Fender gewinnt Gerichtsverfahren um die Stratocaster-Body Form

gilt dieses Urteil für ALLE Kopien aller Hersteller und europaweit, wie unterstellt wird?
Klar "nein". Es gilt gegen die eine Partei für die konkret betroffenen Gegenstände. Ein deutsches Gericht kann auch keine europäische Rechtsprechung vornehmen.

...mh, wenn sich ein Unternehmen gerichtlich gegen ein Konkurrenzprodukt wehrt, scheint das ja so gut zu sein, dass es Schaden anrichtet, wäre eher meine Logik ... sonst würde das ja der Markt zugunsten des Originals regeln.
Plagiate nehmen - vorliegend Fender - Umsatz weg. Und ja, den Streit herumzuposaunen bringt Leute zu Deiner Qualitätsüberlegung. Warum man aber klagt liegt daran, dass das "Konkurrenzprodukt" i.d.R. billiger ist und dadurch Käufer von Fender-Produkten davon abhält, letztere zu kaufen, so dass Fender weniger Umsatz macht.

Es hat eben alles seine zwei Seiten ...

müsste das Urteil nicht irgendwie öffentlich zugänglich sein? Die google KI verwies leider eben noch auf ein falsches Urteil (3 O 19/19) ...
Ja, es wird öffentlich zugänglich sein (u.U. aber nur in kostenpflichtigen Datenbanken), was aber ein Bisschen Zeit braucht und das Urteil ist ja erst vom 9.3.26. Dass man jetzt schon davon weiß liegt ja an dem Herumgeschreie von Fender.
 
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...sei's wie's ist oder sein soll...aber stellt euch mal vor wie spannend ne Show wie zB Guitar Summit wird wenn niemand mehr ne Strat nachbauen darf😜

...ich fänd's aus diesem Blickwinkel geil...
Gruß,
Bernie
 
Man kann für 2000-3000 € ein High End Instrument herstellen. Da ist dann schon alles „Premium“. Viel „besser“ geht dann einfach gar nicht. … und wo fangen heute Fender CS Instrumente an? Unter 4500€ geht da nix mehr.
Und meine Meinung ist: 90% der Gitarristen (ich ganz vorne eingeschlossen) klingen auf einem Fender CS-Instrument auch nicht wirklich besser als auf einer Squier "von der Stange".
 
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Fender hat vor ca. 2 Jahren bereits mal einen Deutschen Hersteller wegen einer Namensgebung eines T-Modell schriftlich aufgefordert, den Namen zu ändern. Was sie dann auch getan haben. Ich denke die Fender-Rechtsabteilung hat eine gewisse Power.
Aber ich denke auch, dass das ein Sturm im Wasserglas ist.
 
Da es sich um ein zweiseitiges Zivilprozessverfahren handelte, ist ohne Sachentscheidung nur nach Antragslage zu entscheiden, und die Gegnerin hat die Abweisung des Fender-Antrages nicht beantragt, weshalb das Gericht einfach Fender Recht geben musste, ohne den Sachverhalt zu prüfen!!!

Das ist nicht ganz korrekt oder jedenfalls etwas verkürzt dargestellt. Das Gericht muss schon eine Schlüssigkeitsprüfung vornehmen.

Ohne Verteidigungsanzeige trifft das Gericht auf Antrag des Klägers eine Entscheidung ohne mündliche Verhandlung. Dabei gilt das tatsächliche Vorbringen des Klägers als zugestanden. Insofern hast Du technisch Recht , dass das Gericht den Sachverhalt im eigentlichen Sinne nicht prüft.

Es hat aber zu prüfen, ob der Sachverhalt den Anspruch hergibt. Das Gericht hat demnach schon den Fall zu prüfen. Ob das Gericht daher Fender Recht geben musste, ist ohne Kenntnis der Klageschrift nicht zu bewerten.

Wenn ich den Hersteller von Strat-Nachbauten auf Unterlassen verklage mit dem Argument, dass die ja genau so aussehen wie meine gekaufte Strat zu Hause, würde das Gericht hoffentlich kein VU erlassen.

Ohne die Einzelheiten zu kennen, bleibt der Rest aber Kaffeesatzleserei. Im Übrigen teile ich deine sehr treffende Bewertung aber vollumfänglich.
 
Zuletzt bearbeitet:
Genau andersrum wird IMO ein Schuh draus. Fender, Gibson, … lassen sich die „Originalität“ bezahlen. Was an sich auch IMO ok ist. Doch wie so oft, kann man da manchmal die Hals nicht voll genug bekommen.
Yup, da bin ich auch voll bei Dir.

Z.B. gerade im CS Bereich, geht es darum möglichst authentisch und genau die alten Schinken zu reproduzieren. (...)

Was wiederum andere Luthier wie Kaufmann, Haar, Rock’n’Roll Relics,… in die Bresche springen lässt. Und zaubern kann der CS von Fender auch nicht. Man kann für 2000-3000 € ein High End Instrument herstellen. Da ist dann schon alles „Premium“. Viel „besser“ geht dann einfach gar nicht. … und wo fangen heute Fender CS Instrumente an? Unter 4500€ geht da nix mehr. (...)
Ich bin so ein Spinner, der gerne einen alten S und T Schinken daheim hätte - allerdings bin ich nicht dazu bereit, die Sammlerpreise für Originale aus den 50s zu bezahlen. Mein erster Schritt sollte mich jetzt eigentlich, wie du sagst, zum Fender Custom Shop führen. 1954 hat eine Strat $250 gekostet, das sind heute etwa $3000. Der Listenpreis für eine reguläre NOS liegt bei etwa $4000 und für $3500 wird sie mir vermutlich jeder Händler verkaufen - passt soweit also erstmal. Die Konkurrenz bewegt sich in einem ähnlichen Rahmen, zum Beispiel eine Suhr Classic S Antique ($3849 Listenpreis). Jetzt hätte ich aber schon gerne etwas Einfluss auf die Specs (ein anderes Halsprofil, ggf. leichtes (und besseres) Aging, etc.). Also reden wir von einer Masterbuilt und entsprechend mind. $8k, eher $9k. Für eine moderne Custom Strat bietet mir Tom Anderson das ab $3949, aber ich will in diesem Fall ja den alten Schinken und entsprechend ist TA raus - der Preis ist für den Vergleich jedoch relevant und interessant. Danocaster wäre eine Premium-Option um dem alten Schinken näher zu kommen (etwa $4950), und optisch noch authentischere Kopien von Nacho liegen bei $6250 (Listenpreis; + ~$1000 Import in die USA für den direkten Vergleich). Klar, es gibt auf den ersten Blick auch ähnliche Modelle von Nash, nach meinem Gefühl die US Variante von Haar, für weniger Geld aber wirklich überzeugt hat mich eine Nash noch nicht. Anyhow, offensichtlich sind andere Gitarristen/Spinner häufig bereit $4950-$7250 für eine hervorragend gemachte Strat/Tele Kopie zu bezahlen, und ich gestehe Fender auch gerne einen Logo-Aufschlag zu, sagen wir mal 20%. Damit wären wir im Mastebuilt Bereich, aber jetzt ist meine Erwartungshaltung natürlich entsprechend hoch: Für ~$9k hätte ich einfach nur gerne ein schönes Kauferlebnis beim Händler und eine Gitarre, die mir wirklich das Gefühl gibt aus den 50/60s zu sein - klingen soll sie natürlich auch, aber das bekommen andere in der Tat auch für deutlich weniger Geld hin, die Haptik eher nicht. Ich kann einfach nicht nachvollziehen, warum ich bisher so viele schlecht eingestellte Masterbuilts mit rostigen Saiten in der Hand hatte (= mein vorheriger Kommentar: Fender hat die Händler nicht ausreichend unter Kontrolle), und warum sie es nicht hinbekommen, zumindest bei den Masterbuilts das beste Aging auf dem Markt anzubieten. Ich hatte nach ein paar angespielten Masterbuilts einfach keinen Bock mehr darauf, mich weiter damit zu beschäftigen; ich bin mir aber auch sicher, dass das Erlebnis & Ergebnis mit dem richtigen Händler sehr zufriedenstellend sein kann. Für $9k will ich aber nicht nach dem richtigen Händler suchen müssen.

Und meine Meinung ist: 90% der Gitarristen (ich ganz vorne eingeschlossen) klingen auf einem Fender CS-Instrument auch nicht wirklich besser als auf einer Squier "von der Stange".
Das ist ja ein anderes Thema. Man braucht ja auch keine Rennlizenz um ein schnelleres Auto zu rechtfertigen, oder eine Weiterbildung zum Sommelier, um Flaschenwein genießen zu dürfen. Es soll Leute geben, die sich Gitarren für 10k+ als Kunstobjekt kaufen, an die Wand hängen, und gar nicht spielen können.


Es wird OT. Um zum eigentlichen Thema zurückzukommen: ich glaube nicht, dass es im Interesse von Fender ist, diese Emotionen hochkochen zu lassen 😂
 
Endlich ist der Markt gefordert neue Designs zuzulassen - das wird lustig
 
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Na ja, so lange es um's Urheberrecht geht, reichen relativ kleine Abweichungen (aber jetzt bitte nicht auf die Goldwaage legen, was "klein" bedeutet; im Ernstfall hängt es von der konkreten Gestaltung ab).

"Zugelassen" sind wie auch immer neue Designs ja grundsätzlich eh. Wahrscheinlich müssen die Gitarristen dazu eher ihre Einstellung erweitern ...

Fender hat vor ca. 2 Jahren bereits mal einen Deutschen Hersteller wegen einer Namensgebung eines T-Modell schriftlich aufgefordert, den Namen zu ändern. Was sie dann auch getan haben. Ich denke die Fender-Rechtsabteilung hat eine gewisse Power.
Markenrecht ist ja nun wieder eine ganz andere Baustelle als Urheberrecht. Da gibt es ganz klar eine amtlich verbriefte eingetragene Fassung, in deren Ähnlichkeitsbereich halt ein Monopolrecht besteht. Punkt.

Ich hab ja etliche Jahre Moog vertreten und auch mit den europäischen Vertretern von Gibson kooperiert. Weder ist Fender besonders aggressiv, noch hat man dort wirklich viel Ahnung. Ab und zu wacht jemand auf und denkt sich, ich muss mal was tun, sonst meinen die über mir, man braucht mich gar nicht und dann wird ein Bisschen rumgeplenkelt.

Auch der für den Thread initiale Fall war eher ein Geplenkel, das jetzt hochstilisiert wird. Schaut Euch an, was Yiwu Philharmonic Musical Instrument Co., LTD macht - das ist kein Wettbewerber für Fender (und umgekehrt). Die haben sich nur geschüttelt und es nicht mal für nötig gehalten, der Klage entgegenzutreten. Fender hat auch das Prinzip chinesischer Firmen nicht verstanden. Da wird ein potemkinsches Dorf aufgebaut und wenn Feuer kommt, wird das fallengelassen und mit dem nächsten Seiteneingang unter einem neuen Namen wieder aufgemacht, und dann ist das Urteil, das gegen die nicht mehr existierende Firma erging, völlig nutzlos.

Wer von Musikalienherstellern übrigens wirklich aggressiv ist, ist Rickenbacker, die auch mich schon mal wegen einem Gebrauchtverkauf einer "ähnlichen" Gitarre allerdings als Privatperson fälschlich wegen Markenverletzung angeschossen haben (war blöd für sie, dass ich vom Fach bin :D ).

Hab beim Nachschauen, ob das Urteil jetzt schon einsehbar ist, übrigens so dermaßen viel Fehler zu der Sache im Netz gefunden. Besonders aufgestoßen ist mir "amazona": Fender Stratocaster: Urteil 2026. Echt unbrauchbares Nachgeplapper und was vom Verfasser selbst stammt ist einfach nur falsch: "Das Fender Stratocaster-Design steht nun unter Urheberrechtsschutz." Nein, wenn es einen Urheberrechtsschutz für etwas gibt, dann gab es den schon immer, nur wird er "nun" gegen einen Dritten geltend gemacht. Ich werde jedenfalls in Zukunft auch anderen Aussagen von solchen Fachjournalisten sehr skeptisch gegenüberstehen...
 
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...ich fänd's aus diesem Blickwinkel geil...

Ja.

Ich frage mich da was ein Gitarrenbauer ohne eigene kreative Ideen eigentlich wert ist.

Ich besitze selbst eine Strat von Fender und wüsste nicht was ich da besser machen könnte.

Tom Anderson hat sich eine bessere Halsverbindung ausgedacht. Finde ich sehr cool, aber brauchen tue ich die nicht. Das ist schon das kreativste was mir einfällt.

*
 
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Ich frage mich da was ein Gitarrenbauer ohne eigene kreative Ideen eigentlich wert ist.
Das Problem sind glaube ich eher die Kunden, die überwiegend eine klassische S/T/LP wollen, und schon bei den geringsten Abweichungen (Kopfplatte, spitzes Horn bei einer LP, etc.) eine Augenreizung bekommen 😉
 
Ja, verstehe, aber als Gitarrenbauer muss man diese Kunden ja nicht unbedingt bedienen wollen.

Hier im Ruhrgebiet werden gerade Busfahrer gesucht. Ist vielleicht lukrativer und weniger Stress.

*
 
Ich denke die meisten Gitarrenbauer würden, ohne mit der Wimper zu zucken, eine S/T-Style in Kleinserie produzieren und dafür >5k/Stück kassieren - wenn sie könnten. Das Problem ist wohl wieder der Kunde, der häufig nicht nur die traditionelle Form möchte, sondern auch nicht ansatzweise die 5k+ bezahlen will, die es bräuchte, damit der Gitarrenbauer nicht zum Busfahrer im Ruhrgebiet wird ;)
 
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Meine Info kam von Fender UK … im Anhang folgendes Bild … allerdings ohne weitere Auflistung der Punkte …
Schon lustig, dass Fender ausgerechnet das Bild aus der Patentschrift anhängt, auf dem die Proportionen des Bodies so daneben sind, dass sie mehr an die ersten japanischen Billigkopien nach Gedächtnisprotokoll erinnern als an das Original...
Dabei gilt das tatsächliche Vorbringen des Klägers als zugestanden. Insofern hast Du technisch Recht , dass das Gericht den Sachverhalt im eigentlichen Sinne nicht prüft.

Es hat aber zu prüfen, ob der Sachverhalt den Anspruch hergibt.
Richtig, aber eben ausschließlich anhand der Umstände, die der Kläger vorgetragen hat. Und die Anwälte von Fender haben z.B. ganz bestimmt nicht in die Klage geschrieben, dass andere Hersteller und Gitarrenbauer bereits 70 Jahre lang teils exakte Kopien dieser Korpusform samt allen Details gebaut haben, ohne dass sie rechtlich entschieden dagegen vorgegangen wären. Diese rechtlich nicht gerade unwesentliche Tatsache durfte das Gericht nach dem sog. Beibringungsgrundsatz der Zivilprozessordnung selbst dann nicht berücksichtigen, wenn sie den Richtern bekannt war - weil die Beklagten schlicht gar nichts vorgetragen haben.

Als Präzedenzfall taugt so ein Urteil also exakt gar nix.

Gruß, bagotrix
 
...richtig ist schon, dass an der Ergonomie und Holzkonstruktion einer Strat kaum etwas verbessert werden kann wenn man es im Gesamtzusammenhang sieht, sprich Nutzen für den "End-User" und Aufwand bei der Herstellung. Vor diesem Hintergrund ist zB die verbesserte Halsverbindung von Tom Anderson auch eher kritisch zu sehen, da das in der Praxis nahezu keinen Unterschied macht, aber die Herstellung verkompliziert...das ist eine Modifikation die dem Edelhersteller Tom Anderson steht, für Fender aber eher keine Relevanz hätte.
Daher ist es meiner Ansicht nach verwunderlich, dass eben das geniale Gesamtkonzept Stratocaster nicht komplett geschützt ist bisher...kaum ein Hersteller würde es zulassen so ein Konzept jahrelang ungeschützt zu lassen...
Gruß,
Bernie
 
Fender hat auch das Prinzip chinesischer Firmen nicht verstanden. Da wird ein potemkinsches Dorf aufgebaut und wenn Feuer kommt, wird das fallengelassen und mit dem nächsten Seiteneingang unter einem neuen Namen wieder aufgemacht, und dann ist das Urteil, das gegen die nicht mehr existierende Firma erging, völlig nutzlos.
... auch wenn ich mich nicht für einen China-Experten halte, das war auch mein Eindruck und mein Gedanke dazu .... aber Fender (.. die haben das doch wohl publiziert, oder?) versucht ja den Eindruck zu erwecken, das Urteil eines deutschen Landgerichts hätte europaweit normative Wirkung ... das wirkt auf mich schon ein klein wenig wie die Annahme, in Ostfriesland liefen brezelessende Lederhosenträger mit grünen gamsbartgeschmückten Hüten auf allen Straßen herum ...
 
WAS? Das fällt Fender erst über 70 Jahre nach der Einführung der Strat ein?
Ich befürchte, weil einfach das Fälscherunwesen seit dem chinesischen Wirtschaftswunder derartig überhand nahm, sodass Fender ein Reputationsschaden erwuchs
 
...ich kann mir eher vorstellen, dass Fender sich mit solchen Aktionen auf die mittelfristige Zukunft vorbereitet. Der Markt für Musikinstrumente kann eigentlich durch die Zunahme von KI generierter Musik nur schrumpfen...und da müssen Marktanteile zumindest so gut es geht gesichert werden. Das geht zB dadurch, dass man seine Erfindungen/Entwicklungen so weit schützt dass man auch an Lizensierungen Geld verdient...
 
die ganze Gitarrenindustrie ist in der Krise.
So absurd es klingt, Leo Fender litt furchtbar unter den Erfolgen seiner Modelle. Er sah sich nicht in der Tradition von Stradivari sondern von Henry Ford. Er dachte man könne Gitarren wie Autos bauen: beim Kauf hipp, und in 10 Jahren Schrott, dann kauft man sich das neue hippe Modell.
Das war eine kapitale Fehlkalkulation!
Schaut man nur zufällig auf irgendeinen Marktplatz, dann quillen Angebote von Gitarren aller Preisklassen nur so über: vom billigen Chinakracher bis zum Masterluthier alles.
Sogar der Gebrauchsmarkt ist total übersättigt!
Fender versucht sich jetzt wohl in "Restelverwertung" und "Schadensminimierung". Indem sie jetzt nach 70 Jahre (!!) ihre Designs schützen lassen, versuchen sie jetzt wohl zumindest den Markt von schamlose Kopierer und Fälscher frei zu bekommen
 
Was ich so gerade denke:

Gar nichts wird sich mittelfristig ändern.
Es wird weiter Nachbauten von Fender-artigen Gitarren geben, von den bekannten Anbietern und einer Horde asiatischer Wegwerffirmen.
Es wird genausoviel neue Designs geben wie in den letzten Jahren. Und alle werden Nischenprodukte und Eintagsfliegen bleiben. Wie in den letzten Jahren.
Viel Stammtischgerede, Medienaufbebausche, Hinzuerfundenes, Wunschdenken und Glaskugeldeutung von tausenden Experten für Markenrecht, Ureberrecht, national, international und was weiß ich noch. Wie immer. Wie beim Fußball: 30 Millionen Trainer und Stürmer.
 
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natürlich wird die Strat-Form weiterexistieren, aber die Kopierer werden "kleine" Designänderungen" vornehmen müssen: Das Horn etwas länger, der Korpus etwas offset oder was auch immer, um Klagen von Fender zu entgehen.
 

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