Jetzt gehts an Eingemachte. Das Beizen steht an.
Zuerst habe ich die Decke grob bis fein geschliffen. Angefangen mit 100er Papier für kleine Macken, über 120er und dann schließlich mit 180er den Feinschliff gemacht. Dann die Decke mehrmals gewässert und wieder mit 180er geschliffen, da sich nach dem Wässern noch Holzfasern aufstellen und dann verschliffen werden können. Am Ende ist das Holz so glatt, dass es sich fast nicht mehr nach Holz anfühlt.
Es folgt der nächste Schritt, der das Flammenmuster besser zur Geltung bringen soll. Vom Prinzip her beizt man das Holz erst und schleift es dann wieder ein wenig zurück, die unterschiedlich harten Holzstrukturen nehmen die Beize unterschiedlich tief auf und beim zurückschleifen sollte so ein schöner Kontrast entstehen. Konkret hab ich die Decke erst ein wenig gewässert, damit die Beize nicht zu tief einsinkt. Dann hab ich die schwarze Beize etwa 1 zu 2 verdünnt (wie in einem der vorhergehenden Beiträge zu lesen war, ist das schwarz wirklich tiefschwarz) und die Decke damit gebeizt. Trotz des Verdünnens und der Wässerung wurde alles doch seehr schwarz, ist aber kein Problem, noch einmal mit dem nassen Schwamm drüber, und überschüssige Beize kann problemlos und gleichmäßig entfernt werden. Das ganze seht ihr in einer kleinen Bilderstory, ich weiß nicht ob ich heute noch weiter komme, muss morgen wieder früh raus :/
Ich finde, die Decke kommt echt schön raus. Ist ein sehr gutes Stück Holz
Grüße, Niklas
Achja ... die letzten beiden Bilder zeigen sie beim trocknen, geschliffen ist da noch nichts.
