DEEFLEXX Beam Blocker Userthread

  • Ersteller sigitar
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Ich spiel in einer Rock-Cover-Band ca. 20 - 30 Auftritte im Jahr;
bei den Konzerten gibt´s zwar Gagen, meinen Lebensunterhalt verdiene ich damit nicht!
Seit einem knappen Jahr verwende ich die Deeflexx sowohl im Proberaum als auch live. Ich möchte sie nicht mehr missen.
Der Sound ist einfach besser! Besser hörbar für mich UND meine Mitmusiker und es klingt einfach "aufgeräumter".

Klar hat das Teil einen stolzen Preis, ABER: ich hab schon mehr Geld ausgegeben für Sachen die bei weitem nicht eine derartige Verbesserung brachten.
 
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Klar hat das Teil einen stolzen Preis, ABER: ich hab schon mehr Geld ausgegeben für Sachen die bei weitem nicht eine derartige Verbesserung brachten.

Standardspruch von meinem Basser und mir: "Schon mehr Geld für größeren Sch**ss ausgegeben" :D
Ich meine: einfach mal die Kirche im Dorf lassen, das Ding ausprobieren, wenns einem die Kohle dann wert ist: Go fot it.
@Roli: wie mikofonierst du dann?
Theoretisch müßte man im 90° Winkel zur Box mikrofonieren? :gruebel:
 
Ich verdende so ein Sennheiser Dingens (606 irgendwas); aber auch ein SM57 sollte Platz finden
 
Sennheiser 606 ist generell sehr galant. Einfach nur drüberhängen und aus; ausserdem klingt's sehr fein!
aber für ein SM57 ist auch ausreichend Platz!
 
Zuletzt bearbeitet:
Also ich kann mir nicht helfen aber wenn ich deine ganzen Aussagen hier nochmal durchgehe klingt das für mich (als Amateur, man möge mir verzeihen) wenig professionell. :nix:
Frage: hast du den Deeflexx denn jemals in irgendeiner Weise in der Hand gehabt oder auch nur aus der Entfernung gerochen?
Nächste Frage: wo kann man dieses Teil denn mal befingern, außer bei Big T?

Falsch, es geht sich eher darum, das man nicht ewig wenn das Geld in der Tasche brennt ordentlich ausgeben muss. Sorry aber wenn man bedenkt was andere Hersteller fuer einen Beamblocker verlangen (sorry das ist nichtmals Replacement oder so, das ist einfaches Zubehör aus Kunststoff in den meisten Fällen) finde ich das Teil einfach zu teuer. Meine Meinung halt. Kann sich jeder kaufen was er will, aber ich wege schon ab, ob ich wirklich soviel Kohle ausgeben muss oder nicht. Jedes Teil hat sein Berechtigungsdarsein, auch gehört bei einigen Dingen immer sehr viel Voodoo zu, aber muss man das immer mitmachen? Da bin ich dann schon schwer zwiegespalten. Klar sind Vintage Instrumente auf ihre Art hin cool, klar sind massivst teure Amps wie auch nach Mass gefertigte auf den Leib geschneiderte Gitarren cool, aber muss das immer sein? Du manchmal werden bei Studio Jobs auch Squier Bullets (eine Uralte in meinem Fuhrpark mit nur einem Humbucker) ausgepackt, weil gerade diese Charakteristik, dieser Sound cool kommt. So meine ich es eher, es ist die Frage bei sowas wie sehr es die Erwartungen erfuellt. Und naja solange ich nichts besseres da finde wie das was ich habe, brauche ich auch nichts anderes im Amp und Boxenbereich.
 
Die Dinger scheinen sich ja verkaufen zu lassen. Selbst für den Preis. Raketenwissenschaft ist das auch nicht. Warum geht denn da nicht ein Chinese hin und bietet eine Alternative für 30 € an? Da würde ich sofort zugreifen. Aber über 300 € für ein Stück Kunststoff, da würde ich - selbst wenn es wirklich richtig richtig gut funktioniert - nicht mitmachen, weil ich das Gefühl nicht loswerden würde, abgezockt geworden zu sein.
 
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Raketenwissenschaft ist das auch nicht.
Im Herstellervideo ist von mehreren Jahren Entwicklungszeit die Rede. Ich glaube persönlich auch nicht, dass der Entwickler da über nen Jahr in Vollzeit daran geforscht hat, möglich wäre es aber natürlich schon.
Ich weiß nicht ob du schonmal geforscht hast, aber hier die Leistung anderer abzuwerten finde ich auch nicht gerade ideal.


Warum geht denn da nicht ein Chinese hin und bietet eine Alternative für 30 € an? Da würde ich sofort zugreifen.
Das nennt sich dann wohl "Patentrecht".
 
Für mich tut es eine simple Plexiglas-Wand vor dem Amp - die reduziert den Beam ins Publikum auch, erleichtert das Mikrofonieren und macht den Bühnensound leiser. Das Ding vermindert den Bühnenschall meiner Gitarre in den Raum um gute 20 dB - da freut sich der Mischer und ich kann meinen Amp weiterhin so fahren, wie ich will! Und das Gute ist: Ich hör´ mich astrein.
 
Da nicht zu erwarten steht, dass dieser Thread zu irgendwas anderem als Pöbeleien führt, missbrauche ich ihn für meine Frage an TheSG und andere Plexiglas-Nutzer:

Hast du/habt ihr keine Probleme mit den Reflexionen, die ins Mikro zurückschlagen? Selbst bei Hypernierencharakteristik stelle ich mir das irgendwie schwierig vor.
Es wär ja kein Problem, noch entsprechenden Schaumstoff innen ans Plexiglas anzubringen, aber das sieht dann halt nochmal wuchtiger (weil nicht mehr durchsichtig) aus.

Um den Bezug zum Thread herzustellen: Hierin sehe ich (ohne es getestet zu haben) einen Vorteil des Deeflexx-Systems, das wahrscheinlich aufgrund seiner Bauweise nicht so anfällig für dieses Problem ist.
 
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@TheSG
Hast du wirklich nur eine ebene Plexiglaswand davorstehen oder hast du es vielleicht auch etwas "V-förmig" angeordnet?
 
Ich war heut mal im Proberaum und hab ein wenig herumexperimentiert. Angespornt von der Idee, dass das gewünschte Ergebnis auch weniger kostenintensiv erreicht werden kann und inspiriert von TheSGs Plexiglaspraxis habe ich folgende Lösungen erarbeitet:

Meine 2 112er Boxen stehen sich in einem leichten V gegenüber und schleudern sich den Beam quasi gegenseitig um die Ohren. Im Raum kommt davon jedenfalls nix mehr an. Es ist eher so, wie es die Werbung des Deeflexx verspricht. Der Sound ist im ganzen Raum homogen und auch die Lautstärke ist fast überall gleich. Lediglich, wenn ich auf einen Meter herangehe, wird es lauter. Das kommt mir aber entgegen, denn da werde ich sowieso stehen. So höre ich mich selbst ein klein wenig lauter als der Rest der Band. Perfekt!
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Den 112er Combo meines Mitgitarristen habe ich mit zwei Marmorwinkeln, welche ich zufällig im noch unvermieteten Nebenraum fand, entschärft. Auch hier kann ich mir kaum vorstellen, wie ein 350€ teures Stück Plastik den Job besser erledigen sollte: Im ganzen Raum der gleiche Klang, die garstigen Beam-Höhen radikal eliminiert, der schöne Rest vom Sound bleibt erhalten. Ich wüsste nicht, wie man es noch besser machen könnte.
2012-08-02 18.57.14.jpg

Ich bin auf jeden Fall gespannt auf die nächste Bandprobe. Wer weiß, vielleicht verflüchtigt sich meine jetzige Euphorie dann ja auch und bittere Enttäuschung kehrt ein, weil mann vielleicht gar nix mehr hört... Ich halte euch auf jeden Fall auf dem laufenden.
 
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So, gestern war nun die erste Probe nach den "Umbauten". Was soll ich sagen? Es funktioniert, es funktioniert einfach. Ich konnte sogar unseren Keyboarder wahrnehmen, ohne dass er sich ohrenbetäubend laut machen musste. Ich denke auch, dass er sich selbst nicht so laut machen musste, weil er vielleicht nicht mehr in einer ungünstigen Gitarren-Schneise stand. Der Drummer hat auch viel besser mitbekommen, was um ihn herum passiert. Letztenendes haben wir zwar immer noch verdammt laut geprobt, das Hörerlebnis war aber viel ausgewogener, als ich es bis gestern kannte.

Ich möchte also an dieser Stelle aktiv dazu auffordern, nicht dem Herrn Hoovi das Geld in den Rachen zu werfen, sondern vorher selbst ein wenig herumzuprobieren ;).
 
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Hallo,
diese gute-Soundzone-schlechte-Soundzone Geschichte ist echt ein Thema.
Ich spiele im Proberaum seit längerem sehr gerne über eine 1960 AHW. Je nachdem wo man steht geht es von zu grell-dünn über geil zu dumpf-bassig.
Was wir gemacht haben ist, die Box(en) solange hin und her zu drehen bis der optimale Soundstrahl die Fläche beschallt die wir haben wollen. Sind zum Schluß wirklich nur ein paar Grad links rechts, die einen Riesenunterschied machen können.
Ich selber habe mein Pedalboard/Gesangsmikro so positioniert, daß ich mich und die anderen gut höre. Klappt gut und klingt. Allerdings haben wir für Platz im Überfluß....
 
Aha. Und was ist eine "1960 AHW"?
 
Was für eine Alternative gibt es denn für eine Combo die etwas erhöht ist (Stuhl, Tisch, Bierkasten...)?

@Mogadischu
Lässt du für die Marmorwinkel jetzt ein Case machen...? :D
 
Ich konnte mir das Teil am Wochenende mal (zusammen mit einem Bergertone, hmm, lecker) auf der MP Messe vorführen lassen.
Ich finde das hier von el_Banano verlinkte Video schon sehr aussagekräftig, wollte es aber natürlich auch gerne mal in Echt hören. Und was soll ich sagen? "Now I'm a believer".
Damit will ich garnicht in Abrede stellen, dass Mogadischus Marmorwinkel so viel schlechter sind - nur vermutlich nicht so transportabel ;)

Würde ich eine 1*12er Box spielen wäre ich jetzt ernsthaft am überlegen die knapp 250€ für die neue Aura Version auszugeben.

Hat zufällig jemand Erfahrungen mit der Verwendung mit aktiven Monitorboxen? Dort habe ich ja auch noch nen extra Hochtöner - und zwei Deeflexx kaufe ich bestimmt nicht ;)
 
nachdem ich sämtliche Foren durchforstet hatte, beschloss ich dem Deeflexx eine Chance zu geben. Der große "T" hatte was in B-Stock ....volles Rückgaberecht...also let´s test!

zuerst stand ich vor der Entscheidung mit rotem Diffusor (Edition) oder nur die günstigere "Aura" Version. Nach intensiver Recherche und auch mit mail Kontakt mit Usern, kristallisierte sich heraus, dass der "Mehrnutzen" wenn überhaupt spürbar, nur minimal ist bzw. wenn dann nur dem Drummer zu gute kommt. Also habe ich die "günstige" *hust* Aura Version bestellt.

Irgendwo habe ich gelesen, 18 Monate Entwicklungszeit (?!).....ok, mag sein, der Typ ist Österreicher :)....aber als ich die 2 Plastikdinger dann ausgepackt habe musste ich schon schwer Schlucken, (meine Alte schlägt mich tot wenn die davon Wind kriegt:eek:)....Das ungläubige Staunen und Lachen meiner Musikerkumpane hallt jetzt noch in meinen Ohren nach...., aber was soll ich sagen, ES FUNKTIONIERT!...es lacht auch keiner mehr!:p. Probe, Kneipengig....mein Hör bzw. Soundproblem ist gelöst. Wir nehmen auch bei Kneipen-gigs alle Instrumente ab. Jetzt kann ich meinen EVH 50W/Orange PPC 212 LAUTER aufdrehen ohne Beam...und es rockt!

mein Fazit:
funktioniert so wie beschrieben, ich benötige keine zusätzliche Monitorbox, kommt alles aus meiner 2x12 Box. Sound ist an fast jedem Punkt der Bühne/Aufstellplatz identisch. Angenehm fürs Publikum. Niemand vom Publikum der einen anmeckert oder der auf die andere Seite geht weil er voll "angebeamt" wird. PA sound lässt sich schnell und problemlos einstellen, da der Gitarrenamp seine Frequenzen schön gleichmäßig verteilt. In einem Bereich von ca. 1-2m vor der Box ist alles ein Tick lauter, das ist wohl die beworbene "enhanced Zone", auch das funktioniert!

Der rote Diffusor von der Edition Version soll diese e.Z. zusätzlich zum Schlagzeuger leiten, quasie als Monitor für den Drummer. Das braucht es meiner Meinung nach nicht. Mein Drummer meinte, ich könnte die Box ruhig ein wenig weg drehen, denn er hört mich jetzt auch so klar und deutlich.

Also Daumen hoch für das Funktionsprinzip - Daumen runter für den Preis!
Ich denke es ist nur eine Frage der Zeit bis das Teil "made in China" auf den Markt kommt.

Trotzdem behalte ich es, weil es meiner Meinung nach nichts vergleichbares gibt. Habe auch mal handelsübliche Beam Blocker gekauft....kein Vergleich...nicht im mindesten!

Also wer wirklich massive Hör/Soundprobleme hat....Augen zu...schwer schlucken .....und kaufen. ES FUNKTIONIERT!:great:
 
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