Drumcomputer (z.B. Alesis SR16) vs Software

von Hessie James, 19.12.07.

  1. Hessie James

    Hessie James Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.12.07   #1
    Hallo

    wie schneiden eigentlich moderen Drumcomputer gegenüber moderner Software wie addictive drums ab?
    Klar ist die Software flexibler, aber wie ist die soundqualität, rein der Klang?
    GANZ KONKRET z.B.VOM Alesis SR 16?

    Vielen Dank schon mal

    Hessie James
     
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  2. Hessie James

    Hessie James Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.12.07   #2
    ist das hier die falsche Rubrik für meine Frage?

    gruß
    Hessie James
     
  3. cello und bass

    cello und bass Mod Streicher/HipHop Moderator

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    Erstellt: 22.12.07   #3
    Rubrik stimmt ;)


    Vielleicht kennt hier keiner das Alesis SR 16. (Ich z.B. ;)).
    Hast du schon mal die SuFu probiert und evtl. auftauchende User direkt angeschrieben?
    z.B. https://www.musiker-board.de/vb/e-drums/108969-death-grindcore-drummashine-2.html#post1251367
    Was hast du den konkret vor, vielleicht kann dir bei einer konkreteren Eingrenzung deines Problames eher geholfen werden.

    Grüße Cello und Bass
     
  4. Uli

    Uli Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 22.12.07   #4
    Die Klangqualität einer Software-Lösung hängt weniger von den programmtechnischen Finessen als von der Qualität der beteiligten Soundkarte und des nachgeschalteten Verstärkers ab. Letzteres gilt natürlich auch für Hardwarelösungen, der beste Drumcomputer müht sich vergebens an einer schlechten PA.

    Das Alesis SR16 ist zwar recht gut, aber schon etwas in die Jahre gekommen. Ich finde es klanglich in etwa vergleichbar mit den Zoom RhythmTrak-Geräten, allerdings hat es ein paar Gimmicks drauf (wie Hall), die die Zoom-Geräte nicht haben.
    Das momentan wohl beste auf dem Markt ist das Boss Dr880, das recht umfangreich programmiert werden kann und auch ausgangsseitig ein paar interessante Features hat. So kann man zB die optional programmierbare Basslinie aus einem eigenen Ausgang auskoppeln und einem Bassamp zuführen, was die Sache noch authentischer macht. Klanglich erste Sahne, man muß sich allerdings etwas mit dem Gerät beschäftigen.
     
  5. Hessie James

    Hessie James Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.12.07   #5
    Danke Euchbeiden

    Dann werde ich (gerne) noch etwas mehr sagen: Meine anwendung ist homerecording und live Einsatz! Und leichte intuitive Bedienbarkeit wäre gut. Ich gehe auch gerne vom Alesis ab, wenn es WESENTLICH besseres gibt - am Preis soll es aber zuletzt liegen! Hm, :o also, jetzt nicht lachen, es sollen auch Walzur und Volkstümliches, Schlager mit abgedeckt werden. Ich habe zwei Projekte: Volksmusik und ein Oldie/Rockduo!

    Natürlch kann man auch Recording und Live trennen - z.B. Software kaufen addictive drums, oder ähnliches ca 200-300 Euro, dann würde auch für live das Alesis (gebraucht unter 100 Euro) dicke reichen! Dann muß ich aber zweimal lernen - und das lernen ist bei mir das größte Problem, da ich ALLES was in einer Band an Arbeit auftritt, plus Komonieren, Schreiben, recorden etc. selbst machen muß!

    gruß und frohe Weihnachten
    James
     
  6. Uli

    Uli Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 23.12.07   #6
    Die Drumcomputer, die ich kenne, sind alle nicht ohne intensive Lernphase zu guten Ergebnissen zu bringen. Im wesentlichen arbeiten alle nach dem Prinzip, daß man einzelne Patterns kreiert, die man hinterher zu einem Song zusammenfügt, was aber noch etliche Zwischenschritte beinhaltet, die (zumindest anfangs) recht zeitaufwendig sind.

    Arbeitet man mit einer Softwarelösung und will den Laptop nicht mit auf die Bühne nehmen, gibt es noch die Möglichkeit, den fertigen Song zB als mp3 auszugeben und für den Live-Betrieb über einen Sequencer (oder Looper wie zB Digitech JamMan) als Backingtrack auszugeben, wobei man dann zB kein weiteres Gerät bräuchte.

    Ein Drumcomputer bietet sich hingegegen immer dann an, wenn man nicht nur die vorher programmierten Songs abspielen will, sondern zB auch zwischendurch mal auf der Bühne über einen Fußtaster (oder auch von Hand) irgendwelche Percussionsgeräusche erzeugen will.
     
  7. Hessie James

    Hessie James Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.12.07   #7
    Danke

    ich kenne die grundsätzliche Arbeitsweise.
    Auf der Bühne will ich auf jedenfall ein drumcomputer - ist flexibler als einen ganzen song fest programmiert zu haben und wo alle Abläufe vorgegeben sind. Vielmehr will ich die Flexibilität von Start/Stop per Fuß und evtl. noch die Möglichkeit per Fuß fills zu setzen.

    Die Frage ist, ob man unbedingt noch eine Softwarelösung fürs recording braucht, oder ob die sounds von drumcomputern genauso gut sind? Die patternbasierende Arbeitsweise sagt mir zu. Oder ob wie oben geschrieben, drumcomp. + software die (wesentlich) bessere Lösunf wäre.

    frohe weihnachten
     
  8. Ingo Ladiges

    Ingo Ladiges Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 11.01.08   #8
    Hallo Hessie James,
    wenn Du Dir einen DR-880 kaufst,kanns Du die ganzen PC basierten Sachen vergessen, der hat alle Funktionen und noch diverse mehr.
    Und bei dem Teil wurden die Pattern und fills nicht programmiert,wie das wohl bei allen Herstellern üblich ist,sondern von nem Trommler auf einem Roland V-drums eingespielt.
    Das klingt viel echter,dynamischer und geiler denn nur ein Trommler spielt ghostnotes oder zieht hier und da was vor,alles Feinheiten,die aber ein realistisches Spiel ausmachen.
    Vom sound brauchen wir nicht reden,der ist absolut top,vor allem,wenn man gelernt hat,das interne Effekgerät einzusetzen.
    Der 880 hat mehrere Anschlüsse für Fusschalter,für start/stop und andere Sachen.
    Ich finde ja,dass er eher für Studiosachen konzipiert wurde,da er sehr viele Funktionen hat und man Pattern auch so bearbeiten kann,dass sie wie getrommelt klingen.
    Der kleine Bruder,ich glaube der heisst 770 oder 670 sollte mehr möglchkeiten haben,ihn per Fusschalter in echtzeit zusteuern.
    Aber was soundqualittät und dynamisches "Drummer-mässiges" Spiel angeht,ist der 880 einfach das Gerät.

    Gruss
    Ingo
     
  9. exitus3009

    exitus3009 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.01.08   #9
    @hessie james: wenn du für recording doch lieber software benutzten willst, gibt es hydrogen. das ist eine drum-software, in welche du deine eigenen sounds integrieren kannst und bis 32tel triolen und normale 64tel programmieren kannst. ist ne ziemlich intuitive steuerung. kannst auch über midi eingeben, wenn du magst. also ich schwör schon ne weile auf das programm.
    einzigster nachteil ist, dass ein pattern aus maximal 32 takten besteht. aber dafür ist er freeware.

    gruß
    jan
     
  10. edmund

    edmund Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.11.11   #10
    Hallo,

    ich habe einen Motif XS 7 und überlege ebenfalls, mir einen Drumcomputer zuzulegen.
    Aber wenn ich beim Boss DR 880 Pattern machen und diese aneinanderreihen muß, dann kann ich das mit dem Motif XS doxh auch machen?

    Der hat ja auch eine Patternfunktion.

    Was ist dann der Vorteil gegenüber einem Drumcomputer?
    Sounds sind auf dem Motif auch jede Menge vorhanden.

    Gruß Edmund
     
  11. edmund

    edmund Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.11.11   #11
    Hallo,

    habe jetzt mit Cubase experimentiert und sofort auf Anhieb eine ordentliche Drumspur programmieren können.
    Da brauch ich keinen Drumcomputer und auch keine Software mehr.
    Warum sagt mir niemand, das man mit Cubase ganz easy Drums machen kann ???????????


    Gruß Edmund
     
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