Ist eine i5 CPU in jedem Fall besser für Cubase, als ein i3?

von -P-, 23.01.17.

  1. -P-

    -P- Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.01.17   #1
    Basteln hier gerade an einem kleinen Zweit-PC für Aufnahmen und tragen alte, gebrauchte Hardware zusammen.

    Wir haben einen i3 und einen i5 Prozessor und haben uns mal auf diversen Portalen Benchmarks angeschaut.
    Dabei war es teils so, dass der i3 mit schnelleren Takt gar nicht so viel schlechter war als ein i5.
    Das war dann aber auch nur im Gesamtergebnis so. Man müsste schauen, wo die Unterschiede genau spürbar werden.

    Diese Fragen kamen uns so beim unterhalten in den Sinn:
    Wie sieht das in Cubase aus? Bringen Cubase die 4 statt 2 Rechenkerne auf jeden (!) Fall immer mehr Leistung,
    wie auch der größere L2 und L3 Cache einer i5 CPU und ist das daher immer wichtiger, als mehr GHz,
    oder würde ein i3 mit mehr GHz theoretisch die gleiche Leistung bringen können, als ein langsamerer i5?
    Ist nicht so wichtig, aber wäre mal interessant :-) Was meint ihr dazu?
    Nebenbei: hat jemand eine Info, ob Cubase 9 höhere Hardwarevoraussetzungen hat als 8.5?
     
  2. fko56

    fko56 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.01.17   #2
    Grundsätzlich wäre ein I5 schneller als ein I3 aber:
    Bei jedem Prozessor gibt es verschiedene Ausfürhrungen. Meist am Preis zu merken.

    Bei vergleichbarem Cache, Takt etc ist der I5 immer der "schnellere". Das hängt aber auch stark von der Umgebung ab (Motherboard, RAM, Bus, Platte usw.).

    Je mehr Cache, höherer Takt, mehr Kerne desto schneller wird Cubase laufen. Das merkt man meist erst wenn mehrere VSTs oder Plugins verwendet werden. Im "normalen" Gebrauch macht sich das nicht sehr deutlich bemerkbar.
    Reines Audio-Recording braucht im Gegensatz zu VST und Plugins auch keine besondere Leistung..

    Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, daß ein i7 mit 8 Kernen, SSD, 32GB usw. - also überall etwas mehr aber kein overkill - rund 50 Audiospuren und 8-12 VST-Instrumente mit 2-6 Filter, Compressor, Reverb etc. pro Kanal einwandfrei funktioniert. Bei einer brauchbarer Latenz (<= 128 Samples).
    Wobei ich die 32GB noch nie ausgenutzt habe. Es hätten wahrscheinlich 16GB gereicht.

    Mein i5 Notebook mit 8GB und SSD schafft 32 Kanäle (virtuelle DANTE-Card, 128 Samples) Audiorecording ohne Probleme.
    Alles mit Cubase 9 und Win10.
    Wahrscheinlich geht noch mehr aber das habe ich bisher noch nicht gebraucht.

    Ich habe auch einen i3 Notebook, 8GB und HDD mit Cubase 9 Elements. Das zieht sich aber doch ein bisschen. Bei 16 Spuren Audiorecording und kleiner Samplerate ist da ziemlich Schluss.

    Ist natürlich alles subjektiv aber vielleicht langts als Anhaltspunkt.
     
  3. Excalibur

    Excalibur Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.01.17   #3
    Pauschal ist sowas immer schwer zu sagen, da alle Komponenten mit ins System reinspielen - nicht nur die CPU. Aber wenn wir von halbwegs aktuellen Modellen reden, kann man schon davon ausgehen, dass ein i5 mit vier Kernen auf jeden Fall schneller als ein i3 mit seinen zwei Kernen ist. DAWs sind in der Regel sehr gut auf Systeme mit mehreren Kernen zugeschnitten und profitieren von diesen somit auch stark. Auch der höhere Cache wirkt sich in jedem Fall positiv aus. Unterschiede in der Taktrate merkst du eher bei Arbeitsprozessen wie Rendern bzw. Audiospuren bouncen.
     
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