A4 = Asus4 ?

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andy11
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Leute nun ist es soweit! Leider habe ich mich gezwunden dass ich endlich vor Leuten Gitarre spiele, jedoch macht mir das echten Stress. Ich spiele in einer Kirche mit einem zweiten den ich nicht wirklich kenne. Nervosität ist 100%!

Von den Akkorden A4, D4, ... habe ich noch nie gehört...
Ich kenne nur sus2, sus4, add4 ...

Sind das die selben, weil ansosnten ich auszucken werde weil ich sie nirgends wo finden kann...
 
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andy11
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DAAAAANKE, also hatte ich recht!
Leider habe ich einen englischen Gitarrenlehrer, daher diese ganzen Unterschiede, komisch irgendwie dass die ganzen Intervalle im Englichen keine Namen haben außer 4th, 5th...
 
Mr Seczko
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Haben Sie doch im Deutschen auch nicht :D
 
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Das ist eine vollkommen falsche Erklärung. Ich neige dazu, die bei wikibooks komplett zu löschen, weil der Autor nur dummes Zeug quatscht - "11" ist bspw. nicht identisch mit "4", weil "11" im Akordsymbol das Vorhandensein einer Septime voraussetzt.
Eine "4" gibt es im Akkordsymbol nur auf zwei Arten und Weisen: "sus4" und "add4". Letzteres ist, da harmonisch immer etwas schwierig (Reibung zwischen großer Terz und Quarte), eher selten anzutreffen und wird meist auch "add11" genannt (was, bspw. analog zu "add9", auch viel mehr Sinn macht). In der überwiegenden Anzahl der Fälle ist mit "X4" ein "sus4" Akkord gemeint. Und in einer noch größeren Anzahl an Fällen kennt sich jemand, der nur "4" ins Akkordsymbol schreibt, nicht mit Akkordsymbolen aus.
Tatsache ist: In keiner einzigen professionellen Note, die man erwerben kann, wird man jemals nur eine "4" in einem Akkordsymbol finden.

- Der Sack
 
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Ich hätte da noch eine andere Frage zu den sus-Akkorden: Kann man im Akkord-symbol deutlich machen ob der Akkord aufgelöst wird oder nicht?? Der sus-Akkord kommt ja ursprünglich vom Quart/Sekundvorhalt, der ja aufgelöst wird...!!?? Und im Jazz haben die dann sus-Akkorde draus gemacht, die nicht mehr aufgelöst werden!!?? Gibts da ne eindeutige Definition?? Also wenn der sus-Akkord erst im Jazz definiert wurde, dann wird er also nicht aufgelöst??
 
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Dummer Sack
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Generell wird der Akkord so gespielt, wie er da steht. "sus4" heißt also, dass auch "sus4" und keine Auflösung gespielt wird. Wenn man also eine Auflösung wünscht, muss man das Akkordsymbol erneut schreiben. Also C7sus4, C7.
Was man aber gelegentlich findet ist so etwas wie "C7sus4-3". Da wird dann eine Auflösung gewünscht - allerdings ist dann ja nicht klar, wann die rhythmisch passieren soll, es sei denn, man zieht die "3" soweit vom Akkordsymbol weg, dass sie an der rhythmisch gewünschten Stelle steht. Um Unklarheiten zu vermeiden würde ich aber immer ein neues Akkordsymbol bemühen.

- Der Sack
 
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kloecki
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Ja, da bin ich generell auch deiner Meinung! Doof finde ich, dass der Begriff suspended ansich schon nicht ganz eindeutig ist... Wie soll man den jetzt übersetzen: aufgeschoben? aufgehoben? Das macht ja schon einen Unterschied! Irgendwie nicht ganz Eindeutig dieses Akkordsymbol... :)
 
Mod-Paul
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Ja, da bin ich generell auch deiner Meinung! Doof finde ich, dass der Begriff suspended ansich schon nicht ganz eindeutig ist... Wie soll man den jetzt übersetzen: aufgeschoben? aufgehoben? Das macht ja schon einen Unterschied! Irgendwie nicht ganz Eindeutig dieses Akkordsymbol... :)

Naja, Paul hat's an sich hinreichend beschrieben.
Ich glaube, dass die womöglichen Unverständlichkeiten aus einer Mixtur von klassicher und "moderner" (a la Jazz) Akkordsymbolik herrühren. Bzw. aus einer unterschiedlichen Interpretation dessen, was ein sus4-Akkord denn bewirken soll, darf oder muss. Ganz verallgemeinert gesprochen ist es in der Klassik ja so, dass ein solcher Akkord eine Auflösung finden muss (gut, da gibt es gewiss zig Ausnahmen, deshalb eben ganz verallgemeinert).
Im Jazz (oder eben streckenweise auch in artverwandter Musik, im Pop ebenso, wie auch in Funk, Soul und hastenichgesehn) ist es aber spätestens seit dem modalen Jazz so, dass ein sus4-Akkord eben auch quasi "tonikal" eingesetzt werden kann. Da gibt's dann überhaupt keine Auflösung mehr. Und im Pop eine Dominante als 7sus4 zu spielen, um die starke Strebewirkung etwas abzumildern (und eben ohne die Quarte jemals aufzulösen) ist auch keine Seltenheit.

- Der Sack
 
mjchael
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Das ist eine vollkommen falsche Erklärung. Ich neige dazu, die bei wikibooks komplett zu löschen, weil der Autor nur dummes Zeug quatscht - "11" ist bspw. nicht identisch mit "4", weil "11" im Akordsymbol das Vorhandensein einer Septime voraussetzt...
Danke für deine konstruktive Kritik. Jedoch sehe ich keinen Anlass, diesen Artikel zu berichtigen. Wenn du die Überschrift richtig gelesen hättest, dann wäre dir aufgefallen, dass ich den Unterschied zwischen einem 11er und einem add11er-Akkord berücksichtigt habe. add4 ist add11 ?!!. Ich gebe dir recht, dass die Kurzform "4" in keiner "professionellen Note" vorkommt. Jedoch findet man solche Akkordbezeichnungen vielfach in einschlägigen Liederbüchern und in Tabportalen. Dort wird oftmals das "sus" oder "add" vergessen. Also schadet es nichts zu wissen, dass solche Bezeichnungen vorkommen können, zumal auch beschrieben wurde, wie es richtig heißen sollte. Die Korrekte Bezeichnung der Jazz-Akkorde wird an anderer Stelle beschrieben.

Gruß Mjchael
 
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LOL! macht das doch nicht so kompliziert!
ich hab vor einigen jahren bei nem gospelchor angefangen, gitarre zu spielen und bin heute noch dabei (ich wollte wieder musik machen, und mal was anderes als blues und rock - deswegen über die jugendarbeit zum gospel) - naja, der ehemalige organist gab mir einen ordner mit den ganzen akkorden und texten und ich staunte nicht schlecht: "fismollmajorshitonmefuckmekillme+9"terz3minusscale5th" und so zeug... der oberhammer! die lösung war einfach: ich hab ihm gesagt, er solle mir bloß die tonart in klarakkorden ansagen plus moll oder dur. hat funktioniert - er hatte nur klassische klavierakkorde und ist nie auf die idee gekommen, das mal umzusetzen...
spiel einfach die basistonarten als powerchords, das merkt keine sau beim ersten auftritt in der kirche, später kannste das ja umschreiben in normale akkorde....
 
Mr Seczko
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Das muss ja toll geklungen haben.
 
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das waren so merkwürdige akkorde, dass es erstmal galt, die richtigen tonarten heraus zu picken - es klang übrigens gar nicht übel, da die grundharmonien ja dann gestimmt haben. mit ein wenig gehör und basiswissen auf dem griffbrett kann man da schon was zaubern... und wie gesgat: umschreiben kann man es immer noch!
 
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...eben "Klarakkorde"...:gruebel:

Greetz,

Blake
 
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Natürlich versteht man Dich.
Aber solange da nicht zum Beispiel

K Moll 80sus23,5 (ist ja bekanntlich die parallele Molltonart von P Dur, wie wir alle nicht wissen)

steht, ist da doch auch nichts Merkwürdiges dran!

Greetz,

Blake
 

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