Als Ergänzung zur Squier CV Jazzmaster die J. Mascis empfehlenswert?

  • Ersteller EAROSonic
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Beim VM Jazzmaster hat der Bridge PU um die 13 Tonnen Widerstand. Der war für mich einfach nur unagenehm schrill, ohne dynamik und trotzdem nicht besonders Output-stark.
Da gab es nur die Wahl zwischen zu schrill oder zu leise beim Einstellen der Höhe.
 
Der Jaguar Bridge VM war auch durch nichts zu bändigen. Selbst ein Pickuptausch Neck zu Bridge und umgekehrt brachte keinen Erfolg. Gestern dachte ich schon fast, mich in die Jazzmaster verliebt zu haben, nachdem es die hier nicht mehr gibt. Aber das ist mir zu viel Geld für eine "zweite-Reihe-Gitarre". Dann doch eher die Mascis.
 
Sooo, da meine Gitarrenverkäufe die letzten Wochen besser lief als gedacht und ich derzeit wohl eine Offsetphase durchlaufe, kam etwas mehr Spielgeld zusammen und ich konnte mich etwas breitgefächerter umschauen. Auf der Homepage bietet Fender derzeit eine limitierte Jazzmaster Player II in British Racing Green an.

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Wie bei der Mascis sitzt das Tremolo näher an der Bridge, bei der es sich um ein Jaguar-Modell(?) handelt. Kenne ich von meiner CV Jazzmaster, allerdings auch von der günstigeren Affinity Jaguar. Probleme mit rausspringenden Saiten gibt es bei beiden Gitarren nicht. Die Player II besitzt keine Leadschaltung, aber die nutze ich bei meiner CV Jazzmaster immer nur kurz, um festzustellen, dass sie für mich nicht brauchbar ist. Also kann ich auch darauf verzichten. Wichtiger ist mir das Palisandergriffbrett sowie die abgerundeten Griffbrettkanten. Die kenne ich von meiner Player Plus Strat und das war für mich eine Offenbarung. Bin gespannt, was mich erwartet und werde berichten.

Hier mal ein paar bessere Fotos eines japanischen Shops.
 
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Klar, meinte ich. Vor lauter Jazzmaster und Jaguar schauen, kam ich völlig durcheinander. :biggrinB:
 
Mittwoch traf die Fender Jazzmaster bei mir ein, seit dem beschäftigte ich mich mit ihr. Gestern kam ich jedoch zu dem Entschluss, dass sie nichts besser kann oder klingt, als meine Squier CV. Aus diesem Grund geht sie jetzt auch wieder zurück zu Fender. Ich brauche keine fast 1.000 € Gitarre, wenn sie das günstigere Modell in fast allen Bereichen schlägt. Das Einzige in der Tat, was für die Fender spricht, sind die abgerundeten Griffbrettkanten. Wenn man von ihr zur Squier wechselt, hat man auf einmal bei letztgenannter das Gefühl, ein Kantholz in den Fingern zu haben. Geht allerdings auch schnell wieder weg. :biggrinB:
 
Das Einzige in der Tat, was für die Fender spricht, sind die abgerundeten Griffbrettkanten.
Na wenn das alles ist - das kannst du mit einem Schraubenzieher (dem runden Stiel) selber machen...
 
Ja, mehr ist es nicht. Na, ich möchte nun mit meiner Squier keine Experimente starten. Vielleicht noch, dass so eine Jazzmaster ohne den Leadschaltung doch unkomplett ausschaut, auch wenn ich ihn wie oben beschrieben selten nutze. Den Schlagabtausch gewann jedenfalls das günstigere Instrument. Der Name bzw. die (eventuell) höherwertige Hardware macht eben doch nicht immer die bessere Gitarre.
 
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