BOSS RC-300 Userthread

Boss RC 300 Vocals und Gitarre nicht trennbar???

Hi,

habe die Boss Loopstation RC 300. Ich kann mit einem Mikro rein und mit einer Gitarre.
Ich kann aber nicht das Mikrosignal durch den Looper in die PA schicken UND unabhängig davon das Gitarrensignal durch den Looper in meinen Gitarrenamp.
Entweder kommt beides durch den Gitarreamp oder beides durch die PA.

Und da sage ich mir: das kann doch nicht sein!
Ausgänge zuweisbar, Eingänge aber nicht?
Oder mache ich was falsch? Habe die Anleitung von vorne bis hinten durch,,,
 
die jüngere Vergangenheit von Boss ist nicht immer von Geistesblitzen erhellt... :D

cheers, Tom
 
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Nein, du machst glaube ich nichts falsch, das ist leider so (zumindest war es auch beim Vorgänger RC50 so und ich meine mich zu erinnern, dass ich nicht auf den RC300 gewechselt habe, weil der das auch nicht konnte…). Einzige Möglichkeit ist es mit der Gitarre links und dem Mikro rechts reingehen und im Stereomodus so die Eingangssignale splitten, leider kann man dann nicht den XLR Mikroeingang nutzen.
 
Der Threadsteller hatte die Frage schon einmal gestellt. www.musiker-board.de/threads/boss-rc-300-loopstation-drei-separate-ausg%C3%A4nge-m%C3%B6glich.601527/

Meine Antwort war, dass laut Manual folgendes möglich ist:

1. Jeder der 3 Tracks kann in den Track-Einstellungen ganz nach links oder ganz nach rechts gepannt werden. Diese Signale dürften dann auch nur jeweils an einem linken oder rechten Ausgang rauskommen.

2. Jeder der drei Tracks kann wahlweise auf die Mains-Out oder die Subs-Out geroutet werden.

Damit sollte es nach meinem Verständnis möglich sein, 3 getrennte Monosignale aus dem Gerät herauszubekommen.


Was aber wohl tatsächlich nicht geht: 2 Signale = Gesang + Gitarre gleichzeitig in das Gerät zu geben und an 2 getrennte Tracks rein- und rausgehen zu lassen.

Das ist dann eine Frage, des Ablaufs der Einspielungen mit weiterer technischer Organisation über ein Mischpult, das 4 getrennte Signale ausgeben kann. Z.B. einem Umschalter, der die zweite (Live)-Gitarre dann nicht mehr an den Router schickt, sondern in ein Pult, das ein vorher gelooptes Signal zusammen mit dem Livesignal zum Amp ausgibt.

Da müsste der Threadtseller noch mal genauer schildern,

- was
- in welcher Reihenfolge
- er per Loopaufzeichnung
- und zusätzlich per ungeloopter Liveperformance erzeugen und alles zugleich an unterschiedliche Klangerzeuger ausgeben möchte

Das kann dann in der Tat eine sehr komplizierte Kiste werden, die sich mit dem RC allein nicht lösen lässt.
 
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Nein, du machst glaube ich nichts falsch, das ist leider so (zumindest war es auch beim Vorgänger RC50 so und ich meine mich zu erinnern, dass ich nicht auf den RC300 gewechselt habe, weil der das auch nicht konnte…). Einzige Möglichkeit ist es mit der Gitarre links und dem Mikro rechts reingehen und im Stereomodus so die Eingangssignale splitten, leider kann man dann nicht den XLR Mikroeingang nutzen.
Danke!
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Jein. Habe nur an die Ausgänge gedacht, aber nicht, dass man die Eingänge nicht trennen kann. FÜr mich auch unverständlich, wenn man Gitarren UND Mikro Input hat...

1) Ich wollte in die LoopStation mit einem Mikro rein, das Mikro einem Track und einem Ausgang zuweisen. Ich höre und loope also nur Gesang über die PA (Kanal 1 der PA).
2) dann wollte ich mit meiner Gitarre rein, die Gitarre einem Track und einem Ausgang zuweisen. Ich höre und Loope also nur GItarre über meinen Amp
3) ich wollte über den Aux Keys live einspielen, die Keys einem Track und einem Ausgang zuweisen. Ich höre und Loope also nur Keys über die PA (Kanal 2 der PA).

Man kann aber, wie selexis auch geschrieben hat, die Eingänge nicht einem Ausgang zuweisen. Ich höre also entwerder Gesang über den Gitarrenamp oder Gitarre über die PA. Erst wenn ein Loop aufgenommen ist, kann man diesen Loop auch einem Ausgang zuweisen.

Eine Lösung ist extrem kompliziert, man könnte über einen Mischer das Signal direkt in den Amp + den Looper geben, den Looper am "Live-Ausgang" stummschalten, und beides hinter dem Looper wieder zusammenführen, so dass die Loops über den Amp laufen.
Das müsste man dann auch für den Gesang machen. Hiesse also zwei Mischpulte kaufen.

Ergo: Die Kiste ist also nicht dafür gemacht Eingänge zu splitten, sondern für Leute, die Gitarre und Vox über den gleichen Ausgang verwenden wollen und vielleicht mit Ampsimulationen eh direkt in die PA gehen.

Ich werde jetzt drei JamMan Solo XT Looper besorgen und die drei synchronisieren.
 
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Man kann aber, wie selexis auch geschrieben hat, die Eingänge nicht einem Ausgang zuweisen. (...) Erst wenn ein Loop aufgenommen ist, kann man diesen Loop auch einem Ausgang zuweisen.

Ah ja. Das ist jetzt eindeutig. Gut zu wissen.
 
Hallo,
kann mir jemand weiterhelfen.
Ich möchte bei der Loopstation mit 2 Mikrofonen aufnehmen (z.B. Cajon und Gesang).
Für jeden Tipp bin ich dankbar.
Nils
 
Hallo liebe Looper,

ich habe folgendes Problem und bin für jeden Ratschlag sehr dankbar:

Wenn ich ein Riff mit Drumbeat und Count in aufnehme funktioniert alles super.

Wenn ich allerdings mal den Drumbeat weg lasse dann habe ich auf Track 1 das Problem,
dass wenn ich zum Stoppen das Rec Pedal drücke, es mit einer verzögerung von einer halben Sekunde (grob Geschätzt) erst die Aufnahme beendet.
Bei Track 2 ist keine Verzögerung zu erkennen jedoch ist bei der Aufnahme eine kurze Pause am Ende, auch wenn ich beim Aufnehmen wieder den ersten Akkord des Riffs spiele und dadurch beim Aufnehmen gar keine Pause mache.
Bei Track 3 werden die letzten paar hundertstel der Afunahme einfach weggeschnitten und der Loop ist, wie bei den anderen Tracks auch, total aus dem Beat.

Das Merkwürdige an der Sache ist, dass dieses beschriebene Problem nicht immer aber zu 90% der Fälle auftritt und sich auch unterschiedlich auf die Tracks verteilt.

Mir leuchtet ein, dass die erste Annahme ist dass ich nicht fähig bin ohne Beat/Metronom aufzunehmen. Aber wir können diese Annahme ausschließen ;)

Ich bin mir nicht sicher, aber ist es normal dass die LED bei "Tap Tempo" auch aufblinkt wenn man gar keinen Beat/Tempo ausgewählt hat?

Bei den jeweiligen Tracks steht bei den Optionen bei Tempo immer 120 BPM (Auto). Tempo Sync habe ich an und auch mal aus gestellt. Das Problem besteht weiterhin.

Ich hoffe ich konnte das Problem einigermaßen verständlich erläutern. Wenn nicht dann sagt bescheid :)

Ich habe den/das RC 300 gebraucht gekauft und auch direkt nach dem erhalt Resetet.

Bin echt Ratlos und hoffe mir kann jemand weiterhelfen.

Vielen Dank im Vorraus und vergeßt nicht dem Nils über mir zu Antworten :)

LG Eric
 
hallo eric,
leider weiß ich jetzt nicht, wie die einstellungen im looper aktuell sind. wenn du die mal auflistest (ist arbeit, ich weiß...), kann dir bestimmt geholfen werden.
lg
o.
--- Beiträge wurden zusammengefasst ---
Hallo,
kann mir jemand weiterhelfen.
Ich möchte bei der Loopstation mit 2 Mikrofonen aufnehmen (z.B. Cajon und Gesang).
Für jeden Tipp bin ich dankbar.
Nils

hallo nils,
das ist zwar nicht ganz elegant, aber du kannst es ja mal probieren:
ein mikrofon in den linken instrumenteneingang (=mono) mit einem mikrofonkabel xlr auf klinke, ein mokrofon mit xlr/xlr-kabel in den mikrofoneingang.
jetzt musst du nur noch beide eingangspegel über die inputlevelregler aufeinander abstimmen. du kannst aber auch ein kleines mischpult vor den looper setzen
und das eine mikrofon (oder beide) dort einstecken und dann vom mixer in den aux oder instr.-kanal des loopers gehen.
lg
o.
 
Vielen Dank für die Hilfe!
LG,
Nils
 
es mit einer verzögerung von einer halben Sekunde (grob Geschätzt) erst die Aufnahme beendet

Hallo,

kann es sein, dass dein eingespieltes Riff einfach zu kurz ist? Sprich: tritt das Problem auch auf, wenn du sagen wir mal 15 Sekunden einspielst oder so?
Wenn man nur ein paar Sekunden einspielt ergänzt das RC300 mitunter die fehlende Zeit, die in der Denkweise des Gerätes einen (2, 3, 4, ...) Takt ergibt.
 
Nabend,

kann man dem RC 300 abgewöhnen ein MIDI Start/Stop zu senden wenn man einen Loop startet/stoppt?

Ich habe am RC 300 via MIDI (für Clock-Sync) ein Akai XR20 hängen und hätte und der startet/stoppt immer, wenn ich irgendeinen der Loop-Channels starte oder stoppe.
Sollte das auf Seiten des XR20 abgestellt werden können und jemand weiß wie, würde ich mich natürlich auch über den Lösungsweg freuen :)

Danke & Gruß
 
hallo,
wenn der rc 300 die erste spur startet, wird ´start´ gesendet, wenn die letzte spur gestoppt wird, wird ´stop´gesendet. (wenn wenigstens eine spur läuft, werden weder start- noch stop-befehle gesendet.)
das kannst du am rc 300 nicht unterbinden.
aber es ist doch sinnvoll in der von dir beschriebenen konfiguration, dass wenigstens ´start´ gesendet wird, damit überhaupt sync stattfinden kann!?
der rc 300 ist immer der ´master´. nach ihm richtet sich alles, was du dranhängst.
wenn du also nicht mindestens beide geräte am anfang synchronisierst, würde ich mich wundern, warum du die geräte überhaupt miteinander verbindest?
ich verstehe, dass du den slave unter umständen nicht stoppen willst, wenn der master stoppt. beim nächsten start des masters, muss der slave aber sowieso wieder gestartet werden, damit beide geräte ab da wieder synchron laufen.
wenn es nur um das ausfiltern des ´stop´-befehls geht, könntest du das hier einsetzen:
https://www.thomann.de/de/midi_solu...G4rZUsbJjVP02E9WK23QF9iY0-eAmK83NVBoClo3w_wcB
https://www.thomann.de/de/midi_solu...plus.htm?sid=2aa7de02cc2aadf817fb2b323f3bf23b
der eventprozessor ´plus´ kann etwas mehr als der einfachere, für deinen zweck genügt aber der günstigere.
ich habe jetzt nicht das manual des xr 20 gelesen, gehe aber davon aus, dass dort nur eingestellt werden kann, ob überhaupt midi-clock empfangen wird oder nicht. wenn midi-clock-empfang eingestellt ist, werden auch alle start/stop-befehle empfangen. dort kannst du vermutlich also nicht filtern.
die o.g. midi-solutions-geräte können außer filtern aber noch viele andere funktionen ausführen. daher wohl auch der preis.
andere filter-möglichkeiten gibt es mehrere. dazu benötigst du aber meistens rechner (windows, apple osx/ios, android evtl.) mit entsprechender software und midi-schnittstelle. wenn du das nicht zu umständlich findest, könntest du sowas anstreben.
vielleicht gibt es neuerdings auch noch andere hardware, die filtern kann, die ich aber leider nicht kenne.
lg
o.
 
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aber es ist doch sinnvoll in der von dir beschriebenen Konfiguration, dass wenigstens ´start´ gesendet wird, damit überhaupt sync stattfinden kann!?
Für den Sync ist es ohne Zweifel sinnvoll, da ich den XR20 aber nicht nur als Begleitung sondern auch als Zuspieler/Samplelieferant nutzen will (hängt am Aux-In), ist es suboptimal, wenn der gleich immer Startet und ich die Drums auf den Loops habe auf denen ich sie gar nicht will. Ich möchte den Drumloop am XR20 nur manuell starten/stoppen.

Der Vollständigkeit halber: Hinter dem XR20, am MIDI-Thru, hängt bei mir noch ein Novation Mininova, dass auch den Sync braucht (z.B. für den Arp).

Bleibt mir wohl nichts anderes übrig, als den XR20 aus der MIDI-Kette zu nehmen und zur Begleitung auf die RC-300 Drums zu setzen.

Danke & Gruß
 
Ich möchte den Drumloop am XR20 nur manuell starten/stoppen.
wenn du den xr20 nicht per midi start startest, läuft er auch nicht snchron mit dem rc 300.
kannst du nicht zwischen aux in am rc 300 und line-out am xr 20 ein volume-pedal oder einen ab-switch hängen und dann das signal des xr 20 damit muten
und erst wieder ins spiel bringen, wenn du es wirklich brauchst?
oder du lenkst das signal des xr20 einfach per ab-switch mal in den looper, wenn du es nämlich dort aufnehmen willst, oder direkt in dein pult oder die aktivbox, wenn du nicht aufnehmen aber trotzdem hören möchtest?
 
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wenn du den xr20 nicht per midi start startest, läuft er auch nicht snchron mit dem rc 300.

Ja, ich weiß, habe mich da mittlerweile auch soweit eingelesen ... aber du weißt doch, die Hoffnung stirb zu letzt :)

Die Sache mit dem AB-Switch dürfte erstmal am praktikabelsten sein. Danke für den Denkanstoß.

Vielen Dank.
 
Hallo!
Kann man sich mit dem RC-500 das FX-Pedalboard ersparen? Also die typischen Gitarreneffekte, wie Overdrive, Chorus, Delay & Co.
sprich, kann ich mich z.B. clean loopen und dann verzerrt drüber solieren?
 
Zuletzt bearbeitet:
Meinst du jetzt RC-50 oder RC-300? "RC-500" sagt mir jetzt nichts. RC-505 gibt es aber noch.
Aufgrund des Threads gehe ich mal vom RC-300 aus.

Also ich persönlich nutze die Effektfraktion des RC-300 gar nicht.
Einen kleinen Chorus, Delay, Overdrive und ein paar andere Effekte hat der Looper eingebaut und ja (wenn ich mich jetzt nicht völlig irre), man kann einstellen, ob man schon bei "Aufnahme" des Loops oder erst beim Abspielen einen Effekt drüber legen will.
Ich weiß jetzt natürlich nicht, in welchem Ausmaß du Effekte brauchst und einsetzt, aber für mich reichen die (zumindest für die Gitarre) keinesfalls aus.
Für mich konnte das RC-300 mein Effektgerät nie verdrängen.
Dazu muss man sagen, dass ich trotzdem kein überdimensional großes Effektboard, schon gar keines, was preislich einer Mittelklassegitarre nahe kommt oder diese sogar übersteigt, habe.

Am besten du versuchst mal, das RC-300 irgendwo anzuspielen; die Effektfraktion kannst du meines Erachtens schnell abarbeiten.
Dann siehst du ja, ob es dir ausreicht. Für manche Genres mag dies durchaus zutreffen.
Für die durchschnittliche Top40-Band wohl eher weniger.
 
Danke für deine Antwort.
Ja, ich meinte natürlich den RC-300. Hab mich da vertippt.

Ich bräuchte nur gelegentlich einen dezenten Overdrive über den Clean-Sound mit Chorus. Oder ein Delay auf Solo... u.ä.
Und das mit so wenig Stepptanz wie möglich.

Na, am besten wird wohl sein das Teil auszuprobieren.

Grüße, Sigi
 

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