50 watt reichen (immer) locker

  • Ersteller kevin_frustrato
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es tut mir leid wenn ich dich falsch verstanden habe. dann hast du dich aber auch etwas undeutlich ausgedrückt, denn deinen aussagen war sehr wohl zu entnehmen, das es bei den ersten 100 wat amps lediglich um erhöhte lautstärke ging und man auch heute nicht mehr als 50 watt braucht, da man den sound auch über andere boxen oder speaker mischbestückung so formen kann das mehr überflüssig ist. warum du mich deswegen auf so eine unprofessionelle art und weiße angiftest muss ich denk ich nicht verstehen.
ich schreibe das was ich sage aus überzeugung, da ich selbst schon die erfahrung gemacht habe, das es eben nicht beliebig ist wieviel watt der amp hat. wenn der booster mit 50 watt all das abdeckt was du von dem amp möchtest ist das doch klasse..

wenn ich aber auf den rectifier sound stehte und auch noch einen glassklaren clean sound möchte, dann kauf ich mir den rectifier in der 100 watt version, weil die 50 watt version dort an ihre grenzen stößt. und wenn mir jetzt jemand emfiehlt die 50 watt version zu kaufen (weil das auch von der lautstärke für jede probe reicht), und ich bekomm aber nur noch leicht angezerrte clean sounds, war das einfach kein ratschlag der mir weitergeholfen hat. ich hoffe du verstehst worauf ich hinaus möchte.


grüße

kev
 
Eiegntlich OT, aber das kann ich so nicht unkommentiert stehen lassen
mal im ernst - so laut zu spielen, daß man es nur mit gehörschutz aushält ist doch völliger quatsch
wollt ihr eurem (eventuellen) publikum dann am eingang auch ohrenstöpsel verteilen?

Es geht hier weniger ums aushalten als darum, sein wertvolles Gehör zu schützen. Findest Du das irgendwie nicht Rock'n' ROll, wenn man am Eingang Ohrenstöpsel verteilt? Bei Festivals habe ich das schon öfters gesehen, und finde sehr gut und verantwortungsbewusst. Ich kann es nicht nachvollziehen, dass immer noch so viele Leute ohne Ohrenschutz auf ein Konzert gehen. Ich habe meine immer dabei und setzt die auch in Discos/große partys mit lauter Musik ein.
Und ebenso bei jeder Probe. Und wir gehören nicht zu denen, die übertrieben laut spielen, ich glaube das 100W-JCM800-Halfstack von meinem Kollegen ist auch nur auf 3 bis 4 aufgedreht. Ein Schlagzeug hat halt eine gewisse Grundlautstärke, wenn man Rock/Metal spielt, auch ohne übertrieben reinzukloppen. Gitarren, Bass und Gensag macht man dann halt so laut, dass das mit dem Schlagzueug zusammen gut passt. Und alles zusammen ist so laut, dass es über einen längeren Zeitraum definitiv schädlich ist.
Oder spielst Du nur Jazz?
 
hi ars ultima!
ich glaube da hast du mich falsch verstanden..
ich benutze auch gern ohrenstöpsel bei konzerten und halte das auch allgemein für gut und sinnvoll. ich bemühe mich jedoch in meinen bands ein geräusch-niveau zu erreichen daß man für begrenzte zeiträume aushalten kann ohne gehörschutz zu brauchen und möchte bei auftritten auch dem publikum diese möglichkeit einräumen.
aber - wie im beschriebenen beispiel - SO laut zu spielen, daß man es ohne gehörschutz absolut nicht aushält ist doch nochmal was anderes...
cheers - 68.
 
68 hat meiner Meinung nach völlig recht. Ich hab erst letztens auf ner Party nen kleinen Gig gespielt. Und selbst mein kleiner Peavey Bandit konnte auf Master 4 von 10 meinen Bruder an den Drums übertönen, ohne hierbei jemandem die Ohren wegzublasen. Niemand sagt, dass Rock nicht laut sein soll. Aber man muss es auch nicht immer übertreiben. Wer mir erzählen will, dass er den Drummer nur spatzen kann, wenn er seinen 5150 auf 80% fährt, sollte sich mal ernsthafte Gedanken über den Spielstil von eben diesem Drummer machen.
 
Das Märchen vom überlauten Drummer glaub ich nicht.
Ich denke eher, das sind die vom Metal versauten Hörgewohnheiten.
Höhen rein (werden von den Becken weggedrückt) Bässe rein (werden von Bassdrum und Bassmann weggedrückt), jede Menge Gain (und damit kein Attack, keine Dynamik und kein definierter Grundton mehr), dünnste Saiten und Plektren (und damit kein Attack, keine Dynamik kein Fleisch auf der Gitarre) und alle Mitten raus - also genau der Frequenzbereich, der konkurrenzlos über "Druck" entscheidet.
Und dann noch ein Pedalboard mit billiger Spaghetti-Verkabelung und ein 60-cent line-Patchcord zwischen Amp und Box: Und schon klingt der Rectifier wie ein Moskito in der Dose. Dass man den dann zum Stehkragen aufreisst, macht's aber leider nicht besser.

Der Punkt ist: die meisten Gitarristen sind nicht in der Lage, einen Sound einzustellen, der im Bandzusammenhang bei erträglicher Lautstärke gut klingt und sich durchsetzt - obwohl es eigentlich kein Problem ist, auch mit relativ kleinen Amps. Das ging mir aber auch jahrelang so, muss ich fairerweise gestehen. Es gehört einfach eine gewisse Routine, Erfahrung, ein geschultes Ohr und die Erkenntnis dazu, dass der GESAMTsound wichtig ist - und natürlich der Wille aller Beteiligten, etwas für diesen Gesamtsound zu tun, anstatt sich auf seinen eigenen Lärm einen abzuwichsen.

Bis man soweit ist, gehen halt ein paar Jahre ins Land - kommt aber......

Auch "testen, testen, testen" bringt vorher nix: schon deswegen, weil ein Amp alleine im Laden völlig anders klingt als im Probenraum mit der kompletten Band. Ein Setup kann man nur beurteilen, wenn man es mal unter Gefechtsbedingungen gespielt hat - inklusive der Erfahrung, dass z.B. ein warmgespielter Amp innerhalb weniger Minuten seine Lautstärke nahezu verdoppeln kann, ohne Zutun des Bedieners. Soundkabinen in Gitarrenläden sind Selbstbetrug. Ob ein Amp was taugt, erfährt man da nicht.

Die frühen ENGL-Amps aus den Achtzigern sind ein schönes Beispiel. Die klangen alle im Laden und im Wohnzimmer superklasse. Sobald man aber im Übungsraum stand, war der Sound flöten. Nix mehr zu hören von den Dingern, egal, wie laut man sie machte, man ging unter. Und ich vermute, dass ein Haufen der völlig überzüchteten Amps heutiger Tage unter diesem Phänomen ebenfalls leiden.

Wobei "leiden" aus Sicht der Herstellers und des Verkäufers wohl das falsche Wort ist. Wenn ein Amp bei moderater Lautstärke im Laden richtig fett klingt, verkauft er sich halt gut. Das Problem ist, dass genau dieser Sound ("loudness-Effekt" mit angesenkten Mitten) im Bandzusammenhang erbärmlich absäuft. Umgekehrt: ein Amp, der sich live durchsetzt, auch mit geringer Wattzahl und nur halb aufgedreht, klingt für sich genommen im Laden beim antesten unangenehm nasal und mittig. Kauft keiner. Dieses Problem wird so schnell nicht zu lösen sein.

Zu guter Letzt: auf einer Site über Resonator-Gitarren gefunden:

Anyone who has ever played in a band knows the often overwhelming desire a guitar player has to be heard -- and heard well. I've played guitar for 30 years now, and there are mysterious forces at work in terms of a guitar player and volume. One or all of these are usually involved.


First, most guitar players are functionally deaf by age 30. Secondly, it seems a guitar CANNOT be heard by the person playing it unless it is at least three times louder and possessed of roughly 8.5 times more treble than any other instrument within a six block radius. Third, the world revolves around guitar players, although anyone who believes that one has obviously never worked with a guy holding a saxophone. A fourth possibility is that the guitar player is able to hear quite well but just doesn't give a damn.
 
Zum 1000000. Mal das mit dem unterschiedlich klingen liegt nicht an den 50 oder 100W sondern am Dämpfungsfaktor, der bei nem 100W eben höher ist.
100W Röhre klingt mehr nach Transistor als 50W Röhre.

Kannst Du diese pauschale Aussage weiter ausführen?

Wie ergibt sich der Dämpfungsfaktor, in welchem Verhältnis stehen Dämpfungsfaktor und Sound?

Danke schonmal im voraus
 
Richtig verstanden hast du das:
das es bei den ersten 100 wat amps lediglich um erhöhte lautstärke ging und man auch heute nicht mehr als 50 watt braucht, da man den sound auch über andere boxen oder speaker mischbestückung so formen kann
komplett falsch verstanden hast du das:
das mehr überflüssig ist
soll jeder Handhaben wie ers mag, aber dafür gibs doch auch verschiedene Speaker,
verschiedene Boxen usw, man muss net jeden Amp mit 100W und Celestion V30 betreiben ;-) nur weils alle anderen haben ... mit 50W kann man glasklare Cleansounds erzeugen, auch bei erhöten lautstärken (jaja mit nem Transistoramp sicher nicht, aber du führst ja selber nen Rectifier an) wo ist da das Problem ? sicher wird der Drummer net Dellen in die Felle kloppen bei nem Cleanstück oder ner Pasage oder ? (wenn doch haut den unfähigen Freak einfach raus, solche "Drummer" kann ich nicht mal in Metalbands ab, weil schlagzeugspielen eben mehr als sinnlos, dolle knüppeln ist)

wie gesagt, man KANN das anders lösen als mit 100W Amps (oder gar mehr)
muss mann aber net, wenn du das umbedingt als ein "muss" verstehen musstest,
naja was soll ich sagen ?


Robi
 
Kannst Du diese pauschale Aussage weiter ausführen?

Wie ergibt sich der Dämpfungsfaktor, in welchem Verhältnis stehen Dämpfungsfaktor und Sound?

Danke schonmal im voraus

Man kann pauschal sagen, je höher der Dämpfungsfaktor ist, desto besser folgt die Lautsprechermembran dem Ausgangssignal des Verstärkers. Andersrum: Je schlechter der Dämpfungsfaktor, desto schwammiger wird der Sound, speziell im Bass. Dünne, lange Kabel und niedrige Lautsprecherimpedanzen verschlechtern den Dämpfungsfaktor. Röhrenamps haben im Vergleich zu Transistoramps einen grottigen Dämpfungsfaktor (was aber wie wir wissen nicht immer schlecht klingen muss). Im Gegenteil: einem zu stark bedämpften System fehlt die Dynamik. Aber bei zu wenig Dämpfung wird's schwammig, das ist meist auch nicht so toll. Bei Gitarrenamps (Röhrenamps) sind also möglichst kurze und möglichst dicke Kabel zwischen Amp und Box zu wählen.

Röhrenamps mit 50 Watt haben meist zwei Endstufenröhren. Röhrenamps mit 100 Watt hingegen haben meist vier Endstufenröhren, wobei je zwei parallel geschalten sind. Damit verringert sich der Innenwiderstand der Endstufe und der Dämpfungsfaktor steigt.

Ich hoffe, ich konnte Deine Frage damit beantworten.

Gruß PYRO
 
....standart antwort ....

Oh ha.

Ohne auf den Inhalt eingehen zu wollen:
es heisst Standardantwort oder Standard-Anwort (auch in Zeiten der PISA-notorischen SAT1-Verdoofung). Aber ganz sicher nie 'standart antwort'.
Bei dieser total falschen Schreibweise kommen gleich mehrere PISA-Phänomene zusammen: das schon fast obligatorische Deppen-Leerzeichen (siehe http://www.deppenleerzeichen.de ), und dann noch die Standarte, die man kurz zum Standard macht.
Angesichts solcher Anzeichen der sprachlichen Rückentwicklung ist es dann fast schon logisch, dass (last but not least) auf korrekte Groß-Kleinschreibung absichtlich und komplett verzichtet wird.

Leute, mal im Ernst:
wo wollt ihr hin, wenn ihr es nach mindestens 9 Jahren Schulzeit nicht mal packt, eure *Muttersprache* auch nur halbwegs korrekt zu schreiben?
 
Oh ha.

Ohne auf den Inhalt eingehen zu wollen:
es heisst Standardantwort oder Standard-Anwort (auch in Zeiten der PISA-notorischen SAT1-Verdoofung). Aber ganz sicher nie 'standart antwort'. Dieser Satz kein Verb.
Bei dieser total falschen Schreibweise kommen gleich mehrere PISA-Phänomene zusammen: das schon fast obligatorische Deppen-Leerzeichen (siehe http://www.deppenleerzeichen.de), und dann noch die Standarte, die man kurz zum Standard macht.
Angesichts solcher Anzeichen der sprachlichen Rückentwicklung ist es dann fast schon logisch, dass (last but not least) auf korrekte Groß-Kleinschreibung absichtlich und komplett verzichtet wird.

Leute, mal im Ernst:
wo wollt ihr hin, wenn ihr es nach mindestens 9(neun) Jahren Schulzeit nicht mal packt, eure *Muttersprache* auch nur halbwegs korrekt zu schreiben?
:D

Wer im Glashaus sitzt, sollte sich im Dunkeln ausziehen.

Desweiteren hat Dein Posting gar keinen Sachbezug.

Ich spiele zu Hause einen 15W Transistorverstärker, der clean wie verzerrt scheußlich klingt.
Ich habe bisher ein einziges Mal damit mit einem Schlagzeug gemeinsam gespielt, und dabei habe ich mich gehört,
allerdings nicht sehr gut.

Liebe Grüße,

Peter
 
Richtig verstanden hast du das:
komplett falsch verstanden hast du das:
soll jeder Handhaben wie ers mag, aber dafür gibs doch auch verschiedene Speaker,
verschiedene Boxen usw, man muss net jeden Amp mit 100W und Celestion V30 betreiben ;-) nur weils alle anderen haben ... mit 50W kann man glasklare Cleansounds erzeugen, auch bei erhöten lautstärken (jaja mit nem Transistoramp sicher nicht, aber du führst ja selber nen Rectifier an) wo ist da das Problem ? sicher wird der Drummer net Dellen in die Felle kloppen bei nem Cleanstück oder ner Pasage oder ? (wenn doch haut den unfähigen Freak einfach raus, solche "Drummer" kann ich nicht mal in Metalbands ab, weil schlagzeugspielen eben mehr als sinnlos, dolle knüppeln ist)

wie gesagt, man KANN das anders lösen als mit 100W Amps (oder gar mehr)
muss mann aber net, wenn du das umbedingt als ein "muss" verstehen musstest,
naja was soll ich sagen ?


Robi

hi,

ich hatte ja schon gesagt, das es nicht meine Absicht war dich falsch zu zitieren, es ging mir eigentlich hauptsächlich darum das deine Reaktion ziemlich unangemessen und beleidigend war. Ich will sicher keinen auf Moralapostel machen, aber ich denke das gehört einfach nicht in ein Forum das den Anspruch hat sich sachlich mit Dingen auseinander zu setzen.

Zu den anderen Punkten, wir haben keinen übermäßig lauten Drummer (es ging auch nicht darum das ich das Problem hab, hab ich auch glaub ich niergens behauptet ; ) )
Aber ich habe schon von einigen Personen gehört, das sie mit der 50 watt Version des Rectifiers bei Live und Proberaumlautstärken, eben keinen glasklaren Clean-Sound mehr bekommen (waren Leute denen ich einiges an Kompetenz unterstelle, und die sicher nicht auf übertriebenen Lautstärken spielen).. natürlich weiß ich nicht ob die das ganze auch schon mit zb nem e-voice Speaker getestet haben, oder ausschließlich mit v-30ern ; )

Ich kenn das Problem mit einem 50 Watter zb eher vom Nomad 55, der bei Proberaum-lautstärken doch schon an die Grenze kommt,an der er anfängt stärker zu komprimieren, und dieser Punkt bei der 100 Watt Version sicher erst bei höheren Lautstärken eintreten würde ( ist bei 4*12 v-30 Bestückung, sowie bei Black shadow Bestückung und bei Gt-75ern das gleiche)

Meiner Meinung nach gibt es einfach Situationen, in denen man besser zur 100 Watt-Version greift.. genauso wie natürlich dein Argument richtig ist, das ein 50 Watt amp mehr (früher) nach Röhre klingt und es deshalb Situationen gibt in denen man damit besser fährt.

viele Grüße

Kev

@burny, hällst du einstein auch für einen pisa-versager weil er legastheniker war? Vieleicht solltest du dir darüber klar werden, das die Stärken und Schwächen der Menschen verschieden verteilt sind, anstatt mit Spott und Hohn um dich zu werfen, denn das zeugt nicht unbedingt von einer hohen sozialen Kompetenzt.
 

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