Gitarre - Werkstoffe (u.a. Holz) - Klang - die ewige Suche nach der "Wahrheit" ?

  • Ersteller Alex_S.
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Viel Spaß mit den Fishmanns.
 
Es ist nicht nur weil es bei laut pfeift daß der PU gewachst wird, es ist dem Kupfer auch nicht möglich eine ordentliche Wiedergabe abzugeben , wenn es schwingen kann.
Ist die Wicklung fest genug, braucht es kein Wachs.
Anstelle von Wachs werden Transformatoren heutzutage in Epoxidharz getaucht.

Bei Transformatoren wird es laut wenn die Wicklung schwingen kann und es geht dadurch natürlich Energie in der Wicklung verloren.
Das kann für den PU genauso gelten.
Das eine lockere Wicklung anders klingt ist somit klar.
Was dem einzelnen besser gefällt ist Geschmackssache.
Und einiges entzieht sich auch meiner Wahrnehmung.
Genau wie bei Wirbelströme und Tonholz.
(Nur weil ich es nicht hören kann muss es nicht unmöglich sein)

Und ich finde es gut das unsere Moderation rechtzeitig warnt in Situationen, die etwas Deeskalation Bedürftig sind.
 
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Hat man - Fishmann Fluence Modern.
Tja, nun gibt es aber ganz schön viele, die den Sound der Fishmänner so gar nicht abkönnen und den P.A.F. für das Maß aller Dinge halten...
Oder EMGs...
Oder den SH4...
Oder den Aftermath...
Oder den Classic 57er...
...oder eben ungewachste Kloppmanns...
 
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"Let it Grow, Let it Grow,
Let it blossom, let it flow"

Meine Meinung ist ebenfalls dass alles an einer Elektrogitarre Einfluss auf den Sound, der aus dem Speaker kommt, hat. Mehr oder Weniger ..
JA, die Pickups natürlich am meisten, weil es eben eine ELEKTRO Gitarre ist ..Klar, aber zuerst einmal ist auch eine E-Gitarre ein akustisch Schwingendes Instrument was dann durch die Pickups verstärkt wird.
 
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Meine Meinung ist ebenfalls dass alles an einer Elektrogitarre Einfluss auf den Sound, der aus dem Speaker kommt, hat. Mehr oder Weniger ..
JA, die Pickups natürlich am meisten
Und ich dachte den größten Einfluss hätten die Finger, die die Gitarre spielen, und die Wampe die ganzen schönen Korpusschwingungen wieder abdämpft. Zumindest habe ich oft genug für mich verifiziert, dass unterschiedlichste Gitarren bei mir gleich (schlecht) klingen. Andere, die sich meine Gitarren ausgeliehen haben, genauso gut wie auf ihren Instrumenten…
 
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Doch ungepottete PU sind defekt. Bzw sie sind nicht sauber gebaut.


Hat man - Fishmann Fluence Modern.

Ich finde Du bist viel zu wenig konsequent.

Das gesamte System E-Gitarre ist nachweislich "defekt" und durch das Keyboard hinsichtlich Intonation und Nebengeräusche völlig überholt.

Vielleicht spielst Du ja einfach das falsche Instrument?

Im Ernst: Um einen Defekt auszumachen, müssten wir uns erst einmal über die Zielvorgabe einig sein. Dann in einem zweiten Schritt müssten wir uns darüber einig sein, welche Komponenten welchen Einfluss auf den Sound haben. Erst dann können wir darüber diskutieren, ob nun ein gewachster/gepoxydter oder unbehandelter PU vorzugswürdig ist.

Nachdem selbst der erste Schritt mit Gitarristen unmöglich ist, können wir uns Diskussionen auf der dritten Ebene komplett sparen. Und ein jeder darf sich nach Gusto, Gehör und Einbildung gewachste, ungewachste, aktive, passive, einspulige, doppelspulige, noiseless und mit Einhornstaub bestäubte Pickups kaufen und gut finden.

Oder anders gesagt: Wenn wir nicht einmal unsere Wahrnehmung abgleichen können, brauchen wir über Geschmack nicht zu streiten.
 
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Das gesamte System E-Gitarre ist nachweislich "defekt"
Ja!
Insbesondere diese Gitarren, die absichtlich beschädigt werden.
Da werden Metallteile absichtlich korrodiert, Löcher in das Holz gekloppt, der Lack abgeschliffen und dann nennen sie das "relic" und wollen auch noch Geld dafür, dass sie die Gitarre kaputt machen..
 
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Player1
  • Gelöscht von klaatu
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HIFI-KILLER
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immer wieder neu gefüttert

Früher schrub bzw. schreibtete in solchen Situationen immer jemand: "never feed the troll".

Und nun das ausgerechnet von Dir...;-)

Genau wie bei Wirbelströme und Tonholz.

Ich habe gerade nachdem ich die letzten Beiträge hier gelesen habe deutlich Wirbelströme in meinem Tonholz gehört. Ich konnte sie nicht messen, aber sie waren definitiv da.

Ehrlich!

*
 
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Haben Bassisten eigentlich die gleichen Probleme ?
 
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Doch ungepottete PU sind defekt. Bzw sie sind nicht sauber gebaut.
Es scheint, für dich ist es unverständlich/unvorstellbar, dass eine gewisse Mikrophonie ganz bewusst in Kauf genommen wird.
Die Erklärung ist aber, dass genau ungewachste PU, eben aufgrund ihrer Mikrophonie, Klanganteile der Gitarre übertragen können, die vergossene nicht in dem Maße wiedergeben können. (Den Einfluss von Wachs als Dielektrikum nur mal hier am Rande erwähnt…)
Man geht also ganz bewusst und gewollt einen Kompromiss ein: Man muss etwas mit dem Gainanteil, Lautstärke, Volumenpoti, Winkel zum Amp, … arbeiten/aufpassen, bekommt dafür aber einen besonders offenen, facettenreichen und dynamisch Sound. Das ist wahrscheinlich eher relevant/zielführend für den Blues, Rock, Pop, Country Gitarristen, als für den Highgain Metaller, aber erstere stehen idR halt auch selten auf EMGs und Fishman Fluence…
 
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Gott sei Dank bin ich mit so schlechten Ohren gesegnet, dass ich all diese Nuancen vernachlässigen kann. Gute Box, guter Amp – und wenn die Gitarre dann noch eine gute Verarbeitungsqualität bietet, ist das alles, was ich brauche. Meine Freizeit nutze ich dann lieber zum Spielen 😉

Aber jedem das Seine 😉 Dann mal viel Spaß beim Weiterdiskutieren 😉

:popcorn2: 🍺🎬🎞️
 
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Man muss es nicht immer hören. Es reicht manchmal einfach zu "wissen", dass unter 2mm Poly-Lack der Body aus Mahagoni ist, damit es wärmer klingt. :ROFLMAO:
 
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Haben Bassisten eigentlich die gleichen Probleme ?
Nein, da ist alles etwas größer, durch den sich daraus ergebenden Abstand sind Wirbelstrom und co nicht relevant.
Doppelter Abstand, weniger als ein Fünftel Magnetismus entsprechend weniger Wirbelströme.

Beim Tonholz gab's dort auch Probleme.
Besonders beim Ton MDF.

Und bei der pickguard Farbe zeigen Bassisten mehr Innovation und Geschmack.

Im allgemeinen sind Bassisten etwas offener für Ideen anderer und finden gemeinsam einen Konsens.
Das liegt bestimmt daran daß Bassies gewöhnt sind immer die Kompositionen der Gitarristen anzunehmen und zu begleiten.

Die heißen sogar Gitarristen Willkommen, und geben lakier und Technik Tips.
 
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Haben Bassisten eigentlich die gleichen Probleme ?
Meinst Du menschlich oder das Instrument betreffend ? :D

Falls letzteres kann man sagen dass beim Bass Halsresonanzen ein grösseres Thema sind als bei der Gitarre.

(Den Einfluss von Wachs als Dielektrikum nur mal hier am Rande erwähnt…)
Dann aber bitte auch den Einfluss des Kabels erwähnen :)

Was diese PAF Geschichte angeht so ist es natürlich richtig dass gerade bei handgewickelten und ungewachsten Tonabnehmern mikrofonische Eigenschaften vorhanden sein können. Grundsätzlich sind mikrofonische Eigenschaften im E-Gitarrenbereich erstmal nicht wünschenswert. In den 50ies war das mangels Lautstärke kein grosses Thema aber mit steigendem gainbedarf seitens der Gitarristi wurden Verstärker zunehmends lauter, lieferten mehr gain und es wurden auch stärkere Tonabnehmer gewickelt. Im Higainbereich ist ein PAF style PU nicht so wirklich dolle, v.a. wenns dann zu pfeifen beginnt. In Stilistiken mit weniger gain und Lautstärke ist das aber idr kein Problem.
Wie nun diese mikrofonischen Eigenschaften klangtechnisch zu bewerten sind ist ein eigenes Thema und artet nicht selten in Weltanschauungen aus.
 
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Ich hab' da mal was vorbereitet, lasst es Euch schmecken :mampf:
https://soundcloud.com/user-773956325/lecker-popcorn
 
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"So, ich hab's" (Gummibärchen-Werbung):

urgewachste PU => mikrofonisch und kaputt => Tonholz wichtig
gewachste PUs => heile => Tonholz unnötig

Können wir uns darauf einigen? :gruebel:
 
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Interessanter Einwand, ist das statistisch nachprüfbar, hast du eine (zu)treffende Hypothese erstellt.


Volltreffer
Park vorsichtshalber dein Auto um.
 
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Allerdings hat Potting keinerlei Einfluss auf den Klang. Wodurch auch? Es fixiert die Spulen und verhindert dadurch Mikrophonie, sonst nichts.
Das ist rein objektiv falsch,und zwar ziemlich offensichtlich. In dem Moment, wo sich der Draht in Spulen während der Abnahme bewegt, findet sich diese Bewegung aufgrund der physikalischen Wechselwirkungen zwingend auch im Signal wieder. WIe Du lustigerweise selbst in einem anderen Post schreibst:

Es ist keine Meinung sondern elektrotechnischer Fakt. Die Aufgabe die Schwingungen der Saite aufzunehmen wird von mikrophonischen PU technisch schlechter erfüllt als von gepotteten.
Ich lasse die (als Werturteil nicht objektiv fassbare) Beurteilung als "schlechter" mal außen vor, aber auch Du gehst demnach (zutreffend) davon aus, dass Mikrophonie bei einem PU auch Einfluss auf die Abnahme der Schwingungen hat, also auf jeden Fall schonmal "anders" klingen muss. Denn kläge er nicht anders, könnte die Abnahme ja auch nicht schlechter sein.

Auch beim Trollen sollte man sich die Mühe machen, den eigenen Thesen nicht gar zu offensichtlich selbst zu widersprechen, sonst erfüllt das Ganze nicht wirklich seinen Zweck und mutiert zum Self-Trolling ;).

Wieso jemand für den alten Mist viel Geld ausgibt, ist mir allerdings auch ein Rätsel. Genau wie die Vorliebe für technisch schlechte Röhren-AMPs.
Du kannst ja mal versuchen, Heavy Rock über einen möglichst zu 100% verzerrungsfreien, technisch perfekten Amp zu spielen (der sich übrigens nicht in Großbuchstaben schreibt, da es sich um ein Kurzwort und nicht um ein Akronym handelt).

Spoiler: Das Publikum wird den resultierenden Sound eher nicht zu schätzen wissen, respektive nicht in die beabsichtigte Musikrichtung einordnen.

Gruß, bagotrix
 
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