Les Paul Modelle - "akzeptable, hinzunehmende" Gewichte?

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fast mike

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Hallo, ich habe weit und breit kein großes Gitarren Geschschäft wo man Gitarren testen kann. Da ich kaum Erfahrungen mit Les Paul Gitarren habe , ist das Gewicht immer ein Glücksspiel beim Online kauf. Was Bitte ist ein Gewicht mit der man leben kann (Muss)? Ich hatte mal eine Tokai ,die war schwer wie ein Stein. Ein bekannter hat ne Epi die ist auch so schwer ! Bei Konzerten ,auch auf youtube sieht man die Leute wie sie die Les Paul 2Stunden umgehängt haben. Weight Relief Modelle finde ich kaum.Also was seit Ihr Les Paul Spieler gewöhnt an Gewicht ?
Die Leute bei Thoman z.B. haben keine Ahnung da sie die bestellten Gitarren gar nicht sehen ,die kommen aus dem Lager in den direkt Versand !
 

Es gibt Online-Shops die eine Gewichtsangabe bei der spezifischen Gitarre schon bei den GIbson Standard Modellen machen. Normalerweise hat eine Gewichtsreduzierte Les Paul ein Gewicht zwischen 3,8 kg und 4,5 kg. Ausreißer nach oben und unten sind im gewissen Maß natürlich auch möglich.
 
Meine Standard T 2016 wog 4,2 kg,
hatte das modern Weight Relief.
 
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Meine LTD EC256 wiegt etwa 3,2 ;)

Aber dir geht es sicherlich um das Original von Gibson, weil alles andere ist ja keine richtige LP :p
 
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Spiele seit '94 eine Les Paul Standard und hatte nie Probleme mit dem Gewicht. Einer unserer zweiten Gitarristen hatte ne Les Paul Studio, die war spürbar leichter.

Was für Modelle hast im Fokus?
 
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Meine Epiphone Inspired by Gibson Custom 59er Les Paul hat 3,8 kg. Ich komme damit zurecht.
 
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Meine Epi Birdseye (LP Standard mit Mahagoni Korpus) wiegt 3,7kg. Damit kann ich stundenlang spielen.
Ich merke kaum einen Unterschied zu meiner Ibanez*, die wiegt 3,4kg.
 
Ein breiter guter Gurt,und das Gewicht ist egal
 
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  • #10
Meine 2018er Les Paul Studio mit Weight Relief liegt bei 3,8kg.

Meine 54er Les Paul aus dem CS ohne Gewichtsreduktion hat 4,25kg.
 
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  • #11
Es gibt Online-Shops die eine Gewichtsangabe bei der spezifischen Gitarre schon bei den GIbson Standard Modellen machen.
Hier z.B. kannst du ein Modell wählen und dann wird dir alle Bilder der vorrätigen Gitarren gezeigt mit Gewichtsangabe. Nicht nur das, auch die unterschiedlichen Maserungen der Decken, d.h. du kannst dir optisch genau deine Gitarre anhand der Bilder aussuchen.
Wenn ich Online bestellen müsste, wäre es mir Wert ein paar Euro mehr für den Import zu bezahlen und eventuell Retouren-Kosten zu tragen, allerdings kaufe ich Gitarren fast ausschließlich persönlich vor Ort.

Ich hatte eine Phase bei der ich wegen drei kaputten Bandscheiben mehr auf das Gewicht geachtet habe, inzwischen stabilisiere ich ständig meine Wirbelsäule durch die Muskulatur, ist also nicht mehr so ausschlaggebend für mich. Dennoch belastet das auf die Dauer und ich achte schon - wenn es das Modell zulässt - unter 3,8 Kg zu bleiben.
Ein breiter guter Gurt,und das Gewicht ist egal
Richtig. Auch hier habe ich Fehler gemacht, einfach ein schönes breitere Ledergurt gekauft der jedoch kein softes Futter an der Innenseite hatte. Einen noch breiteren als den hier habe ich für meinen schweren Bass:
Bei Minotaur ist "Padded" das Zauberwort aber das muss man schon selbst ausprobieren.

Hast du Probleme mit deinem Rücken? Falls nicht und du auf deine Haltung achtest und dich immer wieder lockerst beim spielen, macht dir vielleicht auch eine schwerere Gitarre wenig aus. Bei mir ist es nicht nur das Gewicht sondern auch wie kompakt sich die Gitarre in meinen Händen anfühlt, wie gut sich das Halsprofil spielt, eine schmalere Griffbrettweite und vor allem keine Kopflastigkeit.

Meine fette Strat hat 3,7 Kg und die ist schon recht fett, als LP-artige Gitarre habe ich nur eine Gretsch und die ist gechambert.

Edit:
Bei diesem Modell liegen die Gewichtsunterschiede zwischen 3,8 Kg und 4,7 Kg....

Bei Bigfoot gibt es auch Gewichtsangaben:
 
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  • #12
... und, wenn Du da ein Defizit hast, vielleicht das Workout auf Stärkung von Beinen und Rücken auslegen :rofl:

Ich sag mal, entweder eine leichte Gitarre oder eine Les Paul, und alles, was unter 5 kg ist, ist der Rede nicht wert.

Wie Du lesen kannst, liegen viele Les Pauls im Bereich von ca. 4 kg, was einfach dem Volumen mal (mittlere) Dichte des Materials/Holzes plus ein Bisserl Metall geschuldet ist. Physik kann man nicht überlisten. Und aus Balsaholz hat bisher noch niemand eine Les Paul gefertigt - würde wahrscheinlich soundmäßig auch gänzlich anders ansprechen und klingen.

Abhängig, was für Musik Du machen willst und auf welche Sounds Du stehst, kannst Du ja andere Korpusformen oder Halbakustik-Bauformen nehmen, wie z.B. eine Florentine

s-l1600 (7).webp


Auch von z.B. PRS* gibt es tolle Halbakustik/Hollowbody, wie z.B.

PRS Hollowbody (14) gedreht.webp


Das sind alles fantastische Gitarren und (die beiden gezeigten habe bzw. hatte ich) soundmäßig bedienen sie für meinen Geschmack alles, was man sich vorstellen kann. Viel vom Sound hängt ja auch von der Signalkette hinter der Gitarre ab (Effektgerät(e) und Amp).

Auch möglich ist es, eine beliebige Gitarre nach Deinem Gewichtsgeschmack zu nehmen und zur Sounderzeugung ein Modellinggerät (Effektgerät oder gleich Amp) zu nehmen und der Soundaspekt der Gitarre selbst ist (weitgehend - da gehen die Meinung etwas auseinander) egal.
 
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  • #13
Ich besitze zwei LesPaul Studios mit einem Gewicht von 4,1kg (BJ 2008) und 3,95kg (BJ 2013). Die jüngere hat ein WeightRelief, bei der älteren weiß ich es nicht (ich denke aber schon). Dann habe ich noch eine Standard von 2009 mit 4,2kg und eine Standard 60s von 2025 mit 4,3kg. Dazu kommt eine Custom von 2018 mit knapp 4,4kg.
Live verwende ich eine der Standards (seit dem Kauf lieber die 60s) und die Studio von 2013 als Backup.
Beide Gitarren hängen bei mir in der Regel drei Stunden Spielzeit an der Schulter (auch bei Proben locker 2,5 Stunden).
Meines Erachtens ist das Gewohnheitssache. Die Gewichtsstreuung und WeightRelief Ja/Nein sind einfach sekundär. Eine LesPaul hat einfach eine Menge Holz und dementsprechendes Gewicht. Mittlerweile nutze ich (gerade mal für drei Songs und hauptsächlich als Show Effekt) eine Doubleneck Gitarre mit 6,25kg. Das ist wirklich Sackschwer, dennoch machbar.
Meiner Meinung nach ist das einfach nur Gewohnheit und Übung: in den ersten Tagen/Wochen ist das Gewicht immens und „erschlägt“ einen fast. Nach ein paar Tagen wird es besser und ist bald „normal“.
 
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  • #14
kannst Du ja andere Korpusformen oder Halbakustik-Bauformen nehmen, wie z.B. eine Florentine
sehe ich auch so. Ich würde keine Les Paul kaufen, die irgendwie ausgesägt ist, ist ja dann keine Les Paul.
Ein breiter guter Gurt,und das Gewicht ist egal
so siehts aus, früher hats auch funktioniert, warum nicht auch heute.
Diese gewichtsreduzierten Gitarren sind eine Unsitte geworden, scheint so ein Hype zu sein, der hoffentlich nicht weitere Ausmaße annimmt.
 
  • #15
Bei Minotaur ist "Padded" das Zauberwort aber das muss man schon selbst ausprobieren.
Der ist klasse, den habe ich auch für meine Bässe.
 
  • #16
wie oben beschrieben wiegen LP zwischen 3,6-4,6kg.
falls für dich gewicht ein thema ist, SGs wiegen unter 3 kg.
 
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  • #17
4 kg +/- 0,5 ist IMO ein Fenster mit dem man rechnen (und ich) leben kann) Meine CS R7 liegt ohne Chambering knapp unter 4 kg, meine Studio Worn Faded mit Chambering auch. Eine 5 kg Paula wäre für mich schwer liebzugewinnen. Es ist immer auch eine Frage vom Gesamtpaket (kostet, klingt wie, Optik,…).
 
  • #18
Das ist halt wieder so eine ganz subjektive Geschichte.

Ich selbst mag eher leichte Gitarren. Meine beiden LP-Style Modelle, die eher einer LP Special mit flachen Decke entsprechen, die liegen etwa bei 3,5 Kilo. In dem Bereich dürften auch die meisten meiner heutigen Gitarren so in etwa liegen.

Meine frühere Gibson Paula war hingegen sackschwer. Fast 5 Kilo.
Da habe im Vergleich auch gern die sehr viel leichtere Nighthawk gespielt. ;-)
 
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  • #19
Ich hatte schon mehrere Paulas und Gewicht war bei mir immer ein Punkt, wo ich drauf geachtet habe.
Die waren im üblichen Bereich mit etwas über 4kg. Typisches Gewicht halt.
Gitarren unter 4kg gehören schon zu den gesuchteren. Meine aktuelle 95er Standard Plus hat 3,8kg. Sehr angenehm. Weniger wollte ich aber auch nicht.
Die Maybachs sind alle schön leicht, aber auch massiv gechambert. Die sind mir schon zu leicht. Da fehlt mir das LP feeling.

Meine Epiphone LPC mit schwerem Bigsby wiegt 4,4kg. Das merkt man schon nach einer Weile.
Alles über 4,5kg wäre bei mir raus. Habe schon eine alte Traumhaft schöne LP Classic abgesagt, weil 4,8kg.

Kurz: 4kg ist eigentlich Idealgewicht. Nicht zu schwer, nicht zu leicht.
 
  • #20
Dennoch belastet das auf die Dauer und ich achte schon - wenn es das Modell zulässt - unter 3,8 Kg zu bleiben.

Interessant, das ist für mich inzwischen, auch ganz ohne akute Rückenprobleme, ebenfalls die maximale Obergrenze geworden.

Ich hatte mich lange nicht mit der Gewichtsfrage beschäftigt und Gitarren nur in die Kategorien ‘angenehm’ und ‘unangenehm’ sortiert. Vor meinen letzten Einkäufen aber dann doch sicherheitshalber mal alle gewogen. Meine Standard Strat von ‘89 wiegt 3,74 und ich bin einfach nicht mehr bereit mir mehr umzuhängen. Inzwischen habe ich alle unangenehmen abgegeben und achte bei den Neuanschaffungen kompromisslos aufs Gewicht. Macht ja keinen Sinn wenn die schweren Prügel dann verstauben.

Bei meinen aktuellen Einkäufen bei digimart wird eigentlich fast immer das Gewicht angegeben und wenn nicht, dann hat es meist seinen Grund.

Meine LTD EC256 wiegt etwa 3,2 ;)

Guter Einwurf 🙂 meine Eclipse wiegt 3,4 Kg und löscht zuverlässig den Appetit aufs Original. Hatte eine Zeitlang auch nach den Navigator Paulas geschaut, die lagen auch eher breit gestreut zwischen 3,8 und 4,5.
 
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