Keiner will mehr PRS Gitarren - was meint ihr dazu ?

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Ich finde das durchaus interessant.

Rein optisch sind das ja Einbrüche auf ein 1/6 oder 1/8. Da muss irgendwie etwas anderes dahinter stecken, was das erklärt....
Ja. Obwohl es nur die Anfragenanzahl relativ zueinander abbildet, finde ich den Trend nach unten auch seltsam. Weil er auch so gleichmäßig bei allen 3 ist. Interressant wäre da, wie es bei anderen Herstellern aussieht. Musiktrends spielen da sicher eine Rolle, aber so etwas wie Metal oder Hip Hop gibt es ja schon länger. In keiner der beiden Kategorien ist Fender, Gibson und PRS stark vertreten. Das so viele User in den letzten Jahren gestorben sind, glaube ich auch nicht ...
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@clone ganz so krass ist es dann doch nicht. Ich habe nochmal selbst ein bisschen geforscht, die Einschnitte kamen mir auch zu krass vor.

Insgesamt gab es aber doch einen Einbruch, betrachtet man die letzten 13 Jahre:

Anhang anzeigen 536511

Blau ist hierbei PRS
Gelb ist hierbei Fender
Rot ist hierbei Gibson


Die Peaks sind interessant...da scheint Gibson was gemacht zu haben ^^

Wenn man den Daten von Google glauben darf, dann ist das Interesse an PRS sogar am stabilsten :)


Das PRS stabil auf niedrigem Niveau liegt, ist sicher auch der Tatsache geschuldet, dass die Anzahl an entsprechend situierten Käufern auch recht stabil ist. Das was ja stark abnimmt, sind ja die Käufer mit Durchschnittseinkommen. Der Anteil mit einem einkommen von von mir aus 5.000-15.00 € im Monat ist ja relativ gering und noch stabil. Aber das nur am Rande.

Ich glaube dass das Thema Modifikation hierbei eine wirklich größere Rolle spielt. Wie hier schon erwähnt werden PRS Gitarren kaum gemoddet. Ich kenne 2 Leute die welche haben, an denen wurde nichts gemacht, wohingegen alleine Fragen bei Fender wie:" Welches Vibratosystem passt in die Importmodelle"? eine viel höhere Anfragequote ergibt.

Warum es aber einen Abstieg gab, wenn auch nicht so steil wie gedacht, wäre trotzdem interessant.
Vielleicht hat das wirklich mit Musiktrends zu tun.

Wäre mal interessant zu sehen, wie es während bestimmter Zeiten (Grunge etc ) aussah, aber ist offtopic
 
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Wäre mal interessant zu sehen, wie es während bestimmter Zeiten (Grunge etc )

Kann ich dir sagen, Anfang der 90er dürfte das Google- Anfragevolumen bei allen drei Firmen Null gewesen sein... . ;)
 
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Das was ja stark abnimmt, sind ja die Käufer mit Durchschnittseinkommen.


Ich glaube man darf hier nicht den Fehler machen, aus den Zahlen etwas falsches herauszulesen. Alleine(!) anhand von Google-Suchanfragen bzgl Gitarrenfirmen Rückschlüsse auf Kaufverhalten zu ziehen, ist m.M.n. nicht möglich. Es kann hier einen Zusammenhang geben, muss aber nicht. Die Grafik sagt erstmal nicht anderes aus, als dass bei Google weniger nach Fender, Gibson etc gesucht wird. Sie sagt also aus, wieviele Gitarreninterssierte Google benutzen, um Informationen über Gitarren zu finden - nichts anderes! Ohne weitere Informationen sind weitere Rückschlüsse nicht zulässig. Einen Zusammenhang könnte man erst herstellen, wenn man beispielsweise auch die Verkaufszahlen vom Thomann hätte.

Man weiß nicht, ob nicht im gleichen Zeitraum beispielsweise die Anzahl der Diskussionen bei Facebook nach oben gegangen ist - Facebook wurde 2004 gegründet, also genau in dem Jahr in dem die Grafik hier anfängt, und seitdem ist Facebook unstrittig gewachsen. Man könnte diese Grafik also auch so deuten, dass ab dem Zeitpunkt der Facebook-Gründung immer weniger Leute Google verwenden um sich über Gitarren zu informieren, dass also Facebook Nutzer von Google abgezogen hat. Die Leute liken die Fender, Gibson, PRS etc Seiten und werden dadurch automatisch informiert. Über diese Interessen bekommen sie dann durch Facebook-Werbung weitere passende Infos präsentiert, es finden Diskussionen statt, und man muss vielleicht ein/zweimal weniger bei Google suchen um an Infos zu kommen - und schon gehen die Google-Trends nach unten. Und Facebook-Werbung ist sehr effektiv (vor allem für Bands, das kann ich aus erster Hand sagen :) ).

Es kann auch sein, dass die Leute gleich auf Youtube nach Produktvideos suchen, und dadurch die Google-Suche überflüssig wird weil sie sich durch ein Video besser informiert fühlen als durch einen schriftliches Review oder Foren-Diskussion.

Fazit: Es kann durchaus sein, dass das generelle Interesse an Gitarren in den letzten 10 jahren zurück gegangen ist (ich weiß es nicht - mein Bauchgefühl sagt mir dass es nicht so ist), es kann aber auch sein dass sich einfach das Benutzerverhalten geändert hat. Mehr sagt diese Statistik nicht aus.
 
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Ich glaube man darf hier nicht den Fehler machen, aus den Zahlen etwas falsches herauszulesen. Alleine(!) anhand von Google-Suchanfragen bzgl Gitarrenfirmen Rückschlüsse auf Kaufverhalten zu ziehen, ist m.M.n. nicht möglich. Es kann hier einen Zusammenhang geben, muss aber nicht. Die Grafik sagt erstmal nicht anderes aus, als dass bei Google weniger nach Fender, Gibson etc gesucht wird. Sie sagt also aus, wieviele Gitarreninterssierte Google benutzen, um Informationen über Gitarren zu finden - nichts anderes! Ohne weitere Informationen sind weitere Rückschlüsse nicht zulässig. Einen Zusammenhang könnte man erst herstellen, wenn man beispielsweise auch die Verkaufszahlen vom Thomann hätte.

Man weiß nicht, ob nicht im gleichen Zeitraum beispielsweise die Anzahl der Diskussionen bei Facebook nach oben gegangen ist - Facebook wurde 2004 gegründet, also genau in dem Jahr in dem die Grafik hier anfängt, und seitdem ist Facebook unstrittig gewachsen. Man könnte diese Grafik also auch so deuten, dass ab dem Zeitpunkt der Facebook-Gründung immer weniger Leute Google verwenden um sich über Gitarren zu informieren, dass also Facebook Nutzer von Google abgezogen hat. Die Leute liken die Fender, Gibson, PRS etc Seiten und werden dadurch automatisch informiert. Über diese Interessen bekommen sie dann durch Facebook-Werbung weitere passende Infos präsentiert, es finden Diskussionen statt, und man muss vielleicht ein/zweimal weniger bei Google suchen um an Infos zu kommen - und schon gehen die Google-Trends nach unten. Und Facebook-Werbung ist sehr effektiv (vor allem für Bands, das kann ich aus erster Hand sagen :) ).

Es kann auch sein, dass die Leute gleich auf Youtube nach Produktvideos suchen, und dadurch die Google-Suche überflüssig wird weil sie sich durch ein Video besser informiert fühlen als durch einen schriftliches Review oder Foren-Diskussion.

Fazit: Es kann durchaus sein, dass das generelle Interesse an Gitarren in den letzten 10 jahren zurück gegangen ist (ich weiß es nicht - mein Bauchgefühl sagt mir dass es nicht so ist), es kann aber auch sein dass sich einfach das Benutzerverhalten geändert hat. Mehr sagt diese Statistik nicht aus.

klar - aussagekräftig sind die Grafiken nicht. Für eine grobe Tendenz ohne Betrachtung von Nebeneffekten und Einflussfaktoren langt es aber schon. Mehr wird hier auch nicht hineininterpretiert.
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Kann ich dir sagen, Anfang der 90er dürfte das Google- Anfragevolumen bei allen drei Firmen Null gewesen sein... . ;)

ja, das ist richtig, Ende der 90er Jahre war es damit vorbei und erst dann startete das Internet.
Deswegen habe ich ja auch nicht gesagt, dass man "Internetzahlen" aus diesem Zeitraum betrachten soll, sondern dass Zahlen interessant wären, die zu Zeiten bestimmter Musiktrends erhoben wurden. Ich hätte auch 80er Hairmetal sagen können. Grunge war nur ein Beispiel. Ich denke das weltweite Chartplatzierungen von Gitarrenmusik auch Kids auf die Idee kommen lässt, sich eine Gitarre zu holen.
Großer Impact ? Who knows
 
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Eine PRS muß einem auch gefallen.
Ich kenne kein Model von denen was mich Optisch anspricht.
Früher waren es bei mir die Metal Gitarren ( Kramer / Jackson ) usw.
Heute mag ich die Paulas, und es müssen keine Gibsons sein.
Gute Epis langen allemal.
Ist halt so.
 
Endlich mal ein Thread, der voll ins postfaktische Zeitalter passt und uns sogar mit beliebig vielen alternativen Fakten verwöhnt.

Wer PRS-Gitarren nichts abgewinnen kann, hat kein derartiges Instrument zu verkaufen, er wird auf dem Markt aber auch nicht als Käufer auftreten. Er verhält sich völlig marktneutral und kann als Verursacher eines vermuteten/behaupteten Preisverfalls/Nachfragedefizits leider nicht identifiziert werden, auch wenn er sich dafür gerne opfern würde.

Was noch gesagt werden muss: Wer hier mit dem Google-Suchbegriff „Gibson Guitar Corporation“ irgendetwas argumentativ unterstützen möchte, hat vielleicht BWL studiert, aber noch nie nach einer Les Paul Ausschau gehalten.

Sind wir eigentlich Musiker, oder sind wir Gegner?
 
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Was noch gesagt werden muss: Wer hier mit dem Google-Suchbegriff „Gibson Guitar Corporation“ irgendetwas argumentativ unterstützen möchte, hat vielleicht BWL studiert, aber noch nie nach einer Les Paul Ausschau gehalten.
Da der "Suchbegriff" so zuerst bei mir auftauchte: Google Trends fasst - wie ich das verstanden habe - unter "Gibson Guitar Corporation - Unternehmen" alle Suchanfragen bezüglich der Firma Gibson (also auch konkrete Suchen nach Les Paul usw.) zusammen. Deswegen habe ich für keine der drei Firmen einen einzelnen Suchbegriff benutzt, sondern immer ein passendes Oberthema. Letztlich tritt das allerdings auch nur den Beweis an, dass das Interesse an Gitarren insgesamt in den letzten Jahren nachgelassen hat. :)
 
Hallo,

Findet ihr, dass die Preise denn so stark gefallen sind? Ich gucke immer mal nach einer Prs Custom, die kostet gebraucht immer knappe 2000€ . Kann das jetzt nicht als günstig empfinden. Eine Les Paul Custom liegt nur geringfügig darüber und stellt somit vllt das Oberklasse Modell von Gibson dar.:rolleyes:
 
Endlich mal ein Thread, der voll ins postfaktische Zeitalter passt und uns sogar mit beliebig vielen alternativen Fakten verwöhnt.

Wer PRS-Gitarren nichts abgewinnen kann, hat kein derartiges Instrument zu verkaufen, er wird auf dem Markt aber auch nicht als Käufer auftreten. Er verhält sich völlig marktneutral und kann als Verursacher eines vermuteten/behaupteten Preisverfalls/Nachfragedefizits leider nicht identifiziert werden, auch wenn er sich dafür gerne opfern würde.

Was noch gesagt werden muss: Wer hier mit dem Google-Suchbegriff „Gibson Guitar Corporation“ irgendetwas argumentativ unterstützen möchte, hat vielleicht BWL studiert, aber noch nie nach einer Les Paul Ausschau gehalten.

Sind wir eigentlich Musiker, oder sind wir Gegner?

Naja, es geht hier kaum darum, dass irgendjemand etwas beweisen könnte. Vielmehr wurde eine Frage in den Raum geworfen und jetzt werden, mehr oder weniger spekulativ, Meinungen ausgetauscht.

Im Übrigen ... Postfaktisch impliziert, dass davor immer alles faktisch gewesen sei. Das ist jedoch mitnichten der Fall. Besonders nicht bei denen, die diesen Begriff geprägt haben und ihn für ihre Zwecke nutzen wollen. Dabei ist es ein verzweifelter Versuch zu retten was zu retten ist, weil sie merken, dass die Meinungshoheit entgleitet, und somit auch die Beeinflussungsmöglichkeiten.
 
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Hallo,

Findet ihr, dass die Preise denn so stark gefallen sind? Ich gucke immer mal nach einer Prs Custom, die kostet gebraucht immer knappe 2000€ . Kann das jetzt nicht als günstig empfinden. Eine Les Paul Custom liegt nur geringfügig darüber und stellt somit vllt das Oberklasse Modell von Gibson dar.:rolleyes:

Mir wurde mal 'ne Custom 24 für 1k angeboten. Zu armen Schülerzeiten :(
 
ja, das ist richtig, Ende der 90er Jahre war es damit vorbei und erst dann startete das Internet.
Deswegen habe ich ja auch nicht gesagt, dass man "Internetzahlen" aus diesem Zeitraum betrachten soll, sondern dass Zahlen interessant wären, die zu Zeiten bestimmter Musiktrends erhoben wurden. Ich hätte auch 80er Hairmetal sagen können. Grunge war nur ein Beispiel. Ich denke das weltweite Chartplatzierungen von Gitarrenmusik auch Kids auf die Idee kommen lässt, sich eine Gitarre zu holen.
Großer Impact ? Who knows

Ja, ist schon klar...;) wollte nur lustig sein... .

Zum Thema noch einmal: Ich halte auch das Aufkommen von Youtube und Facebook hier für wichtige Faktoren. Zudem wird auch viel in Foren verlinkt oder man hat sich für die Firmenhomepages Bookmarks gesetzt. All das wäre ja auch für Google unsichtbar, da nicht über Google gesucht.... .
 
Ja, ist schon klar...;) wollte nur lustig sein... .

Zum Thema noch einmal: Ich halte auch das Aufkommen von Youtube und Facebook hier für wichtige Faktoren. Zudem wird auch viel in Foren verlinkt oder man hat sich für die Firmenhomepages Bookmarks gesetzt. All das wäre ja auch für Google unsichtbar, da nicht über Google gesucht.... .

Ich bin mir sicher, man findet bei einer Suche aller Youtube Uploads als auch bei den Suchanfragen innerhalb Youtubes eine ziemlich ähnliche Verteilung.
Sehr viele Videos und Suchanfragen nach Fender und Gibson, wesentlich weniger zu PRS.

Ich glaube Google ist ein guter Anhaltspunkt, der auch übertragbar ist auf andere Portale.

Es verhält sich hier vermutlich ähnlich wie mit dem "BigMac-Indikator" https://de.wikipedia.org/wiki/Big-Mac-Index
Natürlich ist auch das keine genaue Angabe - aber eine Tendenz oder ein Trend ist es sicherlich, zumeist auch keine schlechte Annäherung.
 
Moin!

Also ich verbinde eine PRS einfach nur mit NuMetal. Jeder musste "damals" (Hehe, gerade mal 10 Jahre her.:D) eine haben, weil in jeder coolen Band der Klampfier eine PRS rockte. NuMetal ist aber offiziell tot und bis auf Korn und der letzten Scheibe von Limp Bizkit tut sich da nicht mehr viel. Da hilft es auch nicht eine Cobra gülden zu bepinseln.


Viele Nebenschauplätze neben dem NuMetal und dessen "Boom" sehe ich nicht. Zwar gehe ich jedes Jahr gerne zu Alterbridge, wenn sie denn wieder in Hamburg sind, aber Ties that Bind läuft lange nicht mehr im Radio. Dementsprechend klein sind die Konzerte hier mitlerweile. Ein Carlos Santana kann da auch keinen Kohl mehr anfetten und Linkin Park geht ja eh gänzlich andere Wege, falls die noch einen Fuß vor den anderen setzen können. Mike Oldfield ist jetzt nicht wirklich mega angesagt und blinde Country Spieler auch ehere eine Niesche.

Wie sollen sich da denn die Semmeln verkaufen, wenn die wichtigen Semmel Esser andere Semmeln bevorzugen? Sprich: Gibt es denn noch kräftig breit aufgestellte Endorser, die so wichtig sind, dass sie der Marke helfen können?

Schicken Gruß,
Etna
 
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wie gesagt, neben dem Thema Endorser spielt eben auch die Spezies "Gebrauchtkäufer" eine Rolle denke ich. Viele die gebraucht nach einer Gitarre suchen suchen eben gerade nicht nach einem Instrument, was dann noch 2000+ € kostet.

Ursprünglich ging es ja darum, dass gebrauchte PRS schwer zu verkaufen sein sollen.
 
Moin!

Das ist wahr. Nur ohne Trend kauft auch niemand mehr gebraucht diese Ware. Und letztendlich gibt es dann nur noch die Schnäppchenkäufer, denen der Trend egal ist oder die bewusst antizyklisch kaufen in der Hoffnung, dass das Segel irgendwann wieder Wind hat.

Schicken Gruß,
Etna
 
Gibt es denn noch kräftig breit aufgestellte Endorser, die so wichtig sind, dass sie der Marke helfen können?

Ist es nicht auch ein wenig peinlich, dass wir die Attraktivität einer Marke daran aufhängen ob wir ihren Endorsern hinterher hecheln können :nix:. Wenn wir Werkzeug suchen, sollten wir uns auf uns selbst konzentrieren ...

Wenn wir das Endorser Konzept durchziehen, werden wir bald keine guten Gitarren, sondern nur noch "gut beworbene Gitarren" haben. So hätte es CBS damals auch gerne gemacht. Zum Glück hat es damals nicht funktioniert.

Gruß
Martin
 
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Moin!

@hack_meck, ich sehe das absolut so! Gerade wenn ich mir aktuelle amerikanische Gitarren im Laden ansehe und dessen Preise dazu, dann komme ich aus dem Staunen nicht mehr raus. Wie kann man nur so einen Müll für so viel Geld kaufen? Für 1.500 Schleifen kann ich auch zum örtlichen Gitarrenbauer gehen und mir etwas maßschneidern lassen. Ich habe das Glück, dass ich mir Gitarren selber bauen konnte. Daher bin ich nicht auf das Wohlwollen der Konzerne mir etwas Faires zu verkaufen angewiesen. Aber so ist nunmal der Markt. Werbung, Coolness, Trends. Noch deutliches ist es ja in der Elektrobranche. Da zählt nur noch Lifestyle. Da ist es egal, dass bei der Konkurenz bereits seit 4 Jahren eine Copy and Paste Funktion implementiert ist. Als Apfel kann man sich hinstellen und feiern lassen, wenn man eine solch rudimentäre Funktion endlich realisieren konnte.

Schicken Gruß,
Etna
 
Manchmal habe ich das Gefühl, Produkte werden als Lifestyle gebrandmarkt. Wenn ich kein Copy und Paste beim Apfel habe - aber sonst alles was ich brauche und will - dann nehme ich das doch gern ein Kauf.

Ich als Kunde muss entscheiden, ob mir das Produkt - wie angeboten - passt. Die Entscheidung kann mir auch keiner abnehmen ... Und wenn die Gibson einfach die Strat Mensur nicht hat, dann schaue ich bei anderen Herstellern. Ich würde es aber als nicht gerechtfertigt ansehen, wenn ich einen "Shitstorm" anzettel um Gibson dran zu erinnern, dass sie keine Strat Mensur hat und ich mich deswegen scheiXXe behandelt fühle.

Ich habe ein Bedürfnis, der Hersteller hat ein Angebot. Finde ich da ausreichend Schnittmengen, wird es ein Kauf. Habe ich mich bei der Bewertung selbst betrogen, wird es ein späterer Weiterverkauf ...

PRS hat derzeit offensichtlich ein Angebot, welches nicht ausreichend viele "Schnittmengen" erzeugen kann. Und vielleicht denken sie auch schon drüber nach, wie sie die fehlenden 10 % Schnittmenge wieder auffüllen können, um Kunden in die "Kauf-Zone" zu bringen. An ihrer konzeptionellen Basis werden sie wohl eher nicht rütteln.

Gruß
Martin
 
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Hi

Ich hab damals eine gekauft, da kein mir bekannter Hersteller so eine PERFEKTE Qualität abliefert. IN dieser Preisklasse gibt es kein Pardon in Bezug auf Qualität und Sound. Sorry ab da vergleiche ich mit Suhr oder Tom Anderson. Mir ist Perfektion an einem Intrument wichtig. Wie oben schon des öfteren geschrieben habe ich keine Lust bei so einem teurem Intrument alles auszutauschen um vielleicht einen besseren Sound zuerzielen. Die Teile Rocken Out of the Box! Zu den Endorsern - dies hab ich noch nie verstanden....
HAb früher auch nur die Produkte von den ang. renommierten Herstellern gekannt....
Preisverfall ist relativ hab meine relativ günstig gekauft
Wenn ich noch einmal eine G kaufen sollte, würde ich aus jetziger Sicht auch nur max die Hälfte vom Neupreis ausgeben.
 
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