Günstiger Jazz Bass

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Abfluss_Schorch
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N`Abend liebe Leuts.
Ich hab beschlossen, der Haushalt braucht dringend wieder einen Jazz Bass.
Allerdings gibt die Azubi-Kasse leider nicht soviel her - 200€ wären da die absolute Schmerzgrenze.
Gibts bis dahin eigentlich was empfehlenswertes (als Basis)? Vielleicht Jack&Danny, Harley Benton etc.?
Wichtig wären sonst nur 2 Sachen: 1. Kein Sunburst, finde ich irgendwie immer hässlich. 2. Gerne OHNE Ahorn-Griffbrett.
Ansonsten bin ich für vieles (vielleicht auch alles?) offen...

PU´s und Hardware werden bei Bedarf später getauscht.

Liebe Grüße, Abfluss_Schorch
 
Eigenschaft
 
Bei Harley Benton müsstest du nach deinem Wunsch Pest oder Cholera wählen - es gibt die JB-Kopie in Sunburst mit dunklem Griffbrett oder andere Farben mit Ahorngriffbrett. :D Die Grundlage stimmt aber und die Qualität scheint auch soweit zu passen, wenn man sich die Bewertungssternchen ansieht: https://www.thomann.de/de/harley_benton_hbb1975_na.htm
Die Hölzer klingen ganz passend; immerhin keine Linde oder so.
 
Einer meiner besten Jazz Bässe ever hatte einen Linde Body... ich würde das nicht überbewerten. Ich hatte sechs Jazz Bässe, zwei davon waren außergewöhnlich gut. Der eine davon hat neu im Laden 275€ gekostet, ein weißer Squier VM... traumhaft gut. So gut, das ich dachte die teureren sind bestimmt noch besser. Der nächste war es dann auch, ein classic 60's Mexikaner... über den habe ich ja schon oft geschrieben und ich wünschte ich hätte ihn behalten.

Ich würde schauen ob ich für das Geld einen gebrauchten Squier bekomme. Mich würden die leichten Abweichungen bei Body und Hals stören, wenn schon klassischer Bass dann doch bitte das original, und den bekommt man nur bei Fender und Squier. Die Vintage Modified Serie ist super, aber auch alle anderen Squier kommen ziemlich gut. Da gibt es immer mal wieder welche bis 200€.
 
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Ich habe einen Fender Aerodyne Japan mit Linde Body. Neu damals ca. 725 Euro...
Und da is nix mit "billig"...

Ein gebrauchter Squier Standard Jazz Bass wäre in der Tat eine Alternative zum HB.
Die Jack & Dannys habebn ebenfalls 38mm am Sattel - also keinen Precision Hals mehr...
https://www.musicstore.de/de_DE/EUR/Jack-Danny-JB-Vintage-1975-VWH-Vintage-White/art-BAS0009120-000
Vermutlich tun sich HB und J&D nichts in der Qualität. Will man eine andere Farbe, bietet der J&D mit Weiß, Surf Green und Sky Blue interessante Alternativen.

Der J&D in Blau sieht schon anders aus als das 08/15 Natural oder Schwarz...

Jack-Danny-JB-Vintage-1975-SKBL-Sky-Blue_1280.jpg
 
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Zum Thema Linde: Der Music Man Bongo hat auch dieses Korpusholz, weil es bei den Tests einfach am besten geklungen hat für den Bass. Der Bass kostet neu über 2000€... wenn das ein grundsätzlich schlechtes Tonholz wäre würden die es wohl kaum verbauen.


Bei den J&D würde mich das moppelige obere Korpushorn tierisch nerven.
 
Das ist eigentlich kein Problem! Ich würde direkt einen Affinity neu kaufen für 225€. Die sind momentan der Schnapper schlechthin.

  • Korpus: Erle -> gibt´s sonst nur ab Mex Fenders
  • Hals: Ahorn
  • Griffbrett: Palisander -> Viele neue hochpreisige Fender haben nur noch dieses Paul Ferro Zeug
Dazu noch eine geniale Farbe verfügbar, die du bei Fender nur im Custom Shop ordern könntest


Wenn du da dir einen gut verarbeiteten raussuchst und dann evtl später Pickups und Elektronik updatest sollte dabei ein feiner Jazz rauskommen :great:
 
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Das ist eigentlich kein Problem! Ich würde direkt einen Affinity neu kaufen für 225€. Die sind momentan der Schnapper schlechthin.

  • Korpus: Erle -> gibt´s sonst nur ab Mex Fenders
  • Hals: Ahorn
  • Griffbrett: Palisander -> Viele neue hochpreisige Fender haben nur noch dieses Paul Ferro Zeug
Dazu noch eine geniale Farbe verfügbar, die du bei Fender nur im Custom Shop ordern könntest...

Okay; Monitore sind geduldig... ;)

Laut Beschreinung hat der J&D ebenfalls einen Erle Body und einen Hals aus kanadischem Ahorn...
SPEKULATION: Kann durchaus sein, dass Affinity, J&D und HB in einem Werk gefertigt werden.
Vielleicht andere Pickups??? Aber das Griffbrett ist in der Tat das (gewünschte) Palisander.

Achtung bei gebrauchten Squier Affinity! Vor 5+ Jahren sagen sie anders aus und hatten schlechtere Hardware!
Die heutigen Affinity sind da deutlich besser...

P.S.: Die Farbe des verlinkten Affinity gefällt mir ebenfalls sehr gut!
 
Wo ich in der Mittagspause des öfteren schon mal im MS essen gehe, nehme ich auch immer wieder mal die genannten Bässe in die Hand:

J&D VintageJazzer sind haptisch nahezu perfekt.
Affinitys überzeugen haptisch nicht wirklich, klingen aber (in meinen Ohren) ein wenig besser als die J&Ds.

Ich persönlich stehe derzeit auf Yamaha BBs. Ist aber eine andere Baustelle und hat hier nix zum suchen ... ;)
 
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Ich denke, ich versuchs mal mit Jack&Danny - zur Not wird halt wieder gebastelt, wie am vorhandenen Harley Benton.
Auch Ahorn werde ich dann doch mal probieren - habe mich auf Anhieb zwar nie "soo" wohl drauf gefühlt, aber das kommt ja evtl mit der Zeit...

Liebe Grüße, frohe Ostern, Georg
 
@Abfluss_Schorch
Wenn Du ihn hast, kannst Du ja mal Fotos machen und hier über Deinen Bass berichten: https://www.musiker-board.de/threads/user-thread-jazz-baesse.239069/page-238#post-8548222

In meiner 500 seitigen Schaltungssammlung für Bässe sind ja auch viele JB-Schaltungen drin.

Dort sind aber auch die Maße der Original JB-Pickups!
Kann sein, dass gerade die Maße des Bridge-PUs stark vom Original abweichen. Dann kann man nicht ganz einfach austauschen.
 
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Und auch deswegen den Squier.
Jack&Danny mixt man mit Cola und Eiswürfel :tongue:
 
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Ich habe einen J&D-Preci und kann nur positives berichten. Sehr solide Basis zum DIY-upgraden. Ich würde es wieder tun. ;)

Du kannst meines Wissens (nicht 100% sicher) im MS auch ein paar gute Tonabnehmer und neue Elektronik dazu kaufen, und die bitten, dir die direkt einzubauen. Lass dir doch mal ein Angebot machen. Wäre vielleicht ein Rechenexempel wert.
 
Bei Harley Benton müsstest du nach deinem Wunsch Pest oder Cholera wählen - es gibt die JB-Kopie in Sunburst mit dunklem Griffbrett oder andere Farben mit Ahorngriffbrett. :D Die Grundlage stimmt aber und die Qualität scheint auch soweit zu passen, wenn man sich die Bewertungssternchen ansieht: https://www.thomann.de/de/harley_benton_hbb1975_na.htm
Die Hölzer klingen ganz passend; immerhin keine Linde oder so.

Ich weiß bis heute nicht, warum Linde so im Verruf ist. Einfach mal den Squier Matt Freeman Preci ( den habe ich selbst und der ist einer der besten Preis und das ist nicht nur meine Meinung) oder von Musicman die John Petrucci Gitarre oder den Bongo Bass von Musicman anspielen. Man sagt, Linde würde einen "mumpfigen" Ton produzieren. Ich kenne bislang nur sehr gut klingende Linde Bässe und Gitarren. Es würde mich wirklich interessieren welche Instrumente aus Linde schlecht klingen.
 
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Natürlich ist Linde nicht per se schlechter als Erle oder Esche. Ich habe selbst einen Squier CV mit Linde Body der mir sehr gefällt.
Bei Fender ist es einfach so, dass es in der Regel folgende preisliche Abstufungen gibt -> billigst = Aghatis -> günstig = Linde -> mittel bis hochpreisig = Erle und Esche. Ich denke daher ist das so in den Köpfen der Leute. Nun bricht aber der aktuelle Squier Affinity mit dieser Einstufung und hat eben einen Erle Body, weswegen ich schrieb es ist momentan der Schnapper im Fender Regal. Über den Ton jedes einzelnen Instruments sagt das eh alle nix aus, denn da gibt es gute und schlechte mit jedem Holz.
Auf englisch heißt Linde ja übrigens Basswood ;)
 
In den 1970ern wurden billige Gitarren oft aus Linde gefertigt.
Gibson/Fender (normalerweise) keine Linde > Linde doof...

Mitte der 1980er wurde man hellhörig, als Ibanez die JEM Gitarre (oberes Preissegment!) mit Linde Body fertigte.
Trotzdem blieb die Linde ein Exot - und wird in den USA fast nie eingesetzt.

Wie ich schon schrieb, ist mein Fender Aerodyne CIJ garantiert kein schlechter oder billiger Bass...

Es ist ja beim J&D auch "kanadischer Ahorn" für den Hals angegeben.
Aber auch da gibt es Südseite des Berges und in der Nähe des US-Kernlandes oder eben Nordseite des Berges und aus dem Rand zum Polarkreis. Dann braucht der Baum doppelt so lange um auf die gleiche Größe zu kommen...
 
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Ich weiß bis heute nicht, warum Linde so im Verruf ist. Einfach mal den Squier Matt Freeman Preci ( den habe ich selbst und der ist einer der besten Preis und das ist nicht nur meine Meinung) oder von Musicman die John Petrucci Gitarre oder den Bongo Bass von Musicman anspielen. Man sagt, Linde würde einen "mumpfigen" Ton produzieren. Ich kenne bislang nur sehr gut klingende Linde Bässe und Gitarren. Es würde mich wirklich interessieren welche Instrumente aus Linde schlecht klingen.

Sind halt Vorurteile. Genau wie bei Class-D, oder SMPS-Netzteile oder beides. Es gibt bei Linde super klingende Bässe, genau wie es bei anderen Hölzern schlechte gibt.
 
Natürlich ist Linde nicht per se schlechter als Erle oder Esche. Ich habe selbst einen Squier CV mit Linde Body der mir sehr gefällt.
Bei Fender ist es einfach so, dass es in der Regel folgende preisliche Abstufungen gibt -> billigst = Aghatis -> günstig = Linde -> mittel bis hochpreisig = Erle und Esche. Ich denke daher ist das so in den Köpfen der Leute.
Und auf englisch heißt Linde ja Basswood ;)

Da gebe ich dir völlig recht, aber die beiden Musicman Modelle, die ich ansprach, sind im höherpreisigen Segment angesiedelt. Ich vermute , daß es sich um ein Vorurteil handelt, das einfach immer weiter existiert, egal ob es stimmt oder nicht. (genau wie bei shortscale Bässen). Ich kenne nur drei Linde Instrumente und die klingen richtig gut. Ich bin sehr gespannt, ob jemand hier schlecht klingende Instrumente nennen kann.
 
Bevor ich einen neuen Thread eröffne, betreibe ich mal lieber etwas "Leichenschinderei".

Ich brauche einen Bass für einfache Recordings, am liebsten einen Jazz Bass, da ich glaube ich mit dem knackigeren Sound besser zurecht komme und eh meistens eher softes spiele. Die Squier Affinitys sind momentan also wirklich brauchbar bzw noch brauchbarer als die Harley Bentons? Dann würde ich anstelle eines VM dann nach so einem Ausschau halten. Ab welchem Jahr wurden die denn "gut"? Vor ein paar Jahren waren Affinitys doch quasi zu nichts zu gebrauchen.

Ich wollte trotzdem auf dem Gebrauchtmarkt stöbern, daher die Frage ab welchem Jahr ich suchen soll.
 
Na das sind doch aber ganz andere Vorzeichen als der original TE. Da ging es um einen neuen Bass um 200€ und da würde ich den „aktuellen“ Affinity nehmen.

Gebraucht eröffnen sich je nach €insatzmitteln auch andere Optionen. Da könnte man zb nach einen Squier CV suchen oder Fender Mex Classic.
 
Die letzten drei Billigbässe, zwei J&D und ein Harley Benton habe ich wegen Unspielbarkeit zurück geschickt. Das ist bei Billigbässe echt zum Glücksspiel geworden und ich vermute die Verkaufshäuser hoffen darauf Trottel zu finden die dann glauben, das müsse so sein und diesen Kernschrott dann behalten.
Idealerweise kann man bei den Billigbässen vor Ort gleich herausfiltern ob sie spielbar sind. Ansonsten wird es ziemlich lästig. Gerade beim Musicstore ist die Rücksendung etwas komplizierter als man das von Thomann oder Amazon gewöhnt ist. Auch das wirkt auf mich wie ein Teil das zum restlichen Rädchen passt.
 
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