Gibson Explorer: Der User-Thread

  • Ersteller Pastor of Muppet
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n passendes Köfferlein habbich ja😋
 
Alle X‘sen allerdings nur mit Slim Taper Profil und wohl auch ohne Case!
Mit Halsprofilen kenn ich mich nicht aus. Hab aber auch noch keins gefunden, was mich wirklich abgeschreckt hat. 😄

Aber ohne Koffer!? Das würde mich schon wundern. Gab´s das bisher bei Maybach, dass Gitarren ohne Koffer verkauft wurden, bei anderen Modellen?
Grad bei ´ner sehr ausladenden Explorer macht´s doch wirklich Sinn.
 
Kommen die jetzt generell mit schwarzen Pickguard? Ursprünglichen wurden sie mal mit Weißem beworben:

1772039044532.png
 
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Das ist mir auch schon aufgefallen. Auf der Webseite von Maybach hat die weiße X-Wing auch eine weiße Kopfplatte. Da sind auch insgesamt fünf Farben angekündigt. Black Velvet, Vintage White, Pelham Blue, Natural und Firemist.

x-wing-vintage-white-4483062.jpg
 
Hoppla, da sind ja auch ganz andere Tuner drauf und das Weiß sieht gar nicht so vintage aus wie bei den Modellen mit der schwarzen Kopfplatte.
 
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Nur weil ich bei einer gestarteten Auktion drüber gestolpert bin:

1772046552006.png
1772046653509.png


"Heart Nancy Wilson Blue Cortez Guitar Studio Recording Used. This blue Cortez guitar belonged to Nancy Wilson and was utilized during the recording sessions of Heart's "Passionworks" in 1983. The instrument is notably linked with the iconic song “Blue Guitar,” which was both inspired by and performed with this guitar. A photograph exists showing Nancy Wilson holding and playing this exact guitar in the studio.

Provenance/Authenticity: The guitar originates from a close friend of Nancy Wilson and includes a Letter of Provenance as well as a Gotta Have Rock and Roll Certificate of Authenticity.

Cultural Significance: Used in the recording of Heart's "Passionworks," this guitar is tied to the pioneering creativity of Nancy Wilson. The song “Blue Guitar” is directly associated with and played on this instrument, making it an important piece of 1980s rock music history.

Condition: The guitar is in good condition, reflecting its use in studio sessions. It has been preserved with care, maintaining the essence of its historical and musical significance."
(von der Auktionsseite - s.u.)

1772046629246.png


Wer Bock drauf und mindestens 5000 US$ (plus Gebühren und Versand - siehe Bestimmungen auf der Auktionsseite) übrig hat, hier kann man bieten: Heart Nancy Wilson “Blue Guitar”
 
Mit Halsprofilen kenn ich mich nicht aus. Hab aber auch noch keins gefunden, was mich wirklich abgeschreckt hat. 😄

Aber ohne Koffer!? Das würde mich schon wundern. Gab´s das bisher bei Maybach, dass Gitarren ohne Koffer verkauft wurden, bei anderen Modellen?
Grad bei ´ner sehr ausladenden Explorer macht´s doch wirklich Sinn.

Oh ja, eine Exe würde ich nicht ohne festes Case transportieren wollen. Ein Gigbag wäre mir da echt zu heikel. Es gibt eine Custom Shop X-Wing, da ist ein Case inbegriffen. Kostet allerdings auch 4800 Euro!

Wundert mich ein wenig, denn bei ALLEN Maybach Gitarren ist ein hochwertiges Case mit dabei….
 
Grade bei Maybach wundert mich das, weil die so schöne Koffer haben. Die alleine wären schon ein Grund, eine Maybach haben zu wollen.
 
Mich würde ja das Korina Modell interessieren, aber es scheint noch keine Fotos zu geben
 
Ich wäre bei Maybach dann eher der 76er Natural-Typ. Aber die haben ja nen dicken Hals, was wohl nicht bei Maybach der Fall sein dürfte.

Gibt es überhaupt momentan neu oder gebraucht 76er Natural Explorer, die eher unter 1000€ liegen? Sollte schon sehr klassisch aussehen. Fänd ich halt als Ergänzung zu meiner Edwards-LP ganz nett.
 
Was ist eigentlich der Unterschied zwischen 58er und 76er?
 
hab die Frage mal weitergegeben - Ergebnis:
Die Hauptunterschiede zwischen einer Gibson Explorer aus dem Jahr 1958 (bzw. deren Custom Shop Reissues) und dem '76er Modell (und den darauf basierenden Reissues) liegen primär im
Korpusholz, dem Halsprofil, den Tonabnehmern und der Hardware. Die 58er ist eher auf Vintage-Spezifikationen ausgelegt, während die 76er den Grundstein für den Hard-Rock/Metal-Sound der späten 70er und 80er legte.
Hier sind die Unterschiede im Detail:

1. Holz (Body & Neck)
  • 1958er: Besteht aus Korina (auch bekannt als White Limba). Korina ist bekannt für ein geringeres Gewicht als Mahagoni, bietet aber einen sehr resonanten, warmen Ton mit guter Mittenbetonung.
  • 1976er: Besteht aus Mahagoni (Body und Hals). Mahagoni liefert einen dunkleren, satteren und etwas schwereren Ton.
2. Tonabnehmer (Pickups)
  • 1958er: Ausgestattet mit Vintage-Style Pickups, meist Custombucker (Alnico III Magnete) oder '57 Classics. Sie bieten einen wärmeren, milderen Klang, der typisch für die späten 50er Jahre ist.
  • 1976er: Nutzt in der Regel deutlich heißere, moderne Keramik-Pickups, oft 496R (Hals) und 500T (Steg). Diese Pickups sind auf "sizzle and snarl" ausgelegt – also aggressiveren Sound für Hard Rock und Metal.
3. Halsprofil und Griffbrett
  • 1958er: Das Halsprofil ist meist kräftiger, ein sogenanntes "chunky" 50s-Profil ("Baseball-Schläger"-artig). Es fühlt sich fülliger in der Hand an.
  • 1976er: Bietet oft ein etwas schmaleres/flacheres Halsprofil (wenn auch immer noch substanziell), das von vielen als komfortabler für schnelle Läufe empfunden wird.
4. Hardware und Optik
  • 1958er: Verwendet eine ABR-1 Bridge und ein String-through-Body-Design (Saitenführung durch den Korpus). Die Hardware ist meist "aged gold". Das Pickguard ist oft etwas breiter/anders geformt.
  • 1976er: Setzt auf eine Tune-O-Matic Bridge mit Stopbar-Tailpiece. Die Hardware ist oft verchromt oder goldfarben, die Pickups sind häufig offen (nicht vergoldete Kappen).
 
Grund: lästige Werbung entfernt
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Der KI sollte man nicht alles glauben :D
 
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Und jetzt bitte noch meine E2 mit in den Vergleich einbeziehen! :)
 
Die Gibson Explorer E2 (oft auch E/2, Explorer II oder "The Explorer" genannt), die hauptsächlich zwischen
1979 und 1984 produziert wurde, unterscheidet sich deutlich von der klassischen Gibson Explorer (die ab 1976 wieder in Serie ging). Die E2 war als High-End-Update konzipiert, das sich an den "Body-Art"-Trends der späten 70er/frühen 80er Jahre orientierte.

Hier sind die Hauptunterschiede:

1. Konstruktion und Korpus
  • E2 (Explorer II): Die E2 besitzt einen laminierten Korpus (Sandwich-Bauweise) aus 5 Lagen Ahorn und Walnuss, der zudem abgeschrägte Kanten (Beveled Edges)aufweist. Spätere Modelle, oft als "The Explorer" oder E2 CMT (Curly Maple Top) bezeichnet, hatten einen massiven Mahagonikorpus mit einer gewölbten Ahorndecke.
  • Standard Explorer: Klassisch aus massivem Mahagoni oder Korina, ohne abgeschrägte Kanten, mit geraden Korpusübergängen.
2. Hals und Griffbrett
  • E2: Meist ein 5-teiliger Ahorn/Walnuss-Hals mit Ebenholzgriffbrett und Perlmutt-Dot-Inlays.
  • Standard Explorer: In der Regel ein einteiliger Mahagonihals mit Palisandergriffbrett.
3. Hardware und Elektronik
  • E2: Ausgestattet mit Gold-Hardware, dem TP-6 Fine-Tune Tailpiece (Feinstimmer an der Brücke) und den "Dirty Fingers" Humbuckern(sehr heißer Output). Die E2 hatte meist nur 3 Regler (2x Volume, 1x Tone) in einer Reihe.
  • Standard Explorer: Normalerweise Chrom-Hardware, Standard Tune-O-Matic Brücke/Stopbar und klassische PAF-ähnliche Tonabnehmer.
4. Optik
  • E2: Durch die Sandwich-Konstruktion oft in "Natural"-Finish. Es gab sie aber auch als CMT-Versionen in Tobacco- oder Cherry-Sunburst. Typisch sind das "E2" eingravierte Halsstabcover.
  • Standard Explorer: Klassisch in Weiß, Schwarz oder Natural.
 
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Die Sache mit den Koffern finde ich auch etwas unverständlich, da Maybach immer sehr eigene Koffer hatte. Scheint aber ein Trend zu sein... ich habe auch bei anderen Herstellern bei identischer Preisklasse alles von "nix" über billigste Gigbags bis hin zu ordentlichen Hardshell Koffern gesehen. Im gleichen Baujahr, versteht sich.

Die KI Antworten in den letzten Postings sehe ich eher kritisch. Ich kenne aus meinem Bereich, dass die KI ziemlichen Mist herbeierfindet. In so einem Fachforum hoffe ich immer eher auf Beiträge von Leuten, die sich selbst aus eigener Erfahrung auskennen. Die KI Füttern kann ich auch selbst, wenn ich das will.
 
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1979 - 1982 wäre richtig.

hatten einen massiven Mahagonikorpus mit einer gewölbten Ahorndecke.
Gewölbt ist die Decke bei der CMT nicht.

Die KI Antworten in den letzten Postings sehe ich eher kritisch. Ich kenne aus meinem Bereich, dass die KI ziemlichen Mist herbeierfindet. In so einem Fachforum hoffe ich immer eher auf Beiträge von Leuten, die sich selbst aus eigener Erfahrung auskennen. Die KI Füttern kann ich auch selbst, wenn ich das will.
Ja, sehe ich ähnlich. Man muss aber auch mit einer KI arbeiten können, also die Fragen vorher schon etwas durchdenken und richtig stellen. Wenn man nämlich sagt, dass man gerne offizielle Angaben und Quellen möchte, kommen bedeutend bessere Ergebnisse zustande.
 
Die KI Antworten in den letzten Postings sehe ich eher kritisch. Ich kenne aus meinem Bereich, dass die KI ziemlichen Mist herbeierfindet.
Das meinte ich ja mit meinem Kommentar. Wo zum Geier hat die KI z.B. her, dass die 58er Explorer ein Strings-Thru-Body Modell wäre???
 
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hab die Frage mal weitergegeben - Ergebnis:
Die Hauptunterschiede zwischen einer Gibson Explorer aus dem Jahr 1958 (bzw. deren Custom Shop Reissues) und dem '76er Modell (und den darauf basierenden Reissues) liegen primär im
Korpusholz, dem Halsprofil, den Tonabnehmern und der Hardware. Die 58er ist eher auf Vintage-Spezifikationen ausgelegt, während die 76er den Grundstein für den Hard-Rock/Metal-Sound der späten 70er und 80er legte.
Hier sind die Unterschiede im Detail:

1. Holz (Body & Neck)
  • 1958er: Besteht aus Korina (auch bekannt als White Limba). Korina ist bekannt für ein geringeres Gewicht als Mahagoni, bietet aber einen sehr resonanten, warmen Ton mit guter Mittenbetonung.
  • 1976er: Besteht aus Mahagoni (Body und Hals). Mahagoni liefert einen dunkleren, satteren und etwas schwereren Ton.
2. Tonabnehmer (Pickups)
  • 1958er: Ausgestattet mit Vintage-Style Pickups, meist Custombucker (Alnico III Magnete) oder '57 Classics. Sie bieten einen wärmeren, milderen Klang, der typisch für die späten 50er Jahre ist.
  • 1976er: Nutzt in der Regel deutlich heißere, moderne Keramik-Pickups, oft 496R (Hals) und 500T (Steg). Diese Pickups sind auf "sizzle and snarl" ausgelegt – also aggressiveren Sound für Hard Rock und Metal.
3. Halsprofil und Griffbrett
  • 1958er: Das Halsprofil ist meist kräftiger, ein sogenanntes "chunky" 50s-Profil ("Baseball-Schläger"-artig). Es fühlt sich fülliger in der Hand an.
  • 1976er: Bietet oft ein etwas schmaleres/flacheres Halsprofil (wenn auch immer noch substanziell), das von vielen als komfortabler für schnelle Läufe empfunden wird.
4. Hardware und Optik
  • 1958er: Verwendet eine ABR-1 Bridge und ein String-through-Body-Design (Saitenführung durch den Korpus). Die Hardware ist meist "aged gold". Das Pickguard ist oft etwas breiter/anders geformt.
  • 1976er: Setzt auf eine Tune-O-Matic Bridge mit Stopbar-Tailpiece. Die Hardware ist oft verchromt oder goldfarben, die Pickups sind häufig offen (nicht vergoldete Kappen).
Also nach meinem Wissen sind die KI-Infos zur 76er nicht ganz treffend:

In den ersten Monaten 1976 wurde ein recht kräftiger Hals verbaut. Der wurde etwa zur Jahresmitte dünner.
Als Pickups wurden Tarbacks und vielleicht T-Tops verbaut, die einen recht klaren/bissigen Klang hatten. Diese sind deutlich "schwächer" als die genannten 496/500. Und die PUs hatten doch meist Kappen drauf.
 
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