Gitarren, Amps, Effekte, Kabel, Plektren, Saiten, Pick-ups... der Mashup Userthread

  • Ersteller Amnesic Aphasia
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Oder du trittst drauf wie Godzilla?
Classic-Godzilla-wrecks-vehicles-monster-gif.gif
 
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Jetzt wo du es sagst... :gruebel:
 
Oder Du hast einen Defekt im Netzteil? Spannungsspitzen? 🤔
 
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Ein klares NEIN! Unterschiedliche Netzteile und unterschiedliche Locations
 
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Leider finde ich nichts dazu, ob man das Pedal auch für Lautsprecherkabel NACH der Endstufe bzw. vor zwei Boxen nutzen kann?
Kurzer Nachtrag: Lauf OBNE ist das kein Problem, die Bauteile im Switcher verkraften die höhere Leistung.
 
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Plötzlich sah meine Tune-O-Matic auf der ESP Les Paul/Eclipse sehr verschlissen und leicht durchgebogen aus ...

Tja, gerade die Brücke mal ausgetauscht und dabei die alte etwas genauer angeschaut:

IMG_6992.JPGIMG_6994.JPG

Das Resultat von 13 Jahren 10-52er Saiten in E-Standard-Stimmung mit einem harten Winkel zwischen der Tuneomatic Bridge und dem Stoptail. Die daraus resultierende stärkere Belastung in Richtung Korpus hat das dann wahrscheinlich angerichtet. Nicht schlimm, aber durchaus interessant.
Also, falls jemand mal Probleme mit einer scheppernden D- und G-Saite hat, dann checkt mal eure Tuneomatic Bridge :biggrinB:

Mir sind jetzt innerhalb von 1,5 Jahren 5 Pedale abgeraucht. Und das war alles kein Billigkram, sondern u.a. Teile von Origin und Strymon. So viele Defekte hatte ich davor in 15 Jahren nicht. Ich bin wirklich angefressen und abgenervt. Ob ich wohl irgendwelche bad vibes habe?

Das ist krass. Sicher, dass es nicht irgendeine Konstante bei den Ausfällen gibt?
Ich hatte bisher nur ein defektes Pedal und das war ein Behringer. Bei der Plasikbüchse habe ich aber auch damit gerechnet.
 
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sehr krass, kann man sich eigentlich fast gar nicht vorstellen das das vom Saitenzug angerichtet wurde der ist ja relativ gering im Vergleich dazu was es brauchen würde um so ein Stück Metal plastisch zu verformen. Aber auf der anderen Seite, was soll den sonst die Verformung ausgelöst haben?
Und deine Bilder sagen mehr als Tausend Worte
Meine ESP Eclipse von 2005 hat die Brücke noch gerade (eben noch nachgesehen) und die ist seit 15 Jahren auch mit einem recht hohen Saitenzug (010-046 auf einen halbton höher auf F gestimmt) und dem üblichen steilem Winkel zwischen Stoptail und Tune-O-Matic ausgestattet.
ESP hat ja damals (wie es heute ist weiss ich nicht) Hardware von GOTOH verwendet, die wäre ja nicht die schlechteste.
Wie gesagt, echt krass
 
Das ist auch Gotoh Hardware. Ich bin nur gerade nicht mehr sicher, ob es wirklich Aluminiun, oder nicht doch Nickel ist. Vom Gewicht würde ich nämlich eher nicht auf Aluminium tippen.
Der Winkel war bei mir aber wirklich extrem eingestellt, dsa Stoptail war so weit unten wie es ging. Das hatte damals irgendeinen Grund warum ich das so eingestellt hatte, ich weiß nur nicht mehr wieso. Und da es eine Full Thickness ist, ist der Halswinkel auch noch etwas extremer als bei den dünnen Eclipsen, was wiederum eine höhere Tuneomatic zurt Folge hat ...
Es scheint kein sehr häufiges Problem zu sein, kommt aber laut meinen Nachforschungen doch ab und zu mal vor. Es hatte bisher keine drastischen Auswirkungen auf die Bespielbarkeit, aber jetzt habe ich vorsorglich eine neue ABM Roller Bridge aus Glockenmessing drauf und das Stoptail auch nochmal etwas hochgeschraubt :ROFLMAO:
Solange die jetzt auch nochmal 13 Jahre hält überlebt sie mich wahrscheinlich und alles ist gut :biggrinB:
 
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Ist die Gitarre vielleicht mal auf die Brücke gefallen?
Der Saitenzug allein kann doch kein Aluminium und erst recht kein Nickel so verformen. Dann müsste das Material ja langsam, aber stetig, fließen. :unsure:
Einem harten Aufprall traue ich so eine Verformung dagegen absolut zu!
Oder war es vielleicht "gewolltes Design"?
 
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Kleine Korrektur: ich meinte oben "Zink" (Druckguss Bridge) und nicht "Nickel".

Die Gitarre ist nie hingefallen, noch nichtmals etwas fester irgendwo dagegen gestoßen. Und so ein Schaden sähe schon anders aus. Mit einer Schraubzwinge und konstantem Hämmern bekommt man sowas vielleicht unter Hitzeeinwirkung hin (vielleicht eine Möglichkeit zur Reparatur :biggrinB:).
Das ist tatsächlich ein bekanntes Phänomen. Unter dem Stichwort "collapsed bridge" findet man ein bisschen was dazu.
Metalle sind nunmal verformbar, vor Allem Aluminium (was wieder dafür spricht, das meine Tuneomatic aus Alu ist). Erwartet hätte ich das in diesem Maße allerdings auch nicht.

Und nein, die Brücke sah definitiv vorher anders aus. Die Gotohs sind auch normalerweise gerade und nur die Reiter folgen dem Radius des Griffbretts (konvex und nicht konkav, also das genaue Gegenteil :).
 
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Kleine Korrektur: ich meinte oben "Zink" (Druckguss Bridge) und nicht "Nickel".

Es handelt sich um eine Legierung, also ein Gemisch verschiedener Metalle. Der Name dafür ist Zamak:

https://de.wikipedia.org/wiki/Zamak-Legierung

Dann müsste das Material ja langsam, aber stetig, fließen.

So ähnlich ist es auch. Das Material könnte kurzfristig wesentlich höheren Druck aufnehmen, gibt diesem aber auf lange Sicht nach.

Erinnert mich an alte Kirchenfenster, deren Verglasung nach Jahrhunderten unten eine größere Dicke hat als oben.

Das ist tatsächlich ein bekanntes Phänomen. Unter dem Stichwort "collapsed bridge" findet man ein bisschen was dazu.

Bekannt insbesondere bei alten Les Pauls.

*
 
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So ähnlich ist es auch. Das Material könnte kurzfristig wesentlich höheren Druck aufnehmen, gibt diesem aber auf lange Sicht nach.

Erinnert mich an alte Kirchenfenster, deren Verglasung nach Jahrhunderten unten eine größere Dicke hat als oben.

Da muss ich leider widersprechen. Das mit den Kirchenfenstern ist ein Mythos. Glas ist ein amorpher Feststoff, da fließt nichts mehr.

Metalle "fließen" in dem Sinne eigentlich auch nicht mehr (es sei denn in einer Schmelze). Aber in dem Kontext ist das jetzt Haarspalterei.

Bekannt insbesondere bei alten Les Pauls.

Hatten die altens Les Paus eigentlich Aluminium- oder diese Zamak-Brücken?
 
Glas ist ein amorpher Feststoff, da fließt nichts mehr.
Das fließt, aber langsam. Wunderbar sichtbar an Bruchkanten, die ziehen sich langsam zurück und werden stumpfer. Fällt aber eigentlich nur auf, wenn man zum Beispiel mit frisch gebrochenem Glas Zellen zum Mikroskopieren schneiden will.
 
Erinnert mich an alte Kirchenfenster, deren Verglasung nach Jahrhunderten unten eine größere Dicke hat als oben.
Das habe ich auch so gedacht, aber eben durch eine kurze Recherche als Mythos anerkennen müssen. Siehe z.B. hier.

Also Glas fließt schon noch, aber in ganz anderen Zeiträumen als "ein paar hundert Jahre". Die verformten Kirchenfenster haben laut mehreren renommierten Veröffentlichungen nichts mit dem Fluss des Glases zu tun. Dafür braucht es wohl weit längere Zeiträume als unsere Geschichtsschreibung.
 
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Die verformten Kirchenfenster haben laut mehreren renommierten Veröffentlichungen nichts mit dem Fluss des Glases zu tun.
So wurde es zumindest damals vom Festkörperphysik Professor auch wiedergegeben. Scheint eine Eigenheit der Herstellung gewesen zu sein, dass die am Rand dicker sind.

Zurück zur Bridge finde ich das aber auch krass, dass die sich so verformt, durch die paar Saiten :oops:
 
Das fließt, aber langsam.
Einspruch.

Wunderbar sichtbar an Bruchkanten, die ziehen sich langsam zurück und werden stumpfer. Fällt aber eigentlich nur auf, wenn man zum Beispiel mit frisch gebrochenem Glas Zellen zum Mikroskopieren schneiden will.
Den Effekt kenne ich nicht, aber das würde ich eher auf andere Effekte zurückführen. Beispielsweise einen Verzug der Oberfläche durch das Lösen von Spannungen im Glas durch den Bruch, oder Oxidation von eingeschlossenen Fremdstoffen.

Also Glas fließt schon noch, aber in ganz anderen Zeiträumen als "ein paar hundert Jahre".
Diese Zeiträume sind dann aber außerhalb der Definition von "fließen".

Ich hatte die Diskussionen schon zu Genüge mit Studenten, Kollegen und anderen Lehrstühlen. Die Materialwissenschaflter stimmen mir immerhin zu :biggrinB:


Aber nochmal zurück zum Gitarren-Thema:
Bei meiner ESP Ltd Eclipse aus Korea ist die Brücke noch absolut in Ordnung und die ist noch ein paar Jährchen älter. Die hatte die meiste Zeit auch 12-68er Saiten in C-Standard Stimmung drauf. Aber die Winkel sind bei der Gitarre durch die flache Decke und gerade Halskonstruktion weniger extrem. Aus optischen Gründen wechsele ich da aber vielleicht auch auf Gotoh Hardware in Chrom. Das habe ich schon seit 10 Jahren geplant, aber nie gemacht ...
 
Oh no :D
1673600360283.png


Hatte eig. ein unverschämt niedriges Angebot für einen neuen (vom Lager) XL gemacht.
Jetzt ist die Frage, welcher Amp gehen muss :unsure:
 
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Cooler und vielseitiger Amp, der der Brunetti.
Viel Spaß damit!
 
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Argh, langsam dreh ich durch - weiß Jemand, welches Maß man für einen Fano Trussrod braucht? Ich habe eine JM6 und finde nicht das passende Werkzeug, obwohl ich mehrere Multi-Tools besitze. Mir fehlt die Erfahrung mit Fender und Fender-ähnliche USA-Gitarren, habe sonst nur japanische Gitarren. Hatte mir auf Verdacht einen 1/8" Sechskantsteckschlüssel bestellt, aber der passt nicht.
 
@Death-Eule Ich würde mal sagen, Du brauchst ein Set zölliger Innensechskantschlüssel.

Nachtrag: Ich habe nicht zuende gelesen. Ich habe nur eine Tele, bei der der Stab von der Kopfplatte aus erreichbar ist, und da geht der 1/8"
 
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