Les Paul Modelle - "akzeptable, hinzunehmende" Gewichte?

  • Ersteller Ersteller fast mike
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  • #41
Fun Fact (ich will niemanden der Rücken oder andere Probleme hat zu nahe treten und sowieso hat jeder seine eigene Komfortzone, aber...):

Mein Vater (77Jahre) spielt seinen/meinen 70er Jazz Bass (wir müssen das nochmal klären, eigentlich hat er mir den schon "vererbt", aber nachdem er mit seinen alten Bandkumpels nochmal im Alter losgelegt hat, habe ich den Bass zurückgeben) grundsätzlich im Stehen. Das Teil wiegt knapp 7 Kilo und meine Vater ist mittlerweile auch ein älterer Herr, der abgebaut hat.

Aber: Er hat den Bass seit +40 Jahren, er hat keinen anderen Bass und kennt keine Gewichtsdiskussionen aus dem MB, deshalb stellt sich für ihn die Frage gar nicht, ob der Bass zu schwer ist oder nicht. 😉

Ansonsten bin ich dabei, wenn die LP zu schwer ist, dann finde ich die SG ein gute Alternative, wenn die Optik ok ist, denn optisch ist ein LP natürlich die edelste Variante.
 
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  • #42
Mit der SG werde ich optisch irgendwie nicht warm. Ich denke immer zuerst an Angus. "Spiel mal Highway to Hell!" hab ich sofort im Kopf, wenn ich eine sehe.

Ich erinnere mich an meine Gibson LP Custom, die ich irgendwann um 1990 rum hatte, auch nicht als sauschweres Ding. Ein Pearl Preci Bass, den ich in der selben Zeit besaß, war jedenfalls wesentlich schwerer. Live habe ich lieber einen vom Bandkollegen geliehenen Ibanez* gespielt.

Aber stimmt schon: das war eine andere Zeit. Man hat gespielt, was verfügbar war. Und das beschränkte sich damals z.B auf den Bestand von Dele Klamanns Music Corner (da hatte ich auch die LP gekauft - 1800 DM neu!) oder PPC in Hannover.

Mehr als nur eine Alternative zur LP ist für mich mehr und mehr die ES-335 (und Verwandtes). Klar gibt es da auch schwere Klopper, aber die meisten, die ich bisher in der Hand hatte, waren doch eher rückenfreundlich. Und klanglich gefällt mir dieses luftig-holzige mittlerweile besser, als ein superfetter LP Sound.
 
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  • #43
Wenn ich eine SG sehe, denke ich unweigerlich an Tony Iommi. Aber selbst mit Angus hätte ich absolut keine Probleme. Ist ein geiler Gitarrist und absolut Rock n Roll. 🤷‍♂️

Ich liebe die Les Paul für ihre Form. Elegant und zeitlos. Ich spiele selbst zwei zuhause. Aber in der Band brauche ich schon etwas, was mir ergonomisch besser liegt. Ich finde bei der Les Paul den Halsübergang nicht so optimal, gerade wenn man kurze Finger hat und auch so zum abgehen auf der Bühne mag ich einfach leichtere Gitarren lieber. Daher SG.

Aber auch wenn man die Möglichkeit hat, leichtere Les Pauls zu bekommen, warum nicht darauf achten?

Jaja, ich weiß, nur eine schwere Les Paul bringt den typischen Les Paul mit, blabla. Aber wenn einem einfach die Form gefällt und man den Rest, den man für seine Art von Musik braucht, mit EQ nachregeln kann, why not?
 
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  • #44
Wenn ich eine SG sehe, denke ich unweigerlich an Tony Iommi. Aber selbst mit Angus hätte ich absolut keine Probleme. Ist ein geiler Gitarrist und absolut Rock n Roll. 🤷‍♂️

Tony Iommi wäre direkt der nächste, der mir in den Sinn käme. Geile Gitarristen sind unbestritten beide.
 
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  • #45
Mehr als nur eine Alternative zur LP ist für mich mehr und mehr die ES-335 (und Verwandtes). Klar gibt es da auch schwere Klopper, aber die meisten, die ich bisher in der Hand hatte, waren doch eher rückenfreundlich. Und klanglich gefällt mir dieses luftig-holzige mittlerweile besser, als ein superfetter LP Sound.
Da gibt es schon ein paar die Sagen, die ES-335 wäre die bessere Les Paul :-)
 
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  • #46
die hier wäre eine echte Alternative
Gewicht mit 3,4 kg angegeben
Leider hat Gibson die LP micht mehr aufgelegt und gebrauchte sind sehr rar
Die hätte ich sofort gekauft
 
  • #47
Gibson les Paul custom 86er
5kg
Mahagoni Klotz.
Wie sich das gehört.
 
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  • #48
Meine LP deluxe (1978) wiegt 4.65kg das kann schon anstrengend sein. Mein fretless Bass 5.5kg
Ich habe gerade mal nachgeschaut, Tuba oder Akkordeon wiegen bis zu 10Kg also jammert nicht rum. ;)

Man kann sich ja auch überlegen, ob man nicht ein anderes Gurtsystem nehmen könnte.
 
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  • #49
Aber: Er hat den Bass seit +40 Jahren, er hat keinen anderen Bass und kennt keine Gewichtsdiskussionen aus dem MB, deshalb stellt sich für ihn die Frage gar nicht, ob der Bass zu schwer ist oder nicht. 😉
Und - ohne jemandem zu Nahe treten zu wollen - mit dem geeigneten Sport, wäre das Gewicht für die Meisten auch kein Thema mehr :ugly:
 
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  • #50
Das Gewicht tragen zu "können" oder zu "wollen" sind halt manchmal zwei Paar Schuhe. ;-)

Ich bin eigentlich ganz froh meine Gibson seinerzeit verkauft zu haben. Das war schon eine, da hat es jemand besonders gut gemeint, mit dem Gewicht. Die Nighthawk fand ich da auch oft sehr viel angenehmer. :cool:

Aber am Ende ist es sicher auch einfach alles Gewohnheit und ja auch immer eine recht individuelle Sache.
 
  • #51
Frag Deinen Rücken ;)
Beitrag automatisch zusammengefügt:

Ich habe den Gibsons abgeschworen. Immer wieder habe ich sie probiert, nie bin ich damit warm geworden. Das Gewicht war nie wirklch das Problem (die schwerste war eine 81er Custom mit 5,1kg, die leichteste eine 78er Deluxe mit 3,2(!)kg. Meine Kritikpunkte sind Verarbeitung / Qualitätsmängel und die für mich unkomfortablen Hälse (da war die 78er Deluxe die einzige Ausnahme, dafür "klang" sie leider nicht).
Man bekommt auch leichtere.

Das Gewicht, also Masse und Dichte der Hölzer sowohl im Body, wie auch im Hals sind aber doch zumindest mit klangentscheidend. [...] :) Beim Sound merkt man aber, dass da die Kilos fehlen.

Ich würde es nicht auf das Gesamtgewicht schieben, denn es gibt auch leichte, fett klingende Les Pauls.
Es kommt mehr auf die Güte des Holzes an und andere Konstruktionsmerkmale.
 
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  • #52
Weight Relief Modelle finde ich kaum.Also was seit Ihr Les Paul Spieler gewöhnt an Gewicht ?
Gewöhnt bin ich meine Gibson LP Studio (Bj. 93, klassisches Swiss Cheese weight relief) und meine Tokai Love Rock. Die Gibson wiegt etwas über 4 kg, ist aber auch 5 mm oder so dünner als eine Standard, die Tokai liegt nach meiner Erinnerung bei ca. 3,8 kg.

Alles bis etwa 4 kg ist bei LPs aus meiner Sicht ein angenehmes Gewicht, ab 4,5 kg - was ich in etwa als durchschnittliches Gewicht einer LP ansehen würde - spüre ich es langsam etwas mehr, 5 kg und mehr würde ich persönlich nicht nehmen. Ich bin zwar auch nicht mehr so ganz jung, aber das ging mir eigentlich schon immer so. Früher wars etwas mehr die Vorliebe für wilde Bühnenshows, heute halt die Bequemlichkeit. Kurioserweise finde ich eine Strat schon früher unangenehm schwer, so ab 3,8 kg, obwohl sie ja eigentlich ergonomischer ist. Man sieht als, da ist viel Einbildung Gewöhnung dabei. ;)

Und aus Balsaholz hat bisher noch niemand eine Les Paul gefertigt - würde wahrscheinlich soundmäßig auch gänzlich anders ansprechen und klingen.
Kleiner Einwurf aus meinem Schatz an reundantem Wissen: Ausgerechnet Gibson hat das tatsächlich gemacht - die Gibson Les Paul Studio Lite war weitgehend ausgehöhlt, die Kammern wurden dann aber zur möglichst guten Beibehaltung eines Solid Body-Sounds mit Balsa gefüllt. Gibson nannte es nur nicht so, sondern aus Marketinggründen "Chromyte". Die Technik wurde in den 90er noch bei ein paar weiteren Modellen angewandt, spontan fällt mir hier der Center Block der ES-135 ein.

Soundmäßig waren die Teile durchaus ansprechend, das Publikum blieb aber eher skeptisch. Gebraucht sind die Teile aber schon manchmal zu finde.
Guter Einwurf 🙂 meine Eclipse wiegt 3,4 Kg und löscht zuverlässig den Appetit aufs Original.
Das wäre jetzt auch mein Gedanke gewesen: Die Eclipse hat ja - je nach Modell - oft einen weniger dicken Korpus als die klassische LP, und meist ist sie entsprechend leichter.

@fast mike: Beim Thomann* kann man sich ja nun auch Gitarren schicken lassen und sie dann mal selber wiegen. Ich finde, damit müssen sie als Online-Händler dann auch leben, denn im Geschäft würde man das ja auch wissen wollen, und es ist nunmal ein zentraler Punkt für viele. Von daher kann man sich mMn auch ohne schlechtes Gewissen zwei oder drei verschiedene schicken lassen, wenn an nur eine behalten will.

Zur Preisklasse hast Du leider nichts geschrieben bzw. ob überhaupt anderes als Gibson und Epiphone (als einzige Marken, die eine "Les Paul" auch so nennen dürfen) in Frage kommt. Falls ja, würde ich unbedingt auch die PRS* McCarty in Betracht ziehen, ob als Core, S2 oder SE-Version. Auch hier schwankt das Gewicht naturgemäß, aber es gibt schon auch sehr angenehm tragbare.

Die Alternativen, die @soundmunich genannt hat, würde ich ausdrücklich ebenfalls antesten, also semi-hollow Les Pauls und Verwandte. Klingen sie etwas anders? Ja, für meine Ohren schon ein bisschen, aber gerade diesen Ton finde ich inzwischen auch überaus charmant.

Gruß, bagotrix
 
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  • #53
Von daher kann man sich mMn auch ohne schlechtes Gewissen zwei oder drei verschiedene schicken lassen, wenn an nur eine behalten will.
alles richtig mein Lieber aber man muss für die 3 Gitarren Vorkasse leisten
Und da werden viele nicht mal eben 10 000 Euro haben :nix:
 
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  • #54
Sicher richtig, das ist natürlich sehr von der Preisklasse abhängig (und den eigenen finanziellen Möglichkeiten...).

Dann muss man das halt seriell statt parallel machen - wobei ich bei Gitarren für über 2.000 € schon finde, dass es nicht zuviel verlangt wäre, wenn der Händler sie auf Anfrage wiegen würde. Der Vorteil, nicht in ganz Deutschland Miete für Geschäftsräume zahlen zu müssen, sollte bei den großen Händlern dann doch ein bisschen Spielraum für so einen Service lassen.

Gruß, bagotrix
 
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  • #55
Sicher richtig, das ist natürlich sehr von der Preisklasse abhängig (und den eigenen finanziellen Möglichkeiten...).

Dann muss man das halt seriell statt parallel machen - wobei ich bei Gitarren für über 2.000 € schon finde, dass es nicht zuviel verlangt wäre, wenn der Händler sie auf Anfrage wiegen würde. Der Vorteil, nicht in ganz Deutschland Miete für Geschäftsräume zahlen zu müssen, sollte bei den großen Händlern dann doch ein bisschen Spielraum für so einen Service lassen.

Gruß, bagotrix
Ich bin mir nicht sicher, ob wirklich alle Instrumente, die rein über den Online-Versand verkauft werden, wirklich vom jeweiligen Händler ausgepackt und eingestellt werden.
Wenn ja, könnte man sie in diesem Schritt natürlich auch gleich wiegen.
Ich könnte mir aber vorstellen, dass einige Online-Kunden auch ein vom Hersteller originalverpacktes Exemplar haben möchten.
Da wäre das pauschale Öffnen der Verpackung und wiegen der Instrumente für den Händler eher Kontraproduktiv.
Dazu kommt natürlich ein gewisser Arbeits- und Zeitaufwand der damit einher geht und sich bei großen Händlern mit entsprechendem Versand-Volumen aufsummiert.
 
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  • #56
Ich bin mir nicht sicher, ob wirklich alle Instrumente, die rein über den Online-Versand verkauft werden, wirklich vom jeweiligen Händler ausgepackt und eingestellt werden.
Na, ich bin mir sicher dass das nicht so ist! Meine bei Thomann* bestellten Gitarren waren originalverpackt. Und wieso auch nicht, das ist ja der klare Vorteil, für den Händler dass er direkt aus dem Lager verschicken kann und für mich dass das echt schnell geht.
Meine Les Paul habe ich direkt dort im Laden gekauft, da konnte ich den Hals und das Gewicht selber testen. Außerdem wurde sie gleich so eingestellt wie ich es haben will (und die zwei anderen Testpaulas auch...) (y)
 
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