Gitarrenimport - DIY

von Mr.Vegas, 27.06.06.

  1. Mr.Vegas

    Mr.Vegas Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 27.06.06   #1
    Da es sicher einige Leute gibt die öfters in ebay.com rumstöbern und vllt verzweifeln weil sie ihre billige Traumgitarre nicht erwerben können, habe ich gedacht ich schreibe mal eine kleine Do It Yourself zum Thema Gitarrenimport.

    1. Wo soll man suchen?

    Am besten ist immer noch Ebay.com oder andere ausländische Ebay-Seiten, meistens bekommt man über in Ebay aktive Händler auch Zugang zu deren "richtigen" Onlineshops, zb zu seiten wie www.music123.com oder www.musiciansfriend.com

    2. Wenn ich die Gitarre die sich suche gefunden habe?

    Jetzt erstmal eine EMail schreiben um vorher abklären ob Versand ins Ausland möglich is, in unserem Falle jetzt Germany ;)
    Die EMail muss nicht im perfektesten Englisch-LK-Stil geschrieben werden, sondern es langt etwas ganz einfaches.

    Hello,
    do you ship to Germany? Can you give me a S/H quote?

    My adress:

    blablabla blblbla
    blablabla nr. xx
    xxxx blablabla
    germany

    sincerely, xxx

    Evlt noch abklären ob es eine Versandversicherung gibts (Insurance), doch die is meistens schon drin.
    3. Versand ist möglch, los gehts!

    Wenn ihr die 100% (!!!) Bestätigung habt, dass der Verkäufer nach Deutschland schickt, könnt ihr die Gitarre ersteigern, sofort kaufen oder im Online Shop bestellen.
    Ganz wichtig ist noch penibel zu erklären was ihr genau wollt, hab da schon böse Überraschungen erlebt. Also zb genaue Farbangaben, Austattung oder eine andere Lieferadresse etc. Das sind alles wichtige Dinge, denn wenn was falsches kommt wird ein Umtausch recht teuer aufgrund der Entfernung. Deswegen alles im Vorhinein abklären damit es keine langen Gesichter gibt!
    PS: Seid nicht schockiert über manche Versandpreise, da kann eine Gitarre schonmal $155 Versand kosten, wobei die dann auch in 4 Tagen da wäre!

    4. Wie bezahle ich?

    Egal was manche vllt jetzt sagen, ich bezahle nur mit PayPal ! Das ist so simpel, müsst euch registrieren was wenige Minuten dauert. Dann euer Bankkonto registrieren. Jetzt könnt ihr schon Geld in die ganze Welt verschicken und das tollste ihr benötigt nur eine EMail Adresse des Empfängers. Wer da noch kleine Bedenken hat, den kann ich beruhigen. Ich habe schon etliche 1000Eur & USD in die halbe Welt verschickt und es hat immer reibungslos geklappt, jedenfalls mit der Bezahlung ;)
    Wenn ihr angemeldet und eingeloggt seid, findet ihr im Menü den Punkt "Gekaufte Artikel EBAY", da ist eine Liste aller in Ebay erworbenen Artikel, welche ihr durch einen einfachen Klick auf Zahlen bezahlen könnt. Natürlich braucht ihr nicht unbedingt in Ebay etwas gekauft zu haben, durch die Option Geld Senden könnt ihr einen beliebigen Betrag an eine beliebige EMail Adresse schicken, das wäre zb der Fall bei einem Kauf in einem Onlineshop bei dem Ebay nicht im Spiel ist.

    5. Alles erledigt, was jetzt?

    Jetzt solltet ihr eine Bestätigung erhalten, dass ihr die Gitarre bezahlt habt bzw dass sie schon losgeschickt ist. Wenn ihr nichts bekommt einfach mal nachfragen wie der aktuelle Status eurer Bestellung ist. Auch ruhig mal nerven irgendwann schreiben sie schon zurück, wobei die meisten sich schon bemühen zügig zu antworten.
    Wenn nun alles klar ist un die Gitarre unterwegs zu euch ist, werdet nicht nach 3 Tagen nervös. Je nach Service mit dem verschickt wurde wartet man schonmal 3-5 Wochen. Ich bestell persönlich nur per Express, in 3-4 Tagen ist die Gitarre da und Versicherung ist auch schon drin, kostet zwar einen 3-stelligen Betrag aber das ist es mir wert. Im Endeffekt liegt man aber immer noch deutlich unter den Preisen in Deutschland.

    6. Immer noch keine Gitarre da, sondern nur ein Brief?

    Es gibt 3 Möglichkeiten, ihr bekommt die Gitarre direkt Heim geliefert und müsst an der Tür den Zoll bezahlen, ihr bekommt die Gitarre ausgehändigt und müsst innerhalb einer Frist den Zoll überweisen (alle nötigen Papiere liegen dann bei) oder ihr bekommt einfach nur einen Brief vom Zoll und müsst sie selbst verzollen.
    Der dritte Punkt ist bei mir immer der Fall und ist auch der nervigste, da man ja nicht gleich nen Zoll vor der Nase hat.
    Also egal was auf dem grünen (jedenfalls in RLP) Wisch steht, auf jeden fall benötigt ihr eine Rechnung, da nimmt man am besten den PayPal-Beleg. Also eingeloggt, bei "Alle Aktivitäten", entsprechende Transaktion rausgesucht und auf Details. Die ganze Seite ausdrucken. Jetzt muss im Brief noch ein Durchschlag liegen, da steht drauf woher da Paket kommt, wohin es geht, was drin ist, der Wert der Ware etc. Diesen Durchschlag müsst ihr wieder zum Zoll mitnehmen, da die Zoll-Nr draufsteht, dh die Nr des Paketes.
    Amis geben eigentlich immer einen falschen Wert an und wenn ihr meint euch da drauf stützen zu können, seid ihr falsch gewickelt, die Zöllner sind ziemlich ausgebufft.
    Wenn ihr alles beisammen habt, ab ins Auto und zum Zoll gefahren. Drückt denen die Papiere in die Hand und die machen den Rest. Auf jeden Fall das Paket öffnen wegen evtl Schäden. Vllt müsst ihr noch einige Fragen beanworten, zb ob es Neuware ist, was es genau ist, evtl sogar die genaue Bezeichnung. Zahlt dann den Betrag und ihr bekommt eine Quittung. Achja der zu zahlende Betrag errechnet sich aus 16% MwSt + 3-4% Einfuhrsteuer, also 19-20% kommen dazu, nicht unterschätzen!

    Jetzt heißt es heimfahren, Gitarre auspacken und loslegen!!! :great:

    PS: Wer auf die Idee kommen sollten, die PayPal Rechnung zu speichern und per HTML zu "entschärfen" sollte ziemlich aufpassen, seit neustem werden in Ebay die Artikelnummern kontrolliert. Außerdem ist es strafbar, also stay legal.:rolleyes:

    Ich hoffe ich habe dem ein oder Anderen mit meiner "kleinen" Erklärung etwas geholfen, wenn noch Fragen sind, einfach eine PM schreiben oder mich im ICQ adden!

    Vielleicht kann man es sogar anpinen, das wär super! :great:

    gruß Thorsten
     
  2. Lightmanager

    Lightmanager Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.06.06   #2
    Sehr guter Beitrag...Respekt!

    Wird sicherlich einigen hier im Forum weiterhelfen!
     
  3. JerryHorton

    JerryHorton Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.06.06   #3
    Danke für deinen Beitrag. Ich finde das ganze "zu" einfach geschildert und schon eher naiv. Hab damit auch meine Erfahrungen gesammelt, mich stets versucht abzusichern, an meinem Englisch hat nie was gehangen. Kannst dich gerne mal in Zukunft mit der dt. Post oder der US Post streiten, wenn dein Paket in Teilen ankommt. Ist als würdest du mit einem Mitarbeiter der Telekom im Problemfall telefonieren. Wirst nur verwiesen, die Schuldfrage lässt sich nicht klären, du kannst nix beweisen.
    Bei den Gebühren und Zollsätzen solltest du auch ins Detail gehen. Die Zollkosten sind nicht unerheblich, die Zollstellen nicht immer gleich um die Ecke und dort gibt es natürlich Richtlinien mit dem Nachweisen von Sachwerten, Rechnungen etc.

    Meiner Meinung nach gibt es bei dem Import immer Risikoquellen, die man nicht ausmerzen kann. Wenn das Paket echt mal n Schlag hat ist man so gut wie geliefert, auch wenn man natürlich die Möglichkeit hätte mit dem Import 300€ gegenüber dem dt. Vertrieb zu sparen. Das ganze ist sehr sehr gewagt. Ach ja, wenn ihr mal in die USA etwas verkauft soltlet ihr auch auf die Sätze achten. Ihr zahlt euch dumm und dämlich mit Paypal gebühren, wenn die USA-Person einen Kreditkarten account hat. Auf solche Details sollte man auch immer achten!

    Nicht böse nehmen. Find das toll ,dass jmd damit positive Erfahrungen gesammelt hat und nen kleinen Guide darüber schreibt. Man sollte sich, falls man vor hat zu ordern, echt mit beschäftigen und auch evtl auftretende Risiken und daraus resultierende Konsequenzen abwägen und dann entscheiden ob man es tut oder nicht. Auch wenn das Internet eine gute Kommunikationsmöglichkeit darstellt, wenn jmd kein Bock hat ein Geschäft reibungslos abzuwickeln, dann lässt der/diejenige euch auch hängen, egal wo er wohnt und wie praktisch es ist Gelder zu allen Kontinenten hin zu transferieren.

    Gruß,

    Andreas
     
  4. Mr.Vegas

    Mr.Vegas Threadersteller Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 27.06.06   #4
    würde man beim import auf alles eingehen, könnte man ein buch drüber schreiben

    ja und du hast recht ich hatte bis jetzt immer glück und es ist noch nie was passiert, wobei das mim zoll echt easy ist. Zollsätze sind bei so Teilen 3-4% und zwar immer, gitarre ist gitarre. auf autos liegen 10% da siehts schon anders aus.
    und bei dem nachweis von warenwerten langt die paypalrechnung, jedenfalls meinem zoll.

    ich spreche jetzt nur aus erfahrungen mit der zollstelle in ludwigshafen, es kann natürlich sein, dass woanders andere grundsätze gelten. aber ein wirklich großer unterschied dürfte es nicht geben.
    naja dass es bei mir so leicht klappt kann vllt daran liegen dass die mich schon mim vornamen kennen wenn ich die tür reinkomm ;)

    aber jetzt mach den leuten mal keine angst, in der regel läuft sowas reibungslos ab. um das zu gewährleisten gibts es ja zb das ebay bewertungssystem, sehr hilfreich bei auslandsgeschäften. es gibt die möglichkeit über paypal geld zurückzuholen etc. ganz hilflos ist man nicht wenn es mal nicht klappt.

    aber danke für die konstruktive kritik, bringt das thema voran
     
  5. BF79

    BF79 HCA - Gitarren HCA

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    Erstellt: 27.06.06   #5
    Nö, die Möglichkeit gibt es nicht. Sobald der Empfänger das Geld aus seinem PayPal Account holt ist es weg. PayPal ist unsicher - ausser für Käufe in Übersee mit geringem Warenwert ist es für uns Europäer deshalb im Grunde überflüssig. Du hast keine echte Absicherung, null Service und hohe Gebühren. Entweder Du gerätst an einen korrekten und ehrlichen Verkäufer oder das Geld ist weg, so einfach ist das. Zahlung per Kreditkarte ist wegen des Service und der Absicherung durch das Kreditkartenunternehmen immer noch am besten. Oder man überweist das Geld wenn man den Verkäufer gut kennt, bei meiner Bank kostet das glaube ich etwa 15EUR, das ist am günstigsten. Wenn von 10 Transaktionen eine komplett in die Hose geht, dann ist das ganze eingesparte Geld weg. Das Risiko sollte immer im Hinterkopf sein.
     
  6. Mr.Vegas

    Mr.Vegas Threadersteller Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 27.06.06   #6
    du hast aber egal wie, was und wem du etwas bezahlst immer ein risiko. das muss ja nichtmal international sein, das kann ja schon innerhalb deutschland sein, dass man von jemandem über den tisch gezogen wird.
    aber paypal finde ich dennoch am besten, weil es so einfach ist. und eine kreditkarte haben wohl die wenigsten. überweisungen akzeptieren die meisten verkäufer sogar einfach nicht, viele wollen nur mit paypal bezahlt werden, da kann man sich ja nicht groß entscheiden.
    aber wie gesagt bevor überhaupt so ein risikofall aufkommt sollte man sich durch das studieren der bewertungen oder kennenlernen per email absichern. denn da kann man sich sehr schnell einen eindruck machen. vllt liegt es auch daran, dass ich noch nie probleme hatte, weil ich mir die verkäufer genau aussuche.
     
  7. Moore

    Moore Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.06.06   #7
    Hab auch so einige Erfahrungen mit Importen.

    US:

    1. Jaguar
    2. Pickguard
    3. Strat Body
    4. Pickguard

    Frankreich:

    Sonic Youth CD Sammlung


    Bei 1. und 2. hab ich das Geld in einem Luftpolsterumschlag verschickt. War naiv, aber hatte guten Kontakt mit den Leuten.

    3. und 4. mit PayPal

    Das Geld nach Frankreich hab ich überwiesen. Weil EU, keine Gebühren.

    Ich habe noch nicht eine schlechte Erfahrung mit Importen gemacht. Alles kam in einem Top-Zustand hier an.

    Ich empfehle neben ebay.com, ebay.co.uk, ebay.nl und ebay.fr (Bei allen drei keine Zollgebühren, da EU).

    Man muss eigentlich nicht mal fragen, ob sie weltweit verschicken, da es eh immer dran steht. Hab mich letztens für einen original Jaguarbody aus den 60ern interessiert. Versand war NUR USA. Hab nachgefragt, ob er auch nach Deutschland versenden würde. Er meinte, dass es teuer wird und er es machen würde. Aber, dass es teuer werden würde, wusste ich. Der Body ging leider nur ziemlich in die Höhe... also preismäßig.

    Keine Angst vor Betrug. Das liegt nicht am Land. In jedem Land gibt es schwarze Schafe. Das kann mit genau der gleichen wahrscheinlichkeit auch in Deutschland passieren.

    Ein weiteres Problem neben den Zollgebühren und den Versandkosten, ist die Versicherung. Ich hab 2., 3. und 4. nicht versichern lassen. Die Jaguar aber schon. Nach gut einem halben Jahr kam ne Rechnung von über 100€ ins Haus geflattert. Versicherung halt.



    Ich werde es immer wieder machen.


    mfG

    Marcus
     
  8. JerryHorton

    JerryHorton Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.06.06   #8
    USA ist das Land der unbegrenzten Möglichkeit. So ziemlich jeder Arsch hat dort ne Credit Card :) Dementsprechend läuft auch PayPal meistens drüber :)

    Abzocker gibt es überall mal, aber der Vergleich Deutschland/USA ist da purer Schwachsinn. Schick doch deinen Anwalt mal wegen Ebay.de zu einem. Kein Ding, der macht alles und vertritt dich. Sag deinem Anwalt jedoch mal du hast n Problem mit nem US-Verkäufer. Dann sieht die Sache schon anders aus und es lohnt sich schon weniger ihn zu engagieren. Jetzt mal für den Fall der Fälle gedacht. Es ist schwer uns bekanntes Recht international anzuwenden und davon gebrauch zu machen, so dass es lohnt ..
     
  9. Moore

    Moore Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.06.06   #9
    Ich ging nicht von dem Fall aus, dass man schon abgezockt wurde.

    Mir ging es nur darum zu sagen, dass die Chance in den USA abgezogen zu werden gleich groß mit der ist, in Deutschland abgezogen zu werden. Man kann das nicht abhängig vom Land machen. Es sind immer nur einige Leute. Und nicht nur die Amis.

    Wenn ich wen frage, warum er nicht aus dem Ausland kauft, bekomm ich als Antwort meist, weil man Angst hat abgezogen zu werden. Für mich purer Schwachsinn. Man muss nur an den falschen geraten. Und den trifft man in jedem Land.

    Ok, in Deutschland hat man dann mehr Möglichkeiten sein Recht zu erhalten. Aber bei dem was ich gesagt habe, ging ich von einem anderen Fall aus.
     
  10. Mr.Vegas

    Mr.Vegas Threadersteller Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 27.06.06   #10
    ich seh das so wie moore

    DITO !

    Nunja kann man irgendein Fazit aus der Diskussion ziehen?
    Import lohnt sich auf jeden Fall solange man sehr vorsichtig ist?
     
  11. madeye

    madeye Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.06.06   #11
    vielleicht so:
    gut informieren, vorsicht und ein wenig glück.
     
  12. Moore

    Moore Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.06.06   #12
    gut informieren, vorsicht und kein Pech. ;) ;) ;)
     
  13. joe web

    joe web HCA Gitarre Allgemein HCA

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    Erstellt: 28.06.06   #13
    will noch anmerken, dass bei einem warenwert von bis zu 350.- Euro "nur" eine pauschale von 13,5% Zoll und Steuern anfallen.
    wenn der ami auf den absenderbeleg einen wert von um die 300.- USD schreibt, dann kommt die gitarre i.d.r. direkt nachhause.

    klar ist natürlich auch, dass dann auch nur die 300.- USD versichert sind!
    also eine gitarre im wert von 1000.- USD würde ich nicht mit 300.- USD deklarieren lassen.

    habe mir bereits ca 8 gitarren in den staaten gekauft und es war immer problemlos, allerdings ist die wartezeit doch sehr nevenaufreibend - geht alles gut, hat er sie auch wirklich verschickt, was sagt der zoll.......
     
  14. Mr.Vegas

    Mr.Vegas Threadersteller Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 28.06.06   #14
    :screwy: wo haste das denn her?

    mein zollmensch sagte mir ab $50-60 wird angefangen zu verzollen und zwar mit dem VOLLEN satz von 16% + 3-4%
     
  15. joe web

    joe web HCA Gitarre Allgemein HCA

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    Erstellt: 28.06.06   #15
    nö, bei privater einfuhr wird erst ab 351.- mit 16% steuer plus 3,6% zoll (zollsatz für e-gitarren) gerechnet.
    warenwerte zwischen ca. 40.- euro und 350.- euro werden mit zoll+steuer-pauschale von 13,5% berechnet.

    gilt allerdings nur bei privat einfuhr.
    sobald es sich um eine ware handelt, die von einem geschäft versendet wurde, ist man mit mit dem vollen zoll und steuern satz dabei.
    das problem ist, manche zöllner sagen sogar bei privatgeschäften (ebay z.b.), dass man voll verzollen muss, weil es sich um ein "geschäft" handelt. naja, ist wohl auch wieder auslegungssache der einzelnen personen.

    was ich auch oft gemacht habe:
    schreibe dem verkäufer, er solle "Gift" ankreuzen und dann gibt es weniger stress bei der einfuhr.

    sehr geil war auch mal eine aktion wo ich mir teil hab kommen lassen.
    natürlich ersteigert und geld gezahlt, aber der typ hatte keinen wert deklariert und "gift" angekreuzt. daraufhin meinte der zöllner ich muss den wert ausweisen können, weil ich doch dafür gezahlt hätte. ich wiederum ihm eine schöne geschichte erzählt und gesagt, ich habe nichts gezahlt, es war eine gefälligkeit von ihm, da ich im gegenzug was für den versender gemacht habe....bla bla bla, der zöllner dann wieder, ja was kostet denn sowas, ich wieder keine ahnung....bla bla bla, jedenfalls hat er mich dann gehen lassen, ohne zoll zu zahlen. ;)
    ein anderer hätte evtl einen willkürlichen betrag von 50.- euro oder mehr angesetzt, naja, so ist das halt.
    habe auch schon eine gitarre bekommen, die als geschenk markiert war und ohne wertangabe auf dem paket. geöffnet wurde das paket am zoll, aber zollrechnung ist nie gekommen. konnten wohl keinen wert ermitteln. naja, mir solls recht sein. :)
     
  16. joe web

    joe web HCA Gitarre Allgemein HCA

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    Erstellt: 28.06.06   #16
    noch eine anmerkung zum versandunternehmen.

    ich frage den verkäufer immer, ob er mit USPS versenden kann, da es das günstigste unternehmen ist.
    wenn man dann noch auf trackingnummer verzichten kann und ca. 7-10 tage gedult hat, dann kostet der versand einer e-gitarre mit koffer zwischen 55.- USD und 75.- USD.
    wer es etwas schneller und sicherer (trackingnummer) haben möchte, der legt ca. 30.- USD drauf.

    ausgeliefert werden US sendungen von USPS in deutschland vom GLS-Germany.
    die wickeln die einfuhr beim hauptzollamt selbst ab und schicken einem dann eine rechnung über den zollwert.
    das ist doch etwas angenehmer als wenn der DHL-typ an der tür klingelt und man gerade keine 200.- euro für zoll zuhause hat und dann das paket wieder mit nimmt. (auch schon passiert! :( ) musste halt dann am nächsten tag selbst zur post fahren und dort zahlen.
     
  17. Moore

    Moore Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.06.06   #17
    So gehts mir auch immer :)

    Also ich musste letztens für einen 130€ Body, 6€ nochwas bezahlen. Sind deutlich weniger als 16%. Fand ich irgendwie komisch, weil Umsatzsteuer kommt doch immer drauf :confused:
     
  18. Mr.Vegas

    Mr.Vegas Threadersteller Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 28.06.06   #18
    kann ich nicht nachvollziehen ...
    ich lasse immer bei gift ankreuzen aber dennoch gilt 19-20%, auch wenn ein privater absender draufsteht. hab das noch nie gehört mit der pauschale, die bei unserem zoll anscheinend auch nicht :(
    hast anscheinend nen gutes zollamt in deiner nähe ... meine letzte gitarre war ein privatverkauf/kauf, warenwert unter 350Euro und was war ... 19% knapp 50Euro zoll!!! arg
     
  19. eep

    eep Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.06.06   #19
    knapp 50€ wären aber nur die von joe erwähnten 13,5%. :p
    Ausser es war deutlich unter 350. ;)

    gruss
    eep
     
  20. ArKay

    ArKay Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.06.06   #20
    Hab bis jetzt 2 Gitarren in den USA gekauft, beide Male durfte ich sie abholen.

    Der 1. Verkäufer hatte die Rechnung in ein Fach des Gitarrenkoffers gelegt, wo der Zoll sie natürlich nicht gefunden hat (die haben keine Zeit gründlich zu suchen).

    Der 2. hatte den Wert falsch deklariert, er stimmte nicht mit der Rechnung in dem Paket überein. Ausserdem hatte er "Merchandise" angekreuzt.

    In Zukunft werde ich penibel darauf bestehen, daß das vernünftig gemacht wird. Hab keinen Bock jedes mal zum Zollamt fahren zu müssen. Die tun uns keinen Gefallen damit, im Gegenteil. Und als Geschenk wird's sicherlich auch nicht durchgehen, so naiv sind die nicht mehr. Selbst diese müssen IMHO über einem Wert von €50 verzollt werden. Ausserdem ist ja auch Zoll auf dem Porto!

    Die 1. lag übrigens mit Porto bei $300, durfte trotzdem 19,6% (oder sogar 19,7%?) zahlen!
     
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