(A-Gitarre) Festgeklemmte Bridge-Pins entfernen

  • Ersteller Bernd_88
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DerAnderl
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Da es der Thread bis auf die Startseite geschafft hat, dachte ich mir: Bilder sagen mehr als Worte.

20210925_073507.jpg

Hier eine günstige Harley Benton (man erkennt es an der fleckigen Massivholzdecke ;) ) mit minimalem Ramping und ohne Schlitz in der Brücke. Hier werden Stegsteckerl (= Bridgepins) mit Schlitz benötigt. Ich habe die Plastiksteckerl durch günstige aus Ebenholz ersetzt und sie passend zugeschliffen.

20210925_072534.jpg

Hier eine Furch GA Gitarre. Das Ramping ist sehr schon gemacht, allerdings fehlt auch hier der Schlitz für die Saiten in der Brücke. Auch hier sind die Stegsteckerl geschlitzt.

20210925_073102.jpg


Meine Washburn Auditorium von 1983 hat kein hübsches Ramping, allerdings kann man hier den Schlitz in der Brücke gut erkennen. Wenn die Saite gespannt ist, kann man die Stegsteckerl sogar mit der Hand rausnehmen, da sie für den festen Sitz gar nicht benötigt wird. Die Stegsteckerl haben keinen Schlitz.

Ich besitze Gitarren von günstig bis Mittelklasse, die unterschiedliche Formen von Ramping und unterschiedliche Stegsteckerl haben. Alle funktionieren prima, wenn man weiß, dass die Steckerl nicht mit Kraft eingedrückt werden müssen, sondern dass sie nur dazu dienen, das Ballend an der Bridgeplate zu fixieren. Im Idealfall, können die Stegsteckerl ohne Werkzeug mit den Fingern herausgenommen werden.



Screenshot 2021-09-25 075540.png


Diese Zeichnung habe ich auf https://www.gutefrage.net/frage/stifte-bei-western-gitarre-loesen-sich gefunden - wahrscheinlich stammt sie von einem MB-User. Danke dafür - sie erklärt vieles, ganz ohne Worte.

LG, Anderl
 
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OldRocker
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...und beim "Hämmern" nicht vergessen: bitte nur gaaaanz sachte und immer die Decke auf Höhe der Bridge von oben mit der Hand abstützen...ne Gitarre ist kein Dachbalken!!!!;)
Drücken ist besser als "Hämmern"....bei dem Begriff in dem Zusammenhang sehe ich irgendwie viele Risse und zersplittertes Holz vor meinem geistigen Auge...au weia!
 
Bassturmator
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Deswegen schrieb ich ja dass man das dann mit dem Saitenschneider machen sollte, der ja dann flach auftrifft und mit seiner geringen Masse gar keinen Schaden anrichten kann.

Die zweite (meist linke) Hand liegt dann hoffentlich sowieso an den Stegsteckerln, denn sonst könnten die einem schlimmstenfall auch noch ins Auge fliegen...

.
 
hermanson
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Servus,

ich erinnerte mich an einen Pin-Test mit zusätzlichen Informationen im Akustiksonderheft der Gitarre&Bass von vor einigen Jahren und habe in der Redaktion angefragt, ob sie ihn vielleicht hier einstellen könnten. Der Redakteur hat leider keinen Account. Der Beitrag wurde jetzt aber unbürokratisch zum KOSTENLOSEN Abruf auf ihrer Website bereitgestellt und ich habe die Erlaubnis ihn hier mit euch zu teilen. Vielen Dank dafür an Gitarre&Bass.

https://www.gitarrebass.de/equipment/welche-bridge-pins-sind-die-besten/

Falls sich jemand dafür interessiert, viel Spaß damit.

Gruß hermanson
 
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Danke Hermanson! TT: Toller Test! :)
 
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Der Redakteur hat leider keinen Account.
Danke für den Hinweis. Falls mit "Redakteur" H. Grahl gemeint sein sollte: Ein vielseitiger Mensch, in erster Linie aber wohl Blueser. M.W. ist er leider letztes Jahr verstorben.


 
hermanson
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Nein, Helmut Grahl hat anscheinend die Versuchsreihe durchgeführt und den Bericht geschrieben. Das Sonderheft erschien bereits 2017. Für die Anfrage beim Verlag habe ich die Websitekontakte verwendet und einen der dort gelisteten Redakteure um Hilfe gebeten.

Gruß hermanson

PS und OT: Spiele u.a. immer noch gerne aus seinem "Nothing but the Blues".
 

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