Erforderliche Leistung einer PA für Outdoor-Veranstaltung (Straßenfest) ermitteln

  • Ersteller Neelix2014
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Ich bleib ja dabei: eigentlich ist alles da, du denkst nur zu viel...
Das kann gut sein.

Steht ja auch noch nicht fest, ob es diese Kombo wird oder vllt. doch die Coverband inkl. hell&laut. Aber dann weiß ich zumindest, dass ich die mit dem vorhandenen Material vorsorgt bekomme.
Ist dann zwar nicht ganz so laut, fehlt nur noch das Hell, aber das bekomme ich auch noch irgendwo her.
Versteh mich nicht falsch, aber keiner hat Zeit, keiner hat Geld - aber alle wollen alles.
Das ist klassisch Kirchengemeinde und ehrenamtliches Engagement. Wenn da was angeschafft werden soll, dann braucht es wie ein Gesetz im Bundestag drei Lesungen und dann hat die Veranstaltung schon stattgefunden. Die Bürokratie wird immer mehr - leider.
 
Ja, aber dann kann man dieser Gemeinde eben nicht helfen - oder eben nur im Rahmen dieser selbst auferlegten Vorgaben...
Vielleicht wirds dann ja 2023 was...
 
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Zwei Ansagen und ich bin dann auch raus:
1. Mit dem vorhandenen Material mit entsprechenden Kompromissen machbar. Ideen, Empfehlungen und Vorschläge gibt es hier zu genüge. Man sollte sich allerdings dann auch selbst aus seiner Komfortzone bewegen.
2. Lass es! Ich würde da gar nix mehr machen, denn nur so kommt man evtl. auf die Idee, dass so etwas immer ein Geben und Nehmen ist und man so etwas nur gemeinsam stemmen kann oder eben den Geldbeutel aufmacht. Da keine dieser beiden Optionen anscheinend vorhanden sind gibt es nur die Option: Lass es! Auch wenn ich so den Zeitungsartikel sehe: Lass es! Die Leute wollen das so. Dieses Jahr eben ohne und nächstes Jahr wird man eher gewillt an diesere Stelle etwas zu tun. Falls nicht: Geh ein Bier trinken und gut ist.
 
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Ja, das ist das Problem. Es wird immer schwieriger Freiwillige zu finden. Und sei es nur, dass sie mal für eine Stunde im Bierwagen oder an der Pommesbude helfen. Die "Alten" brechen so langsam alle weg, aber die jungen Leute um die 30 sind zum Mithelfen nicht zu begeistern. Die kommen dann zwar gerne und trinken ein Bier, aber das war's dann auch schon.
Das kommt davon, wenn jahrzehntelang alle zu "selbstoptimierenden Egoisten" erzogen werden. Da bleibt das soziale, das "füreinander-da-sein" auf der Strecke. Geselligkeit ist auch schön, auch etwas soziales im weitesten Sinne, aber eben kein wirkliches zusammen-Stehen, kein uneigennütziges Helfen und Handeln.
weil man die Bassfrequenzen auch noch in 2km hinter der Bühne vernehmen konnte:
Das spricht gegen Subwoofer. Die tiefen Frequenzen haben es nun mal so an sich, weit ins Gelände hinein zu wabern. Da bleibt ab einer gewissen Entfernung nur noch die Basedrum übrig. Und da der Rest dann fehlt, ist die alleine bald nur noch penetrant und lästig.
Die Band aus dem Video weiter oben kann man mit einigermaßen guten Fullrangeboxen ohne ergänzende Subs ausreichend gut zum Klingen bringen
... "irgendwas verschließbares" bekomme, was hinter oder unter die Bühne kommt und wo die ganze Technik zugangssicher drin geparkt wird.
...
Auto hinter die Bühne, Zeug rein, Kabel durchs Fenster.
Die beste Idee wie ich finde. Dann stehen nur noch die Boxen auf der Bühne und die Monitore nur, wenn die Band spielt. Und das alles mit kurzen, übersichtlichen, schnell und sicher zu verlegenden Kabelstrecken.
Mischen vom Tablet aus, wobei es eventuell nötig sein kann, einen WLAN-Router so auf der Bühne anzubringen, dass man ihn nicht klauen kann (z.B. oben am Gestänge). Denn wenn der im Auto/verschlossenen Anhänger steht, kann es gut sein, dass die Reichweite drastisch einbricht oder sogar gar keine Verbindung mehr möglich ist.
Das Notebook für die Einspieler kann auch im Anhänger stehen.

Wenn ihr einen regendichten und abschließbaren Anhänger geliehen bekommen könnt, wäre das wirklich der gute Ort, die ganze Technik dort hinein zu packen (bis auf den WLAN-Router wie gesagt). Kabel aus der nur auf einen Spalt geöffneten Back heraus führen (die lässt sich mit einem Stahlseilschloss sichern, wenn sie so mit einem Spalt offen steht und niemand gerade aufpassen kann). Zur Nacht diese Kabel ausstöpseln und den Anhänger gut verschließen, am besten noch schnell die Boxen mit rein packen. Dann am nächsten Morgen die Boxen wieder auf die Bühne, die paar nötigen Kabel (wahrscheinlich dann nur noch 2x Lautsprecher und 1x Ansagemikro und ggf. das LAN-KAbel zum WLAN-Router, dazu den Strom natürlich) schnell eingestöpselt und alles ist wieder betriebsbereit.

Fast so habe ich es bei einem kleinen Sommerfestival gemacht, dass von unserer Musikschule dieses Jahr vor den Sommerferien veranstaltet wurde. Drei Wochenenden, jeweils eine Veranstaltung am Samstag Abend und am Sonntag darauf eine Matinee am späten Vormittag. Der Ort war die "Festwiese" eines Freilichtmuseums in der Nähe. Die haben dort eine Bühne hingestellt, für die Ton-Technik war ich verantwortlich.
PA-Boxen waren die schon erwähnten Fullrange von RCF, dazu zwei Monitore. Alles akustische Ensembles, teilweise mit Gesang/Sprecher, die mikrofoniert wurden (bis auf 2x E-Piano).
Die ganze Technik passte perfekt in meinen privaten Anhänger, der einen verschließbaren und regendichten Deckel hat. Den konnte ich über Nacht von Samstag auf Sonntag hinter der Bühne stehen lassen, wo er zusätzlich gegen Wegschleppen gesichert war. Das Gelände ist zwar komplett eingezäunt, aber weiter nicht bewacht. Außerdem hat es in einigen Nächten etwas geregnet bzw. es war Regen angesagt (bei den Konzerten selber hatten wir irres Glück, bis auf 1x ein wenig und auch nur kurzen Nieselregen hatten wir das tollste Wetter).
Das ging dann nicht anders, als dass ich am Samstag nach dem Konzert die ganze Technik im Anhänger verstaut habe (die Kabel an/auf der Bühne habe ich aber auch hängen/liegen lassen) und dann am Sonntag in aller Frühe wieder vor Ort war um alles wieder aufzubauen, so dass alles parat war zum geplanten Soundcheck vor dem Konzert.
 
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Diese Veranstaltung hat kein Technisches sondern ein Menschliches Problem, Respekt und durchsetzungskraft wären die Worte meiner wahl. Versuche mal an diesen Schrauben zu drehen vieleicht kommst du dann besser ans Ziel.
Ich bin zu weit weg von euch sonst würde ich euch unterstützen.
 
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Wir haben doch den Kollegen @GeiGit im Forum, der oft mit ähnlichen Situationen konfrontiert sein müsste. Geigit, wie macht Ihr das?
 
Es ist bei uns tatsächlich eher seltener, dass wir so große Sachen OpenAir machen. Die meisten Veranstaltungen finden in unserem Saal, oder im Bistro statt und dort haben wir ja unsere Anlagen als Festinstallation.
Wenn wir z.B. eine Taufe OpenAir machen, fahren wir dort keine komplette Band auf, sondern ein/zwei Sänger und ne A-Gitarre. Das habe ich dann schon oft mit meinem Marshall AS50D bestritten.
Bei Beerdigungen braucht man keine so hohen Lautstärken. Da spielen wir zwar ab und zu auch in größerer Besetzung, nutzen dann aber nur ein XR18 als Pult, dazu ein Tablett als Steuerung, InEar als Monitoring und meine Yamaha DBR12 als Beschallung.
Vor einigen Jahren hatten wir mit einigen anderen Gemeinden mal ein richtig großes OpenAir mit mehreren Bands gemacht, da haben wir dann die Bühne, das Licht und die PA über einen Veranstaltungstechniker gemietet.
Auch bei unseren "Waldweihnacht"-Veranstaltungen im Wald nutzen wir mittlerweile die DBR12 und das XR18. Manchmal unterstützen wir sie noch mit unseren älteren JBL und deren Subs um die Breite etwas gleichmäßiger auszustrahlen.
Generell binden wir jedenfalls den Veranstaltungstechniker unseres Vertrauens mit ein falls die eigenen Gerätschaften nicht ausreichen und er plant und vermietet uns dann die fehlenden Gerätschaften. Er hat auch die (Fohhn)Anlage und Lichtanlage in unserem Saal konzipiert und geliefert. Da haben wir ein gutes Verhältnis und sind mit der Kooperation immer gut gefahren.
 
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Ich bin ja, so wie GeiGit, auch ehrenamtlich im (Frei-)Kirchenumfeld tätig und hab da schon einige Veranstaltungen erlebt. Bei Events, wo Material über Nacht stehen bleiben sollte, wurden immer Nachtwachen organisiert. Die kamen z.B. bei einem Festival für den Zeitraum von einer Woche aus einem Pool von grob geschätzt 1700 Leuten, was letztendlich geklappt hat. Aber lässt sich ja schwer vergleichen, weil die meisten Nächte sogar unter der Woche waren. Wenn bei der Veranstaltung, um die es hier geht, das Geeumel durch die Nacht nicht wäre, wäre das natürlich ne denkbar einfache Angelegenheit... Ich wäre an Neelix’ Stelle vermutlich schon an den Punkt gelangt, wo ich gesagt hätte: Unter diesen Bedingungen geht das so halt nicht. Da pflichte ich als Ehrenamtler den (Neben-)Beruflern bei.

Was den Nachbarn angeht, der sich über den Bass beschwert hat: Leider wird man immer wieder einzelne Leute verärgern. Das ist zwar äußerst schade, aber meiner Erfahrung nach nicht vermeidbar. Gerade wenn es um Bass bei Open Air geht, versuche ich abzuwägen dazwischen, wie viele Leute bei der Veranstaltung davon profitieren vs. wie viele Unbeteiligte davon genervt sein könnten. In der Regel ist es aber so: Die Leute, die sich beschweren, haben sich schon vorher entschieden, dass es ihnen zu laut sein wird. Deswegen entscheide ich tendenziell zugunsten der Veranstaltung, die ich betreue.
Dazu passt ein schöner Spruch, den ich mal gehört habe (ging eigentlich um Musiklautstärke im Gottesdienst): "Some things are problems to be solved, other things are tensions to be managed. This is one of those tensions."
 
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Bei den Bässen helfen Bass-Arrays (Cardioid oder Endfire ...)

Bei uns um die Ecke ist ein Festplatz und bei dem war die letzen beiden Sommer Open Air Kino.
Obwohl bei den Veranstaltungen direkt gut beschallt (wir waren bei "A Star is Born, toller Sound), war bei uns (einige 100 m Entfernung) kaum Lärmbelästigung. Schon mal wahrnehmbar, aber da waren andere Lärmquellen bei uns im Wohngebiet teilweise dominanter.

Die hatten oben Line Arrays und unten Bass Arrays und das Ganze weg vom Wohngebiet gerichtet. Und es war zwar gute Kino-Lautstärke aber eben keine extrem laute Konzertlautstärke. Offensichtlich hatten die Tonleute Ahnung von dem, was sie gemacht haben.

Wenn man will und die Technik nutzt, lässt sich da schon was für Besucher und Nachbarn machen.
 
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So, jetzt wird die Sache etwas konkreter. Ich habe jetzt zwei potenzielle Bands. Die eine bringt hell&laut mit, die andere braucht hell&laut vom Veranstalter.
Hier mal ein Eindruck der Truppe bei einer Probe: https://www.magentacloud.de/lnk/uNKSHPAa

Das sind sieben Personen mit folgenden Instrumenten:
1x Schlagzeug
1x Percussion (Congas)
2x Saxophon (eines hat ein Klemmmikro)
2x Gitarre (E und A, spielt über seine eigenen Verstärker, muss mikrofoniert werden)
1x E-Bass
1x E-Piano
2x Gesang (haben eigene Mikros)

Der Schlagzeuger hat wohl ein Set für sein Instrument.
Technisch sind die nicht sehr anspruchsvoll (sagen sie). Das Mischpult sollte nur in der Lage sein etwas Hall auf den Gesang geben zu können. Im Proberaum der örtlichen Musikschule arbeiten sie mit einem Soundcraft MFXi 20 (das entspricht von der Ausstattung ja unserem A&H PA20).

Die Band hat keinen Tonmenschen, was bedeutet, entweder muss ich die mischen (wozu mir am VA-Tag die Zeit fehlen wird) oder ich brauche jemanden, der das macht, aber die Band dann vorher noch nie gehört hat. [Eure Erfahrung: Geht das gut?]

Gleiches gilt für's Licht. Ich dachte hier ganz simpel an PAR64 auf Stativen:
4x weiß vorne links
4x weiß vorne rechts
6x bunt hinten links
6x bunt hinten rechts
simples Lichtpult
Mensch, der es bedient

Wenn ich mit diesen Daten zum Verleiher gehe, was sollte der mir sinnvollerweise anbieten, dass die Truppe gut rüber kommt? Und welchen Preis dürfte er für ein Wochenende Mietzeit aufrufen?
Und was kosten die zwei Personen an den Pulten pro Stunde?

Wäre nett, wenn mir jemand grob ein paar übliche Preise für übliches Material nennen könnte, dass ich einschätzen kann, ob das was mir der Verleiher anbieten wird auch Hand & Fuß hat und preislich nicht überzogen ist.

Danke & Gruß

Klaus

PS: Ja, die Lösung mit der Band, die alles mitbringt ist meine präferierte Lösung. Aber die andere Band besteht aus Personen, die im weitesten Sinne "aus dem Ort" kommen und daher mehr dem Charakter der VA entsprechen.
 
der das macht, aber die Band dann vorher noch nie gehört hat. [Eure Erfahrung: Geht das gut?]
Das gilt für mich für den Großteil meiner Tontechnik Jobs. Bei dem Setup der Band sehe ich kein Problem für einen halbwegs versierten Techniker.
Und welchen Preis dürfte er für ein Wochenende Mietzeit aufrufen?
Und was kosten die zwei Personen an den Pulten pro Stunde?
Ich vermute jetzt kommt wieder etwas, das du nicht hören willst. Wenn man aber das was die frühere Band so aufgebaut hat, dann sehe ich bei Material und Personal für die paar Tage irgend etwas im deutlich vier-stelligen Bereich. Allerdings kenne ich die Preisgestaltung in eurer Gegend nicht.
 
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Ich vermute jetzt kommt wieder etwas, das du nicht hören willst. Wenn man aber das was die frühere Band so aufgebaut hat, dann sehe ich bei Material und Personal für die paar Tage irgend etwas im deutlich vier-stelligen Bereich. Allerdings kenne ich die Preisgestaltung in eurer Gegend nicht.
Ich will nur das was wirklich erforderlich ist. Die o.g. Band hat IMHO viel zu viel aufgebaut. Das muss es also nicht sein.

Ich habe auch keine Ahnung, was das bei uns so kostet. Für das Soundcraft UI 24R habe ich das letzte Mal 20€ für einen Samstagabend Einsatz und eine Woche Leihzeit (der Aufbau war am Samstag vorher) gezahlt. Aber das ist denke ich kein Richtwert und der Verleiher war ein Tonstudio, das hin und wieder auch mal beim Weihnachtsmarkt aushilft.
 
Der reine Mietpreis für das Material ist nicht der Knackpunkt, finde ich. Der Hauptkostenpunkt ist sicher das Personal. Zwei Techniker für zwei oder mehr Tage, die auch schon mal länger dauern, das läppert sich. Ob du die eine Winz-Anlage oder was adäquates bedienen lässt ist dann schon weniger relevant.

das einzige was dir helfen könnte, wären ein paar ehrenamtliche aus der Gemeinde, die das für die Gemeinde machen. Aber die scheint es ja nicht wirklich zu geben.
 
Wenn Du das ganze Equipment von einer professionellen Vermietbude anmietest, wird das incl. Personal deutlich vierstellig, selbst in strukturschwachen Gegenden. Daher mein Tipp: Falls das technisch machbar ist, würde ich der Band, welche ihr eigenes hell & laut mitbringt, ein generöses Angebot machen, damit sie ihr Material noch einen Tag stehen lässt und deren Tech dabei bleibt. Falls das Amateure oder Semi-Pros sind, dürft Ihr richtig großzügig sein, denn egal, was Ihr da drauflegt, es wird alles um Klassen günstiger sein, als das, was professionelle Verleiher dafür aufrufen würden.

Und - nimm das bitte nicht persönlich, das richtet sich eher an die Gemeinde - Ihr hattet in den letzten Jahren einfach ein saumäßiges Glück, dass Ihr gleichzeitig gut und günstig davongekommen seid. Verabschiedet Euch mal von dem Gedanken und kommt in der Realität an, und die ist, dass Ihr bei einer solchen Veranstaltung entweder hohe Kosten oder hohen Aufwand habt.

Preise will ich hier nicht im Detail diskutieren, aber von mir (Semi-Pro) bekämt Ihr ein deutlich vierstelliges Angebot. Plus An- und Abreise, plus Übernachtung und Verpflegung für zwei Personen.
 
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Ich brauche die Anlage für die Band eigentlich nur am Samstag. Aber wenn sie schon mal da ist, muss man sie ja nicht am Abend wieder abbauen und am Sonntag die eigenen Sachen aufbauen.
Die beiden Techniker sind definitiv nur am Samstag gefragt. Anreise möchte ich vermeiden.

Und - nimm das bitte nicht persönlich, das richtet sich eher an die Gemeinde - Ihr hattet in den letzten Jahren einfach ein saumäßiges Glück, dass Ihr gleichzeitig gut und günstig davongekommen seid. Verabschiedet Euch mal von dem Gedanken und kommt in der Realität an, und die ist, dass Ihr bei einer solchen Veranstaltung entweder hohe Kosten oder hohen Aufwand habt.
Das wird schwierig, da es die letzten Jahre ja so günstig möglich war.

Mal schauen, was ich hier vom Verleiher angeboten bekomme.
 
Der Keyboarder ist eher so der Nachbar vom Takt, oder?!

Wir sind auch eben wieder in den Kreisverkehr eingebogen, den wir kürzlich erst an der 41. Abfahrt verlassen haben: du hast kein Budget, keine Zeit und keine Unterstützung. Damit hast du faktisch auch keine Chance.
 
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du hast kein Budget, keine Zeit und keine Unterstützung.
Das ist halt das übliche "Problem", bei Veranstaltungen die, damit sie möglichst viel Erlös für den guten Zweck abwerfen, so wenig wie möglich kosten sollen, und daher vieles mit Spenden laufen muss.

Deswegen wäre mir ja die Band, die alles mitbringt ganz recht. Aber ich entscheide das nicht alleine. Wenn sich jetzt bei dem Angebot des örtlichen Verleihers herausstellt, dass der für Licht und Ton quasi nochmal den Preis der Band haben will, dann hat sich diese Idee vermutlich schnell erledigt. Auch wenn es schade wäre, weil eine Band aus dem Ort vermutlich mehr Besucher anlockt: "Da spielt die Band vom Mischa, da gehen wir mal hin."

Aber auch die Band, die alles mitbringt, kostet uns nicht mehr als, die die wir die letzten Jahr gehabt haben. Also kann der Anteil für Licht und Ton nicht so groß sein. Oder für die Musiker bleibt nicht viel übrig.
 
Wahrlich, die Voraussetzungen sind alles andere als günstig. Kein (kaum?) Geld, nur eine relativ kleine eigene Anlage, keine (kaum?) Helfer ...
Auch dieser an sich nahe liegende Rat:
... das einzige was dir helfen könnte, wären ein paar ehrenamtliche aus der Gemeinde, die das für die Gemeinde machen. Aber die scheint es ja nicht wirklich zu geben.
scheint sich zum einen mangels Eherenamtlicher auch nicht realisieren zu lassen.
Zum anderen kommt noch hinzu, dass diese Eherenamtlichen auch noch ausreichend Ahnung vom Umgang mit der Technik haben müssen.
Als beteiligter Musiker habe ich vor allem bei Kirchen-Veranstaltungen schon manches "Werk" von ehrenamtlichen Technikern ´bestaunen´ (besser: erleiden) dürfen.
Dabei waren in der Tat meistens sehr engagierte, hilfsbereite, freundliche und umgängliche Menschen. Wahrhaft gute Seelen, fleißig zudem und unermüdlich.
Was aber nützt das alles, wenn diese gute Seele keine rechte Ahnung von der Materie hat, und sich "hell&laut" in ein unmotiviertes bunt und ein sich ständig an der Grenze des Schepperns (und manchmal darüber hinaus) bewegendes Gelärme verwandelt. In einem Fall wurden die Mikros für unsere kleine Band auf unser Drängen schließlich alle gemuted, als wir zuerst den Dirigenten/Chorleiter und mit ihm zusammen den Techniker überzeugen konnten, dass so eine akustische Band in einem relativ kleinen und akustisch tragfähigen Kirchenraum keinerlei Verstärkung benötigt.
Immerhin mussten für die teilweise sehr dünnen Kinderstimmchen die Funkmikros der Pfarre im Einsatz bleiben, so dass die Anlage nicht ganz umsonst aufgebaut wurde.

@Neelix2014, da du ja Ahnung von der Materie hast, würde ich an deiner Stelle die Sache mehr oder weniger alleine ´wuppen´, jedenfalls den Sonntag, wenn den Samstag die Bandtechniker übernehmen. Meinetwegen sollte die Band am Samstag Abend ihr Equipment auch besser wieder mitnehmen, dann wäre das Problem der Bewachung gelöst, und es kämen auch eine Haftungs- und Schadenersatzfragen auf, wenn am Sonntag irgend etwas blödes mit der Anlage passiert.
Am Sonntag dann schnell die paar Teile aus dem Anhänger (siehe meinen Post weiter oben) geholt und hingestellt. Und wie gesagt, würde ich den Kram am Sonntag dann komplett selber betreuen - würde dann aber darauf bestehen, dass ich an dem Tag von jeglichen anderen Aufgaben entbunden werde. Sollte es sich dann nicht einrichten lassen, den Platz bei der Anlage zwischendurch nicht mal für einen kleinen Imbiss verlassen zu können, würde ich dafür einen Helfer ansprechen, mir was vom Imbisswagen zu bringen. Das würde sicher keinen überfordern.
 
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Was am Ende bei den Musikern hängenbleibt, wenn die ein Gesamtpaket anbieten, kann ja nicht dein Thema sein.

Ich würde vorschlagen, all diejenigen, die mitentscheiden, sind auch bei der Umsetzung aktiv dabei. Also entweder in Form einer Überweisung an die Technikfirma und die Band oder als Auf- und Abbauhelfer, Kabelträger, Nachtwächter oder oder... Bislang sieht es für mich so aus, dass ein illustrer Kreis älterer oder jüngerer Herren und Damen ein Hirngespinst anordnet und einer aus diesem Gremium (du) das dann irgendwie zu machen hat. Mit der Lösung des Problems beschäftigt sich hier seit 80 Beiträgen ein Forum ehrenhalber und - tut mir leid wenn ich dir das ganz offen sage - es geht nicht weiter, weil du oder dein Kulturministerium scheinbar keinerlei Einsicht zeigt.

Du hast also nicht nur kein Geld, keine Zeit und keine Unterstützung - sondern auch noch keinerlei Entscheidungsbefugnis. Ich würde tatsächlich an deiner Stelle in dieser Zeit irgendwo Urlaub machen, wo der Handyempfang maximal schlecht ist (ich geb dir gerne ein paar Tipps) - oder du brauchst dieses Ding so heftig für dein Ego, dass du bereit bist, jede Kröte zu schlucken.

Entschuldige die harten Worte.
 
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@Neelix2014, wenn sich tatsächlich kein Licht am Horizont auftut, die Entscheidungsträger nicht mitspielen, keine Geld und/oder keine Helfer aufzutreiben sind wenn benötigt, und du von den Vorschlägen nicht realisieren kannst bzw. möchtest (weil du es z.B. nicht "alleine wuppen" möchtest wie oben beschrieben), wäre der Rat von @skyworker wirklich die beste Lösung.
 
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