Lieblings-Anfänger-Fehler

  • Ersteller Seven 11
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Die Schuld beim Equipment suchen. Man denkt kaufe ich dies oder jenes dann klappts bestimmt besser, aber selbst bei guten Amps gilt shit in -> shit out. Der Aberglaube hält sich bis man sich mal in ein 100 W Vollröhre Fullstack eingeklingt hat :D
Ist aber eine gute Ausrede, weiteres Equipment zu kaufen. ;-)
 
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Das glauben ja nicht nur Anfänger, dass sie mit mehr und teurerem Equipment auch besser werden. ;)
 
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Das wohl eher nicht. Kann sich aber duchaus positiv auf die Motivation auswirken. :)
 
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So kann man sich das auch schönreden :evil:
 
GAS ist aufjedenfall motivierend :D Sammeln ist doch auch irgendwie schön. Muss ich zugeben :D Würd da mal nicht der Geldbeutel immer mitreden wollen.

Ich gebe zu in seltenen Fällen wird ein Gitarren-/Ampwechsel die Qualität verbessern. Ich glaub die Fortgeschrittenen wissen insgeheim, was für sie spieltechnisch eine Verbesserung bringt und was nur Spaß am Hobby ist.
 
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Ich geb ja zu, ein Amp oder eine Gitarre, die einem besser liegen sind auf jeden Fall ein Motivationsschub. Gerade wenn man bis dahin nur auf "Anfänger"-Equipment gespielt hat. Da kann eine andere Gitarre oder vor allem ein anderer Amp schon allein soundmässig eine enorme Weiterentwicklung bedeuten.
Dieser bessere Sound führt dann natürlich in der Folge dazu, dass man auch lieber spielt und durch das öfter spielen auch besser wird.

Aber man sollte wissen wo man ansetzt - nicht jedes neue Stück Equipment bringt auch den gewünschten Aha-Effekt.
 
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Es gibt keine Anfängerfehler, sondern nur Erfahrungen, die möglichst jeder für sich selbst ausmachen muss.

Aus Erfahrung folgt Erkenntnis, nicht aus der Erfahrung Anderer...

Vielleicht folgt daraus ein genereller Fehler, sich nicht zu viel von Anderen erzählen zu lassen !
 
Es gibt keine Anfängerfehler, sondern nur Erfahrungen, die möglichst jeder für sich selbst ausmachen muss.
Diesen Ansatz halte ich schon für einen Fehler! Als Anfänger sollte man eben von den Erfahrungen der anderen profitieren. Es reicht ja, wenn das Rad einmal erfunden wird, das muss nicht jeder neu erfinden. Darum sag ich ganz klar (und ich war ja auch nicht frei davon): es gibt Anfängerfehler, einige werden sich auch gar nicht vermeiden lassen, andere kann man eben durch Unterricht/ zurückgreifen auf die Erfahrungen anderer verhindern.
 
year, 100 Marshall + Gibson Custum..... das fetzt

und dann noch jede Menge Tretminen die den Sound dermaßen verändern, dass man falsches spielen nicht mehr hört. Wer braucht da noch zu üben?

Kep on Rocking
 
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Diesen Ansatz halte ich schon für einen Fehler! Als Anfänger sollte man eben von den Erfahrungen der anderen profitieren. Es reicht ja, wenn das Rad einmal erfunden wird, das muss nicht jeder neu erfinden. Darum sag ich ganz klar (und ich war ja auch nicht frei davon): es gibt Anfängerfehler, einige werden sich auch gar nicht vermeiden lassen, andere kann man eben durch Unterricht/ zurückgreifen auf die Erfahrungen anderer verhindern.

Wo es keine Regeln gibt, gibt es keine Fehler. Es gibt einige Tipps, die einem das Ziel schneller nahebringen,
die einen Rückenschaden vermeiden oder es einen genauso macghen lassen wie es alle anderen auch machen,
doch, bis auf den Punkt der gesundheitlichen Beinträchtigung bei Minderjährigen, denn da wäre es fahrlässig
nichts zu tun, können alle Punkte so gut wie ohne Ausnahme stilprägend sein und den Musiker später von der Masse abheben lassen.

Hendrix spielte als linkshänder eine rechtshänder Gitarre, Kyuss spielten einen Bassamp und was
in elektronischer Musik für Fehler begangen wurden, die später stilprägend für ganze Musikrichtungen wurden ...

Fehler gibt es nicht, nur Wege !
 
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Also für mich gibts "Anfängerfehler", egal wie man das auseinanderdividiert oder umschreibt. So wie ich das Theme hier eben deute.
 
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Harley Benton? ZUM ÜBEN? Bist du dämlich?

Mir kommt nur Marshall ins Haus...:D
 
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Also für mich gibts "Anfängerfehler", egal wie man das auseinanderdividiert oder umschreibt. So wie ich das Theme hier eben deute.

Vor der Aktion ist es ein potenzieller Weg, danach ggf. ein Fehler. Ich sehe es auch so, dass es sowohl eine Frage der Perspektive, als auch der Interpretation ist und im Idealfall lernt man daraus.......
 
Fehler gibt es nicht, nur Wege !

Das finde ich einen guten Leitsatz. Wenn man ihn nicht für absolut wahr hält. Es gibt Wege, die ungünstiger sind, oder sogar Sackgassen. Und es gibt schon einen Konsens darüber, was "richtig" ist, was nicht heißt, dass man den Konsens nicht brechen darf. Aber zum Beispiel die ganze Spieltechnik am Instrument, da gibt es einfach Sachen, die ungünstig sind. Ebenso beim Sound. Wenn beim Bassisten die Töne alle irgendwo mitschwingen, der Gitarrist mit Fullstack ein Bass-Schieber ist und alle zusammen so ein lausiges Timing haben wie der Drummer, der Metronome für den Teufel hält, dann kommt eben für die allermeisten Musikrichtungen nichts raus, das Twäng macht.

Man kann nun sagen: Ja gut, dann machen wir was ohne Twäng, etwas gänzlich unvorbelastetes, eigenes. Willkommen im alten Krautrock, diese Idee ist nicht neu. Damals wurde auch nicht geübt, weil das die Kreativität verdirbt, so glaubten einige. Ja, man darf das machen. Die Ergebnisse waren zwischen furchtbar und ziemlich genial. Vielleicht gibt es heute auch nicht mehr die Dope-Sorten, die zu dieser Musik kompatibel sind. :evil:

Wenn man aber erst Mal nicht so recht den Plan hat, fängt man doch meist damit an, das nachspielen zu wollen, was man beim Hören gut findet. Und damit gibt es Standards und damit auch Fehler.

Ich selbst spiele immer wieder freie Musik in Sessions und in diesem Genre habe ich mir die Wörter "richtig" und "falsch" abgewöhnt und ersetzt durch "passend" und "weniger passend" – in Bezug auf das Gesamtgefüge, das sich da auf der Bühne dann aufbaut. (Oder auch nicht aufbaut, wenn das Experiment scheitert.)

Wenn man nun also Fehler macht und das Konzept von Fehlern beibehält, dann sollte man sich aber nicht darin verlieren. Das kenne ich von Menschen, die aus der Klassik kommen. Da gibt es welche, die richtig fies Angst vor Fehlern haben. Das lähmt, das ist nicht gut für die Seele. (Aber naheliegend in einer Leistungsgesellschaft, sie braucht es ja auch, dass jemand eben nicht gut ist, so wie er ist, sonst reißt er sich den Arsch nicht mehr auf.)
 
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Das glauben ja nicht nur Anfänger, dass sie mit mehr und teurerem Equipment auch besser werden. ;)
na ja - je nachdem. Ein Qualitätssprung kann auch disziplinieren. Manche Sachen über Distortionfarben und Dynamik habe ich eben erst gelernt, als ich Pedale hatte, die das auch abgebildet haben - und ein Puretone (oder Twin) erzieht schon mehr zum sauberen Spielen, als ein hochkomprimierter TMB oder gar ein HiGainer...
 

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