Les Paul Modelle - "akzeptable, hinzunehmende" Gewichte?

  • Ersteller Ersteller fast mike
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  • #21
Gewicht bei Gitarren und Les Paul insbesondere ist immer wieder Thema hier im Board.

Nicht umsonst hab ich bei meinem Beitrag hier

https://www.musiker-board.de/threads/schickt-mal-bilder-eurer-gitarre-part-ii.52482/post-9969662

das Gewicht der beiden Les Pauls mit reingeschrieben.

Live spiele ich wegen des Gewichts und der Erreichbarkeit der oberen Bünde lieber SGs, bin aber dennoch ein Les Paul Fan und greife daheim immer liebend gerne zu den beiden. Die Gothic mit 3.7 kg kann ich ohne Probleme auch längere Zeit im Stehen spielen. Die Standard mit 4.1 kg geht bei mir auf Dauer schon ins Kreuz.
 
Zuletzt bearbeitet:

  • #23
Bei mir ist die Grenze 3,7-3,8kg. Egal bei welchem Modell.
 

  • #24
5kg am Gurt habe ich im Alter von fünfzig bis sechzig Jahren stundenlang durch die Pampa getragen, nannte sich Wildlife Fotografie.
Eine E-Gitarre* mit 4kg sehe ich persönlich mit 65 Jahren noch nicht als Herausforderung. Vielleicht wenn ich rumhüpfen müsste wie Angus Young, er ist aber auch so ein Hering, ich bin da stabiler gebaut. Jeder hat eine andere Komfortzone, ein bißchen Muskeltraining schadet aber keinem.
 
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  • #25
Die Leute bei Thoman z.B. haben keine Ahnung da sie die bestellten Gitarren gar nicht sehen ,die kommen aus dem Lager in den direkt Versand !
Hmmm, da wäre ich eventuell etwas weniger pauschalierend und/oder "unterstellend" :gruebel: . LG Lenny
 
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  • #26
3,7kg gehen ... 4,1kg gehen ins Kreuz?

Entschuldigung, das klingt irgendwie nach Rod Steward. Der war so alt, dass er von einem Schnaps aus den Schuhen gehauen wurde. Er wusste nur nicht mehr, ob es der 16te Schnaps oder 17te war.

Ich hatte vor kurzem mit meiner Coverband einen Gig mit 5 Sets, a 1 Stunde. Da waren die 4kg meiner Strat überhaupt kein Problem. Ich bin 67 ...

Ein schön breiter und stabiler Gurt hilft viel.
 
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  • #27
Bin Bürohengst. Und meine "sportliche" Zeit ist schon lange vorbei. 😅

Es ist ja auch nicht so, dass ich die Standard nicht im Stehen spielen kann. Aber 3.7 kg merke ich nach 1h spielen auch auf der Schulter und im Rücken. 4.1 dann eben mehr, auch wenn es nur knappes halbes Kilo mehr ist.

Ich hatte früher mal noch eine Custom. Die hat mir aber vom Gewicht und Halsprofil überhaupt nicht zugesagt und wurde recht schnell wieder verkauft.

Mit einer SG fühle ich mich wohl. Da geht das Set in der Probe 2x durch. Ich merke es dann natürlich auch im Rücken, aber es ist dann noch nicht unangenehm.

Aber Respekt, mit 67 ist das wirklich super. Ich bin mal gespannt, wie es bei mir mit 67 aussieht.

Bin aber auch ein Hemd. 1,74 und knapp 70kg. Ich weiß nicht, wie es bei dir aussieht. 😬
 
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  • #28
Ich bin über Unwege bei der SG gelandet. Hätte ich nie gedacht. Es kommt natürlich, egal ob Les Paul oder SG immer auf den Klang an und der kann meiner Meinung nach nicht auf bloß das Gewicht reduziert werden.

Griffbrett-mäßig finde ich die SG sehr ähnlich wie die Les Paul, also was das angeht kann man sich umgewöhnen.

Klanglich sind Les Paul und SG (wie ich vermute wegen des set-neck) sozusagen in der gleichen Familie. Unterschiedlich ist aber die Dynamik. Mir scheint die Les Paul etwas vor"komprimiert" oder ebenmäßiger (wie ich vermute wegen der Sandwichbauweise Korpus-Decke), wohingegen bei der SG (keine Decke) sich die Attackphase etwas deutlicher abhebt, was die SG etwas "wilder" macht.

Geschmacksfrage. Das Gewicht ist bei der SG aber halt echt 'ne ganze Ecke weniger.
 
  • #29
Meine SGs liegen gewichtsmäßig alle bei ca. 3,2kg zum Vergleich.

... und ja, soundmäßig unterscheiden sich meine SGs natürlich von meinen Les Pauls. Weshalb ich zuhause gerne auch zu den Paulas greife.

Aber im Band-Kontext (2. Gitarrist) mit Amp entsprechend eingestellt, merkt man den Unterschied nicht mehr wirklich.
 
  • #30
Hmmm, da wäre ich eventuell etwas weniger pauschalierend und/oder "unterstellend" :gruebel: . LG Lenny
Aber wenn das nunmal die Regel ist, dann kann man das doch so sagen. Das ist doch wertfrei und lediglich eine Tatsache.
Was genau passiert, wenn man anruft bzw. schreibt, und darum bittet, etwas Passendes rauszusuchen, weiß ich nicht.
Beim Besuch vor Ort sicher machbar, ansonsten eher die Ausnahme.
 
  • #31
Gute Erfahrung dort? Kann man die Website auch auf Englisch umstellen?

Wenn du über eine Suchmaschine einsteigst, ist es normalerweise schon die englische Seite: https://www.digimart.net/en/

Ist halt nur teilweise übersetzt. Die Key-Features sind eigentlich fast immer in Englisch angegeben, und wenn mich wirklich was interessiert funktioniere die Übersetzer-Seiten dann auch zufriedenstellend.

Meine Erfahrungen im Zusammenspiel mit Zenmarket sind soweit gut, hatte nur einmal eine Backorder Bestellung, die mir dann zu lange dauerte, was unproblematisch mit vollem Refund durch Zenmarket abgewickelt wurde. Die Feinheiten zu Versand, Zahlungsdienstleistern etc. die mich etwas gestresst hatten sind hier aber vermutlich OffTopic-Ballast.

OnT: Wollte eigentlich ursprünglich eine j.custom, die waren mir aber letztendlich alle zu schwer und dann wurden es zwei Schecter 🙂
 
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  • #32
Das ist halt wieder so eine ganz subjektive Geschichte.

Ich selbst mag eher leichte Gitarren.
Hier auch. Alles was schwer wiegt, ist mir direkt "unsympathisch". Alles was sich leicht von der Wand nehmen lässt, wird interessant. Ganz seltsam - fast wie auf den ersten Touch.
 
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  • #33
Ich hatte mal verschiedene FGN Les Pauls zum Testen. Von der Fertigungsqualität waren die sehr homogen, also durchgehend makellos. Vom Gewicht war alles dabei von sehr leicht (3,2kg) bis sackschwer (4,3kg).

Die schwerste, eine in einem tollen Cherry Sunburst, klang am meisten nach LP, hatte aber einen Riss am Hals. Eine schwarze, die ihr vom Gewicht recht nahe kam (um 4kg) war ähnlich gut. Die leichteste hatte eher einen Ton, wie ich ihn von einer SG erwarten würde. Aber auch eine sehr feine Gitarre.

Btw.: ich habe im Nachhinein aber wieder festgestellt, dass ich Strats lieber mag. Daher durfte die Paula wieder weiterziehen.
 
  • #34
Meine beste LP ist eine Yamaha* SG 1820, die nur 3,8 kg wiegt. Das ist sensationell leicht für diese Yamahas. Die hat eine gleich schwere Gibson R8 ausgestochen, die wieder gehen durfte. Meine 2002er Studio wiegt 4,1 kg, was auch in Ordnung ist. Mein Paula Idealgewicht bewegt sich zwischen 3,7 und 4,2 kg. Drunter klingt es nicht mehr wie LP, drüber ist mir zu schwer.

BTW:
Eine dicke Überraschung ist für mich meine neue Kauer Banshee (Firebird), die trotz der stattlichen Ausmaße nur 3,2 kg wiegt. Das ist vom Tragekomfort noch mal was ganz anderes.
 
  • #35
Kauf dir ne Junior, die hat alles was ne gute Gitarre braucht und wiegt auch in der Regel wenig. :-)
 
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  • #36
Ich habe drei Les Pauls von Gibson, und zwar

1. 2016er Traditional: 4,3 kg (mit Traditional Weight Relief),
2. 2022er 50's Standard: 4,4 kg (ohne Weight Relief),
3. 2024er CS R8: 3,64 kg (ohne Weight Relief).

Alle drei liegen damit in der hier im Thread auch schon genannten, üblichen Bandbreite von 4 kg +/- 0,5 kg.
 
G
  • Gelöscht von Pie-314
  • Grund: Spam ohne Mehrwert für den Thread
  • #37
Ich habe den Gibsons abgeschworen. Immer wieder habe ich sie probiert, nie bin ich damit warm geworden. Das Gewicht war nie wirklch das Problem (die schwerste war eine 81er Custom mit 5,1kg, die leichteste eine 78er Deluxe mit 3,2(!)kg. Meine Kritikpunkte sind Verarbeitung / Qualitätsmängel und die für mich unkomfortablen Hälse (da war die 78er Deluxe die einzige Ausnahme, dafür "klang" sie leider nicht).
Das Gewicht, also Masse und Dichte der Hölzer sowohl im Body, wie auch im Hals sind aber doch zumindest mit klangentscheidend. An sich mag ich schwere Gitarren. Meine LP Workhorses sind eine 78er Ibanez* Performer 300 (LP ähnlich) mit 4,7kg und eine Samick LC650 von '91 mit auch knapp 5kg,
aber ab und zu, wenn auch der Sound dazu passt, greif ich gerne zu einer Ibanez* Saber um die 2,5-3kg. Nicht wegen des Gewichts, sondern wegen des Halses:) Beim Sound merkt man aber, dass da die Kilos fehlen. Meine leichteste "LP" ist übrigens eine Mahagoni Hondo-II Pro 1020 mit 2,6kg, spielt sich und klingt aber eher nach SG.
 
  • #38
 
  • #39
Meine non-weight-reliefed Burny Les Paul Standard Kopie (Super Grade) von 1982 wiegt über 5 Kilo. Wer eine leichte Les-Paul-Artige will, sollte unbedingt eine Ibanez* ART120, ART200, ART300 usw. anchecken. Die gibt es nur noch gebraucht, aber zu vernünftigen Preisen. Auf kleinanzeigen.de sind fast immer ein Paar angeboten. Die haben Ibanez-Qualität, sind ergonomischer als Gibson/Epiphones Les Pauls. Einige haben aktive Pickups, wem das nicht gefällt, kann die aber auf passive Pickups umbauen.
Auch wenn es eine Epiphone/Gibson/Tokai/Greco/Orville/Burny usw. sein soll, empfehle ich den Gebrauchtkauf. Einfach den Verkäufer nach dem Gewicht fragen, fertig. Aber selbst mit weight relief: unter 4 Kilo ist eher selten. Wer eine leichte Gitarre will, sollte sich lieber eine SG anschauen, die sind konstruktionsbedingt leichter.
 
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  • #40
Hohner LP59 = 4,550 kg
 
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