@Phonoton:
Den BIAS des JVMs auf die von Dir genannten Wert einzustellen, kann ich ebenfalls nur unterstreichen:
Bei mir waren werksseitig 52,8mV und 58,7mV eingestellt. Das ist zum einen ziemlich weit auseinander und zum anderen kalt. Ich habe meinen auf 71,2 mV je Paar eingestellt.
Das ist der preiswerteste "JVM-Mod", mit den von Dir beschriebenen Effekten
🙂
Zum Thema "Whitesnaken" möchte ich noch eine kurze Hörprobe nachlegen:
Mit moderatem Gainpegel und wenig Resonance hat der JVM auch im ungemodeten Zustand in den OD-Kanälen eine - wie ich finde - akzeptable Dynamik.
Das höhere BIAS hilft meine ich auch hier, da der Ton dann bereits bei geringerem Gainpegel schon einigermaßen fett wird, ohne zu sehr zu komprimieren. Bin kein Technikfachmann - das bewerte ich alles nach Gehör.
Bei der nachfolgenden Aufnahme habe ich meinen Rivera Rockcrusher (Leistungsreduzierer) verwendet und den Amp volumenmässig richtig aufgemacht, so dass auch die Endstufe anspringt.
Das ist so beim JVM so etwa bei 6/10 Mastervolumeneinstellung und 5/10 Kanalvolumen der Fall.
Da ich zu Hause und mit Leistungsreduzierer aufnehme, ist das Ganze mit einer Radial DI Box (mit guter 4x12er Boxensimulation) abgenommen und über ein
Audiointerface mit der Cubase Artist 7 Software verbunden.
Nachfolgend mein heutiger "Whitesnake-Erguss":
Grüße aus Franken - wolbai
P.S. Ich suche eine neue Band im Raum Nürnberg, die so durchgeknallten Dinosaurier Rock mit Herzblut und Leidenschaft macht, den keine Sau mehr hören will ...
Wenn jemand was weiß, bitte PN an mich - sänx