Gitarre - Werkstoffe (u.a. Holz) - Klang - die ewige Suche nach der "Wahrheit" ?

  • Ersteller Alex_S.
  • Erstellt am
Jeder der sauberen Klang will? Wieso sollte man absichtlich defekte PU nutzen?
Ich nehme an du kennst den technischen Unterschied zwischen gewachsten und nicht gewachsten Pickups, oder ? Letztere sind ja nicht kaputt.
 
Doch ungepottete PU sind defekt. Bzw sie sind nicht sauber gebaut.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
Nicht gepottet = nicht gewachst bedeutet das die Spulen nicht in Wachs getränkt wurden und resistenter gegen Rückkopplung zu werden.
Das ist übrigens die Regel bei guten Tonabnehmern.
 
Nicht gepottet = nicht gewachst bedeutet das die Spulen nicht in Wachs getränkt wurden und resistenter gegen Rückkopplung zu werden.
Das ist übrigens die Regel bei guten Tonabnehmern.
Bitte? Wachsen, Vergießen mit Epoxy und Stabilisierung mit Lack sind alle Standard, nicht das Weglassen davon. Schließlich sollen sich die Wicklungen nicht bewegen...
 
  • Haha
Reaktionen: 3 Benutzer
Ich weiß nicht von welchen Tonabnehmern du sprichst aber meine Gibson, Fender, Kloppmann, ThroBak und Seymour Duncan’s sind alle nicht verwachst,
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
Doch ungepottete PU sind defekt. Bzw sie sind nicht sauber gebaut.
Kurze Google-Anfrage, ob mich meine Erinnerung/Überzeugung täuscht, oder ob die "Originale" eben nicht gewachst waren...

"Originale Gibson P.A.F.-Humbucker aus den späten 1950er und frühen 1960er Jahren sind in der Regel nicht gewachst (nicht "wax potted"). Sie wurden trocken gewickelt, was zu ihrem offenen, dynamischen Klang und einer gewissen Mikrofonie beiträgt. Viele moderne Gibson-Reissue-Pickups, die den P.A.F.-Sound imitieren, sind ebenfalls nicht gewachst."

Ähm... na, dann sind die wohl alle defekt - frage mich warum die dann so teuer sind...

Die heutigen Replicas und viele Boutique-PUs sind übrigens auch "defekt" 😉
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
So kenne ich das auch. Gewachst wurden sie erst, um sie resistenter gegen Feedback zu bekommen.
Übrigens, die viel zitierten Gibson 57 Classic sind gewachst, was nicht den PAFs entspricht. Wurden aber Anfang der 90er entwickelt und ist wohl dem Zeitgeist geschuldet. Musste hat alles laut abkönnen.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
Kurze Google-Anfrage, ob mich meine Erinnerung/Überzeugung täuscht, oder ob die "Originale" eben nicht gewachst waren...

"Originale Gibson P.A.F.-Humbucker aus den späten 1950er und frühen 1960er Jahren sind in der Regel nicht gewachst (nicht "wax potted"). Sie wurden trocken gewickelt, was zu ihrem offenen, dynamischen Klang und einer gewissen Mikrofonie beiträgt. Viele moderne Gibson-Reissue-Pickups, die den P.A.F.-Sound imitieren, sind ebenfalls nicht gewachst."

Ähm... na, dann sind die wohl alle defekt - frage mich warum die dann so teuer sind...

Die heutigen Replicas und viele Boutique-PUs sind übrigens auch "defekt" 😉
Ja aus technischer. Sicht sind die defekt bzw schlecht gefertigt. Das liegt teilweise darin begründet das das damals noch nicht sauber ging. Allerdings hat Potting keinerlei Einfluss auf den Klang. Wodurch auch? Es fixiert die Spulen und verhindert dadurch Mikrophonie, sonst nichts.

Wieso jemand für den alten Mist viel Geld ausgibt, ist mir allerdings auch ein Rätsel. Genau wie die Vorliebe für technisch schlechte Röhren-AMPs.

Die Replikas ahmen halt das schlechte Design von damals nach weil es Kunden dafür gibt.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 2 Benutzer
Irgendwann drehe ich diesen Thread durch den Reisswolf :bang: :D . LG Lenny
 
  • Haha
  • Gefällt mir
Reaktionen: 20 Benutzer
Zwei Monate Ruhe und jetzt das... 🙈

@C_Lenny, mach!!!

Doch ungepottete PU sind defekt. Bzw sie sind nicht sauber gebaut.
Und wer bist du, um (d)eine Meinung als allgemeine Wahrheit hinzustellen?
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 2 Benutzer
...

Wieso jemand für den alten Mist viel Geld ausgibt, ist mir allerdings auch ein Rätsel. Genau wie die Vorliebe für technisch schlechte Röhren-AMPs.

Die Replikas ahmen halt das schlechte Design von damals nach weil es Kunden dafür gibt.
:nix:

Joa, und Kunden gibt's für das eine wie für das andere, weil's halt so klingt wie's für genau diese(n) Kunden ihrer/seiner Meinung nach klingen soll...
 
Und wer bist du, um (d)eine Meinung als allgemeine Wahrheit hinzustellen?
Es ist keine Meinung sondern elektrotechnischer Fakt. Die Aufgabe die Schwingungen der Saite aufzunehmen wird von mikrophonischen PU technisch schlechter erfüllt als von gepotteten. Mir ist nichtmal klar wo da Unklarheit herkommt...
 
Irgendwann drehe ich diesen Thread durch den Reisswolf
Untersteh dich! Der Thread ist wie ein guter Sauerteig, immer wieder neu gefüttert mit den immer selben Zutaten. Ein Kulturerbe sozusagen. Und wird er geschlossen, wird er andernorts wieder auferstehen und das moderierst du dann GANZ ALLEINE im Holz-Dungeon.
 
  • Haha
  • Gefällt mir
Reaktionen: 14 Benutzer
Das kann gar nicht elektrotechnischer Fakt sein... dazu müsste man man "schlecht" erstmal eindeutig definieren können. Wenn es nur darum ginge die mechanische Schwingung der Saite 1:1 und möglichst effizient elektrisch abzubilden, hätte man die Dinger schon längst weiterentwickeln müssen.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 3 Benutzer
Bitte bitte bitte @Pinkamena , ich kann mich an diverse Threads erinnern, wo Du ähnlich knapp am Ziel vorbeigeschossen bist und nicht ganz richtig lagst. Bevor der Schuss also nach hinten los geht, atme durch und denk nochmal darüber nach. Was da gerade von dir kommt ist... eher schwierig.

Und @C_Lenny die Macht stark in dir ist, nutzen sie weise, Du musst!

Jemand Popcorn? 🍿
 
  • Gefällt mir
  • Haha
Reaktionen: 8 Benutzer
Es ist keine Meinung sondern elektrotechnischer Fakt. Die Aufgabe die Schwingungen der Saite aufzunehmen wird von mikrophonischen PU technisch schlechter erfüllt als von gepotteten. Mir ist nichtmal klar wo da Unklarheit herkommt...
Mir ging´s um deine Meinung, dass das Zeug defekt sei. Über fachlich besser und schlechter brauchen wir nicht reden. Das entscheidet der Kunde. Und da sich nicht so weit durchgesetzt hat, dass das andere verschwunden wäre, scheint es trotzdem die gestellten Anforderungen zu erfüllen. Ein defektes Teil würde das nicht schaffen. ;)

Wenn es nur darum ginge die mechanische Schwingung der Saite 1:1 und möglichst effizient elektrisch abzubilden, hätte man die Dinger schon längst weiterentwickeln müssen.
Solange das Gesamtkonzept passt, braucht man sich ja eigentlich nicht viele Gedanken drüber zu machen... eigentlich.
 
  • Interessant
Reaktionen: 1 Benutzer
Das kann gar nicht elektrotechnischer Fakt sein... dazu müsste man man "schlecht" erstmal eindeutig definieren können. Wenn es nur darum ginge die mechanische Schwingung der Saite 1:1 und möglichst effizient elektrisch abzubilden, hätte man die Dinger schon längst weiterentwickeln müssen.
Hat man - Fishmann Fluence Modern.
 
und das moderierst du dann GANZ ALLEINE im Holz-Dungeon.
Hmmmmmm - ich hatte schon ein bisschen auf die Änderung des bisherigen Prozederes gehofft, Herr Kollege :rofl:. Ich muss aber jetzt mit diesem OT aufhören, sonst holen mich all meine deswegen in der Vergangenheit vorgenommenen Modmassnahmen gegenüber MB-Usern ein :govampire:;). LG Lenny
 
  • Haha
Reaktionen: 4 Benutzer

Unser weiteres Online-Angebot:
Bassic.de · Deejayforum.de · Sequencer.de · Clavio.de · Guitarworld.de · Recording.de

Musiker-Board Logo
Zurück
Oben