Also ich finde, Du kannst den JM-Hals ruhig an eine Tele schrauben, und die Korpusform hat ohnehin praktisch keinen Einfluß auf den Klang.
Zu den Hölzern: bei Warmoth gibt's auch Beschreibungen, wie die verschiedenen Arten klingen:
http://www.warmoth.com/guitar/options/options_bodywoods.cfm
Gitarren werden meist nicht aus "normaler" Esche (hard ash) gebaut, sondern aus "swamp ash", da besteht vom gewicht her kaum ein Unterschied zu Erle. Erle soll etwas mittiger, ausgeglichener klingen, sehr allroundtauglich, Swamp Ash soll etwas offener klingen, mit mehr Höhen und weniger Mitten, mehr "Twang"; bei Samp Ash soll auch die Bandbreite an unterschiedlcih klingenden Exemplaren größer sein, bei Erle klingen alle eher ähnlich.
Falls Du keinen lackierten Body kaufst, sondern das selber erledigen willst: Erle ist da viel unkomplizierter, da es eine recht geschlossene Oberfläche hat; Esche hat ziemliche grobe, große, offene Poren, und es macht eine Heidenarbeit, die mit Porenfüller glatt zu bekommen (falls Du eine glatte Oberfläche willst).
Außerdem ist Esche meist "interessanter"/auffälliger gemasert als Erle, was wohl mit ein Hauptgru d war, warum transparent lackierte Gitarren in den frühen Fender-Jahren eher aus Esche waren, und deckend lackierte aus Erle (wobei der gute alte Leo Fender ja ein Sparmeister war, und die Hölzer hauptsächlich nach den Kosten ausgesucht hat - die allerersten Tele-/Broadcaster-Prototypen waren übrigens aus "pine" , also Kiefer - und amerikanische "sugar pine" erlebt als Holz bei Edel-Teles grad eine große Renaissance).
Letztendlich trägt das Holz aber auch nur einen Teil zum Klang bei, neben Tonabnehmern, Brücke, etc., und grad Erle uns Swamp Ash liegen nicht meilenweit auseinander - ich würd da ine rster Liniem nach optischen und praktischen Gesichtspunkten auswählen.