Da Gibson nicht in der Lage sein kann, eine völlig authentische Kopie zu liefern (die letzten Prozente sind immer die kostspieligsten), bleibt das Jäger-Tuning, um
noch näher an den alten Originalen zu sein. Ganz hundertprozentig wird das sowieso nie sein, aber zumindest kosten die Kopien einen Bruchteil der echten Originale.
Und was hat das mit Hausgebrauch oder Star zu tun? M.M. garnichts, weil ein Großteil der bekannten Größen nur schnöde Stangenware spielt und 99% der Konzertbesucher (hoffentlich) pupegal ist, was für eine Klampfe der Mensch da um hat - man macht diesen Zirkus also nur für sich, wie die Schrott-Ludolfs: Einfach nur, dass ich es habe.
Dass die meisten sauteuren Gitarren nur zu Hause von ihrem Besitzer vor dem Garderoben-Spiegel ("......smooouuk on se woter.....") gespielt werden und niemals einen miefigen Proberaum oder gar Bühne, geschweige denn Zuhörer sehen werden, ist schade, aber es geht dabei wohl nicht um die Notwendigkeit (im Sinne eines Arbeitsgerätes), sondern um die Geilheit und Gier ihres Besitzers.
Wo das anfängt, soll jeder für sich entscheiden, mancher ist mit seiner Epiphone völlig zufrieden (ich habe damals meinen Bandkumpel um seine SG-400 beneidet!), anderen reicht nichtmal die überarbeitete Reissue und sparen schonmal fürs Original.......