CLAVIA Nord Stage 3

  • Ersteller Ersteller chriskeys
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  • #921
Eine richtige MIDI Implementation Chart, wie vom Standard vorgesehen, gibt es bei Clavia* ebensowenig wie bei anderen Herstellern. Und im roten Forum (englischsprachig) gibt es eine umfangreichere Dokumentation m.W. auch nur für Stage 2.

Beim Nord Stage 3 wird MIDI immer identisch auf DIN und USB ausgegeben. Wie es sich mit Soft-Thru verhält, müsstest du aber mal nachschauen - was reinkommt, wird nicht automatisch zum Ausgang durchgeschleift, und wenn auch nur teilweise.
 

  • #922
Ich habe mir ja extra diesen MIDI-TRS einbauen lassen, um es an das NS3 MIDI IN (5-pol) anzuschliessen. Das wäre direkt mit dem USB-C wohl nicht gegangen, da hätte man einen MIDI Host gebraucht (wie oben diskutiert).

Aber Du hast natürlich Recht, eigentlich müssten die MIDI Werte auch über USB-C ausgegeben werden, weil das Kästchen ja in der Standardversion als Controller für den PC gedacht ist (ohne MIDI TRS). Habe ich auch gleich ausprobiert. Und da sehe ich lustigerweise gar keinen Unterschied zwischen den Button Modes. Es wird immer 7F (=127) ausgegeben wenn die LED dunkel ist und 00 wenn die LED leuchtet. Egal welchen Modus ich wähle ;-) Ich habe auch sonst keine Dokumentation gefunden, da muss ich nochmal nachfragen.

Die Fader geben zwischen 0 und 127 aus, wie erwartet.
 
  • #923
Das ist für Buttons auch nicht anders zu erwarten, der Button hat zwei Zustände:

- gedrückt/eingeschaltet

- nicht gedrückt/ausgeschaltet

Das entspricht dann den Werten 0 und 127

Fader sind Potentiometer mit einem Wertebereich zwischen minimal und maximal, der sich mit Bewegung des Faders kontinuierlich ändert - deshalb gehen die auch über den gesamten Wertebereich von 0 bis 127 und zurück
 
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  • #924
Hallo,

ich habe mir jetzt zusätzlich zu meinem NS3 88 noch ein (gebrauchten) NS3C geleistet (für kleinere Gigs, dass man es sich auf den Buckel schnallen kann). Dazu 2 Fragen:

1. Ich möchte, dass das NS3C ein exaktes Spiegelbild vom 88er ist. Wie ist denn das eleganteste Vorgehen? Kann ich einfach mit dem Manager ein Backup vom 88er machen, und dann auf das Compact spielen? Vielleicht sollte ich vorher beide auf die aktuelleste Version bringen?
[ich habe das 88er praktisch noch nie an den Manager gehängt, sollte ich vielleicht mal machen]

2. Mit Schrecken habe ich festgestellt, dass man das Notenpult nicht in das Compact stecken kann. Da gibts doch bestimmt irgendwelche Bastler-Lösungen aus dem 3D Drucker. Auf die schnelle habe ich nix gefunden, hat jemand Erfahrung?

Cheers!
 
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  • #925
Wenn dein Notenpult nicht in das NS3C passt, ist es eines der ersten Generation. Bei den späteren gab es das.

Mir ist das egal, da ich sowieso mein Tablet (früher auch Notenpult) nicht am Gerät, sondern am Ständer darunter befestige - aber das hängt natürlich vom Ständer ab, ob der solche Ergänzungen aufnimmt.

Ja, dass beide eine möglichst ähnliche Version der Firmware besitzen, wäre schon sinnvoll. Wenn du da noch nie etwas gemacht hast, musst du überlegen, ob du bei der alten MIDI-Touchcurve bleiben willst oder die neue akzeptierst. Für mich war die neue damals ein Gamechanger, weil man endlich ohne weitere Anpassungen auch über ein extern angeschlossenes MIDI-Keyboard vernünftig Klavier spielen konnte - das hast du bisher nicht gebraucht, aber beim Compact könnte das in Frage kommen.

Ja, theoretisch kannst du den ganzen Speicherplatz in ein Bundle packen und aufs NS3C übertragen. Wird allerdings etwas fett und sowohl beim Speichern (zumindest beim ersten Mal) wie beim Aufspielen dauern - über eine Stunde ist normal. Ich mache eher Bundles pro Bank. Konnte man - meine ich - auch ohne die Samples abspeichern. Das ist jedenfalls dann die vernünftige Lösung, wenn man an dem einen oder anderen Sound nochmal schraubt und das dann jeweils zügig übertragen möchte. Änderst du öfter die Zuordnung der Samples, speicherst du die natürlich am besten mit.
 
  • #927
Danke, aber das passt nicht, denke ich. Das wären Brackets für die Revision B, um die originalen zu ersetzen. Diese 2 Löcher habe ich in der Revision A ja gerade nicht. Die müssten in die oberen Schrauben.
Hier scheint es einer gelöst zu haben: https://www.norduserforum.com/viewtopic.php?p=186521&hilit=Nord+Music+Stand+Stage+3+Compact&sid=a3798f0b085b7cef2ede16ba00739b77#p186521

Leider kann ich mich gerade im NUF nicht einloggen, aus irgendeinem Grund.

Ja, dass beide eine möglichst ähnliche Version der Firmware besitzen, wäre schon sinnvoll. Wenn du da noch nie etwas gemacht hast, musst du überlegen, ob du bei der alten MIDI-Touchcurve bleiben willst oder die neue akzeptierst. Für mich war die neue damals ein Gamechanger, weil man endlich ohne weitere Anpassungen auch über ein extern angeschlossenes MIDI-Keyboard vernünftig Klavier spielen konnte - das hast du bisher nicht gebraucht, aber beim Compact könnte das in Frage kommen.
Das wäre jetzt kein Problem. Das Compact nehme ich ja nur dann her, wenn mir das 88er zu schwer oder zu groß wäre. Dann habe ich per Definition auch keine andere Tastatur dabei. Ich weiß auch gar nicht genau was die MIDI-Touchcurve ist ;-) Aber ich gehe davon aus, dass es nur relevant ist, wenn ich irgendwas über MIDI austausche, was ich nicht tue.
Gibts sonst irgendwelche Risiken, wenn ich plötzlich auf die neuste Firmware gehe? (letztes Update ist mit Sicherheit 6-7 Jahre her)

Ja, theoretisch kannst du den ganzen Speicherplatz in ein Bundle packen und aufs NS3C übertragen. Wird allerdings etwas fett und sowohl beim Speichern (zumindest beim ersten Mal) wie beim Aufspielen dauern - über eine Stunde ist normal. Ich mache eher Bundles pro Bank. Konnte man - meine ich - auch ohne die Samples abspeichern. Das ist jedenfalls dann die vernünftige Lösung, wenn man an dem einen oder anderen Sound nochmal schraubt und das dann jeweils zügig übertragen möchte. Änderst du öfter die Zuordnung der Samples, speicherst du die natürlich am besten mit.
Ob das jetzt 10min oder 1h (oder 2h) dauert, das wäre mir egal. Das kann ja vor sich hinrödeln, oder über Nacht. Ich habe auch an den Synthi Samples rumgedocktert, das soll auch alles mit rüber, und an der Orgel, so richtig kann ich mich garnicht mehr erinnern, was ich alles in den letzten Jahren gemacht habe... Deswegen würde ich jetzt zumindest beim ersten Mal einfach ein komplettes Backup im 88er machen und dann komplett zum Compact rüber schieben. Hinterher kann man dann ja immer noch inkrementell arbeiten.
 
  • #928
Gibts sonst irgendwelche Risiken, wenn ich plötzlich auf die neuste Firmware gehe? (letztes Update ist mit Sicherheit 6-7 Jahre her)
Aktuell ist V 2.64 (vom September 2024). Das Firmware-Update sollte kein Problem sein, deine User-Daten werden ja eh aus dem Backup vom 88er restored.

Auf dem Compact ist 2.64 bereits drauf ;)
 
  • #929
Auf dem Compact ist 2.64 bereits drauf ;)
Woher weißt Du das denn nur ;-)

Also ich habe jetzt das 88er gebackupt (mit der alten Version 2.1), und auf dem Compact (2.46) ge-restored. Das hat wunderbar geklappt, alles da (zumindest bisher ist mir noch kein Problem aufgefallen).

Hat aber in der Tat jeweils über eine Stunde gedauert. Interessanterweise ist sowohl das Backup als auch das Restore jeweils kurz vor Ende mit einem Fehler abgebrochen. Beides habe ich einfach nochmal neugestartet und dann ist beides in in 1-2 min komplett durchgelaufen.

Dann schaue ich mal, ob ich das mit dem Notenständer noch 3D-Drucker-mäßig hinkriege. Ich habe den Kollegen mal angeschrieben, ansonsten drucke ich mir selber was.
 
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  • #930
Ich habe jetzt festgestellt, dass das Original Nord Pult in keiner Richtung in das NS3C Softcase passt. Und das Pult ist so unförmig, dass es eigentlich auch nirgendwo anders reinpasst. Es ist selbst länger als mein Keyboardständer (18826er). Damit ist das Ding quasi eh nur mit dem NS388 nutzbar (und mit den HP Modellen, die haben auch größere Außentaschen am Softbag).

ich brauche also sowieso eine andere Lösung. Entweder irgendwas ans NS3C klemmen, oder eben an den Keyboardständer. Ich denke da im Moment an diese Kombi:
1792137227815.gif
1792137261469.webp


Letzteres könnte ich beim NS388 dann auch mit Schwanenhals für ein Mikrofon nutzen, nicht blöde. Und es ist immer noch besser und hoffentlich stabiler, als einen Notenständer auf den Boden zu stellen.

Habt ihr bessere Ideen?
 
  • #931
So ein herkömmlicher Notenständer - ich kenne die aus dem Blasorchester - war mir für die Bühne auch obenrum bei der knappen Notenauflage immer zu wackelig und zu klein.

Ich habe vor der Nutzung von iPad mit Songbook+ immer so einen metallenen Orchesterständer gehabt. Die stehen stabil und haben eine entsprechend große Auflage.

Nachteil:
sie haben ein relativ großes Packmaß.
 
  • #932
Die Notenständer vom Typ wie von dir verlinkt sind gut, wenn die Noten leicht sind und wenn man nicht viel tragen muss.

Ich habe auch sowas

Thomann Orchestra Stand Deluxe*
*

Den nehme ich auch für das Tablet.

hoffentlich stabiler, als einen Notenständer auf den Boden zu stellen.
Wenn man Angst hat, dass das umfallen könnte, kann man das einfach mit einer Klemme und ggf. Distanzstück am Keyboardständer sichern.

Es gibt für viele Keyboardständer auch Möglichkeiten, etwas anzubauen. Für mich war das aber keine Lösung, dann wieder etwas extra zu transportieren und wenn ich mal einen anderen KB-Ständer habe, dann passt es doch nicht.
 
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  • #933
Ich habe es ja schon vor langem aufgegeben, meine 5-7 Seiten pro Stück vernünftig auf einem Pult zu platzieren. Und benutze jetzt nur noch ein Tablet (bzw. 2 wegen der Redundanz: zuviele unterschiedliche Einsatz-Szenarien mit entsprechenden Kisten/Zusammenstellungen) - der Gebrauchtmarkt gibt prima Exemplare dafür her, da der Rechenbedarf begrenzt ist, lediglich eine gewisse Menge Speicherbedarf und gewisse Anforderungen (Helligkeit, Klarheit) an das Display bestehen.

Aus der analogen Zeit habe ich für meine K&M-Ständer noch dies:
Universal Halter (Model-Nr. 18817)
#2: Notenhalter (Model-Nr. 18817 + 18805)
Neu seit April 2018: Aus dem Universal-Halter 18817 und der passenden Notenpult-Platte 18805 wird der Notenhalter für den »Omega«!
K&M 18805*
*
 
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  • #934
  • #935
... oder ein bis zwei Tablets, wie gesagt. Ich habe mich für letzteres entschieden. Da ist alles drin: Musik aus den Bereichen Hobby wie Beruf.
 
  • #936
Danke für Euren Input!

Ja, der 18805 (das echte Pult) wäre natürlich stabiler als der 19711. Aber letzterer ist deutlich leichter, und man kann ihn schön zusammen klappen. Wie gesagt, es geht hier um das Notfall-Kleinbesteck. Ansonsten ist das NS388 mit Original-Pult schon Luxus, von Stabilität und 70cm Breite (=> 5 Seiten).
1792162473642.webp
1792162491623.webp


Ich nutze eigentlich auch nur noch Tablet. Aber irgendwelche Zettel hat man doch immer (Setlist oder sowas), deswegen hatte ich an ein Pult gedacht. Aber wahtscheinlich macht ein Tablet Halter fürs kleine Besteck mehr Sinn und dürfte deutlich stabler sein.

Der 18817 (Vierkant) entspricht dem 18944 (Rund), ich hoffe mal, dass letzterer genauso gut hält (rund kann kippen ;-()
 
  • #937
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  • #938
So einen habe ich auch. Ist praktisch.
 
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