Also ich möchte wetten, dass für das erste und letzte Kaufkreterium viel öfter ganz generell die Optik ausschlaggebend ist, öfter als vielleicht so manches Mal zugegeben wird. (Für die Marke wurde sich längst vorentschieden, um mal zu pauschlisieren.)
Aber die Gitarre, als ein Stück Holz, das seinen Zweck erfüllt zu bezeichnen, finde ich in der Tat richtig. Mehr als ein Werkzeug ist sie nicht und das ist keine Abwertung, ganz im Gegenteil! (Oder spielt Eure Klampfe von allein?) Natürlich kann man zu ihr/ihnen ein Verhältnis aufbauen, wie in früher Kindheit zu Plüschteddys, finde ich persönlich ziemlich albern, aber jedem das Seine!
Pflegen täte ich sie allerdings. Hat neben dem Zweck auch was mit der Wertschätzung zu tun, finde ich, schließlich verhilft sie mir zu musikalischem Ausdruck!
Bissu Messie, Foxy?

Oder haddu Backliner?

(Spaß! Auch MEIN Auto sieht aus wie Hulle, ist aber technisch okay und erfüllt den Zweck, mich sicher von A nach B zu bringen.)
Epiphanten, und ich bin ja einer, unterscheiden sich allerhöchstens dadurch, dass zwischen dem (manchmal zufälligen) ersten Eindruck und der letzten Kaufentscheidung oft Millisekunden (bis gar kein Zeitrahmen) liegen - man kann sich ja alles mittels Irrsinnssummen zurecht modifizieren.
So erscheint es mir zumindest!
Ein Instrument zum Lernen: spielerisch, wie von der technischen Seite, warum denn nicht?
Fidel