Der große Kurzweil PC4 Thread

  • Ersteller unifaun
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Danke, ich werde dann mal eine bestellen. Zur Not muss ich sie zurück schicken.
 
Die Sache mit der Tasche verfolge ich auch mal sehr interessiert... mein GigBag von (ich glaube) Soundwear ist ein ziemlicher Schlabbersack. :confused:
Von den Maßen her könnte dieses Modell eventuell auch passen: https://www.thomann.de/de/hammond_softbag_xk_5.htm
...hat aber keine Rucksackgurte (die ich auch bevorzugen würde), und man weiß nicht, ob die angegebenen Maße innen oder außen sind.
 
Habe mich jetzt für diese Tasche entschieden: https://www.amazon.de/gp/product/B0BZRBLDW7/ref=ox_sc_act_title_1?smid=AD9VWJQUFQXSJ&psc=1. Die passt von der Breite ziemlich gut, die Tiefe ist leider etwas zu viel, so dass das Pc4-7 sich doch etwas mehr darin bewegt, als ich gerne hätte. Ich brauchte aber dringend eine Lösung, da ich das Keyboard einmal die Woche durch den engen Zugang zu meinem Keller bewegen muss. Die Polsterung ist akzeptabel. Ist insgesamt also OK, aber ich war vom Nord Stage compact mit zugehöriger Tasche doch ziemlich verwöhnt.
 
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Kann mir jemand sagen, wie viele Reverb-Instanzen (Reverbs mit verschiedenen Einstellungen, um verschiedene Sounds wie z.B. Drums etc. unterschiedlich zu verhallen) ein Kurzweil PC4(-7) intern gleichzeitig zur Verfügung stellen und berechnen kann, und wie die Qualität von diesen Reverbs ist? Und ein paar Worte zum Effekt-Routing wären auch hilfreich.
 
Prinzipiell bietet dir der Kurzweil alle Möglichkeiten. Du hast zwei Send-Effekte und für jeden Kanal im Multimode Insert-Effekte, bis die 32 möglichen Effekteinheiten aufgebraucht sind. Für einen Reverb-Effekt in ordentlicher Qualität würde ich zwei Blöcke veranschlagen, für einfache tuts auch eine Ein-Block Instanz. Du kannst alle Effektkapazitäten für Reverbs draufbraten, wenn es das ist, was du willst.
Es gibt auch die Möglichkeit, den einzelnen Layern innerhalb eines Sounds unterschiedliche Inserts zuzuweisen. Darüber köntest du dir ein Drum-Kit basteln mit separater Reverb-Instanz für jeden Sound.
Es sollte sich also umsetzen lassen was du möchtest. Ist aber nicht geschenkt, was die Programmierung angeht. Kurzweil kann unglaublich viel, macht aber vieles auch anders (und meistens nicht intuitiver) als die Konkurrenz. Kurzweil muss man schon wollen, sonst hat man da keinen Spaß dran.
Beitrag automatisch zusammengefügt:

Noch ein Wort zum Routing: Kurzweil arbeitet mit sogenannten Effekt-Chains. Das sind frei programmierbare serielle Verschaltungen von Effektblöcken. Diese werden dann wiederum als Send- oder Insert-Effekte geladen. So kann der Send-Pfad beispielsweise auch mit einer komplexen Kette von Effekten bestückt werden.
 
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Ist aber nicht geschenkt, was die Programmierung angeht. Kurzweil kann unglaublich viel, macht aber vieles auch anders (und meistens nicht intuitiver) als die Konkurrenz. Kurzweil muss man schon wollen, sonst hat man da keinen Spaß dran.
Beitrag automatisch zusammengefügt: 04.07.23
Noch ein Wort zum Routing: Kurzweil arbeitet mit sogenannten Effekt-Chains. Das sind frei programmierbare serielle Verschaltungen von Effektblöcken. Diese werden dann wiederum als Send- oder Insert-Effekte geladen. So kann der Send-Pfad beispielsweise auch mit einer komplexen Kette von Effekten bestückt werden.
Bildschirmfoto 2023-07-13 um 19.39.36.pngDie Chains und Effektblöcke editiere ich gerne mit dem viel geschmähten Editor, weil man da auch eine kategorisierte Auswahl angeboten bekommt. Wenn ich (auch bei KB3) etwas tiefer editieren möchte, lade ich Progs und multis sowie Chains in den Editor, editiere und speichere dann aber am Gerät selbst das neue Multi oder Program. (Vorher mache ich immer ein backup für alle Fälle.)
 
Habe mich jetzt für diese Tasche entschieden: https://www.amazon.de/gp/product/B0BZRBLDW7/ref=ox_sc_act_title_1?smid=AD9VWJQUFQXSJ&psc=1. Die passt von der Breite ziemlich gut, die Tiefe ist leider etwas zu viel, so dass das Pc4-7 sich doch etwas mehr darin bewegt, als ich gerne hätte. Ich brauchte aber dringend eine Lösung, da ich das Keyboard einmal die Woche durch den engen Zugang zu meinem Keller bewegen muss. Die Polsterung ist akzeptabel. Ist insgesamt also OK, aber ich war vom Nord Stage compact mit zugehöriger Tasche doch ziemlich verwöhnt.
Also ich habe ein soundwear stagebag mit Rollen und Tragegurt seit vielen Jahren im Einsatz und zum Teil mehrmals wöchentlich. Funktioniert immer noch und ist nicht schwer. Wenn die mal kaputt sein sollte, kaufe ich dieses Stagebag wieder.
 
Hab auch schon seit Jahren eine Soundwear Tasche, kann ich absolut empfehlen!
 
ich habe nie einen PC4-7 angespielt, aber einige haben ihn ja hier. Wie ist denn so die Zufriedenheit damit? Ich überlege, ihn gegen den MODX7 auszutauschen wegen der Tastatur und die Touchbedienung.
wenn die Tastatur einer Roland FA 07 von der Straffheit nahe kommt und das Piano gut klingt, wäre es für mich wohl das bessere Instrument (man kann ja, so wie ich das sehe, Quick Acess Bänke erstellen für schnellen Zugriff auf Sounds).
Da ja viele B&B Sounds vorhanden sind, brauche ich keine großen Veränderungen (wegen dem komplexen Betriebssystem möchte ich da nicht viel Zeit investieren).
Als letztes wäre noch die Frage, ob ein wenig “Hammondzugriegelfeeling“ aufkommt.
Allen ein schönes Wochenende,
Peter
 
Ich habe seit etwa 2 Monaten einen PC4. Es ist keine Liebe, aber es ist OK. Wenn man ein leichtes Board mit 76 tasten und Aftertouch haben möchte, gibt es eigentlich keine Alternative. Ich kenne die Tastatur vom FA-07 nicht, das ist aber meines Wissens eine Fatar TP9 und das geht schon in die gleiche Richtung.
Die Hammonds sind für Workstation-Verhältnisse wirklich gut, IMHO besser als Fantom und MODX. Nautilus/Kronos hatte ich noch nicht unter Fingern. Es muss aber erwähnt werden, dass Kurzweils KB3 nur ein Manual abbildet. Zwei Orgelsounds, die dann über einen gemeinsamen Leslieeffekt laufen mit vernünftiger Belegung der Controller im Multimode, soll zwar mit Tricks (ein VAST-Orgelsound, ein KB3) und Gefummel möglich sein, aber ich hab's bisher noch nicht hinbekommen.
 
Ich habe seit etwa 2 Monaten einen PC4. Es ist keine Liebe, aber es ist OK. Wenn man ein leichtes Board mit 76 tasten und Aftertouch haben möchte, gibt es eigentlich keine Alternative. Ich kenne die Tastatur vom FA-07 nicht, das ist aber meines Wissens eine Fatar TP9 und das geht schon in die gleiche Richtung.
Die Hammonds sind für Workstation-Verhältnisse wirklich gut, IMHO besser als Fantom und MODX. Nautilus/Kronos hatte ich noch nicht unter Fingern. Es muss aber erwähnt werden, dass Kurzweils KB3 nur ein Manual abbildet. Zwei Orgelsounds, die dann über einen gemeinsamen Leslieeffekt laufen mit vernünftiger Belegung der Controller im Multimode, soll zwar mit Tricks (ein VAST-Orgelsound, ein KB3) und Gefummel möglich sein, aber ich hab's bisher noch nicht hinbekommen.
Da gibts Patches im Netz, wahrscheinlich mußt du dich anmelden wenn nicht bereits geschehen, kost nix
https://forums.godlike.com.au/index.php?topic=6837.0
https://forums.godlike.com.au/index...eSc0-fn_Q_kpcpgELwy1B8CSuUs5XbWyfsu6JDh831TcE
 
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Danke. Tatsächlich bin ich da auch angemeldet und hatte die Version fürs PC3 gefunden, aber die funktioniert am PC4 nicht. Ich probiere am WE die PC4-Version mal aus.
 
ich habe nie einen PC4-7 angespielt, aber einige haben ihn ja hier. Wie ist denn so die Zufriedenheit damit? Ich überlege, ihn gegen den MODX7 auszutauschen wegen der Tastatur und die Touchbedienung.
Moin. Zur Tastatur des 7er kann ich nichts sagen, da ich die 88er Version habe und ICH mit dieser bestens zurecht komme. Den MODX+ habe ich übrigens ebenfalls in der 88er
Da ja viele B&B Sounds vorhanden sind, brauche ich keine großen Veränderungen (wegen dem komplexen Betriebssystem möchte ich da nicht viel Zeit investieren)
Die Auswahl ist recht groß, aber wenn man gerade die fantastischen Möglichkeiten der Multis nutzen möchte, ist doch ein wenig (oder auch mehr;)) Zeit einzuplanen.
Ich habe seit etwa 2 Monaten einen PC4. Es ist keine Liebe, aber es ist OK.
Ich spiele den PC4 seit mehr als zwei Jahren und bin immer wieder positiv überrascht, wie gut er klingt und sich mit den Multis variieren lässt. (auch im Vergleich zu MODX+ und Kronos, die beide natürlich auch ihre Stärken haben.)
Als letztes wäre noch die Frage, ob ein wenig “Hammondzugriegelfeeling“ aufkommt.
Soundmäßig sicher, besonders mit Varianten aus dem Netz (da hätte KW selbst mehr herausholen können). Sonst, wie schmudo oben schrieb.
Immerhin hat der PC4 neun Zugriegel/Fader.
und das Piano gut klingt,
"das Piano"? Früher war ich ja froh, wenn ich überhaupt etwas drin hatte, was als Piano erkannt wurde;), heute habe ich hier eine große Auswahl, die allerdings auf drei Arten von Multisamples basiert. Auch hier gibt es, ebenso wie bei "Rhodes and friends", auch Schönes im Netz. (y) Sehr durchsetzungsfähig im Bandkontext (Kronos ist da filigraner IMO , wenn man solo spielt).
 

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