DIY Röhren Reverb - ein Baubericht

Etwas zum Lesen.

Da es sich ja scheinbar bei solchen hochkomplexen im Wissenschaftlichem Sinne bis heute um streng geheime Elektrische Schaltungen handelt, die nur spärlich bis überhaupt nicht brauchbar/verständlich dokumentiert werden, bleibt nur der Weg über ehemals "fremdes Kulturgut". Welch ein Übel muß dort damals geherrscht haben selbst fast noch Minderjährige an solche "Geheimwissenschaften" heran zu führen. Kurz um. Man bekommt noch einiges zum schmökern des Abends im Bett. Und was in diesen Werken steht ist für den Interessierten nicht von schlechten Eltern. Und das hat Hand und Fuß. Widerstände z.B. Klar habe ich die eingelötet. Nach Vorgabe sogar. Welchen. Ja der welcher im Plan angegeben wurde.

Der Widerstand.
"Widerstände haben die Aufgabe, in elektrischen Stromkreisen einen Widerstand hervorzurufen, z.B einen Spannungsabfall zu erzeugen. Sie können eingeteilt werden in lineare Widerstände, wie Schicht- und Drahtwiderstände, und nichtlineare Widerstände, die temperatur-, spannungs - oder lichtabhängig sind".

Ich sehe mich schon mit dem Verkäufer bei TAD/TT zwischen den Regalen stehen mit der Frage ob die Widerstandsschicht mit Wendelschliff verlängert wurde. Das Gesicht möchte ich dann sehen. ( und das bei einem 0,18 Cent Artikel ) Ich werde ihm dann auch erklären das sich "natürlich" ( wissen wir doch alle. Oder sind hier Laien unter uns ) mit zunehmender Länge der Widerstandswert verändert, und ich immer bei Projekten sehr Wohl auf die zulässige Belastung achte. Damit kann er doch was anfangen. Oder ? Ob ich die Anschlüsse radial oder axial anbringe muß er dann mir überlassen, solange ich eine Kappe an dem Keramidkörper anbringe.

Borkohlewiderstände sind Rot oder Rotbraun. Das wisst ihr aber. Aber Bitte Obacht ! Nicht verwechseln mit den Zemann Widerständen. :D

Ihr wisst wie ich das meine. Dann kann ich mal die Ironie wieder ausschalten. Bücher sind Wichtig. Zum Verständnis. Man muß nicht alles wissen. Aber einiges.
 
Mir ist grade was an deiner Verkabelung aufgefallen. Ich gehe mal davon aus das "Schwarz" für Masse-Leitung steht. Du solltest ganz konsequent alle Masseleitungen zu 1 zentralen Massepunkt auf dem Chassis legen, vor allem die von Buchsen...nicht die Buchsen untereinander verbinden. Sternverdrahtung sagt man auch dazu. Problem das auftreten kann wenn man es nicht macht: Hochfrequentes Schwingen oder und Brummen ( Brummen bei einer Masseschleife). Der Massepunkt sollte in der nähe der Eingangsbuchse des Verstärkers sein. Hochfrequentes schwingen macht den Verstärker zum Sender und erhöht die Röhrenalterung.. man kann es oft an seltsamen rauschen wahrnehmen.
Murphy`s Law : willst du eine Oszilator bauen, bau einen Verstärker, und umgekehrt. Eine Verstärker schwingt immer..... ;-)
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Etwas zum Lesen.



Ich sehe mich schon mit dem Verkäufer bei TAD/TT zwischen den Regalen stehen mit der Frage ob die Widerstandsschicht mit Wendelschliff verlängert wurde. Das Gesicht möchte ich dann sehen. ( und das bei einem 0,18 Cent Artikel ) Ich werde ihm dann auch erklären das sich "natürlich" ( wissen wir doch alle. Oder sind hier Laien unter uns ) mit zunehmender Länge der Widerstandswert verändert, und ich immer bei Projekten sehr Wohl auf die zulässige Belastung achte. Damit kann er doch was anfangen. Oder ? Ob ich die Anschlüsse radial oder axial anbringe muß er dann mir überlassen, solange ich eine Kappe an dem Keramidkörper anbringe.

.... und mit dem Wendelschliff hast du dann in Reihe zum Widerstand gleich eine richtige Spule...mit diversen Kapazitäten gibst dann: eine tollen Schwingkreis


Lass dich davon nicht durcheinanderbringen. Zum Trafo hab ich noch was ..hast du gelesen was ich vor ein paar Tagen dir zum Trafoanschluss geschrieben habe...vielleicht hilfts
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das mit dem Zitieren muss ich wohl noch üben...
 
8 Klasse DDR Schulunterricht Elektrotechnik für Jungen. Okay !

lc80_strlf.png
 
Naja.... das ist ein Minicomputer mit 8088 CPU , paar 8555 I/O ...Tape interface. Ähnlich wie ein ZX Spectrum. Nicht C64. Aber in der DDR hatten sie diese Chips nicht
 
Zu dieser Zeit gab es das im Westen nicht. Das Teil hat damals schlappe 720,- DDR Mark gekostet Also dieser Lerncomputer LC 80.

Zitat:
"In diesem Heft steht quasi der gesamte Befehlssatz des U 880, und wurde somit zum Schlüssel für den Erfolg.
Durchdenken was will ich, welche Werte müssen wo gelesen, bearbeitet und ausgegeben werden.
Zum Beispiel, Abfrage Tastaturpuffer und Ausgabe auf die 7-Segmentanzeige.
Praktisch vom Gedanken übers Programm zum Erfolg ! Einfach App laden ? Apps gab es so nicht
und auch noch kein Internet. Upps ! Als Programm selber schreiben. Nur so lernte ich zu verstehen
was CPU und Co so machen. Taktzyklen beachten CTC Programmieren, und über die PIO ausgeben.
Na kurz gesagt den Computer begreifen zu lernen dafür war der LC 80 erfunden worden."

Einfach Klasse. Es gab schon mal die Zeit wo es etwas zu lernen galt.

Gruß
Hatfield
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Naja.... das ist ein Minicomputer mit 8088 CPU , paar 8555 I/O ...Tape interface. Ähnlich wie ein ZX Spectrum. Nicht C64. Aber in der DDR hatten sie diese Chips nicht

Mit dem Unterschied das die Leute die es sich hier leisten konnten beim C64 nur gefragt haben was als nächstes kommt nach dem Ping Pong Spiel.

Das Museum wurde inzwischen mangels Interesse demontiert.

Auszug zur Schließung eines DDR Computer Museums für berufsbildende Schulen. Die brauchen scheinbar eher das Geld um irgendwelche undefinierbare Knochen auszugraben und über das Leben auf dem Mars zu diskutieren. Wie es ist ohne Sauerstoff zu überleben könnten solche Menschen an sich selbst experimentieren. Scheinbar hat es deren Gehirn ja auch geschafft.
 
Zuletzt bearbeitet:
So Freunde,

ich bräuchte jetzt einmal eure Unterstützung. Ganz ohne Schaltplan den Ringkertrafo anschließen ist nicht so ganz mein Ding. Vorab gibt es ein paar Bilder dazu. Zweimal Rot, wo ich denke das mindestens einer der Litzen auf AC auf die Spannungsversorgung kommt. Die Sannungsversorgung selbst hängt über B3 schon an der Platine. Der Ausgangsübertrager hängt mit Rot ebenfalls an B3 an der Spannungsversorgung. Passt das so ?. Sternförmig Massen legen ist kein Thema. Mache ich noch. Wo muß ich mit Violett und Gelb drauf. Schutzleiter Gelb/Grün zum Chassis ist vom Eingang schon gelegt. Der Trafo hängt schon doppelt Grün auf den Röhren. ( Heizung ? ) Meine Denkweise wäre einmal Rot AC Spannungsversorgung. Einmal Rot Eingangsbuchse. . Einmal Rot Ein/Aus Schalter. Oder liege ich da falsch. Dann Schwarz vom Trafo zur Buchse Eingang und zurück zum Einschalter. Die Kontrollleuchte auf den Schalter koppeln das sie bei Aus auch ausgeht. ( selbstredend ) Alles was Stromführend verlötet wird zu den Schaltern/Lampe hin mit Schrumpfschlauch überziehen.

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Guten Morgen zusammen,

wie ihr jetzt ja wisst muß ich alles von der Seite eines Laien her sehen und meine Schlüsse daraus ziehen um weiter zu kommen bzw. etwas zu lernen. Da sich solche DIY Projekte etwas komplexer gestalten bringt mir Grundlagenforschung nach dem Motto: "Wie bringe ich eine Lampe mit 9 Volt Batterie zum leuchten" wenig. Da ich keine Zeit mehr aufbringen kann noch eine Lehre als Radio und Fernsehtechniker zu absolvieren ( gibt es im Röhrenbereich wahrscheinlich auch nicht mehr ) bin ich auf leicht verständliche Literatur angewiesen. Und da beisst sich jetzt die Katze in den sprichwörtlichen Schwanz. Einige in meinen Augen ( als Betroffener ) schlecht gemachte Video Tutorials ( gibt aber für den fortgeschrittenen auch gute ) bringen mich da nicht weiter. Das Buch "Amp Bau für Dummis" ist auch noch nicht auf dem Markt. Also nach passender Literatur suchen. Da haben wir schon drüber gesprochen und auch andere ( wohlwollende ) Meinungen gehört. Es ist wahrscheinlich nicht das Allerheilmittel. Aber zumindest ein gewagter Anfang. Zunächst sollte man sich nicht gleich ins volle Fach-Chinesisch stürzen und mit am Anfang unverständlichen Fachbegriffen "posen" wollen. Klein anfangen ist die Devise. Erst mal lesen was die wollen und was die meinen. Wer nach ein paar kleinen Leseübungen absolut mit Widerständen, Kondensatoren und dem erklärenden Aufbau eines Elkos nichts anfangen kann, sollte überlegen ob es die richtige Arbeit für ihn ist die er da mit dem Lötkolben vorhat. Bei aller Liebe, es ist kein Freizeit Spaß. Das kann böse ins Auge gehen. Das Forum hier wird auch keinen Preis vergeben wollen der heisst: Wie bringe ich mich selbst schnell ins Krankenhaus. Also Obacht.

So dann zu meinem ersten Buch das ich mir zugelegt habe.
Es ist ein Werk von Pabst/Finke und behandelt Rundfunk und Fernsehbauteile mit Bauteilen der Elektroakustik. Da ich ja auch verstehen will was ich da mache sind einige grundlegende Kenntnisse erforderlich. Diese erfüllt das Buch schon mal. Aber es ist leider die Ausgabe von 1977. Trotzdem wird das Thema Röhren und Widerstände, Kodensatoren ausreichend behandelt. Da es noch Bücher dazu aus der "reinen" Röhren Ära zu geben scheint von diesen Autoren, werde ich mich nach den Erstlingswerken auf die Suche machen. Technisch war uns die DDR was das betrifft ja bekanntlich zu diesem Zeitpunkt weit hinterher. Jetzt gereicht es dem geneigten Leser zum Vorteil. Also es wird 1977 etwas behandelt was 1965 bei "uns" schon abgehakt war. ( Transistoren hieß ja das Allerheilmittel ) Ist Okay. Es geht hier nicht darum sich über vergangenes ein Urteil zu bilden. Es geht darum wo wir suchen müssen, und froh sein können das es so etwas noch zu kaufen gibt. Für mein Anliegen sind das verschollene Schätze.

Kennt jemand diese kleinen niedlichen bunten Dinger mit den lustigen bunten Ringen ?
Na also. Widerstände heißen die ! Vorher sahen die für mich von der Größe einmal abgesehen alle irgendwie gleich aus. So ein Tütchen voll Widerstände in der Hand und ich fühle mich schon als professioneller Radio und Fernsehtechniker. Mein Kopf sagt aber etwas anderes. Der sagt "Alter" du hast doch eigentlich noch Null Plan. Deshalb gehört sich hinein lesen in die Materie für mich zwingend dazu. Zudem ist es als Seiteneinsteiger wahnsinnig spannend etwas zu lernen.

Gehen wir mal ein eine kleine Übung an der ich gerade hänge. Wie lese ich die Farben. Wie muss ich sie zuordnen und was brauche ich wo. Und warum.

Farbe. Erster Ring Zweiter Ring oder Punkt Dritter Ring Bereich des Wertes. Vierter Ring
oder Punkt gleich Ziffer 1. oder Punkt gleich Ziffer 2. oder Punkt gleich Multiplikator. oder Punkt.
Schwarz 0 0 1 1...99 Ω -
Braun 1 1 10 100... 990 Ω +1%
Rot 2 2 102

Und so weiter.
Ich kann zwar mit all den Werten noch nicht viel anfangen, aber ich weiß zumindest das die Farbe der Ringe eine bestimmte Bedeutung haben. Natürlich werde ich mir nach wie vor die Widerstände im Katalog nach den vorgegebenen Farben zusammen stellen bzw. mich darauf verlassen das mir mein Händler den passenden DIY Amp zusammenstellt. Muss ich mich aber später einmal mit der Fehlersuche beschäftigen und u.U einen Widerstand durchmessen ( wenn ich es gelernt habe ) dann ist es schon mal von Vorteil zu wissen was ich da vor mir habe.

Das war jetzt mal ein Auszug was einem in solchen Büchern erwartet. Es sind ja Lehrbücher. "Trockene Materie" für manchen. Für den Techniker aber schon eine Art ( Ersatz ) Bibel. Und lesen schadet nicht. Jedenfalls nicht bei gutem Licht und der passenden Lesebrille.

Warum ich das mache ? DIY. Ist schon irgendwo geil. Habe die Unboxing Ära hinter mir gelassen.

Gruß
Hatfield
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Kontrollleuchte auf den Schalter koppeln das sie bei Aus auch ausgeht. ( selbstredend )

Vorsicht! Oft wird die Kontrolllampe an die Heizung angeschlossen. Schau mal lieber nach, ob die für Netzspannung ausgelegt ist, sonst leuchtet die nur einmal.
 
Hallo Hatfield
Guck Dir mal die Seite: http://www.brieskorn.de/Guitar___Amps/Verstarkerprojekte/DIY_Tricks/diy_tricks.html an, könnte für dich sicher interessant sein unter "Verstärkerprojekte" findest du auch was zum 5E3

Danke.
genau was ich gesucht habe. Den Entladestift für die Elkos find ich klasse. Damit habe ich mich auch schon eine Weile gedanklich geplagt. Ich werde mal alles durchforsten auf der Seite.Da kommen bestimmt noch einige Fragen von mir. Die erste wäre schon, bekommt man den Entladestift für die Elkos irgendwo zu kaufen oder bleibt da nur DIY.
 
Weil ich es gerade sehe, wie ist denn der Anschluss des Schutzleiters am Gehäuse aufgebaut?
So wie ich das sehe ist da Schraubenkopf-> U-Scheibe -> Kabelschuh -> Gehäuse. Ist dem so?
 
Vorsicht! Oft wird die Kontrolllampe an die Heizung angeschlossen. Schau mal lieber nach, ob die für Netzspannung ausgelegt ist, sonst leuchtet die nur einmal.

Danke für den Hinweis. Ist angekommen. Stehe mit Teilen der Verdrahtung noch etwas "im Wald". Ich zeige dazu mal ein kleines Amp DIY Bildchen vor. Das mag so alles tadellos funktionieren. Mich als DIY Neuling bringt es aber total aus dem Konzept. Wer das so nachbauen will kann sich schnell Strom auf das Chassis legen wenn er den Überblick verliert.

So und dieser Text hier geht mal an die Lieferanten dieser DIY Bausätze falls die das überhaupt lesen.

Liebe Lieferanten,
ich weiß euer Können zu sehr schätzen. Ich ordne das sehr hoch ein. Ich weiß auch das ihr wahrscheinlich aus einem Stück alten Karton eine Lautsprechermembrane fertigen könnt die sogar funktioniert. Nur mit Hausmitteln. Das müsst ihr uns DIY Neulingen aber nicht zeigen. Wir vermuten das sowieso. Ihr werft ja auch nichts weg habe ich schon gemerkt an eueren Projekten die ihr uns zeigt. Deshalb meine große Bitte an euch. Verkabelt auf den Bildern die ihr zeigt nicht immer alles in ein - zwei Farben. Ein Stromanschluß verdrillt komplett in Gelb sieht schön aus. Da ihr aber schon mit der Doku zum Projekt geizt wäre es nett wenn ich wenigstens mit den Reverenzbildern etwas anfangen könnte. Der Ringkern Trafo z.B hat doch so schöne bunte Kabel. Muß man die für die Bilder dann alle in Gelb weiter führen. Das zwingt mich das halbe Internet auf den Kopf zu stellen und statt dem nichtvorhanden Bauplan zum Trafo Anschluß ständig meine Hausrat Police durchzulesen ob es da einen Zusatz gibt der Hausbrand nach DIY Experiment ausschließt. :cool:

Das Bild. Nicht schlecht wie der verlötet ist. Müsst ihr zugeben. Ob er die Prüfung auf der FH besteht ? Meiner bescheidenen Meinung nach wäre da ein größeres Eyelet Board die besser Wahl gewesen.

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Weil ich es gerade sehe, wie ist denn der Anschluss des Schutzleiters am Gehäuse aufgebaut?
So wie ich das sehe ist da Schraubenkopf-> U-Scheibe -> Kabelschuh -> Gehäuse. Ist dem so?

Ja. Der wurde so mitgeliefert mit Kabelschuh als Ringöse.
 
Ja. Der wurde so mitgeliefert mit Kabelschuh als Ringöse.
hmm....ok, ist bei mir zwar schon einige Jahre her, aber ich habe es so gelernt:
schutzleiteranschluss.gif

Anstatt der Federringe sind wohl lt. VDE auch Zahnscheiben zulässig....da bin ich mir aber nicht 100%, evtl. kann das jemand bestätigen oder dementieren der in der Praxis unterwegs ist.
Ich würde aber wenigsten eine Schraubensicherung,Zahnscheibe/Federring oder mit verbauen. Wenn sich die Verschraubung lockert kann es unschön werden.
Auch wenn ich jetzt nicht zu denen gehöre die bei allem über 25V mit erhobenen Zeigefinger da stehen. Keine Sau prüft daheim regelmäßig seine Geräte, und den Schutzschleiteranschluss dann erst recht nicht.
Daher würde ich da eine Konstruktion wählen von der ich mir sicher bin das sie fest bleibt und der PE-Leiter zum Gehäuse Kontakt hat.

Weiß ja nicht wie das die anderen sehen, oder was im Bereich Heimelektrik/Gitarrenverstärker üblich oder zulässig ist. Ist jetzt nur meine Meinung.
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Verkabelt auf den Bildern die ihr zeigt nicht immer alles in ein - zwei Farben
Die Kabelfarben sind eigentlich nicht unterschiedlich damit man jede Ader einzeln verfolgen kann. Sondern den Farben sind bestimmte "Funktionen" bzw. Bedeutungen beigemessen.
So wie ein PE IMMER grün/gelb ist, ist "blau" halt in der Gebäudeinstallation der Neutralleiter.
Da gibt es auch Vorschriften welche Farben in welchen Anwendungsbereichen wofür verwendet werden dürfen. Man kann halt auf die Art leicht unterscheiden was man vor sich hat.
Eine Leitung die Netzspannung führt oder nur Signalleitung,oder Masse usw.
 
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So dann mal zur Umsetzung der Sternförmigen Masse - Anschlüsse und dem Tip zur korrekten Schutzleiter Verschraubung von Marschjus. Dort muß ich aber die Schraube noch gegen eine Nummer größer austauschen. Geht schneller als noch ein kleines Loch zu bohren, da die Ringöse ja auch einen größeren Durchmesser hat.

Hier. Hoffe man kann alles erkennen. Der passende Sprengring kommt mit der neuen Schraube natürlich dazu.


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Dann gehe ich heute mal an die teilweise restliche Trafo Verkabelung. Das wird dann nochmal Lustig.
 
Ich habe mal eine Frage, abseits der technischen Details hier im Thread, zu dem Gerät.
Wie klingt denn ein Röhren-Reverb, bzw. welche Vorteile hat so eine schöne Kiste gegenüber den unzähligen Bodentretern oder den im Amps eingebauten Hallspiralen?
Immerhin ist der Aufwand (und wohl auch die Kosten) ja nicht zu unterschätzen.
Ich habe auf die Schnelle keine Röhren-Reverbs im Netz gefunden. Mich würde sehr interessieren, wie der klangliche Unterschied zu anderen Geräten ist.
Hast Du da schon was im Sinn?
 
Ich habe mal eine Frage, abseits der technischen Details hier im Thread, zu dem Gerät.
Wie klingt denn ein Röhren-Reverb, bzw. welche Vorteile hat so eine schöne Kiste gegenüber den unzähligen Bodentretern oder den im Amps eingebauten Hallspiralen?
Immerhin ist der Aufwand (und wohl auch die Kosten) ja nicht zu unterschätzen.
Ich habe auf die Schnelle keine Röhren-Reverbs im Netz gefunden. Mich würde sehr interessieren, wie der klangliche Unterschied zu anderen Geräten ist.
Hast Du da schon was im Sinn?

Hallo ZickZack,

es ist für mich eigentlich ein etwas verzweigter Kompromiss. Bodentreter gab es ja ganz früher nicht. Ausgangslage war für mich das ich mir nochmal einen Laney Lionherart L5T-112 gekauft habe der heute leider keinen Reverb mehr mitbringt. Halt. Er bringt schon einen mit. Einen Digitalen obwohl es ein Röhrenamp ist. Das wollte ich aber nicht. Da gab es für dieses Geld schon heftig Streit. Die Alternative wäre gewesen den Amp verkaufen und einen der ersten Generation kaufen der Made in UK ist und einen echten Reverb an Bord hat. Das habe ich aber verworfen. DIY war immer mein Ding. Also noch mehr Geld herauswerfen. Aber in welche Richtung. Zuerst wollte ich den "großen" Reverb in Angriff nehmen. Dann hätte mir der L5T aber nicht mehr gefallen. Also muß ein anderer Amp her. Aber nix aus dem Kaufhaus. Was du nicht kaufen kannst musst du halt selbst bauen. Wunsch: Bis 20 Watt Vollröhre als Combo Handverdrahtet mit Reverb an Bord. Dazu habe ich den 5E3 gewählt dem ich einen eigenen Reverb einbauen werde. Der DIY Bausatz liegt schon hier. Doch bevor es soweit ist wollte ich mich noch etwas einarbeiten in die Materie. Und da ist mein Blick auf diesen Reverb gefallen. Als Übungsobjekt sozusagen. Deshalb baue ich ihn. Um Erfahrung zu sammeln. Nettes Projekt. Ich lerne einiges dabei. Nur reden und Threads abbrechen bringt ja nichts.

Unterschiede zu Bodentretern gibt es sehr wohl. Aber das wäre wieder eine andere Geschichte. Dieses Fass mache ich hier nicht auf. Da spielen Gehör und Ansichten mit. Etwas von Boss vor den Laney zu schnallen wäre die günstigere Alternative gewesen. Hatte ich schon. Will ich aber nicht. Bin Purist irgendwo. Deshalb dieser Thread von mir. DIY. Selbst bauen und Erfahrungen sammeln und teilen mit den anderen Interessierten. Ums Geld geht es mir dabei eher weniger. Was ist billig und was ist teuer. Röhrenreverbs gibt es schon. Halt wenige. Spätestens mit dem DIY 5E3 hat sich das bestellen von Amp´s im Katalog für mich hoffentlich erledigt. Ich schmeisse alles was ich nicht selbst bauen kann an Amps in Zukunft raus. Ausgenommen meine Fender Jaguar natürlich.

Hatfield
 
Danke für die ausführliche Antwort.

Bin schon auf Deinen Erfahrungsbericht zum Sound gespannt. :great:
 
Danke für die ausführliche Antwort.

Bin schon auf Deinen Erfahrungsbericht zum Sound gespannt. :great:

Würde gerne ein File einstellen. Aber ob da alles so rüber kommt wie in der "Hütte".
 
Hi Harfield
Nicht böse gemeint.. 2 etwas OT infos
Überleg dir od du das wirklich an TT schreiben willst. Die schreiben zu jedem Produkt mehrfach dass sie sich nur an sehr erfahrene Selbsbauer richten...Du bist zwar als zahlender Kunde gern gesehen...aber nicht ihr eigentliches Klientel. Das hat auch was mit Produkthaftung zu tun.

Noch was zum DDR Computer: da siehst du was geschönt. Die Chips waren sehr eingeschränkte Raubkopien von Intel Produkten. Wir hatten damals oft verdeckte Anfragen dazu. MiniPC in der Art gab es seit 78/79 . Mein erster war ein ZX81. Und Sinclair und Commodore Fans waren sehr oft Bastler und Tüftler...Spieler sicher auch.
Die DDR war da damals fast 10 Jahre hinterher. Bekannteste Firma war glaub ich Robotron

Schönen Abend
Guido
 
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Hallo zusammen,

wie hieß mein Thread nochmal als ich hier angefangen habe den Bausatz zu realisieren ? Ach ja ich weiß es wieder ! Wer baut zu Sylvester das schönste Amp oder Reverb Eigenbau Feuerwerk. Um das richtig hin zu bekommen muß ich nur alle erdenklichen Baufehler einarbeiten die möglich sind. Ob ich noch "drin" bin. Wie machen das eigentlich andere ohne Doku ?" Shit eine gewischt bekommen, muß ich das Kabel tauschen. " Oder so in der Richtung. Bin am Trafo setzen. Eingang sprich dort wo der Stecker rein kommt. Dann zum Einschalter. Den dann über die Kontrolllampe schleifen damit ich "Dummi" auch sehe: Ah ha der ist ja an. Anderes Thema. Wie nehme ich beim Probelauf die Last ab. Einschleifen in den Amp und dann zur Gitarre ? "Mama ich bin gerade so allein !" :D

Meine Herrn was Fragen aber auch. Hier mal ein paar Bilder des "Verbrechens." Ich fädle mal von innen nach aussen. Das bringt dem DIY Mann etwas Abwechslung.

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Gelb geht zur Kontrolllampe. Würde das gerne aber noch mal durchgehen. Hellblau und Gelb kommt vom Stromnetz zum Schalter. Der Schalter gibt über Violett und Schwarz den Strom zum Ringkern Trafo. Damit ich Dummi weiß das der Apparat eingeschaltet ist schleife ich auf + und - die Kontrolllampe am Schalter mit ein. Fällt die Birne aus macht das nix. Läuft sozusagen als Kontroll-Bypass. Dann fahre ich mit Violett als Strom und Schwarz als Masse den Spannungsversorger mit den Elkos hoch. Also die Spannungsversorgung hat dann "Saft". Über den B3 Anschluss fahre ich die Platine an. Damit wird auch gleichzeitig der Übertrager bedient der wiederum die Röhren anfährt. Die Röhren fährt er auf dem kleinen Umweg über die Platine an sprich B3 Anschluß und steuert den Ausgang zu den entsprechenden Buchsen über die dafür vorgesehenen Widerstände. Oder hab ich da jetzt einen Denkfehler ?
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Hi Harfield
Nicht böse gemeint.. 2 etwas OT infos
Überleg dir od du das wirklich an TT schreiben willst.
Guido

Ich habe für über 3000,-Euro Teile hier liegen. Von diversen Lieferanten. Ich denke ich weiß schon was ich zu schreiben habe und was nicht. Im übrigen ist TAD und TT bei mir um die Ecke. Ach ja bevor ich es vergesse Guido. Unterstütze mich doch mal etwas bei der Verkabelung des Trafos. Du kennst dich doch aus.
 
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