Chuzpe - und was das mit einer Gibson ES 335 Rusty Anderson zu tun hat

Das war ein Tippfehler.
Ich finde es außerordentlich amüsant wie manche Unterhaltungen in eine belehrende Richtung kippen die nicht sein muss.

Ich weiß dass alte Instrumente keinem Verfahren unterzogen sind. Wenn du einfach mal lesen würdest was ich schreibe, und ich meine lesen/ verarbeiten dann wäre alles halb so wild.

Wenn man gealterten Instrumente nachbilden will, muss man Verfahren anwenden die die Jahre nachahmen. Und das kann man nur durch Temperaturunterschiede die sich, je nach Anwendung, anders auf die Instrumente auswirken. Und das langsame kontrollierte abkühlen führt zu anderen Rissbildungen als das schnelle.

Dennoch gibt es bei alten Instrumenten Diskrepanzen in der Rissbildung obwohl keines davon irgendeinem Prozess unterzogen war. Und warum ist es so? das ist hier die Frage.
Und eins steht fest, es liegt nicht am Unterschied Furnier zu Massivholz. Das habe ich getestet und nicht "gelesen"
Und mehr wollte ich dazu auch nicht sagen.
Ich schreibe meine Erfahrung nicht hier rein weil ich seit 50 Jahren Instrumente in der Hand halte sondern verschiedene Techniken selbst ausprobiere.
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meiner Welt hat es die nie gegeben. Immerhin mittlerweile fünfzig Jahre Erfahrung.
Nur weil das so ist ist es nicht in Stein gemeißelt. Es gibt Menschen die waren noch nie in Bielefeld, trotzdem gibt's es
 
Gab es diese Diskussion nicht schon irgendwo und es führte zu nichts, außer, dass sich die Leute mehr oder weniger verbal verkloppten? :gruebel: Wäre doch ein tolles PN-Thema zwischen Euch beiden. ;)
 
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Ne lass mal . Ich gebe nach. Bei Fragen darf man mich gern kontaktieren 😉
 
Ich schreibe meine Erfahrung nicht hier rein weil ich seit 50 Jahren Instrumente in der Hand halte sondern verschiedene Techniken selbst ausprobiere.

Die Techniken die Du probierst haben aber nun mal nichts mit der Realität zu tun die die Geschichte uns vorführt und die physikalische Gesetzmäßigkeiten beschreiben.

Ich habe drei Jahre in Bielefeld studiert...;-)

*
 
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Der Hals hat dann keine Risse im Lack und ebensowenig die Kopfplatte, aber am Übergang sind sie dann deutlich zu sehen.
Hier ein Bild einer originalen 60er Kopfplatte. Man beachte die feinen Risse im Lack, ....... In diesem Sinne
Screenshot_20260118-214945~2.jpg
 

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Leute, Leute, jetzt fühle ich mich so, als wäre mein Thread gekapert worden und würde zu einer reinen Diskussion über Relic-Lacke ausarten.

Das war nicht meine Intention und auch der Grund, warum ich das Thema im Biergarten gepostet habe. Das wurde dann verschoben und nimmt nun eine Wendung, die nicht geplant war.

Mein Thema war:

- jemand ergattert eine begehrte, teure Signature Gitarre aus dem Gibson Customshop
- und lässt sie ungeachtet eines möglichen Sammlerwertes einfach voll refinishen und relicen
- das Ergebnis ist trotzdem (oder eben deswegen) so cool, dass ich genau deshalb die Gitarre unbedingt haben wollte.
- ist das für euch nachvollziehbar und was haltet ihr davon?

Nicht mehr und nicht weniger.:opa:
 
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das für euch nachvollziehbar und was haltet ihr davon
Ja das ist nachvollziehbar und ich würde es wahrscheinlich genauso machen .
-Wenn es keine Originale 60/70 Gitarre ist, ist die Frage nach Sammlerwert komplett offen
- wenn ich sie für mich kaufen würde, würde ich sie dem relic unterziehen einfach weil ich abgenutzte Gitarren liebe. Sie haben Charakter und ich spiele sie lieber als ungenutzte. Das ist aber auch mein persönlicher Geschmack. Vielleicht liegt es daran dass ich freier an die Gitarren rangehe ohne den Gedanken das etwas passiert, da sie ja schon Macken hat. Die fühlen sich auch ewig gespielt an

Und wer weiß, wenn das relic super ist, steigert es eventuell den Wert weil es dann ein Unikat ist
 
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Nicht mehr und nicht weniger.:opa:
Absolut nachvollziehbar. Bin ja auch nicht ganz unschuldig an der Entwicklung des Threads. Hab jedoch versucht, entgegenzuwirken. :)

- jemand ergattert eine begehrte, teure Signature Gitarre aus dem Gibson Customshop
- und lässt sie ungeachtet eines möglichen Sammlerwertes einfach voll refinishen und relicen
Muss ja keine teure (begehrte schon) Gitarre sein. Er zeigt z.B. das Foto einer aktuellen Epi SG Custom:

1768837597463.png


wie ich sie mir vor ca. 1 Monat ebenfalls leistete. Als ich den Preis für die Komplettausführung sah, überlegte ich ebenfalls. Jedoch verfolgte ich den Gedanken nicht weiter. Zudem gefällt mir die Ausführung der SG farblich und vom Ageinggrad her nicht (aber das bestimmt man ja selbst). Etwas anderes ist es, wenn man eine bereits überarbeitete Gitarre sieht und man direkt davon begeistert ist. Keine Überwindung, keine Wartezeit, nur bezahlen, erhalten und spielen. Von daher lieber @Gitarrensam freut es mich echt für Dich! Zudem sie klanglich wirklich eingeschlagen hat.
 
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Ich denke grade drüber nach, eine Flying V zu ihm zu schicken. Kein Sammlerstück, sondern eine solide und gute GIBSON Flying V Antique Natural aus 2022. Sie hat schon einige Umbauten hinter sich, die sie für mich schöner gemacht haben.
Der Vorbesitzer hat Goldhardware machen lassen, dazu ein schwarzes Pickguard ein anderes Trussrodcover .... also nix mehr mit original. In der Originalausführung finde ich sie auch langweilig. So hat hat sie etwas vom vibe der alten Korina Vs, zumindest farblich.

110 Gibson Flying V Antique Natural 2022 04.jpg


Nun überlege ich, der ein makeover in einer coolen Farbe und mittlerem aging bei Relic Art Guitares machen zu lassen. Darf ruhig auch flashy sein.

Anregungen? Wäre interessant, wenn ihr die volle Palette hättet, was ihr wohl wählen würdet. Die Hardware sollte bleiben, also Gold, aging macht er da ohnehin mit.
 
Ja, das wäre schon was nach meinem Geschmack. Kommt auch gut mit dem Gold.
 
Worn Petrol Blue gefällt mir auf der Nik Huber Krautster auch ganz gut. Ist ein richtig sattes Blau.
 
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Heather Poly könnte ich mir auch gut vorstellen und das wäre so ziemlich genau der aging-grad, den ich mir vorstellen könnte.

heather poly.jpg
 
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...siehe Titel
und was hat das mit einer Gibson ES 335 Rusty Anderson zu tun hat ?
....oder soll's jetzt nur noch um (besondere) Makeover gem.
[...]Michael Boudoux Relic Art Guitares[...]ausschließlich komplette Entlackung und Neulackierung in Nitro nach sorgfältig recherchierten alten Rezepten und in unterschiedlichen Relic-Stufen. Dazu wird jede Gitarre von ihm verpflichtend signiert[...]
gehen - oder soll's doch bei
[...]Ehrlich gesagt hätte ich eine originale Rusty Anderson vermutlich nicht gekauft, aber als ich Bilder von der gesehen habe, war es um mich geschehen.[...]Wie denkt ihr über diese Geschichte?
bleiben :nix: :gruebel: ?

LG Lenny
 
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Ich will´s nicht kompliziert machen, aber solange die Thematik dabei bleibt, völlig intakte Gitarren bei Relic Art oder vergleichbaren Anbietern überarbeiten zu lassen und was man dazu denkt, bin ich schon happy.
Dass es im Fall der Rusty Anderson noch dazu ein teures, limitiertes Modell war, macht die Sache nur noch spannender.
 
Tach,
wieviele 335 in Natur gibt es und wieviele 335 als Goldtop?
Ich finde die Gitarre vom Aussehen sehr geil und wenn sie noch gut klingt. Zudem sieht ne Goldtop auf der Bühne ja auch besser aus als der Natur Blues Hobel :)).
Alles richtig gemacht, hätte ich auch so machen lassen wenn ich Bock drauf gehabt hätte.
Die Blaue Les Paul von Rocco Klein ( Klaus Lage ) hat mir auch besser gefallen als die x-te langweilige Burst.
 
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