ES style Semi Hollow bis ~1000€

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Alberto Balsalm

Alberto Balsalm

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Ich überlege gerade, als Ergänzung zu meinen Single Coil Gitarren eine Semi Hollow mit Humbuckern anzuschaffen.

Was ich suche ist:
  • ES 3xx Body Form (symmetrisch, double cutaway)
  • Ein ansprechender Klang für ein weites Feld von Genres (Jazz, Blues, Rock, Funk o.Ä), auf jeden Fall kein High Gain.
  • Gute Bespielbarkeit
  • Gewicht bis max. 3,5KG
  • Halsprofil C, Notfalls D, auf keinen Fall U oder Ähnliches
  • Kein Bigsby
  • Brauchbar out-of-the-box ohne Modifikationen
Als Budgetrahmen habe ich mal 1000€ angesetzt bin aber flexibel, wenn es sich lohnt. Gebrauchtkauf ist auch möglich.

Die Internet Recherche in der Preislage hat mich bisher auf folgende Marken gebracht:
  • Epiphone
  • Heritage Ascent
  • Tokai
  • Stanford
Sire ist wegen Gewicht erstmal raus, ebenso Ibanez*, ich hatte eine As103 mit der ich klanglich nicht warm geworden bin.

Klar ist, das ich keine Gitarre kaufen werde (wenn überhaupt), die ich nicht angespielt habe. Um die Suche und ggf. Anfahrt zu weiter entfernten Verkäufern zu priorisieren würden mich Eure Erfahrungen interessieren. Vielleicht gibt es auch einen Geheimtipp?
 

Von Eastman gibt es geile Semi-Hollows, da hat unser Gitarrist neulich in meinem Beisein einige angespielt bei BTM Guitars in Nürnberg. Dürfte aber über Deinem Budget liegen ... :(
 
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In den letzten Jahren bin ich immer mehr in den Bereich Hollowbody und Semi-Hollow gewechselt - werde wohl tatsächlich demnächst meine Solids samt und sonders inserieren.
Dabei bin ich zum Einen überrascht, wie gut Epiphones geworden sind. Die liegen einfach gut in der Hand und ich empfehle Dir als Single-Coil Spieler durchaus auch einmal eine Sheraton I in die Hand zu nehmen - also mit Mini-Humbuckern statt full-size. Das sind wirklich toll zu spielende Gitarren.
Womit ich bei Epi aber nach wie vor nicht ganz klar komme ist der Plastiksattel und vor allen Dingen das Finish. Ich mag iwie lieber, wenn ich Nitro in die Hand nehme.

Die Gitarren bei denen für mich persönlich Alles stimmt sind Eastman. Davon habe ich mittlerweile drei T185mx, T64 und AR503.

In Deinem Preisrahmen würde ich auf dem Gebrauchtmarkt nach T386 und T486 schauen. Da habe ich im letzten Jahr mehere unter 1k gesehen und ich hätte fast zugeschlagen... wenn ich nicht eh schon zu viele hätte.
Die originalen PUs sind durchaus ordentlich, vor allem in den letzten Jahren. Klar lässt sie sich elektrisch noch aufwerten, aber man kommt schon sehr weit mit dem Verbauten. Und der Vorteil: Die Substanz stimmt einfach.

Ha, lustig @Michael Scratch - da waren wir wohl inhaltlich und zeitlich parallel zu Werke...
 
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  • #4
Danke Euch beiden schon mal für die Antworten. Dann werde ich mal schauen, wo ich eine Eastman antesten kann. Preislich habe ich durchaus noch Spielraum und es gibt ja auch den Gebrauchtmarkt.
 
 
BSBV
  • Gelöscht von C_Lenny
  • Grund: Regelwerk
Wie wäre es mit einer Ibanez* AR520H-BK ?
Die ist anders als eine AS 103.
 
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Ja, die T59 hatte ich im Session auch in der Hand. Eine unglaublich gute Gitarre, bei der einige Custom Shop Amerikaner tief, tief durchatmen müssen. Und mit Bareknuckle auch tolle PUs.
Starke Gitarre.

Die T64 hatte für mich die Nase vorn, weil ich ne echte Hollowbody wollte. Ein Träumchen wäre für mich ne Thinline Hollowbody mit Humbuckern und nur Singlecut - quasi wie ne Jazzmama in dünn. Aber das ist ja nicht die Frage hier....

Das Faszinierende ist nicht, was Eastman für 2k für wahnsinnig gute Gitarren bauen, sondern eher, wie stark die Linie drunter, T386 und T486 sind. Da fehlt nicht wirklich viel. Es gibt einige Leute in amerikanischen Foren, die ihre T59 für ihre T486 haben stehen lassen, weil noch lebendiger.
Klar sind nicht Alle gleich gut - aber ich habe noch keine Gurke von Eastman selbst in der Hand gehabt. Nur Gute und harte Ausreißer nach Oben. Und das mit einer echt guten Quote.

(Sh*t, ich klinge wie ein Vertreter... Sorry)

PS - meine AR503 habe ich übrigens auch von BTM. Nachmittags gekauft, abends Dylan live gesehen...
 
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  • #10
Tokai können u.U. auch schmale Sättel (41mm) haben. War wohl auch bei den älteren Sire so (müsste mittlerweile geändert worden sein).
Stanford hatte ich noch nicht in den Fingern, scheinen aber interessant zu sein.
Heritage Ascent? Ich verstehe nicht, warum Heritage jetzt noch einen günstigen Asia Ableger bauen lässt.
Spiele selbst seit über 20 Jahren eine H535, welche klasse ist.

M.E. macht man bei den "günstigeren" Anbietern eher einen Kompromiss. Klar ist Budget immer ein Thema, aber wenn ich da an Hardware (Mechaniken, Tonabnehmer) und Verarbeitung (Bundenden, Sattelkerben) etc. spare, zahle ich hinterher beim Spielgefühl oder Gitarrenbauer drauf.
Da ist es m.E. besser sich eine gebrauchte Gibson oder Heritage zuzulegen, die wahrscheinlich schon gut eingestellt und eingespielt kommt, sich aber bei Bedarf auch wieder problemlos veräußern lässt.

P.S.: Mir fällt noch die Maybach Capitol als 335 Ableger ein.
 
  • #11
Also ich lege meine Eastman relativ furchtlos neben ne Gibson zum Vergleich.
Allerdings ja, breite Sättel - was ich persönlich für einen Vorteil halte und ich dem "Original" vorziehe
 
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  • #12
Da Du Stanford auf Deinem Zettel hast:
Ich habe eine Stanford Crossroads Thinline 30, das sind die Hollows ohne Centerblock. Sie kam sehr gut verarbeitet, gut eingestellt und kann Jazz, Blues besonders gut. Wegen des fehlenden Centerblocks ist sie nicht für ganz laute Sachen geeignet.
Mir macht sie viel Spaß, ist leicht, und hat diesen schönen holzigen Klang.
 
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  • #13
Eine Single Cut möchte ich nicht.
Beitrag automatisch zusammengefügt:

Stanford Crossroads Thinline 30,
Die habe ich tatsächlich auch schon bei Session angespielt. Die gefiel mir sehr gut, war mir vom Einsatzspektrum aber zu nahe an der Telecaster. Ich hätte vielleicht früher erwähnen sollen, das ich meinen E Gitarrenbestand sehr eng halten will. Drei sind eigentlich genug, wenns für mich die richtigen sind.
 
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  • #14
Ich hatte schon einige Epiphone ES-335 und habe immer noch die Ibanez* AS93VLS und zwar davon die schon etwas ältere Baureihe.
Hinsichtlich aller Vergleiche und zumindest meiner bescheidenen Erfahrungen würde ich zur Ibanez* raten, auch wenn du abgeneigt bist. Einfach mal Antesten.
 
  • #15
Auf dem Gebrauchtmarkt findest Du immer mal wieder ein Vester 700 oder 800 Modell - baugleich zur Epiphone Sheraton II, sogar mit der Zusatzoption Coil-Split.
Die sind aus den 1990er Jahren, Made in Korea, oft unter 500€ erhältlich und die decken sicherlich alles ab, was Du gerne hättest.
Es gibt verschiedene Farben, die 800er hat manchmal eine "schönere" Decke.
Aktuell in den KA:
 
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  • #16
@Stratspieler Ibanez werde ich wohl auch noch mal anspielen. Immerhin spielt ja einer meiner absoluten Lieblingsgitarristen eine*.
Mit meiner AS103 war es wirklich komisch. Sie war für die Preisklasse super verarbeitet, war leicht und spielte sich toll aber der Sound gefiel mir einfach nicht. Auch ein Pickupwechsel hat daran nichts ändern können.
 
  • Ersteller
  • #17
M.E. macht man bei den "günstigeren" Anbietern eher einen Kompromiss. Klar ist Budget immer ein Thema, aber wenn ich da an Hardware (Mechaniken, Tonabnehmer) und Verarbeitung (Bundenden, Sattelkerben) etc. spare, zahle ich hinterher beim Spielgefühl oder Gitarrenbauer drauf.
Da ist es m.E. besser sich eine gebrauchte Gibson oder Heritage zuzulegen, die wahrscheinlich schon gut eingestellt und eingespielt kommt, sich aber bei Bedarf auch wieder problemlos veräußern lässt.
Bin bei Dir, was die wirklich ganz billigen Sachen, sagen wir mal unter €500 angeht. Das liegt auch hinter mir. Meine drei MIA Fenders haben alle zwischen 1000 und 1500€ gekostet (teils gebraucht). Da ist keine dabei, die ich als Kompromiss ansehen würde. In der Preisrange kriege ich bei Gibson oder Heritage nicht viel.
Es ist auch nicht so, das ich das Geld für eine Gibson nicht hätte aber ich habs auch nicht so dicke, das ich die dann mit gutem Gefühl im Proberaum lassen oder auf Wald- und Wiesen Gigs oder Jams mitnehmen würde. Das sollte aber der Einsatzzweck sein.
 
  • #18
Ich persönlich hab ja sehr gute Erfahrungen mit Casinos gemacht. (Oh wunder, wer hätte das gedacht! :D)
Darum werf ich es auch jetzt ganz einfach mal in die Runde. :-)
 
  • #19
Ich schätze, dass die - sicher hervorragende - Casino nicht weiter hilft wenn die Stanford CR 30 nicht taugt. Ist diese zu Tele, ist jene es auch
 
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  • #20
....Daumen hoch für die Eastmans, hatte die Teile in meinem Laden, enorm stimmige Instrumente. Was mich immer faszinierte war die Definition und die Obertöne die eine T486 auch bei höheren Gainsettings und Zerre hatten (ist ja so mein Metier)...da machen sehr viele Mitbewerber bei der Hälfte die dumpfe Brabbelkiste.
Bei Clean Sounds hat diese Gitarre sehr viele Feinheiten im Ton, fast als wären Mikrofone drin...kommt sicherlich auch von der guten Hardware und dem Knochensattel...

Die T368 ist ähnlich, jedoch etwas flacher vom Ton her, da die eigentlich guten Kent Armstrong Pickups nicht besonders gut matchen mit der Konstruktion.

Gruß,
Bernie
 
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