Hallöli,
ich schließe mich Dude und Punka im großen und ganzen an.
Der 60s P-Bass Pickup ist nun mal ein Humbucker - und das hört man nicht nur, weil es weniger brummt. Er klingt grundsätzlich erstmal "fett" und "rund" (wie auch bei Gitarren). Mein Fender Aerodyne ist ja auch aus Linde - und mit den richtigen Saiten fehlen da keine Höhen. Die Linde machts in der Tat schön "punchig".
Der 50s P-Bass Pickup hingene ist ein SingleCoil - und auch das hört man. Es klingt etwas "direkter" und "kantiger". Grob auch mit der Gitarre vergleichbar; allerings nicht so kantig wie bei einer Telecaster Gitarre. Der Linde Body dürfte auch hier prima kommen, da er die nötige Wärme gibt und den Klang etwas runder macht. Wie Dude bereits schrieb, fügt der OPMN aber auch wieder einiges an Knackigkeit hinzu.
Wegen der massiven Brücke und dem Holz des Body würfte der Squier nicht so knorrig sein wie ein Fender Preciion 51.
Dust Hill von ZZ Top ist ein riesiger 50s Preci Fan. Er spielt zwar seit über 30 Jahren speziell gefertigte Custom Bässe (in den 80ern waren es Charvel Bässe, meine ich), aber auch die haben einen OPMN und einen SingleCoil. Hör dir alte Aufnahmen von ZZ Top an (Alben "Tres Hombres", "Deguello" > Tush, Low Down in the Street, I thank you, Jesus just left Chicago), dann kannst Du dir ungefähr vorstellen wie der 50s Squier klingen könnte.
Das sind von meiner Seite aus ebenfalls alles Mutmaßungen, die sich aus Erfahrungen mit anderen Bässen ergeben.
Seitdem ich Bass spiele habe ich eher Probleme mit Gitarren Mechaniken.

Die Schaller Mechaniken auf meinem Rockinger Bass sind 24 Jahre alt und funktionieren wie am ersten Tag. Mag sein, dass man das in 25 Jahren nicht von den Squier Mechaniken behaupten kann. Aber die Mechaniken an meinem Squier Standard arbeiten prima! Da kann man nicht meckern. Die Squier Bässe haben bi auf wenige Ausnahmen alle offene Mechaniken. Das hat sich beim Bass wirklich bewährt.
Gruß
Andreas