Ibanez rg2550 Saitenhöhe

  • Ersteller Malte@Guitar
  • Erstellt am
Malte@Guitar
Malte@Guitar
Registrierter Benutzer
Zuletzt hier
04.06.21
Registriert
24.10.06
Beiträge
405
Kekse
134
Ort
Höxter
Hey Leute.
Ich hab mir ne Ibanez rg2550 gekauft. Tolle Gitarre, und auch mit dem Floyd Rose habe ich fast keine Sorgen^^
Nur würde ich jetzt gern meine Saiten so tief legen das nix scheppert aber die spiellage trotzdem optimal ist.
Ich suche mir seit Tagen nen Wolf aber ich weiß nicht wie ich das am effektivsten hinkriege.

Ich weiß nicht inwieweit sich die Gitarren unter sich unterscheiden, aber vllt kann mir jmd de Höhe der Stellschraube(n) Posten. Das würde mir ne Menge schrauberei ersparen.

Grüße
 
Eigenschaft
 
Die einzelnen Saiten kannst du nicht in der Höhe verstellen!
Du kannst nur den ganzen Tremoloblock hoch und runterschrauben und das tust du an den Lagerbolzen, also da wo das Tremolo mit den Messerkanten aufsitzt. Brauchst einen Inbusschlüssel für.

Mach das aber am besten ohne Last, weil sich sonst mal gerne die Messerkanten verabschieden könnten (im Sinne von stumpf werden) und die Stimmstabilität leidet...meistens ist 1 Mal kein Mal, aber wenn du rumprobierst, ist es schon besser.

Ansonsten stell den Hals relativ gerade und probier solange, bis du deine EInstellung gefunden hast :)

HIER sieht man die beiden kleinen schwarzen Schrauben kurz vor dem Pickguard ganz gut :)
 
ich möcht mich jetzt nicht beschweren.... danke erstmal für die antwort. aber Soweit war ich schon.
Ich wollte wissen wie ich das am effektivsten mache... Weil es muss ja eine Sinnvolle vorgehensweise geben... Einfach drehen kann jeder.
ich hatte sie recht tief, hatte dann aber nach kurzer Zeit ähm ja n richtig ätzendes Schnarren weil die H oder die E seite aufschlugen. Weniger schön. Wieso passiert sowas?

was meinst n du mit grade stellen??
 
Ja man kann doch mit dem Halsstab die Halsbiegung einstellen. Ich hab ihn eigentlich fast schnurgerade.
Und dann musst du eben die Saitenlage so weit runterschrauben, dass es dir vom Spielgefühl zusagt und nicht schnarrt.
Ein anderes Vorgehen als nur "auszuprobieren", kann ich mir auch nicht vorstellen!
Wenn die H- und E-Saite schnarren sollten, dann kannst du auch einfach nur die eine Schraube verstellen, dass sie nicht mehr schnarren.

Das Schnarren tritt in der Regel auch bei neuen Saiten auf, da muss man dann ein paar Spielstunden warten, dann geht das von selbst weg. Wenn das Schnarren mit der Zeit kommt, dann könnte ich mir vorstellen, dass evtl eine andere Saitenstärke draufgemacht wurde und sich dann der Hals verstellt hat. Einfach nachstellen :)

System gibts da meines Erachtens nicht.
 
System gibts da meines Erachtens nicht.

immer mit halben umdrehungen /am tremolo) rantasten! :great: wenn nur B und E saite schanrren kann mann auch ruhig die untere tremolo schraube (auf eben der seite der Hohen E-saite) ruhig ne halbe umdrehnung höher lassen als die andere! Läuft bei meiner RG seit 4Jahren!

btw - am tremolo kann er ja rumprobieren wie er will - beim hals kann man nicht WIE MAN WILL :D:D:D - gründe dürften allgemein bekannt sein!

Liebe Grüße
 
den hals fass ich nich an:)
 
Naja den Hals musst du wohl anfassen, sonst kannst du ja nicht spielen :p

Nein aber Spaß beiseite.
Solange du nicht der grobmotorischste Mensch der Welt bist, dann kann da nichts schief gehen.
Nimm den passenden Schlüssel - wenn du nach rechts drehst, beugt sich der Hals in der Mitte zu den Saiten hin, andersrum eben das Umgekehrte. :)
Geh da am besten in 1/4-Umdrehungsschritten vor. Nicht mit zu viel Gewalt, dann geht das alles.

Wenn du den Hals nämlich nicht einstellst (gehen wir davon aus, er wäre nicht optimal eingestellt), dann holst du ja nicht wirklich das Optimum an Saitenlage und Bespielbarkeit raus.
 
mmmh ich weiß so gar nich ob ich mir das trauen tu:D ich mein. kann man sowas machen lassen? ich könnt ja da hin wo ich die klampfe her hab. und sag denn: Hey leute... macht ma. Ist das nich sinnvoller?
 
Klar geht das, Kehrseite ist nur: Es kostet GELD!
Und ich persönlich denke und bin der festen Überzeugung, dass wenn man Gitarre spielt, sowas auch eigentlich selbst hinbekommen sollte (soll kein Angriff gegen dich sein - lesen ja auch noch andere mit), denn das bewegt sich noch mit auf dem Level des Saitenwechsels. Klar, muss man sich an solche Sachen rantasten, aber eine Gitarre ist nunmal nicht aus Zucker und es ist auch kein Mysterium Sachen einzustellen. Zu Lesen gibts da im Internet genug zu!

Ist ja nicht so, dass man an einer Schraube dreht und dann fällt draußen ein Baum um. Im Normalfall sieht man, was man erreicht, wenn man an der Schraube dreht!
Ich kann dir nur empfehlen, das selbst zu lernen.
Denn wenn du schon so eine Gitarre mit Floyd Rose besitzt, dann ist das Saitenwechseln sogar schwerer ;)
 
leut, seid doch nich gleich so grob... "halbe umdrehung" hier, "viertel umdrehung" da :redface: ...
also ich lieb meine gitarren... :D

um das problem zu lösen würd ich auch bei der saitenlage und der halskrümmung ansetzen aber viel behutsamer. als erstes mal die saitenlage in minimalen schritten erhöhen (in geschätzten 0,1-0,5mm schritten an der schraube). das kann vielleicht schon reichen und verändert das spielgefühl nich wesentlich.
bei der halskrümmung mal drauf achten wo`s schnarrt. eher in den tiefen oder den hohen lagen. sind`s die tiefen, ist der hals zu stark gespannt. bei den hohen ist er zu schwach gespannt. den hals lockert man, indem man die schraube (meist direkt hinterm sattel) in richtung dünne saiten dreht. spannen funkt entsprechend andersrum. und auch da minimale schritte.

bei meinen gitarren mach ich`s etwa so z.B. :
als erstes wird das vibrato eingestellt (federn, neigung). dann stell ich die saitenlage so ein wie ich sie haben will, schnarren erst mal wurscht. dann die halskrümmung so, daß es nimmer schnart (evtl. sattel noch höher legen, gibt`s bleche dafür... alufolie tut`s aber au ;) ). zum schluß noch die oktavreinheit korrigieren und gut is.
untern strich hat sich gezeigt, daß ich persönlich mit sehr "lockerem" hals und relativ hoher saitenlage am besten zurecht komm( E: 2,3mm -> e:1,8mm. möglich wären E:1,8mm -> e:1,4mm aber *brrrrrrrrr* - geht gar nich...).
letzendlich muß jeder für sich sein optimum finden und das geht probieren über studieren :great: .
wenn man sorgfältig mit ruhe und konzentration an die sache ran geht, macht man auch nix kaputt,versaut höchstens dermaßen die einstellung, daß doch n`fachmann ran muß...
vielleicht, wenn möglich, an ner billigen klampfe erst üben.

gruß
 
letzendlich muß jeder für sich sein optimum finden und das geht probieren über studieren :great: .
Das kann ich so nur unterstreichen :)
ABER ich fände es sinnvoller erst den Hals einzustellen und dann die Saitenlage. Weil die Saitenlage ist nunmal von der Halskrümmung abhängig. Andersrum ist die die Halskrümmung aber nicht von der Saitenlage abhängig, also sie ändert sich nicht bei der Einstellung der Saitenlage - ERGO erst Halskrümmung dann Saitenlage einstellen und am Schluss die Oktavreinheit.
 
gescheppert hats im 2ten bund h und e seite... also. ich hab da nicht richtig anst vor das zu machen. nur mit leserei is das alles immer sehr ungenau. ich habs immer ganz gern wenn mir einer was erzählt und ich nachfragen kann^^
ich hatte das problem spontan letzten mttwoch. habe dann ganz flott eben hochgekurbelt weil ich natürlich genau da auch die akkorde brauchte die ich im 2Bund spiel. Naja hab das ganze dann gestern korrigiert weil die Saiten echt hoch waren.(hatte aber nr soweit gedreht bis das scheppern weg war) und dann hab ich gestern halt wieder runter gedreht jetz scheppert da nix mehr. das irritiert mich.
 
@ spa:

ja, hast natürlich recht. hätte dazu schreiben sollen, daß ich die saitenlage entsprechend nachjustier. hab ja auch nur "... in etwa..." geschrieben :rolleyes: .
das ist n`ganz sachtes herantasten, daß sich bei mir und ner neuen gitarre auch mal über drei, vier tage hinzieht. mir geht`s dabei auch weniger ums scheppern, wobei das natürlich ne große rolle dabei spielt, sondern vielmer um das optimale spielgefühl für mich.

@ Malte@Guitar:

vielleicht war das der von mir oben beschriebene effekt. bist halt n`kleines stückchen höher als vorher und merkst es nur nicht.
 
Ja die richtige Einstellung findet man wohl eh mit der Zeit. Ich hab meine Epi LP jetzt knapp 4 Jahre glaub ich und an der schraub ich auch noch regelmäßig rum. Da aber eher, weil die Bünde den Geist aufgeben und es sonst Deadspots gäbe ;)
Aber ich finde schon, dass gerade in den FAQs hier im Forum oder auch auf einschlägigen Internet-Seiten diverse Einstellarbeiten sehr gut erklärt sind.
Was Ibanez angeht z.B. auch HIER. :)
 
es gibt auch leute - wie mich - die alles nur grob einstellen und dann einfach spielen XD
 
Ja, ich mein, ich kenne auch Leute, die auf Gitarren spielen, wo man zwischen Griffbrett und Saiten seinen Kopf durchstecken kann :D
Das geht alles, aber es ist eben eine Frage des Einsatzes und wie viel es einem dann irgendwo wert ist, das Optimum rauszuholen. Und sowas ist nicht mit dem Kauf einer guten Gitarre getan.
Ich hab meine RG2550 auch damals neu gekauft und dachte, weil sie so teuer sei, müsste alles super sein, aber das ist heute nicht mehr so, selbst da hab ich im Laufe einer Woche immer wieder dran rumgespielt(/eingestellt). :)
Hatte letztens auch das erste Mal ein paar Gibson LPs in der Hand - die Einstellungen waren für manch einen vllt ok, aber ich hätte da noch ordentlich dran rumschrauben müssen...
 
es gibt auch leute - wie mich - die alles nur grob einstellen und dann einfach spielen XD

... was ja auch völlig in ordnung ist, wenn du damit zurecht kommst.

bei mir hat sich im laufe der zeit halt gezeigt, daß ne optimierte gitarre einfach wesentlich mehr spaß macht. vieles läuft einfacher und lockerer von der hand. das ist so dieser "die spielt ja fast von selbst..." effekt. bei ner nicht gut eingestellten gitarre hab ich immer das gefühl, da is irgendwo ne bremse auf`m griffbrett . klar kann man drauf spielen, is nur wesentlich anstrengender und ermüdender gerade bei so nem stil, wie du ihn spielst (hab mir deine myspace seite angeguckt, satriani lässt schön grüßen, gell ? :great: ).
nimm meine M II z.B. . der verkäufer von dem händler, bei dem ich sie gekauft hab is auch n`linkshänder. der hat sie natürlich angespielt bevor ich sie abgeholt hab und war zwar von der quallität absolut überzeugt aber nich von der bespielbarkeit. war ihm irgendwie zu "grob" und unsensibel (er spielt selbst ne Music Man JP, *wow - au irgendwann mal haben will... :D * ).
hab die gute dann nach meinem gutdünken eingestellt und sie ihm nochmal zum spielen gegeben und was soll ich sagen ? der war auf einmal hin und weg von der M II und wollt sie am liebsten behalten aber nöööööööööö :D

ich würde dir echt mal empfehlen, daß du dir die mühe machst und deine gitarre mal für dich optimierst. glaub mir ! du wirst dich wundern, was du da noch alles rausholen kannst. das is so`n richtiger "aha"-effekt, den man da erlebt.

gruß
 
mmh also ich hab da irgentwie noch nich so richtig freude dran gefunden...: / leichtes schnarren von a und h saite. ich weiß nich ob ich das mit dem hals so will...
wenn ich den hals nach hinten stelle, dann kommen die saiten doch auch tiefer. ich versteh den unterschied zwischen höhen verstellun der saiten, und positionsänderung des halses nicht...
 
Ja wenn der Hals wie ein U verstellt ist oder wie ein umgedrehtes U, dann wird es sozusagen zwangsweise Punkte geben, an denen es schnarrt.
Deswegen versucht man den Hals möglich gerade einzustellen, weil auch die Saiten nunmal gerade verlaufen und man so den Verlauf der Saiten an den Hals anpassen will.

Indem du dir die Gitarre auf den Fuss stellst und dann von der Kopfplatte herunterguckst, kannst du gucken, wie der Hals relativ zu den zwangsweise geraden Saiten verläuft und ihn dann gezielt einstellen. :)
 
stell dir als ausgangsposition einen schnugeraden hals vor. wenn du ihn nun "spannst" bewegt sich das griffbrett in richtung saiten. entsprechend bewegt es sich von den saiten weg, wenn du ihn "lockerst". dadurch verändert sich natürlich auch die saitenlage.
nun muß du aus den faktoren "halskrümmung" und "saitenlage" den für dich besten kompromiss finden.
gewünschte saitenlage einstellen -> halskrümmung anpassen, daß es nicht mehr schnarrt -> saitenlage nachjustieren -> halskrümmung anpassen -> saitenlage -> halskrümmung ->... bis es für dich passt.
n`ganz leichtes schnarren ist auch nicht wirklich schlimm. viele gitarristen mögen das sogar und nennen es dann z.B. "schmatzen". ich persönlich mag`s gar nicht...

gruß
 

Ähnliche Themen


Unser weiteres Online-Angebot:
Bassic.de · Deejayforum.de · Sequencer.de · Clavio.de · Guitarworld.de · Recording.de

Musiker-Board Logo
Zurück
Oben