AMT User-Thread

  • Ersteller tuckster
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Ich habe sogar 13 Volt getestet mit so nem Canon Netzteil was wohl mal nen Drucker befeuert hat. Bei 12 Volt gefällts mir auch am besten. Mehr ist nicht unbedingt besser, man bekommt halt noch weniger Zerre und es klingt halt irgendwie noch etwas dynamischer und cleaner. Bitte keine Belehrungen über mögliche Schäden, die ich dem Pedal zufügen könnte. Ich hab das Netzteil durchgemessen. Sind fast genau 13 Volt. Da jedes Pedal etwas außerhalb seiner angegebenen Spezifikation betrieben werden können muss, denk ich mal 13 Volt gingen sogar im Dauerbetrieb (natürlich auf eigene Gefahr). Ich mochte den Sound aber nur bis 12 Volt und muss mir deswegen auch einen Adapter kaufen, da mein 12er zwar nicht brummt, aber irgendein anderes höherfrequentes Humming produziert, weshalb ich auch auf das 13 Volt NT zurückgegriffen habe. Dieses hat absolut keine Nebengeräusche. Mehr als 12 Volt lohnt sich also nur für Leute, die kein richtiges High Gain brauchen und so OCD Fulltone-mäßigen Sound wollen. Mit nem Overdrive davor kann man natürlich auch bei 13 Volt gescheit High Gain machen. Das hatte ich auch getestet. Für die die es interessiert. Ein MXR Distortion III und das AMT K2. Beide auf 13 Volt (Daisy-Chain). Klingt geil, aber is natürlich dann auch wieder umständlich, wegen der zusätzlichen Verkabelung. Sind beides Gebraucht-Teile, deswegen bin ich da lockerer drangegangen.
 
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habe seit ca. zwei wochen das CP-100 Pangaea - hatte schon bestellt, da war es noch nicht auf lager.
was soll man sagen???
es ist halt ein Impulse Loader - es klingt also nach dem IR was gerade geladen ist...der eingebaute "Raum" ist auch gut gelungen um etwas "ambiente" dem IR file zu geben.
der EQ passt für schnelle tunings, wobei ich der meinung bin, wenn einem ein IR file nicht zusagt, dann nicht lange mit dem EQ spielen, sondern lieber ein anderes laden.

einziger nachteil, wobei das wort nachteil sehr relativ ist: das CP-100 schluckt nur IRs mit 48KHz und 24 Bit - alle anderen IRs müssen erst in dieses format gewandelt werden, sonst wird das nix.

nach dem ich jetzt gefühlte 50 IRs von einer Mesa Oversize drauf habe, muss ich erst mal das finden, was mir am besten gefällt....kann wohl noch dauern ;)

was ich echt klasse finde, ist die größe von dem teil. es ist so klein, dass es wirklich in jede lücke im rack reinpasst. man muss schon fast aufpassen, dass man es nicht aus versehen verliert, weil es so winzig ist. ;)
 
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Bei mir kommt demnächst auch ein reiner IR-Loader ins Haus. Bin allerdings noch unschlüssig zwischen dem AMT CP-100 und Torpedo Cab. Kann der CP-100 IRs in kompletter Länge verarbeiten?
Ich habe zwar Unmengen an Impulse Antworten hier, aber ich bin neulich auf Rosen Digital gestoßen und bin davon begeistert. Die machen sehr gute und mixfertige IRs. Du bekommst zwar "nur" 3 IRs pro Pack, aber die die dabei sind, klingen und funktionieren auch. Vor allem fühlen die sich beim Spielen eher 3D-mäßig wie eine Box an.
http://www.rosen.digital/
 
ja kenne ich und finde die beispiele auch mehr als überzeugend!

werde mir die rosendigital wohl demnächst mal besorgen.
 
Hallöchen liebe AMT User!

Benutzt einer von euch die Kombination aus SS-30 und TC-3? Ich frage spezielle nach dieser Kombination, weil ich ganz gerne wissen würde, wie ihr die mit Strom versorgt: Mit separaten Netzteilen oder mit einem Netzteil und Daisychain? Von den Zahlen her sollte das AMT-eigene 18 V Netzteil ausreichen, weil es einen Strom von 2 A liefert und die beiden Geräte zusammen 510 mA benötigen. Davon gehen allerdings 500 mA auf das Konto des TC-3, der immerhin ein vollwertiger Verstärker ist und entsprechend eine höhere Leistung als ein beliebiger Effekt bzw. Preamp bringt. Könnte ein herkömmliches Daisychainkabel das verkraften oder würde es den Geist aufgeben?
 
Das Kabel würde das schon verkraften. Du kannst die Frage aber auch rein aus Interesse an den AMT support schicken, die antworten sehr schnell.
Alternativ in deren neuem Forum :D
 
Hm, das könnte ich bei Gelegenheit mal machen. Ich bin zwar (noch) kein AMT-User, aber die jüngste aus dem Ruder gelaufene Diskussion über das alte Thema Transistor versus Röhre hat mich wieder auf den SS-30 Preamp aufmerksam gemacht und ich spüre schon, dass ich irgendwo schwach werde. ;) Abgesehen davon, dass er wesentlich weniger Strom als mein jetziger Verstärker frisst verspreche ich mir davon auch einen deutlich weniger aufwendigen Aufbau, wenn es ums Üben zu später Stunde mit Kopfhörern geht: weniger, handliche und sofort nach dem Einschalten betriebsbereite Geräte. Mein derzeitiges Bedroomstack habe ich mal einem der vielen Bilderthreads vorgestellt und beim Betrachten war mir auch schon zu dem Zeitpunkt ziemlich mulmig.
 
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Nutze ab und an einen AMT E1 direkt ins Pult zum jammen und finde das Teil absolut prima.
 
BOAH! :saliva: (Ja, es geht mal wieder um diese ominöse Musikrichtung mit M...)



Manchmal tauchen bei den Vorschlägen auf Youtube doch richtig gute Sachen auf. Ich frage mich langsam immer mehr, warum ich mir so riesige Glaskolbenheizungen ins Zimmer stelle, das ist fett. Die EQ-Einstellungen machen auch einen guten Eindruck auf mich, man muss den SS-30 anscheinend gar nicht "aufreißen", damit der eingemacht klingt. Ich stelle mir das gerade mit meiner Lautsprecherkombi vor... eieieieiei. :)
Zu 100 % kann ich es nicht erkennen, aber ich meine am Anfang ist zu sehen, dass die beiden an einem Stromkabel hängen.
 
Nutze das P1 zum proben. Fand es für live nicht so geil (4 mal gemacht). Für Proben ist das allerdings Top. Direkt ins Pult über In Ear und klingt gut.
 
Vom 6L6-Ersatz habe ich schon lange nichts mehr gehört. Der Austauscher für die ECC83/12AX7 wird von AMT noch hergestellt und ist auch bei Thomann im Sortiment:

 
Ja, die Vorstufenröhre habe ich gesehen, wobei man bei diesen anscheinend auch das Sortiment auf ein Modell reduziert hat.
Finde diese aber bei weitem nicht so interessant, wie mögliche SS-Endstufenröhren.
 
Das kann ich nachvollziehen. Die großen Warm Stones würden auch Sinn machen, zumindest in modernen Verstärkern mit Masterregler und ausreichend dimensionierten Trafos; also denen, die die Endstufe nur noch zum Lautmachen benötigen. Vielleicht würde es noch passen, die PI-Röhre mit einem kleinen Warm Stone zu ersetzen. Aber in der Vorstufe kann ich mir so einen (oder gar mehrere) nicht vostellen.

Möglicherweise konnten sich die Halbleiter-6L6 nicht durchsetzen, weil sie zu teuer waren. Der Ersatz für ECC83/12AX7 kostet schon das Doppelte bis Dreifache von normalen Röhren.

Nebenbei gibt es auch von Jet City solchen Röhrenersatz auf Halbleiterbasis, die Retrovalves. Ob die besser oder schlechter als die Warme Stones sind, kann ich nicht sagen, aber auch die scheinen trotz ihres geringeren Preises ein Nischendasein zu fristen.
Zur Veranschaulichung zwei nicht ganz eindeutige Videos mit Reamping und ein Verkaufsvideo:







Das letzte gehört hier nicht rein, ich weiß, aber daraus lässt sich vielleicht erkennen, wie sich das Austauschen wievieler Röhren in welcher Position auswirkt. Nach der Recherche bin ich einem Versuch gar nicht mal mehr so abgeneigt. Was ich nach wie vor albern finde, ist dieses Leuchten, egal, wer der Hersteller ist. :D
 
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Ach die Jet Citys gibt es ja auch noch, ganz verdrängt. Gibt es von der AMT nur die eine Vorstufenröhre? Wenn ja, habe ich die wohl mit den Jet Citys durcheinander gebracht.
Ich könnte mir durchaus vorstellen, die komplette Vorstufe mit diesen "Röhren" zu bestücken, aber wie du schon sagtest, sind diese einfach zu teuer. Die Vorstufenröhren kosten +-1/3 davon und halten ohnehin länger als man einen Amp hat :D
Die oberen beiden Videos habe ich mir heute auch nochmal angeschaut. Für einen tighten sound in einem modernen Amp scheinen diese wohl durchaus ihre Daseinsberechtigung zu haben.
 
Wie gesagt: Ich bin einem Versuch nicht mehr ganz so abgeneigt. Natürlich gibt es einen Unterschied wie Tag und Nacht, aber so grottenschlecht hören sich die Warm Stones bzw. Retro Valves nicht an. Außerdem spiele ich ja einen modernen Amp. ;) (Der von Jet City kommt. :D)

Ich gebe allerdings den Warm Stones gedanklich den Vorzug, schlicht und ergreifend aus dem Grund, dass ich russische Konstruktionen zu schätzen weiß: Wenn ich mir angucke, wieviele Ladas noch unterwegs sind, was russische Schlepper mit sich anstellen lassen und wenn ich bedenke, dass ich mit dem Fernrohr, das ich von einer russischen Bekannten vor 25 Jahren geschenkt bekommen habe (Restbestände aus der Sowjetunion) Baseball spielen kann, gehe ich davon aus, dass die Warm Stones sicher nicht gleich auseinanderfallen. :D
 
Mal wieder ein kleiner Themenwechsel (gibt ja leider nur den einen User-Thread ;)). Hatte heute den ersten Feldversuch mit dem CP-100 Pangaea:

Wir hatten ein Konzert, Box wurde von einer anderen Band gestellt (Laboga 4x12 mit v30s). Mein Topteil is der Stonehead von AMT.

Ich hab dem Mischer gesagt, ich würde gerne meinen Pangaea testen. Ich bin davon ausgegangen, dass wir halt mikrofonieren und das Pangaea zusätzlich anklemmen und dann gucken. Der Mischer meinte "Dann steck erstmal mur das Pangaea an".
Hab ich gemacht mit ner 4x12 Orange von Rosen.Digital. Der Mischer meinte nur direkt "klingt super, muss ich gar nix mehr machen".

Hab den Gig dann damit bestritten, die Box aber noch angeschlossen für den Bühnensound.

Das Erlebnis unterstreicht nur meinen positiven Gesamteindruck bisher :)



Notiz am Rande: Der Soundcheck der Gitarren der nachfolgenden Band hat deutlich länger gedauert ;-)
 
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Die IRs von Rosen Digital sind aber auch super, da passt einfach alles. Habe die 1960 Vintage und American Custom und mir sind bisher noch keine besseren IRs untergekommen :great:
 
Sauber! Musstest Du die IRs noch irgendwie bearbeiten? Der CP-100 verträgt doch "nur" 48 kHz .wav, soweit ich es verstanden habe, aber die von Rosen kommen doch mit 96 kHz daher.

Abgesehen davon habe ich mich gerade noch einmal mit dem CP-100 befasst und finde es klasse, dass man nicht auf irgendwelche Software angewiesen ist, um mit dem Teil am PC zu arbeiten. Ein dicker Pluspunkt aus der Linuxecke. :great:
 
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