Billige Gitarre klingt wie 1900€ ?

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mugger
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Bin auf der Suche nach einer neuen Gitarre - ne LP soll es sein.

Hatte bis vor ein paar Wochen eine Epi Std. - gefiel mir sehr, meine alte Gitarre (Peavey Raptor Plus s-s-s) klingt dagegen extrem schrill, irg. leblos.

Tatsächlich fragte ich mich in den ersten Monaten immer wieder: spielst du andere Akkordfolgen oder gar neue Akkorde ? Das klingt so anders, viel fruchtiger, einfach geil!

Nach ner Zeit war mir klar: es muss der LP Klang sein (hier natürlich die Kombie: Epi Std. mit ihrem bauchigen Sound + meine eher hellen Kopfhörer ).

Nun, Geld wäre da und ich könnte mir theoretisch ne Gibson Customshop leisten,
aber es gibt da 2 Probleme:

a. ich spiele zwar gerne, bin aber leider rel. untalentiert, langsam.
Es wird zwar stetig minimal besser, aber aus mir wird -leider- niemals ein guter Gitarenspieler.

b. gesunde Geizigkeit = mein Tresorwächter im Kopf sagt mir auch jedesmal:
du bist einfach zu schlecht, diese Gitarre wäre (irgendwie) wie "Perlen vor die Säue".

Bin also am suchen und höre mir verschiedene Gitarren beim Big T an.

Alle klingen anders: was ist denn DER amtliche Gitarrenklang ?

Höre Gibson A: klingt gut, höre ich das doppelt so teure Model von Gibson, ist dieser Bass nicht mehr da - liegt es an der Gitarre oder einfach nur an einem anderen Settig beim Einspielen ?

Es ist zum verrückt werden, ich will keine Gitarren sammln und für jeden Spezialfall DIE Gitarre haben.


Da fallen mir bei 2 Gitarren extreme ähnlichkeiten im Klang auf, das hatte ich bisher nie - die Preis unterscheiden sich mit Faktor 12.

http://www.putlocker.com/file/D08ED2CEB3852392

Welche ist die billigere - und warum ?!
Ich höre da jedenfalls keinen Sieger heraus bzw. klingen beide gleich gut - nur ist eine 12x billiger.

Bitte um reges Kommentieren!
 
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Myxin
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DIE Gitarre mit DEM Sound ist einfach die, die dir selbst am besten gefällt und sich in deinen Ohren am besten anhört.
Klingt komisch, ist aber so! ; )

Und mal im Ernst. Die Qualitätsstreuung und auch die klanglichen Unterschiede sind bei Gibson in jedem Preisbereich unter dem Custom Shop Niveau verglichen mit anderen Herstellern extrem hoch (das ist halt meine Meinung!). Da bringt es gar nix, dir jetzt ein spezielles Modell vorzuschlagen. Stell von denen 10 Stück in eine Reihe und jede klingt ein bisserl anders, die eine ist gut verarbeitet, die nächste hat irgendwelche Mängel.

Da wirst du ums Anspielen nicht drumrum kommen.

Wenn es keine Gibson sein muss, dann schau mal bei Edwards, FGN oder Tokai. Auch bei Dean und Lag findest du Les Paul artige Gitarren für gute Preise.
 
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du bist einfach zu schlecht

Das wäre für mich irgendwie kein Argument :) Wenn Du gerne spielst und weisst, dass Du das auch die nächsten Jahre tun wirst, dann ist eine etwas teurere Gitarre sicher keine Fehlinvestition, wenn das Geld da ist. Sich Samples anhören bringt m.E. bei E-Gitarren nicht viel, erst recht nicht, wenn Du dafür ungeübte Ohren hast. Wie Du schreibst das Setup ist für Dich nicht nachvollziehbar, die Amp-Einstellungen auch nicht. Wie es am Ende bei Dir zuhause klingt, hat mit Samples nichts zu tun, das hängt von Deinen Fingern ab und von Deinen Geräten, und zwar fast mehr als von der Gitarre.

Insofern versuch doch wirklich mal, ein paar Gitarren auszuprobieren in einem Budgetrahmen den Du Dir vorstellen kannst. Dann merkst Du schon, was zu Dir passt. Wenn Geld da ist, ist das eine Einschränkung weniger. Aber wenn eine 300, 500 Euro Gitarre Dir besser passt als eine deutlich teurere, macht das ja nix :)
 
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ich habe für mich die erfahrung "gemacht, daß billige, oder sagen wir lieber günstige gitarren, ihren teuren schwestern rein vom sound her nicht unbedingt unterlegen sein müßen. damit meine ich das, was beim zuhörer ankommt. egal ob live oder konserve. spielt man aber selber drauf, finde ich den unteschied zwischen einer z.b. 500€ gitarre zu einer für 2000 enorm. gut, nicht immer, aber meistens. bei den teuren "flutscht" es besser, die ansprache ist besser, wie ein ton AUSklingt finde ich angenehmer, die ausgewogenheit ist besser, die ganze haptik und das spielgefühl...

bei dem punkt "geld gegen können" bin ich der meinung, daß das blödsinn ist. es ist DEIN geld ! es geht niemanden etwas an, was Du damit machst. Du alleine mußt Dir klar werden, ob es Dir das wert ist oder eben nicht. macht die teure gitarre Dir freude, und WILLST Du sie dir leisten, dann mach ! ob Du jetzt aber willst oder nicht - ja mei - woher soll ich oder sonstwer das wissen... :p ;)

gruß
 
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Auch wenn der Klang der Instrumente, insbesondere im Highgain Betrieb kaum rechtfertigende Unterschiede für diese Preisunterschiede aufzuweisen scheint, wie ist der Bereich Wertigkeit der Verarbeitung aufgestellt?
Macht es dem Musiker Freude mit diesem Instrument zu arbeiten, zu lernen und letztlich die eigenen Fähigkeiten zu verbessern oder bietet die Gitarre eine gute Grundlage für Frustration durch Verarbeitungsmängel und Billigkomponenten?
 
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Es ist IMO immer sehr schwer, anhand von einem Musik-Clip aus dem I-Net die Unterschiede zu finden, die der Gitarrist wahrnimmt, wenn er selber spielt. Da ist das Audio-Signal nicht mal die "halbe Wahrheit". Nichtsdstotrotz sind es in der Regel "nur" noch Nuancen, die zwischen 800€ und 2800€ liegen. Für die 800€ kann man ein "gutes" Instrument bekommen, mit dem man bis an sein Lebensende alles spielen kann, was man nur spielen könnte. Für 2800€ gibt es dann aber von allem etwas "mehr". Etwas mehr Ton, (etwas oder sogar um einiges) bessere Verarbeitung, bessere Bespielbarkeit und nicht zuletzt mehr Luxus/Status/Apeal. Wem Optik und "Ego" völlig egal ist, der zahlt für ein Quentchen "mehr" an Ton schon eine Menge Geld, aber es ist auch wie mit jedem guten Werkzeug: Das ärgert einen nur einmal... an der Kasse.
Zur Illustration, weils so schön passt, hier ein Vergleich Gibson 2011 LP Studio Worn Serie mit Baked Ahorn Griffbrett vs. 2012 R7 Custom Shop mit exakt gleichen Amp-Einstellung (Nur die Sologitarre; wer raten mag, unten steht -sehr blass- welcher Clip, welcher ist:
http://soundcloud.com/ralphjoh/tribute-to-elmore-1
http://soundcloud.com/ralphjoh/tribute-to-elmore-2















1: CS
2: Studio



 
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Mir ist jetzt nicht so ganz klar wohin der Thread führen soll. Ist das jetzt eine Kaufberatung oder wird wieder über den Sinn teuer vs. günstig philosophiert?

Und bitte überlegen ob du die Soundfiles nicht wo anders parkst. rar-Dateien lade ich (und wahrscheinlich andere auch) äusserst ungern runter. Ausserdem sind vergleichende Aufnahmen völlig wertlos, wenn man nicht weiss wie die Aufnahmen und mit welchem Equipment zustande kamen.


Desweiteren:

Nach ner Zeit war mir klar: es muss der LP Klang sein (hier natürlich die Kombie: Epi Std. mit ihrem bauchigen Sound + meine eher hellen Kopfhörer ).

Du machst dir ernsthaft über die Klangqualität der Gitarre einen Kopp, wenn du nur über Kopfhörer spielst? Ist nicht dein Ernst. :eek:
 
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...da muss ich mal eine Lanze für den Kopfhörer-Spieler brechen! Eine (gute) Modeling-Umgebung ist über Kopf-Hörer IMO alle mal klanglich aussagekräftiger und in Sachen Gitarre "fordernder", als so mancher 10"-Vollröhren-Combo, der auf Bedroom Level die Füße umspült.

Ansonsten, habe ich die Frage so verstanden: Wie "viel" Gitarre braucht ein normal bis mäßig talentierter Gitarrist wirklich, oder kann er mit 1/5 der monetären Einsatz letztlich auch zum gleich Ergebnis kommen (..wenn gleich diese Frage auch schon gefühlte 50 mal diskutiert wurde.)
 
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Letztlich ist imo beides für die Füße. Zumindest um eine Gitarre klanglich wirklich beurteilen zu können. Da geht es mir garnicht um die Unterschiede SSS-Strat und HH Les Paul, sondern eben LP zu LP, wenn beide ansprechend verarbeitet sind und vernünftige Hardware und Elektronik mitbringen. Da hört man auch bei einem guten Modeller und von mir aus top Kopfhörern (hab ich beides hier) wenig bis garkeine Unterschiede mehr. Wie auch?
Und dann will man noch ernsthaft eine 500 Euro Gitarre und eine 2000 Euro Gitarre mit nahezu gleichen Specs. fair beurteilen wollen? Wie soll das denn bitte funktionieren?

Und für mich als MOD stellt sich immer noch die Frage ob das hier in den Biergarten gehört oder eine ernsthafte Kaufberatung werden soll.
 
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Ist nicht dein Ernst. :eek:

Hast ja recht, am besten schließt du den Thread.

Wie konnte ich es bloß wieder wagen, hier eine Frage zu stellen!
Und dann auch noch zu schreiben, dass ich per Kopfhörer höre - das geht ja gar nicht!

Am besten gleich bannen - Kopfhörer - wo gibts denn sowas!

Merken: keine Postings mehr im Musiker-Board - fürt nur zu Häme und/oder Spott.
 
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Reg dich doch nicht auf, du hast eh einige ausführliche Antworten bekommen.
Was erwartest du denn bei so einer Frage?

Alle klingen anders: was ist denn DER amtliche Gitarrenklang ?
 
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Das wird jetzt hier etwas OT, aber meine Erfahrung - und dafür sollte zb. die Hörproben dienen- ist, dass gerade mit einer guten Recording/Modeling Umgebung die unterschiedlichen Nuancen zwischen ähnlichen Gitarren noch am ehesten ausgemacht werden können, weil man immer exakt auch die gleiche Hörumgebung hat.
Diese Nuancen sind IMO im diesem Beispiel auch klar wahrnehmbar, aber auch nicht wirklich so gravierend. Aber das ist dann eben auch noch lange nicht das "komplette" Bild, dass sich einem bietet, wenn man die Gitarren selber auf dem Schoß hat!!
Insofern, ist es dann doch wieder Kaufberatung:
"Man kann IMO nur schwerlich anhand von Soundclips eine Gitarre beurteilen oder gar eine zuverlässige Kaufentscheidung treffen. Und auch was den Preis angeht, kann man IMO nur durch Ausprobieren ermitteln, was da die Liga ist, was noch so sehr "anmacht", dass man bereit ist, dafür das Geld auch auszugeben. Eine pauschal-Antwort gibt es daraus schon gar nicht."
 
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Hast ja recht, am besten schließt du den Thread.

Wie konnte ich es bloß wieder wagen, hier eine Frage zu stellen!
Und dann auch noch zu schreiben, dass ich per Kopfhörer höre - das geht ja gar nicht!

Am besten gleich bannen - Kopfhörer - wo gibts denn sowas!

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Meine Güte, komm mal wieder runter. Wo hast du denn Häme und Spott bekommen? Wenn du im RL genauso dünnhäutig bist, wirst du nie eine Diskussion zu Ende bringen.

Dennoch erlaube ich mir aufgrund "meiner" Erfahrungen deine Nachfrage im Grundsatz in Frage zu stellen. Ich denke das ist bei der dünnen Ausgangslage die du lieferst, durchaus legitim. Und statt jetzt zu zicken, könntest du auch einfach mal auf die Kritikpunkte und Nachfragen eingehen, dann könnte man aus dem Thread wirklich noch was informatives ziehen.
 
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Am besten gleich bannen - Kopfhörer - wo gibts denn sowas!

Merken: keine Postings mehr im Musiker-Board - fürt nur zu Häme und/oder Spott.

Ach geh, da wirste aber jetzt zu Unrecht polemisch ;)

Das ist durchaus berechtigt: Über nen Modeller und Kopfhörer (sagen wir ma mittelmäßige) kommen die Nuancen weniger raus, als bei nem vernünftigen Amp und ner vernünftigen Box. Bei 2x1" in Plastikschalen ist da aber auch nicht unbedingt zu viel zu erwarten (ja, ich weiß, es gibt gute Studioköpfhörer. Aber die Köpfhörer, die ich bisher im Studio bekommen hab waren Kinderkram im Vergleich zu dem, was mein Amp von sich gibt).

Es gibt nicht die beste Gitarre. Zumal ich ab einer gewissen Preisklasse eher sagen würde, dass Gitarren nur noch unterschiedlich klingen, aber nicht mehr "besser" oder "schlechter". Und egal was du kaufen willst: Die thomann-soundsamples sind Käse^^
Also unbedingt anspielen, dann wirst du auch merken, dass es nicht unbedingt der Custom Shop sein muss um ein gutes Instrument in Händen zu halten. Und zum Thema "Perlen vor die Säule": Ich hab keine Ahnung wie gut du bist, aber ich seh das etwas anders als meine Vorredner: Es schadet zwar nie, guten Kram zu haben, aber jemand der 4 Wochen Gitarre spielt, kann mit dem Potential einer guten Custom Shop LP nichts anfangen, meine ich. Wenn man Spaß dran hat, kann man sich gerne eine kaufen. Aber ich würde jedem Anfänger davon abraten :) Nicht weil ich einem Anfänger das nicht gönne, sondern weil ich finde man kann die 4000 € in diesem Fall besser investieren...

Also Nerven behalten und Anspielen gehen. Kauf dir, was dir am besten gefällt, bedenke deine Entscheidung. Dann machst du eigentlich nichts falsch...

lg
 
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ich bin auch Kopfhörerspieler, kann nicht mal ein Solo über eine Pentadingens...
aber würde mich durchaus als recht anspruchsvoll einstufen, was den 'Ton' eines Instruments betrifft
die CS aus inTunes Beispiel konnte ich heraushören, weil ich drauf geachtet habe
(dass da 2 grundverschiedene Gitarren spielen, lässt sich wohl kaum behaupten)
wie gross dieser Unterschied in der Realität mit dem konkreten Instrument ausfällt... kA

man könnte es so betrachten:
ist eine Gitarre zum Preis X schon sehr gut, wird das Erreichen von kleinen 'Verbesserungen' um so aufwändiger
da muss jeder selbst entscheiden, wo die persönliche Hemmschwelle endet

soweit die Betrachtung unter Marken-Aspekt...
die könnte man aber auch komplett weglassen und sich ausschliesslich auf den Ton konzentrieren
für meinen Teil habe ich festgestellt, dass letzteres wesentlich spassiger ist...
solange ich nicht als 'Dienstleister' angeheuert werde, kann es mir egal sein, ob andere meine Begeisterung teilen
ich möchte nicht wie Eric Clapton klingen, weil ich nicht Eric Clapton bin - so einfach ist das :p
oops, Paula... und wie Slash schon gar nicht :eek: :D

cheers, Tom
 
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Zitat v. mugger: Hatte bis vor ein paar Wochen eine Epi Std. - gefiel mir sehr, meine alte Gitarre (Peavey Raptor Plus s-s-s) klingt dagegen extrem schrill, irg. leblos.

An dem Beispiel siehst du es ja schon, eine mit (vermutlich) 2 Humbuckern, eine mit 3 Singlecoils. Ich hab auch ein Epiphone und eine Strat; sie sind nunmal grundverschieden. Jedenfalls viel verschiedener im Klang als das Beispiel im Beitrag 6.

Wenn du das Geld für eine schöne Gitarre hast.....ist doch super. Die Sorge, dass du zu wenig amtlichen Klang für deine Kohle bekommst, brauchst du m.M.n. nicht haben. Was die Soundbsp. bei Thomann betrifft: Es gibt ja auch bei ähnlichen Gitarren unterschiedliche Tonabnehmer, vielleicht spielte das auch eine Rolle. Am besten ist sowieso immer im Laden testen. (falls du die Online-Sounds meintest)

Zitat v. Telefunky: ich bin auch Kopfhörerspieler, kann nicht mal ein Solo über eine Pentadingens...

Du meintest Pentagramm...:)
 
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Nun ja ... das Thema hat für mich keine feste Diskussionsbasis da es zu allgemein gehalten ist ... aber trotzdem regt es mich an my 2 Cents beizusteuern ...

NATÜRLICH habe auch ich eine oder mehrere Gitarren, die ich sehr gerne spiele und die in meinen Ohren auch besser klingen als ein Kandidat der hier in meinem konkreten Fall das 12-fache mehr kostet. Der Vergleich hinkt allerdings ... da Alter, Bauform, Konstruktion, Hölzer, Mensur, Pickups ... ja eigentlich alles anders ist. Die Frage des persönlichen Geschmakes ist hingegen kein Kriterium zur Güte der Gitarre!

Setzen wir bei vergleichbareren an ... Ich besitze beispielsweise eine Fender USA Stratocaster. Sowohl meine gestückelte Rockinger Strat (gut die war im Detail sogar teurer) als auch meine beiden geliebten Korea Tellys (die übrigens so alt sich wie ich selbst es bin!) spiele ich lieber. Das hat absolut nicht damit zu tun das die USA Strat ein schlechtes Instrument ist, aber im Detail wo ich die Wahl habe liegen mir andere Instrumente eben besser ... das mag jemand anderes sicher vollkommen anders sehen ;)

Ich hatte bisher auch gute 20 Jahre Zeit meine Instrumente zusammen zu tragen ... da sind einige Perlen dabei won denen man nicht denkt was sie tatsächlich klanglich zu leisten vermögen. Aber darum geht es ja auch ... wer stumpf seine Gitarren online bestellt, braucht sich nach anfänglicher Euphorie nicht zu wundern, wenn die Spielfreude schnell verloren geht und die Verstoßene klammheimlich dann doch wieder reumütig zur Brust genommen wird.

Holz ist ein organisches Material und selbst zwei baugleiche Instrumente können unterschiedlicher nicht klingen ... dieser Fakor minimiert sich mit steigendem Preis, jedoch selbst dort wird es hörbare Unterschiede geben. Die richtige Wahl trifft nur der, der sich Zeit beim Anspielen nimmt und ein gewisses Maß an Erfahrung mitbringt ... der vor allen Dingen wenn er weiß wie er selbst klingen möchte! ... hier sind wir aber wieder bei der persönlichen Frage des Geschmacks!
 
mr.coleslaw
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auch wenn du nur 3 Griffe beherrscht ist es doch umso schöner wenn die dann gut klingen. Wenn ich in über 40 Jahren als Musiker jemals eine Gitarre gespielt habe, die für jede Stilrichtung sagen wir zu 80% einsetzbar ist dann ist es die Telecaster. Damit kannst du Akkorde schrubben, Country, Blues, Rock und sogar Jazz spielen und eine Reihe von Rockgitarristen (z.B. Richie Kotzen) ist mit der Tele unterwegs. Wenn du z.B. eine Fender Tele mit Erlekorpus, Ahornhals/griffbrett und Nocaster Pickups nimmst dann hast du einen richtig guten und stabilen Sound, der sich auch vor einer Les Paul nicht zu verstecken braucht. Und wenn du zu einem Customshop Instrument greifst dann hast du auch einen guten Wiederverkaufswert. Ich bin übrigens auch kein 2ter van Halen oder gar Hendrix und sehe mich persönlich nur als mittelmässigen Gitarristen was meine Spieltechnik anbelangt, um so mehr Wert habe ich deshalb auf einen Top Sound gelegt.
Gruß Pete
 
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  • Grund: sorry, aber das giesst nur unnötig weiter Öl ins Feuer
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Hallo mugger,

ich bin noch ziemlich Neu auf dieser Seite und bin auf deinen Beitrag gestoßen.

Ich finde Du machst Dich selbst schlechter als Du bist, zu bescheiden.
Schlieslich hat jeder mal angefgangen und war nicht gleich Profi.

Und bei manchen Antworten auf Dein Thema (wie ich hier lese), verhalten sich manche Mitglieder etwas überheblich.
Und ich sage: "mach nur weiter so und lass Dir nicht so viel gefallen, schlieslich ist das hier eine Seite für Musiker die
unter anderem
auch mal Rat bei anderen suchen, und nicht die Privatseite von Eric Clapton und Carlos Santana".

Und ich finde, wenn Leute auch gar kein Instrument spielen und diese nur Sammeln, - na und - haben Diese auch ein Recht bei diesem Forum mit zu machen.

Also weiter so! Nur Mut
Das ist meine Meinung

Und ich habe Deinen Beitrag gelesen und kann Dir
demnächst einige Erfahrungen zuschicken.
Ob es für Dich Hilfreich ist weiß ich nicht,
denn die richtige Supergitarre, die allen Vorstellungen entspricht, gibt es nicht, die wird Niemand finden.

Gruß
Hackyman

- - - Aktualisiert - - -

DIE Gitarre mit DEM Sound ist einfach die, die dir selbst am besten gefällt und sich in deinen Ohren am besten anhört.
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Und mal im Ernst. Die Qualitätsstreuung und auch die klanglichen Unterschiede sind bei Gibson in jedem Preisbereich unter dem Custom Shop Niveau verglichen mit anderen Herstellern extrem hoch (das ist halt meine Meinung!). Da bringt es gar nix, dir jetzt ein spezielles Modell vorzuschlagen. Stell von denen 10 Stück in eine Reihe und jede klingt ein bisserl anders, die eine ist gut verarbeitet, die nächste hat irgendwelche Mängel.

Da wirst du ums Anspielen nicht drumrum kommen.

Wenn es keine Gibson sein muss, dann schau mal bei Edwards, FGN oder Tokai. Auch bei Dean und Lag findest du Les Paul artige Gitarren für gute Preise.

Ungefähr so, sehe ich das auch.
 
DerZauberer
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Meine 2 cents:

1) Oft ist es auf lange Sicht dann irgendwie weniger der Klang, sondern das "Gesamtgefühl". Bei einer hochwertigen Gitarre gehe ich davon aus, dass der Klang toll sein kann - ob ich ihn da rausbekomme, liegt an mir und meinen Fingern. Aber "wirklich gute" oder "wirklich passende" Instrumente liegen gut in der Hand, lassen sich auch lange ohne Verschleißentscheidungen an Händen etc. spielen, machen Spaß und spielen sich leicht, bringen das Beste aus menem beschränkten Können, weil sie mich inspirieren... das muss dann nicht immer das Teuerste sein, da geht es dann um "Feeling". Ich bin schon ein Freund von hochwertigen Instrumenten, würde aber z.B. für eine E-Gitarre wohl nie mehr als 1000 EUR ausgeben. Bei A-Gitarren sieht das anders aus in meinem persönlichen Universum, da spielt das noch eher eine Rolle und die Qualität steigt mit dem Preis noch weiter. Also auch hier: anfassen, anspielen, ausprobieren - Haptik und Gefühl sind fast auf demselben Level wie "Klang" wichtig!

2) Ich glaube der TE ist wirklich beleidigt und liest nicht mehr mit, daher ist das wahrscheinlich vergebene Liebesmüh.


Randbemerkung an mugger: Dass Dir beim Statement des Spielens über Kopfhörer hier Gegenwind ins Gesicht bläst und dass Menschen hier basierend auf ihrer zT weitreichenden Erfahrung auch starke Meinungen haben - das ist so, und das ist auch eine der großen Qualitäten dieses Forums. Hier tummeln sich sehr viele Musiker mit wirklich viel Erfahrung - von dieser kann man profitieren, gerade auch wenn sie der eigenen vorgefassten Meinung erstmal widersprechen. Meistens ist man hinterher besser dran. Auch ich als Nicht-Experte und Hobby-Band-Musiker würde Dir aber den Rat geben, Deinen Hör-Horizont um den "klassischen" Einsatz einer E-Gitarre - also das Spiel mit Amp und Lautsprecher - zu erweitern. Davon abgesehen hört man am ALLERmeisten über die Qualität mancher E-Gitarren, wenn man sie im ruhigen Raum ganz unverkabelt spielt - was so ganz trocken unverstärkt gut klingt und gut spielbar ist, ist oft verstärkt wirklich super.
 
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