrieben, der sollte die meisten Fragen zum 80er erschlagen, den 50er kenne ich leider nicht. Allerdings haben die Jupiters in der Editierung der SuperNatural-Voices einen riesen Nachteil, das geht quasi nicht und ist zum Sounddesign so gut wie ungeeignet.

Grüße vom HammondToby
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 8 Benutzer
Also kann ich davon ausgehen, dass du auch mir nen Jupiter vor nem Krome oder Yamaha MoxF6 empfehlen würdest für Tanzmusik und Pop/Rock??
 
Nein, ich empfehle euch gar nix, außer: schaut euch jede Kiste im fraglichen Preisbereich an, versucht im Idealfall alle ein paar Tage in die Finger zu bekommen und setzt euch damit auseinander, was Klang, Bedienung, Verarbeitung und Optik angeht und entscheidet euch dann. Wozu gibt's denn die 30 Tage Rückgabegarantie, wenn es keinen Laden in der Nähe gibt?

Ich hatte den Jupiter 80 drei Monate lang leihweise. Ich brauche ihn nicht und habe ihn wieder zurück gegeben, weil ich total anders arbeite und mir die Eingriffsmöglichkeiten nicht weit genug gingen.

Grüße vom HammondToby
 
Innerhalb des Upper- und des Lower-Parts des Jupiter 80 gibt es vier Einzelparts, die man splitten und layern kann, wie man lustig ist. Lege Upper und Lower auf die komplette Klaviatur und Du kannst die Zonen legen, wie Du willst. In den Percussion- und den Solo-Part kannst Du JEDEN Sound legen, monophon, polyphon, Drumset ... völlig egal.

Ah, jetzt wo du's erklärst, finde ich es auch voll logisch! :ugly: Was lässt man sich auch von Benennungen verwirren! :confused:
 
Ah, jetzt wo du's erklärst, finde ich es auch voll logisch! :ugly: Was lässt man sich auch von Benennungen verwirren! :confused:

Voll logisch ist es gar nicht, nur einfach faktisch falsch, dass es nur vier Parts gibt, von denen einer unbrauchbar ist. Es gibt 10 Parts, man kann sie mit etwas Hirnschmalz sinnvoll einsetzen und es ist weit weg vom Standardherangehen an einen Multimode. Einsetzbar ist der Jupiter alle mal. Die Bedienung ist in Teilen Grausam, wenn man vom üblichen Splitting und Layering ausgeht, aber für das schnelle Austauschen von Soundblöcken ist es sehr gut geeignet.

Grüße vom HammondToby
 
Lieber Martman, das ist schlicht und ergreifend FALSCH!

Innerhalb des Upper- und des Lower-Parts des Jupiter 80 gibt es vier Einzelparts, die man splitten und layern kann, wie man lustig ist. Lege Upper und Lower auf die komplette Klaviatur und Du kannst die Zonen legen, wie Du willst. In den Percussion- und den Solo-Part kannst Du JEDEN Sound legen, monophon, polyphon, Drumset ... völlig egal. Nur, weil Du's nicht auf der Oberfläche siehst und mit der Kiste noch nicht gearbeitet hast, ergo sie auch gar nicht kennst, heißt das nicht, dass sie es nicht kann. Setze also bitte keine Gerüchte in die Welt!
Nichtsdestotrotz macht das Vorhandensein von noch einer Multimode-Zwischenebene die Sache nicht unbedingt einfacher.

Ideal wäre die Old-School-Variante mit genau einem Multimode, in dem man 16 Parts frei mit Einzelsounds belegen und die frei über die Tastatur verteilen kann (oder 15 Parts plus 1 Drumpart). Ideal und effizienter als die heutigen Methoden mit Zwischenebenen oder drei, vier verschiedenen Multimodes für verschiedene Aufgaben.

Also kann ich davon ausgehen, dass du auch mir nen Jupiter vor nem Krome oder Yamaha MoxF6 empfehlen würdest für Tanzmusik und Pop/Rock??
Der Jupiter hat noch mehr Nachteile. Er hat keinen vollwertigen, programmierbaren Sequencer, den du für aufwendigere Backings eher früher als später brauchen wirst, und keinen Sampleimport wie die heutigen Oberklasseworkstations, den du eher früher als später für Sounds brauchen wirst, die du mit den Möglichkeiten, mit denen das Gerät vom Band lief, so nicht erzeugen kannst.

Ich schätze mal, die meisten Top40-Keyboarder in diesem Forum nutzen sowohl den Sequencer als auch den Sampler.


Martman
 
Ich hatte es ja schon einmal gesagt: Teste den Jupiter vielleicht erst einmal. Für manche Arbeitsweisen kann er durchaus in Ordnung Die Idee mit den "Blöcken" finde ich zum Beispiel gar nicht doof. Das fehlt mir manchmal.
 
Wer sich einen Kurzweil PC3 kauft, hat diese ganzen Sorgen nicht...

;-)
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 6 Benutzer
Der hat dafür andere ;)
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 2 Benutzer

Ähnliche Themen


Unser weiteres Online-Angebot:
Bassic.de · Deejayforum.de · Sequencer.de · Clavio.de · Guitarworld.de · Recording.de

Musiker-Board Logo
Zurück
Oben