Alte Blockflöten wieder spielbar machen

Zauberi

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Hallo zusammen

Ich bin neu hier und darum eine kleine Vorstellung:
Wie viele andere auch habe ich in der zweiten Klasse Sopranblockflöte spielen gelernt. Damals der typische Einstieg um ein anderes Instrument zu lernen. Bei mir ist es das Akordeon gewesen wo ich auch lange in einem Jugendorchester mit gespielt habe. Das sind gut 10 Jahre gewesen. Dann bin ich zurück zur Blockflöte wo ich aber nicht mehr Sopran, sondern Alt gelernt habe und in einer kleinen Gruppe auch einmal den Bass ausprobiert habe. Als einzige erwachsene Schülerin bin ich gross genug dafür gewesen, aber die Flöte hat der Musiklehrerin gehört und eine eigene konnte ich mir damals nicht leisten.

Im 2001 habe ich von meinem Grossvater seine Herrnsdorf Bassblockflöte vererbt bekommen. Meine ersten Versuche beim einspielen sind zwar so weit gut gewesen, aber ich habe schon damals das Gefühl gehabt, dass sie vielleicht wieder gestimmt werden muss. Also habe ich nie wirklich damit gespielt.
Im 2016 ist dann meine Grossmutter verstorben und hat mir zwei Sopranblockflöten vermacht die sie selber oft gespielt hat.
Vielleicht kann mir jemand von euch mit Tipps helfen wie ich diese drei Flöten wieder spielbar machen kann.

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Der Bass von meinem Grossvater. Ich habe ihn bewusst nicht zusammen gesetzt weil es manchmal klemmt beim auseinander nehmen und ich ihn dann unter Umständen nicht mehr richtig versorgen kann. Die Kappe am oberen Ende ist verkommt und lässt sich nicht abnehmen.
Rein Optisch sieht die Flöte gut aus. Die Klappen müssten neue Polster bekommen, aber sonst sind sie noch gut und funktionieren einwandfrei.
Hier geht es grundsätzlich darum, dass ich die Flöte wieder richtig zerlegen und zusammen setzen kann ohne, dass es irgendwo klemmt.

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Dafür, dass sie oft gespielt wurden, sind die beiden immer noch sehr schön.
Die links lässt sich aber nicht mehr richtig zusammen stecken, sprich sie fällt wieder auseinander. Ich habe es mehrfach versucht, aber es geht nicht. Die einzige Möglichkeit wäre die Teile zusammen kleben, was ich aber nicht möchte.
Die rechts hat ein ähnliches Problem, das meine Grossmutter damals mit vielen Faeden darum wickeln gelöst hat. Es sieht nicht besonders schön aus und ohne fällt sie ebenfalls auseinander.
Hier geht es grundsätzlich darum, dass sie nicht mehr auseinander fallen. Vielleicht lassen sie sich ja auch noch ein Bisschen aufhübschen.
 
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Das Bewickeln mit gewachstem Bindfaden ist nicht abwegig. Falls du die Flöten nicht zum Instrumentenbauer bringen willst, sondern nur, damit du sie spielen kannst, war das sogar eine traditionelle Methode in früheren Zeiten. Und falls du sie bekorken willst, das ist auch nicht allzu schwierig selbst zu machen
 
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  • #3
Bei der einen Sopranflöte sieht die Maserung vom Holz beim Kopf und dem unteren Teil nicht gleich aus. Vielleicht wurden da auch zwei verschiedene Flöten falsch zusammen gesetzt und es passt darum nicht. Jedenfalls wurde da wohl auch um wickeln nicht viel bringen. Da wäre eine ziemlich dicke Schicht nötig. Eigentlich hat sie Kork dran. Ob sich da überhaupt noch etwas lohnt ist schwer zu sagen. Schön aussehen ist eines, das andere der Ton und wie der jetzt ist kann ich nicht beurteilen. Die Flöte ist nicht eingespielt...

Der nächste Instrumentenbauer ist Küng in Schaffhausen und auch nicht weit von mir. Den Bass werde ich vermutlich mal zum anschauen bringen. Allerdings wäre es gut wenn ich die Flöte bis dann wieder normal auseinandernehmen könnte. Die Kappe am Kopf lässt sich nicht mehr abnehmen und das sollte man ja können. Aufgequollen ist nichts und sie ist trocken weil ich schon ewig nicht mehr gespielt habe. Einspielen waere schön, aber wenn ich sie nicht richtig auseinandernehmen kann zum trocknen getraue ich mich das irgendwie nicht.
 

Ich weiß nicht so recht, was du mit abnehmbaren Kopf meinst. Ich wäre da vorsichtig. Meinst du das Teil, wo der "S"-Mundstückbogen eingesteckt wird? Ich habe keine Bassflöte, vermute aber, dass das Teil geklebt ist. Warum auch sollte man das abnehmen? Wenn du sowieso zum Instrumentenbauer gehst, kannst du ihm die Flöte ja zeigen. Alle deine Flötenteile fallen von selbst auseinander, nur das Teil nicht, dann lass es drauf.
 
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  • #5
Meinst du das Teil, wo der "S"-Mundstückbogen eingesteckt wird?
Genau das Teil. Wenn ich es richtig im Kopf habe lässt sich das vom restlichen Kopfteil abnehmen damit man es reinigen und auch trocknen kann nach dem spielen. Ich möchte ja nichts kaputt machen.
Beim Bass klemmt sowieso alles irgendwie. Zusammen stecken, ja. Wieder auseinander nehmen wird dann aber ziemlich schwierig. Der Grund warum er auf dem Foto nur zerlegt ist.
Sie hat meinem Grossvater gehoert und als Kind durfte ich sie nicht anfassen, jetzt ist sie bei mir und ich kann sie nicht spielen weil ich Angst habe etwas kaputt zu machen weil die Teile nicht mehr richtig zusammen gesetzt werden können. Diese Flöte hat mich schon immer fasziniert und jetzt soll sie wieder spielbar sein.
Für den Moment wenigstens so weit, dass ich sie ohne Angst zu haben, dass ich sie nicht mehr zerlegen kann, einspielen kann. Es ist so schade wenn sie ganz still in ihrer Flöten-Schachtel warten muss. Das hat sie jetzt lange genug getan.

Eine Sopranflöte lässt sich sicher wieder in Ordnung bringen. Was ich mit der anderen mache, die auseinander fällt, ist schwer zu sagen.
 
Zuallererst: Auf keinen Fall mit Gewalt versuchen, die Flötenteile zu trennen!
Suche einen Flötenbauer auf und lass dir erklären, was alles gemacht werden müsste und was es kosten würde.
Die Bewicklung mit Faden ist das kleinste Problem, das kannst du leicht selbst machen. Einige gute Anleitungen dafür kursieren im Internet.
Das geschulte Auge eines Flötenbauers ist insbesondere für die Beurteilung von Labium, Block, Windkanal wichtig, die letztlich entscheidend für den Klang sind. Auch auf Schimmelbefall sollte kontrolliert werden.
Ich bin schon neugierig, ob und wie diese Flöten wieder erklingen werden. ;)
 
Hallo @Zauberi und willkommen im Forum,

du hast recht, das Kopfstück deines Basses ist normalerweise abnehmbar, aber oft klemmen auch solche Teile bei alten Blockflöten. Ein Versuch könntest du machen bevor du zum Flötenbauer gehst, denn ob sich das monetär lohnt, ist eine andere Sache. Du könntest das Kopfteil für eine kurze Zeit in eine kalte Umgebung (Kühlschrank, Gefriertruhe) legen und dann noch einmal probieren. Sie sieht noch ziemlich unbenutzt aus, was man an den Fadenwicklungen erahnen kann. Wahrscheinlich ist zu viel Faden aufgewickelt, da müsste man etwas abnehmen davon bis es passt, nur findet man den Anfang oft nicht so einfach.

Der alte Herrnsdorf Bass ist nicht vergleichbar mit neuen Bässen, dazu dürfte er einen geringeren Tonumfang haben wie neuere Modelle. Das war "normal" zu dieser Zeit. Da kann man wahrscheinlich nicht viel verbessern, auch klanglich nicht unbedingt. Ich habe selbst einige Bässe aus dieser Epoche, die sind halt so wie sie sind... Da könnte ich dir einiges dazu erzählen, aber das würde den Rahmen hier sprengen.

Bei deiner linken, es ist ziemlich normal, das Flöten nicht aus einem Stück gefertigt werden und die Maserung nicht durchgehend ist, mach dir da keine unnötigen Gedanken.

Zur Fadenwicklung... ist echt einfach, trau dich. Man kann auch die alte Fadenwicklung einfach komplett abmachen, mit einem scharfen Messer/Teppichmesser abschneiden und neuen Faden aufwickeln. Da kann man selbst bestimmen wie fest man es haben möchte. Klar, da muss schon einiges drauf an Faden, hier z.B. mal dazu:



Dir ist bewusst, dass du zwei verschiedene Griffweisen hast bei deinen Flöten? Die linke Sopran hat barocke Griffweise, die anderen beiden die deutsche.

Ansonsten, ich habe für mich schon viele Blockflöten wieder zum Leben erweckt, einfach weil es mir Spaß gemacht hat, da kann man vieles selbst machen. Du darfst mich auch gerne jederzeit fragen, oder auch mal per PN nachfragen...

Viel Vergnügen und gutes Gelingen wünsch ich dir :m_flute:
 
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Ein kleiner Nachtrag noch, die Bassflöte hat übrigens schon ein stolzes Alter, sie wurde in der Form ab ca. 1936 in der Blockflötenwerkstatt Jahn gebaut in Auftrag für den Händler Gustav Herrnsdorf. Nach dem Krieg gab es für eine Weile auch noch Herrnsdorf Flöten, aber nicht mehr in dieser Form und aus einer anderen Werkstatt.
 
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  • #9
Ich habe ja gewusst, dass der Bass alt ist, aber gleich so alt habe ich jetzt ehrlich gesagt nicht gedacht. Wieder ein Mysterium mehr gelöst. Danke.

Mein Grossvater hat immer gesagt, dass er die Flöte selber gebaut hat. Ich konnte das nie glauben weil es so unwahrscheinlich geklungen hat. Die Bestaetigung dafür habe ich in Form von einem alten Arbeitszeugnis das nach seinem Tod beim raeumen vom Haus gefunden wurde bekommen. Er ist also tatsächlich Flötenbauer gewesen. So viel ich weiss hat er aber nie in Deutschland gearbeitet und damit ist es eher unwahrscheinlich, dass er genau diese Flöte selber gemacht hat.
Zuletzt hat er als Orgelbauer gearbetitet und auch eine eigene Orgel im Haus gehabt. Sein Werdegang ist darum vom Schreiner über den Möbelschreiner zum Flötenbauer und danach zum Orgelbauer. Es spricht einiges dafür, dass er selber eine Flöte gemacht hat, aber vermutlich nicht genau diese.

Irgendwelche Experimente werde ich mit dem Bass nicht machen. Als Erbstück und Erinnerung an meinen Grossvater ist er mir zu wertvoll. Da ist es besser wenn ich das den Flötenbauer machen lasse. Ich bin gespannt was er dazu meint.

Dass die Flöten unterschiedliche Griffarten haben weiss ich. Da müsste ich wohl die deutsche lernen, aber meines Wissens gibt es nicht viele Unterschiede zur barocken.
Auch dass die Qualität von Klang nicht mit der von heutigen Bässen vergleichbar ist, ist mir bewusst. Ich habe ja auch nicht vor an Konzerten zu spielen, sondern für mich. Später kommt dann vielleicht noch etwas anderes dazu, aber das ist erst eine Idee und hat noch Zeit.
 
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  • #10
Update: Der Flötenbauer, kann auch nicht weiter helfen. Mein Bass ist älter als die Blockfloeten-Manufaktur Küng in Schaffhausen wo ich angerufen habe. Man kenne sich nicht mit so alten Flöten aus. Wer sonst weiter helfen könnte, konnte man mir auch nicht sagen. Auf meine Frage ob man die Polster an den Klappen auswechseln könne hat man mir erklärt, dass es zu aufwändig wäre hier passende aufzutreiben oder gar her zu stellen. Von den Kosten her wäre es etwa so viel wie eine neue oder sogar mehr. Lohnt sich rein finanziell also nicht.
Dass ich eine neue Fadenwicklung machen könnte weiss ich auch so, aber die ist eigentlich noch gut und auch nicht ausgetrocknet. Es gibt eigentlich keinen Grund die neu zu machen. Die Kappe wo das Anblasrohr rein gesteckt wird könnte ich vielleicht mit etwas "ruckeln" und drehen wieder lösen. Dafür muss ich nicht zum Flötenbauer.

Ich habe jetzt also zwei Möglichkeiten:
1. Die Flöte bleibt so wie sie ist und muss in der Schachtel bleiben.
2. Ich stecke sie zusammen und das bleibt sie dann. Da wäre dann ein passendes Etui nötig, aber das ist machbar. Meine Nähmaschine mag Spezialanfertigungen und Einzelstuecke.

Spielbar ist sie ja grundsätzlich jetzt schon. Ein bisschen unbequem weil ich relativ kleine Hände habe und damit die Daumenstütze zu weit oben ist. Jemand hat sie mal umgedreht und etwas weiter unten wieder befestigt, aber mir hilft das nicht wirklich. Ein Band für um den Hals oder ein Dorn als Stuetze wäre hilfreich. Da ist jetzt wohl Fantasie gefragt weil es keine passenden Teile mehr gibt.
 
  • #11
Evtl. ein/e andere/r Flötenbauer:in? Vielleicht interessiert es Leute, die explizit an der Restauration interessiert sind. Mit dem Hinweis auf "Familie" und nicht unbedingt den "Marktwert".
Ideen: Mollenhauer-Blockflötenklinik, Kunath, Loebner, Praetorius, ...
 
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  • #12
Ich weiss gar nicht was es bei uns in der Schweiz alles gibt. Ich glaube da ist nur Küng. Zumindest habe ich noch nie von jemand anderem gehört.
 
  • #13
Ah, CH => da gibt's zumindest noch Huber. - Fehr wird, mit Schweizer Wurzeln, jetzt in D gefertigt.
Aber eine Reparatur in D sollte auch möglich sein. Porto kostet nicht alle Welt; wie es zolltechnisch ist, wissen bestimmt andere.
 
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  • #14
Ich habe jemand in Bern gefunden und angerufen. Nach Absprache zuerst einmal ein E-Mail mit Foto und der Schilderung von Problem geschickt. Sollte die Entscheidung, dass die Flöte genauer angeschaut werden soll fallen, kann ich sie dann per Post schicken.
Gerade habe ich noch jemand in Zuerich gefunden wo ich noch anrufen werde.

Nach Deutschland verschicken ist für mich kein Problem weil ich direkt an der Grenze wohne und auch ein Paket Postfach in Deutschland habe. Der Grenzübergang bei uns ist meistens nicht besetzt da nicht viel Verkehr ist. Wenn der Zoll das Paket aufmachen will bin ich dabei und kann auch Auskunft geben. Habe ich alles schon gemacht.
 
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  • #15
Ich habe jetzt also zwei Möglichkeiten:
1. Die Flöte bleibt so wie sie ist und muss in der Schachtel bleiben.
2. Ich stecke sie zusammen und das bleibt sie dann. Da wäre dann ein passendes Etui nötig, aber das ist machbar. Meine Nähmaschine mag Spezialanfertigungen und Einzelstuecke.

Das fände ich schade. In beiden Fällen sieht man das Instrument nicht mehr. Wäre es nicht schöner, ein Acylglas/kasten/rohr zu verwenden? Darin könnte man die Flöte an die Wand hängen. Theoretisch kannst du auch eine Plexiglasplatte auf der Schachtel anbringen, und die ganze Schachtel an die Wand hängen, dann siehtr man die Flöte halt auseinandergebaut in der Schachtel.
 
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  • #16
Gerade vom Floetenbauer in Zürich zurück gekommen.
Der Bass bekommt neue Polster für die Klappen und die silbrigen Ringe werden wieder richtig fest gemacht. Kosten wird es etwa 250 Franken und das bezahlen ich gerne.
 
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  • #17
Gerade mal noch zu deinen beiden Sopran. Kann es sein, das bei der linken auf der Rückseite des Kopfes so eine Signatur sich befindet? Dann wäre es nämlich eine Fehr. Die Signatur war oft sehr fein und manchmal kaum sichtbar eingraviert.

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Die Flöte rechts ist ein Modell welches seinen Ursprung auch in den 1930ern hat, aber so ziemlich von allen Blockflötenwerkstätten bis um ca. 1970 kopiert wurde. Das war eine Zeit lang ein echtes Erfolgsmodell für manche Werkstätten, da wohl kein Patent vorlag, hat sie jeder kopiert. Die findet man in allen Größen und auch Qualitäten noch häufiger auf dem Gebrauchtmarkt, auch in deutscher und barocker Griffweise. Ich habe die auch in X Varianten in meiner Sammlung, das hier ist nur ein Teil davon. Auch Bass und Sopranino hab ich noch davon.

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  • #18
Gerade mal noch zu deinen beiden Sopran. Kann es sein, das bei der linken auf der Rückseite des Kopfes so eine Signatur sich befindet? Dann wäre es nämlich eine Fehr. Die Signatur war oft sehr fein und manchmal kaum sichtbar eingraviert.
Passt! Das Zeichen ist erkennbar, die Schrift am unteren Teil aber nicht lesbar.

Die auf der rechten Seite haben ebenfalls am Kopf eine Gravur, aber die ist laengs angebracht und so klein, dass sie nicht lesbar ist. Vielleicht finde ich es ja noch heraus.
 
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  • #19
  • Ersteller
  • #20
Da steht "Hug und Co." drauf. Es ist aber nur dank starker Vergroesserung lesbar.
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Bis vor ein paar Jahren hat es den Händler "Musik Hug" mit Filialen in der ganzen Schweiz gegeben. Neben anderen Instrumenten sind auch Blockflöten im Sortiment gewesen. So viel ich weiss haben die aber nicht selber produziert, sondern nur verkauft.
Ich weiss ja nicht, aber vielleicht ist das auch einfach nur ein Hinweis darauf wer die Flöte verkauft hat. So wie bei anderen Instrumenten an einer passenden Stelle ein Aufkleber drauf gemacht werden kann.
 
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