CLAVIA Nord Stage 3

  • Ersteller Ersteller chriskeys
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  • #881
Wahnsinn! Mit einem andern USB-Kabel funzt es!
Was ist das denn???
 

  • #882
Hab ich mir schon fast gedacht - das ist ein häufigeres Problem, wohl auch Fehlerquelle 1. Woran es liegt kann ich nicht sagen, vielleicht sind die USB Interfaces der Stage 3 (und wohl auch Stage 4) Reihe ziemlich empfindlich was mögliche Toleranzen der USB Spezifikationen bei bestimmten Kabeln (oft, aber nicht immer aus dem Billigbereich) angeht.

Fehlerquelle 2: OS Versionsinkompatibilitäten zum Nord Sound Manager
 
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  • #883
Sehr doof, ich dachte mit Updates werden Probleme beseitigt und nicht neu geschaffen…
Aber gleich die nächste Frage: früher hatte ich das NS über einen Hub verkabelt, das geht auch nicht mehr!
Muss das?
 

  • #884
Hi,

ich kann durchaus meinen NS3 über einen Hub an meinen Rechner anschließen und mit den Nord Software Tools damit arbeiten, aber hier gilt vermutlich das Gleiche wie für das Kabel - der NS3 scheint da sehr empfindlich zu sein
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #885
Na, ich hätte gedacht, dass du jetzt auch einfach Pech gehabt hast. Dass ich mit einem USB-Kabel mein Nord nicht ansprechen kann, ist mir erst einmal passiert - und andere klagen gelegentlich im englischsprachigen Forum darüber, aber auch nicht ständig.
 
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  • #886
Ich nutze jetzt seit 7 Jahren mein Stage 3 88 voller Begeisterung, bis auf ein Problem: Größe und Gewicht. Ich kann es mir einfach nicht auf den Buckel schnellen, und es passt auch nicht wirklich in einen Mini ;-)

Jetzt kam ich auf die glorreiche Idee, meine Hammond* SK1 73 (zum reinen Orgeln immer noch unschlagbar ;-)) schweren Herzens gegen ein Stage Compact einzutauschen (oft brauch ich nicht unbedingt die 88 Hämmer). Noch glorreicher wäre dabei ein NS4 Compact, ich finde die 7 Fader wirklich super praktisch. Das ist dann fast so cool wie bei meinem alten geliebten Roland Sound Canvas 155 damals aus den 90ern ;-)

Das einzige, was gegen ein NS4 und für ein gebrauchtes NS3 sprechen würde (gut, bis auf jede Menge Euros....), ist die Kompatibilität, ich will auf keinen Fall alles nochmal neu programmieren. ich will doch einfach nur spielen.

Jetzt habe ich gesehen, dass der Sound Manager NS3 Programme nach NS4 konvertieren kann. Habt Ihr damit Erfahrung? Funktioniert das gut? Kann ich da alle Einstellungen auf den NS4 einfach spiegeln?

Ich habe ganz am Anfang, vor über 7 Jahren, erstmal einiges an der B3 rumgeschraubt, bis sie gepasst hat. Keine Ahnung mehr, was ich da gemacht hab. Das möchte ich aber im NS4 gleich auch haben.
 
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  • #887
Die Grundeinstellungen des SOUND-Menus kannst du damit nicht von NS3 auf NS4 übertragen. Da musst du von Hand ran - allerdings sind das ja auch nur wenige Parameter.

Übertragen werden nur die einzelnen Programme. Mit Einschränkungen funktioniert das auch ziemlich gut:
  • Splits/Layers mit den jeweiligen aktiven Sektionen klappen.
  • Orgel- und Pianosounds werden ebenfalls gut übertragen.
  • Synth-Sounds: da klappt es oft nicht so wirklich, da die Synth-Sections von NS3 und NS4 dann doch zu verschieden sind. Hier musste ich z.T. noch viel schrauben, damit es auf dem NS4 an den ursprünglichen Sound vom NS3 rankommt.
  • Fehlende Piano-/Synthsamples werden übrigens bei Bedarf nachgeladen. Klappt meistens ganz gut, aber nicht zu 100%.
Auch, wenn es nicht perfekt ist: die Möglichkeit, die Programme zu konvertieren, hat meinen Arbeitsaufwand beim Wechsel auf den NS4 aber beträchtlich reduziert...
 
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  • #888
Danke Harp!

Bin mir jetzt noch nicht ganz sicher, was das jetzt bedeutet.

Grundeinstellungen in den Soundmenüs sollte kein Problem sein. Habe ich mir nochmal angeschaut, dass ist nicht die Welt.

Dass die Programme insgesamt gut rübergehen, das ist schonmal eine sehr gute Nachricht.

Das mit dem Synth macht mir aber schon Sorgen. Eigentlich benutze ich den gar nicht so viel. Aber ich hasse es, mich mit dem Synth zu beschäftigen. Hier und da habe ich schon mal was basteln müssen, was ich nicht nochmal machen will.

Vermutlich ist es hinterher aber halb so wild... Mal schauen. Vielleicht gehe ich das die nächsten Monate mal an.
 
  • #889
Ich habe kein Stage 4, so dass ich das Übertragen noch nicht ausprobiert habe, das neuerdings in diesem einen besonderen Fall möglich ist. Es bleibt aber dabei, dass insbesondere die Synth-Engine strukturell recht unterschiedlich ist. Nutzer des englischsprachigen Nord-Forums haben darauf bereits hingewiesen: Die Konvertierungsfunktion ist nützlich, weil sie Arbeit erspart, bringt aber nicht unbedingt identische Sounds heraus.

Es ist bei Clavia* Nord ziemlich üblich, dass gerade beim Synth im jeweils aktuellen Stage-Modell nicht eine Weiterentwicklung des vorigen Modells zum Tragen kommt, sondern in vielen Dingen eine Neuentwicklung auf der Basis der jeweils aktuellen Linie der Einzel-Elemente. An der Orgel hat sich nicht viel verändert, am Piano-Modul sind eigentlich auch nur Funktionen dazugekommen; die Effekt-Sektion hat sich nur dramatisch erweitert - aber der Synth ist nun nicht mehr eine abgespeckte Version des Lead A1, sondern des Wave 2, und die unterscheiden sich eben deutlich.

Du kannst nicht davon ausgehen, dass du die Klänge vom Stage 3 direkt auf den Stage 4 übertragen kannst, sondern wirst nur eine Grundstruktur bekommen, von der aus du den Sound weiter gestalten kannst - brauchst im Synth-Bereich evtl. auch mehr Layer als vorher, da es keine Einstellungen mit doppeltem Generator mehr gibt. Darüber hinaus lohnt es sich im Stage 4, die neue Preset-Funktion für alle Engines zu verwenden, da du dir die üblichsten Piano-, Orgel- und Synth-Sounds einzeln ablegen und beliebig kombinieren kannst: eine neue Organisationsweise für Sounds.
 
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  • #890
Ich habe mal eine Frage: beim neuen NS4 gibt es ja quasi ein Mischpult für die 7 Sektionen (2x Orgel, 2x Piano, 3x Synthi). Das finde ich ziemlich cool, v.a. mit den Fadern. Beim NS3 habe ich nur 3, und die als Drehregler.

Eigentlich müsste man doch auch an den NS3 einen einfachen MIDI Controller mit 6 Fadern über MIDI oder USB anschliessen können, der dann die 6 verschiedenen Volume Werte an die 6 Sektionen liefert.

Geht das? Habt ihr da einen Tipp für so ein Gerät?
 
  • #891
Grundsätzlich klappt das, da die Volumes per Midi angesprochen werden können.
Zuvor muss aber mit Panel Focus (CC#8) zwischen den Panels A und B umgeschaltet werden, um den jeweils gewünschten Volume zu beeinflussen. Daher bräuchte es einen Controller, der beim Bewegen des Faders parallel die Panel Focus Meldung heraus schickt.

Separate Midi CCs gibt es leider nicht, das wäre aber wesentlich einfacher…
 
  • #892
Hat der Stage 4 überhaupt noch A B Panels? Ist es nicht möglich jedem der 7 Layer einen eigenen Midi Kanal zuzuordnen? Und dann auf dem Kanal CC11 zu verändern? Dann würden ja viele Controller funktionieren.
 
  • #893
Hat der Stage 4 überhaupt noch A B Panels?
Nein, der NS4 hat das nicht, laut Manual aber auch gar keine CCs mehr für die Section Volumes. Die Frage hier war aber auf das NS3 bezogen:
Eigentlich müsste man doch auch an den NS3 einen einfachen MIDI Controller mit 6 Fadern über MIDI oder USB anschliessen können, der dann die 6 verschiedenen Volume Werte an die 6 Sektionen liefert.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #894
beim neuen NS4 gibt es ja quasi ein Mischpult für die 7 Sektionen (2x Orgel, 2x Piano, 3x Synthi). Das finde ich ziemlich cool, ...

Nun gut, das Stage 3 hat nur 3 Drehregler, aber erstens sind das Endlos-Drehregler, d.h. sie haben den Vorteil, dass sie bei Programm- oder Panel-Wechsel immer richtig stehen (was das Stage 4 mit seinen Fadern nicht hat - da muss man erst auf die LEDs schauen, wo der aktuelle Stand so ist); und zweitens kannst du mit den 3 Drehreglern ja zusammen mit den Panel-Buttons durchaus alle 6 internen Engines einstellen - so busy sind meine Programme jedenfalls nicht, dass mich das sehr stört (von den 6 Engines sind allenfalls 4 gleichzeitig aktiv).

Kaufst du einen externen MIDI-Controller, wirst du das Problem wie beim Stage 4 haben: Die Regler stehen nicht da, wo die Werte nach einem Programmwechsel wirklich sind. Und du siehst es nicht einmal, in welche Richtung der Sprung gehen wird. Da fehlt mir die Phantasie für den großen Vorteil.
 
  • #895
Aloha,

Hat der Stage 4 überhaupt noch A B Panels? Ist es nicht möglich jedem der 7 Layer einen eigenen Midi Kanal zuzuordnen? Und dann auf dem Kanal CC11 zu verändern? Dann würden ja viele Controller funktionieren
Es ging um den Stage 3, der 4er hat ja diese Fader, genau das würde ich ja gerade nachbilden wollen.

Kaufst du einen externen MIDI-Controller, wirst du das Problem wie beim Stage 4 haben: Die Regler stehen nicht da, wo die Werte nach einem Programmwechsel wirklich sind. Und du siehst es nicht einmal, in welche Richtung der Sprung gehen wird. Da fehlt mir die Phantasie für den großen Vorteil.
Die Fader-Blindheit nach dem Programmwechsel sind mir bewusst. Das hat man bei den Drawbars aber auch, oder?
Die Logik: ich müsste dann deutlich weniger Programmwechsel machen (und mit einem universellen Programm schaffen), man könnte vielmehr spontan mal eben was einblenden, oder ausblenden, etc. Dann würde die Blindheit nach dem Programmwechsel nicht so ins Gewicht fallen.

Zuvor muss aber mit Panel Focus (CC#8) zwischen den Panels A und B umgeschaltet werden, um den jeweils gewünschten Volume zu beeinflussen. Daher bräuchte es einen Controller, der beim Bewegen des Faders parallel die Panel Focus Meldung heraus schickt.
Echt? Ich kann kann die Lautstärken auf Panel B nicht per Midi verändern, wenn der Panel Fokus auf A ist? Merkwürdig. Habe ich eine B-Lautstärke auf Mod Wheel oder Expression Pedal gemorpht, geht das ja auch, wenn Panel Fokus auf A liegt.
Aber auch das könnte man ja in den Controller programmieren.

Gibt es denn überhaupt solche Controller mit 6 Fadern? Habe irgendwie nix gefunden.
 
  • #896
Habe ich eine B-Lautstärke auf Mod Wheel oder Expression Pedal gemorpht, geht das ja auch, wenn Panel Fokus auf A liegt.
Genau, mit den internen Möglichkeiten (Morphen von Expression Pedal oder Mod-Wheel) geht das. Von außen lassen sich die Parameter per Midi aber nur für das jeweils aktive Panel ansteuern. Das ist in der Anleitung in der Midi CC Tabelle erkennbar.

Gibt es denn überhaupt solche Controller mit 6 Fadern?
Mit 6 Fadern ist mir kein Controller bekannt, von den "Boutique-Herstellern" könnte es sowas geben, ggf. auch individualisiert - dann aber teuer.
Typisch sind 8 oder 9 Fader. Ein günstiger Vertreter ist hier das Korg* nanoKONTROL 2 (https://www.thomann.de/de/korg_nanokontrol_2_black.htm*), hier kann man aber meines Wissens nicht zwei parallele Midi-Nachrichten für die Fader festlegen. Man müsste die Panel A-B Umschaltung dann auf einen Schalter legen, was dann aber keinen Vorteil mehr bringen würde im Vergleich zur NS-Oberfläche.
 
  • #897
Genau, mit den internen Möglichkeiten (Morphen von Expression Pedal oder Mod-Wheel) geht das. Von außen lassen sich die Parameter per Midi aber nur für das jeweils aktive Panel ansteuern. Das ist in der Anleitung in der Midi CC Tabelle erkennbar.
Dann hat sich meine Idee eigentlich schon erledigt ;-(
Man müsste die Panel A-B Umschaltung dann auf einen Schalter legen, was dann aber keinen Vorteil mehr bringen würde im Vergleich zur NS-Oberfläche.
Ja, das sehe ich auch so. Außer wenn man Fader wirklich so viel lieber hat als Endlos Encoder. Aber wenn man dann die Panels umschaltet, hat man auch wieder die Fader Blindheit, sie stehen dann falsch (auch wenn man den das NS3 Programm gar nicht wechselt).

Also sinnlos. Ansonsten wären die 55 EUR für das Korg* Kästchen wirklich schön angelegt gewesen.
 
  • #898
Sorry, ich hatte das beim lesen irgendwie übersehen, dass es nicht um den Stage 4 geht (und dort müsste es laut Anleitung gehen)
Da ich einen Stage 2 EX habe und ich dort glaube ich kein Problem habe alle Layer auf verschiedenen Midi Kanälen mit meinem Faderfox UC4 anzusprechen, bin ich aber schon etwas überrascht, dass der Stage 3 in der Beziehung weniger flexibel ist.
 
  • #899
Schade, wäre wirklich cool gewesen. Blöde (und hypothetische) Frage: wie hätte ich denn so ein https://www.thomann.de/de/korg_nanokontrol_2_black.htm* an das Stage angeschlossen? Über den 5-Pol Midi, oder über USB Host? Und wie würde das Ding dann mit Strom versorgt?
 
  • #900
Der Anschluss über "analoges" Midi ist nur möglich, wenn der Controller einen entsprechenden Output hat. Das Korg* NanoKONTROL 2 hat nur USB, weshalb man es nicht direkt am Stage anschließen kann.

Wenn du das NS3 bereits sowieso am PC/Notebook betreibst (also über USB-Midi, USB-Audio/Midi-Interface etc.), dann wäre das Routing darüber am einfachsten, also das NanoKONTROL 2 direkt am PC per USB anschließen und das Routing über eine Software deiner Wahl machen. Wenn das nicht der Fall ist, könnte man zum Beispiel ein CME-Gerät nutzen:
CME H2MIDI Pro*
*
Oder mit etwas mehr Ein-/Ausgängen, falls benötigt: https://www.thomann.de/de/cme_h4midi_wc.htm*

Es gibt aber auch Controller, die sowohl USB- als auch Midi-Anschlüsse mitbringen, zum Beispiel:
Novation Launch Control XL 3*
*
Der ist zwar deutlich teurer, bringt aber auch viele zusätzliche Features mit.
 
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