Fender Squier Bass VI

  • Ersteller Monkeyland
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Jetzt ist es eh zu spät . . .:) - aber Danke für die Mühe.
Habe die Squier VI gerade bestellt - bin gespannt wie sie sich in mein Gretsch 5265 / Schecter Hellcat VI Gespann einfügt . . . :gruebel:
 
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Ich habe nun seit gestern auch einen Bass VI, hab ihn mir in weiß geholt.
Er ist zwar ein Zwischending zwischen Bass und Gitarre, aber ich finde er ist mehr Bass als Gitarre.

An die geringen Saitenabstände habe ich mich schnell gewöhnt. Die saitenabstände sind eben wie bei einer Gitarre.

Aus dem Karton raus war das Instrument bereits gut spielbar eingestellt, aber es gibt noch etwas Spielraum zur Optimierung.
Die Brücke rasselte anfangs dauernd, seit ich sie eingestellt habe, macht sie keine Probleme mehr. Die zwei Schrauben zur Höheneinstellung des kompletten Stegs sind so weit rein geschraubt, dass der Steg fast aufliegt. Dafür habe ich die Reiter ziemlich weit hoch gedreht und schon rasselt nix mehr.

Mit gut 4,3 Kilo ist er nicht besonders schwer, aber ich empfehle trotzdem einen breiten Gurt. Der Schwerpunkt ist tief, der Bass hängt ganz von alleine in einer bequemen Spielposition, der Hals schaut leicht nach oben.

Gerade die tiefen Saiten sind etwas schlapp, kein Wunder bei den dünnen Schnüren.
Ich muss mal nach einem Satz Flats suchen, wenn möglich mit .100er E- Saite.

Besonders toll finde ich die an Jaguar/Jazzmaster angelehnte Korpusform. Da das untere Horn nur angedeutet ist, stört es nicht wenn man mal in den hohen Lagen spielt.

Das Tremolo arbeitet wie bei meiner Squier Jaguar anfangs nicht ganz sauber, fühlt sich etwas rau an. Bei der Jaguar hatte ich es einfach mal zerlegt, die aneinander reibenden Teile entgratet, fein poliert und mit etwas Graphit geschmiert, danach war Ruhe. Das werde ich beim Bass VI genau so machen.

Ein tolles Instrument zu einem guten Preis, aber ein paar Kleinigkeiten sind eben dran, die man mit wenig Arbeit in den Griff bekommen kann. Dass ich gar nichts dran machen muss erwarte ich bei so einem Preis nicht, das wäre eher bei einem vierstelligen Preisschild der Fall.
 
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Als ich den Thread eröffnete, war ich völlig euphorisch. Ich habe ihn aber jetzt verkauft, weil er im Bandkontext zu sehr in Konkurrenz zum Bass stand. Ich wünsche euch, dass ihr den Bass VI besser für euch nutzen könnt. Man sollte sich vor dem Kauf gasnz genau überlegen, ob es ein Einsatzgebiet gibt und ob sich die Anschaffung lohnt. LG
 
Ich habe meinen ja auch verkauft an den Gitarristen einer Berliner Psychedelic / Stonerband. Trotz dass er geil ist, habe ich keinerlei Verwendung für ihn gefunden. :redface:
 
Man muss halt ne Band haben, in die das passt. Wenn man den Bass VI als ganz eigenes Instrument sieht dann geht es. The Cure haben es ja ganz gut vorgemacht... der Bass ist halt Bass, die Gitarre macht Atmosphäre und der Bass VI spielt die meisten Melodien und klingt dabei unverwechselbar und drückt dem Bandsound klar seinen Stempel auf.

Den Bass VI in eine normale Rockband integrieren ohne dabei die Stücke z.T. massiv zu ändern wird imo kaum funktionieren. Die Bass Rolle kann er dabei besser ersetzen als die der Gitarre, aber mir war er einfach zu lasch was die tiefen Saiten angeht.
Einer unserer Gitarristen spielt ihn bei zwei Songs, und da kommt das auch echt gut.
 
Man kann ihn prima als Bass einsetzen, wenn man mit dem Handling klar kommt. Mit einem weiteren bass kommt man vermutlich ins gehege, wenn beide die unterste Oktave für sich beanspruchen. Eine Gitarre kann er nicht ersetzen, dazu klingt er zu anders. Man kann ihn auch nicht einfach wie eine Gitarre spielen, da muss man sich schon etwas umstellen.
Den Bass VI sehe ich entweder als komplett eigenes instrument oder als normalen Bass mit nach oben erweiterten Spektrum, da kann ich mich noch nicht so recht entscheiden.
Ein Trike kann auch weder Auto noch Motorrad vollständig ersetzen, macht aber trotzdem Spaß.
 
... Den Bass VI sehe ich entweder als komplett eigenes instrument oder als normalen Bass mit nach oben erweiterten Spektrum, da kann ich mich noch nicht so recht entscheiden. ....
ich hätte so´n ding gern zum alleine ´rumdaddeln. in meinem damaligen drum&bass-projekt hätte ich ihn auch gebrauchen können. oder in´nem duo mit gitarre. muss man kreativ sein und ´reinreifen :)
 
Im Duo mit Gitarre funktioniert der Bass wunderbar.
Nur schrammeln kann man darauf nicht so recht, da kommt selbst mit dem Steg PU fast nur Matsch. Das kann man sich als Basser aber denken.
Meine Lieblingskombination ist Mitte und Hals PU zusammen. Ergibt einen schönen, fetten Klang. Die Jaguar Pickups machen auch am Bass wirklich einen guten Job.
 
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Der miede Euro-Dollar kurs schlägt nun auch auf den Bass VI durch, der kostet nun etwa 400€. Ein Schnäppchen habe ich noch gefunden, die schwarze Variante kostet beim Music store weiterhin nur 324€. Mal schauen wie lange noch.
Die anfängliche euphorie nach dem kauf meines bass VI hat sich übrigens inzwischen gelegt, es wurde dauerhafte euphorie daraus, denn ich spiele nach wie vor wahnsinnig gern auf dem teil, auch wenn ich meistens nur 4 der 6 saiten nutze, weil ich ihn größtenteils einfach als Bass einsetze, wo er mir ein Plus an Komfort bietet.
 
Hallo Ihr Bass VI-Spieler, ich wollte hier eine (nicht so ganz geheime) Weise aufzeigen, die das Instrument IMHO wesentlich verbessert
.
Es geht (wieder mal) um die Brücke, welche in meinen Augen in keiner Weise mit einem Bassinstrument funktioniert. Die Intonationsprobleme wurden ja schon öfters angesprochen, die 'Abhilfe' durch Umdrehen der Brücke auch.
Aber es bleibt die Tatsache bestehen, dass dieses Blechteil ein Sustainkiller ersten Ranges ist, der geringe Saitenzug macht die Sache nicht besser.
Auf meinem Exemplar war das so schlimm, dass die tiefe E-Saite proaktisch kein Signal lieferte, es kam zu seltsamen Schwebungen, die den Ton komplett zerstörten.

Abhilfe schafft die Replacement-Bridge von staytrem, die ganz einfach auszutauschen ist, eine saubere Intonation ermöglicht und endlich ein ordentliches Sustain auch der E-Saite zulässt.
Einzig die 65 Pfund, die für das Teil aufgerufen werden und die auf fast 100€ hinauslaufen, sind natürlich happig.
Ich finde aber, es lohnt sich und Rückgaberecht besteht auch. Bestellung und Versand waren easy, das Teil innerhalb einer Woche bei mir.

Ich habe zwei Bilder beigepackt, um mal die Dimensionen zu verdeutlichen.

bridge5.jpg Dimensionen der beiden Bridges.

bridge4.jpg Situation nach Austausch
 
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Danke für den Hinweis, kannte ich nicht.

Woher bezieht ihr eure Saiten für das Teil? Also ich meine andere als die furchtbaren Teile die von Anfang an drauf waren.
 
Ich habe nach einer Ewigkeit mal die Fender Saiten ausprobiert, bestellt beim großen T. Geht eigentlich.

Mit der Staytrem habe ich auch schon geliebäugelt, die haben auch viele bei Talkbass empfohlen.

Btw. waren wir letztens im Studio und haben mal einen Song aufgenommen. Hier mal die Kette:

Bass VI -> Boss TU3 ->
  • Rusty Box -> GK 800RB -> TL606 mit EV15L
  • Woolly Mammoth Klon --> Split -->
    • Laney VH 100 R --> Mesa 412er
    • Orange OR 50 --> Palmer 212er
Ist noch beim Mix, aber wenn der fertig ist, zeig ich euch das mal, falls Interesse besteht.
 
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Die (deine?) Stimme erinnerte mich irgendwie sofort an Pendikel. Ist das nur Bass VI und Drums oder mehr?
 
Kenne ich nicht, höre ich mir später direkt mal an. Aber nein, ich singe nicht, ich spiele nur den Bass VI. Das ist der einzige Song, den wir damit gemacht haben, sonst sind wir ein klassisches Trio, wobei der Gitarrist singt (und der Drummer auch ein bisschen). Bei dem Song ist nur Bass VI, Drums und Gesang.
 
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Klingt total ranzig, also super! Gefällt mir echt total, solltet ihr öfter machen :)
 
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Danke für die Blumen :) Ich bin eigentlich ein Freund von knackigen Konzerten, ohne viel Firlefanz. Beim Wechsel auf den Bass VI entsteht dann immer ein ziemlicher Bruch, deswegen ist in die Richtung derzeit nichts weiter geplant. Ich würde den eh viel lieber in einem Duo (mit geilem Drummer natürlich) einsetzen...
 
Ich glaube so Lighning Bolt Sachen würde dem Bass VI auch sehr gut stehen. ;)
 
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