Hochwertige PUs & Ibanez GRG 170!?

von RumpelstyleZzZ, 23.06.08.

  1. RumpelstyleZzZ

    RumpelstyleZzZ Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.06.08   #1
    Moin, ich lese hier schon lange mit und jetzt schreibe ich auch mal einen Beitrag. Also, folgendes:

    Ich spiele eine Ibanez Grg 170 DX. Billiges Ding, aber ich bin mit allem zufrieden außermit dem Sound. Die Kohle für eine teurere Gitarre ist nicht da und da habe ich mir überlegt einfach mal gute PUs zu besorgen. Rentiert sich sowas denn bei einer eher billigen Gitarre denn? Ich gehe jedenfalls total pfleglich damit um und sie ist, wie gesagt, in allen anderen Belangen zufriedenstellend.
    Es ist nicht so, dass sie meine einzige Gitarre wäre, aber ich hänge sehr an ihr und spiele sie eigentlich am liebsten, ihr Sound ist aber trotzdem nicht so wie ich ihn mir wünsche. Da finde ich den von meiner (kaputt gekauften) RG 350 noch besser, die klingt mir aber viel zu drahtig... argh.

    Lohnt sich die Investition?
     
  2. Mighty Mo

    Mighty Mo Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.06.08   #2
    Was willste denn mit dem Tausch tonal genau erreichen? Wieviel ausgeben? Geh einfach mal in den PU Beratung Sammelthread. Vllt wäre auch eher ein anderer Amp die Lösung des Problems. Ich persönlich habe bei meiner GRG 170 den Bridge PU in nen Shadow sh680 getauscht, aber man sollte davon nicht zuviel erwarten. Anderer Output, Verlagerung der hervorgehobenen Frequenzen und minimal anderer Klang dadurch. Wenn es dir das Geld wert ist, ist das natürlich gut, ich komme an meinem Amp aber auch mit den StandartPUs zu sehr ansprechenden Sounds.
     
  3. cikl

    cikl Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.06.08   #3
    Ich würde versuchen mir gebraucht PUs bei ebay oder so zu schiessen, z.B. Dimarzio Tone Zone und Air Norton. Neu kaufen lohnt sich imho nicht. wenn du mal ne bessere Gitarre hast, könntest du die natürich auch umbauen.
     
  4. RumpelstyleZzZ

    RumpelstyleZzZ Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.06.08   #4
    Ich habe aber nicht die Kohle für eine neue Gitarre und werde die auch sicherlich nicht unter einem Jahr haben, also mache ich erstmal kurzfristige Planung.

    Ich brauche mehr Druck. Also ist einfach Punch mein Ziel.

    Ich spiele hier zu Hause einen Peavey Rage 158 und der Sound ist wunderbar, allerdings geht das Teil bei uns im Proberaum über H&K Top und Boxen vollkommen unter und das nicht wegen der Lautstärke.

    Den PU-Beratungsthead habe ich mir nicht angesehen weil es echt nicht mehr zumutbar ist dieses endlose Monsterding nach einem bestimmten Tipp zu durchsuchen.

    An die Airzone hatte ich auch schon gedacht, auch an die passiven H4 von EMG.
     
  5. Mighty Mo

    Mighty Mo Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.06.08   #5
    Du kannst doch nicht von nem Rage mit Box soviel Druck erwarten wie von nem mehrere 100-1000 euro kostenden Topteil ? Und von wegen in der Band untergehen : wie ist dein Equalizer eingestellt? Weil Mmn nach bringt dir n PU Wechsel höchstens mehr Output und zb mehr Mitten = bisschen mehr Durchsetzungskraft in der Band,aber das sollte man auch mit nem EQ schaffen...
     
  6. RumpelstyleZzZ

    RumpelstyleZzZ Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.06.08   #6
    Du hast es nicht begriffen. Der Sound vom Rage ist wunderbar, der H&K kackt ab.

    Der Sound klingt von vorne bis hinten einfach nur dünn, die Mitten habe ich am Amp auf
    5, die Bässe auf 4 und die Höhen auch auf 5 gestellt. Dazu habe ich an meinem Distortion-Pedal die Bässe auf 5, die Mitten auf 4 und die Höhen auf 6. Irgendwie ist das der einzige Sound der auch nur annährend gut klingt und nicht am den Boxen scheppert (wenn ich den Bass zu weit aufdreh scheppert der Amp, besonders wenn ich abdämpf).

    Also:
    Bässe: 5
    Mitten: 4
    Höhen: 5,5

    Ich weiß ja nicht inwiefern ihr die GRG 170 kennt, aber die PUs sind wirklich superbillig.
     
  7. Stoner

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    Erstellt: 24.06.08   #7
    Ich glaube, du hast etwas nicht ganz verstanden:

    Es werden sich nur Nuancen ändern, wenn dir ein bisschen mehr "Druck" es wert ist den PU zu wechseln, dann bitte.
    Vielleicht hilft dir wirklich eine andere EQ-Einstellung. Probier mal aus, das Tone-Poti etwas zurück zu drehen und dann deinen Sound mit dem Amp-EQ wieder einzustellen. Ansonsten könnte vielleicht ein Kondensator in deinem Elektrik-Fach etwas helfen.
     
  8. RumpelstyleZzZ

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    Erstellt: 24.06.08   #8
    Ich habe sowieso keine Ahnung von diesem ganzen Elektronikzeug.

    Aber er hat einfach nicht begriffen, dass ich nciht von meinem Teil hier zu Hause das selbe erwarte wie von dem Teil im Proberau msondern umgekehrt nur lauter.

    Das mit dem Tonepoti klingt gut, werde ich mal probieren, danke. Inwiefern kann ich denn dann meinen Sound weiter pushen?

    Wenn PUs so wenig ausmachen, wie hier erzählt wird, wieso machen sich dann alle so viele Gedanken darüber? Oder ist die Auswirkung auf qualitativ eher minderwertige Gitarren einfach geringer als auf teure Teile?
     
  9. crazy-iwan

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    Erstellt: 24.06.08   #9
    ich weiß ja nich was du für einen amp spielst. aber der druck kommt nich von bass sondern von den mitten/tiefmitten. punch kriegste auch mit ner schäbigen gitarre. wird zwar nich nach ner 2000 esp klingen aber durchaus spaß machen. zieh doch mal die bässe bischn runter und mitten bischn höher
    bass 3-4
    mitten 6-7
    höhen 5

    wär so meine empfehlung

    und wie gesagt tone bischn runter und uU auf den neck-pu schalten. einfach ma alles probieren, kann wunder wirken. oder was du auch probieren könntest ist die pickups näher an die saiten schrauben. bringt auch mehr punch. weiß ja nicht wie weit die von den saiten entfernt sind.
     
  10. Stoner

    Stoner Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.06.08   #10
    Das Holz, die Konstruktion, die Elektrik, die Verarbeitung an sich; das alles hat Einfluss auf den Sound. PUs ändern meiner Erfahrung nach nur wenig, was aber auf der Suche nach dem für sich perfekten Sound wirklich helfen kann, da man, wenn man kurz vor dem Ziel des gewünschten Sounds ist, diese nuance helfen können, wenn man sich ausgiebig mit der bevorstehenden Modifikation beschäftigt.
    Gerade bei billigen Gitarren, wo Holz/Konstruktion/... nicht optimal sind, ist es schwierig zu abzuschätzen, ob PUs die fast die Hälfte des Neupreises kosten, den Aufwand und das Geld wert sind. Ich denke, das ist meist nicht der Fall, obwohl einige User hier wirklich gute Erfahrungen gemacht haben... aber sowas kann man sich ja auch einbilden;).

    https://www.musiker-board.de/vb/pla...placebo-hats-eigentlich-nicht-gebracht-2.html
     
  11. Down Under

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    Erstellt: 24.06.08   #11
    Wollte ich auch vorschlagen! Der Amp muss so eingestellt sein, dass die Gitarre in dem Frequenzfeld agiert in dem noch ein Platz frei ist. Also Mitten reindrehen!

    Die PUs bringen fast gar nix, wenn die alten nicht völliger Schrott sind, sind sie in deinem Fall aber nicht.

    By the way: Dein Umgangston könnte einem Hilfesuchenden entsprechen! Also wenn es dir möglich ist etwas freundlicher!
     
  12. crazy-iwan

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    Erstellt: 24.06.08   #12
    außerdem habe ich starke zweifel daran dass der nachwuchs peavey besser ist als n h&k stack...

    er hat nurn stark anderen charackter als der große. hinzu kommt dass alleine spielen immer ne ganz andere sache ist als im bandgefüge. da kommt von der gitarre ganz anderes durch als beim üben zu hause.

    nochn tipp. nimm nich dein zerrpedal. wie geil es auch immer ist. die zerre am amp wird wahrscheinlich mehr druck aufbauen können.
     
  13. RumpelstyleZzZ

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    Erstellt: 25.06.08   #13
    Danke für die Tipps, werde ich alles mal durchtesten.
    Und wie ein Arschloch wollte ich auch nicht klingen, aber da rutsche ich im moment schnell rein weil ich total gestresst bin momentan.

    Also ich habe mal mit dem Besitzer vom H&K an dem Teil rumgedreht und es kamen schon nette Zerrsound dabei rum, aber keine dicke Distortion und weil das Handbuch von dem Teil weg ist können wir mir auch keinen Overdrive, Distortion und Cleansound einrichten sondern immer nur Clean einstellen und den Rest mit extra Pedalen regeln, irgendwie ätzend.
     
  14. crazy-iwan

    crazy-iwan Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.06.08   #14
    wenn du uns sagen könntest was genau du da spielst könnten wir dir natürlich NOCH weiter helfen...weil die paar h&ks die ich bisher angespielt hab haben alle gut zerre gehabt
     
  15. RumpelstyleZzZ

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    Erstellt: 27.06.08   #15
    Punk und Hardcore, so einen Querschnitt zwischen Recharge, Vorkriegsjugend und... hm... Systemfehla.... also recht querbeet...
     
  16. Harlequin

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    Erstellt: 27.06.08   #16
    Für einen "druckvolleren" Sound würde ich auch eher am Verstärker. Wie gesagt: Auf jeden Fall mehr Mitte rein und - wenn möglich - mit einem gaaaaanz leichten Delay oder Reverb arbeiten, das "dickt" den Sound ordentlich an.
     
  17. RumpelstyleZzZ

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    Erstellt: 28.06.08   #17
    Hehe, mir ein Delay zu besorgen zu besorgen habe ich schon länger vor, aus genau dem Grund :rolleyes: Aber gut, dass nicht nur ich da eine Soundverbesserung hören kann ^^
     
  18. RockinMike

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    Erstellt: 30.07.08   #18
    Hallo,

    ok, ich oute mich jetzt mal:

    was genau versteht man denn unter "Druck" (in diesem Kontext natürlich :rolleyes:) und unter "Dynamik". Man liest das ständig irgendwo. Nur erklären kann es so recht keiner.

    Anders gefragt: woran merke ich, dass eine Gitarre oder ein Amp, KEINEN Druck und KEINE Dynamik hat?

    Cheers,
    Mike
     
  19. Mawel

    Mawel Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.08.08   #19
    also "dynamik/dynamisch" klingt immer toll und wird vielfach ohne grund verwendet.

    dynamik ist das gegenteil von statik. also etwas bewegtes. die meisten verstehen darunter wohl, dass der amp gut auf technische nuancen reagiert, wenn du also die saiten leicht anschlägst, sollte der amp entsprechend leiser oder aber einfach etwas anders klingen. kompression ist der feind der dynamik, dynamik an sich ist aber aus meiner sicht nicht uneingeschränkt gut. eine gitarrenvorstufe ist in der regel dazu gebaut um unter anderem auch zu komprimieren, was im günstigen fall auch schön warm und angenehm klingt.

    wenn eine endstufe in die sättigung fährt, fängt die auch an zu komprimieren, im ungünstigsten fall ist dann selbst das leiseste signal, das aus der vorstufe kommt, schon zu stark, sodass es nicht mehr "durch die endstufe passt", so wird ein leicht angeschalgener ton fast genauso klingen, wie ein stark angeschalgener ton. die "dynamik fehlt". sowas kann auch in der vorstufe passieren, meinem verständniss nach nennt man das higain, das ist aber wahrscheinlich noch etwas komplizierter, da kann man wohl auch ncoht von dynamik sprechen. vor allem bei palmemutes wird die dynamik der endstufe interessant, denn der große bassanteil und der im vergleich zum klingenden ton sehr starke anschlag solenl ja komplett an die box weitergehen, sodass es richtig wuchtig klingt.

    hier kommen wir dann schon zum "druck". das ist noch subjetiver, als "dynamik". für mich ist druck da, wenn der anschalg, vor allem bei palmemutes richtig knallt, wenn man dirket vor der box steht, spürt man das dann sogar richtig. druck bekommt man aus meiner sicht am besten aus dem zusammenspiel aus der richtigen gitarre und dem passenden amp+box. so wird der bei anschalg markanteste teil des signals ducht amp+box besonders hervorgehoben und kraftvoll widergegeben.

    p.s.: wenn im text was falsches steht, bitte unbedingt richtigstellen :)
     
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