Pickups für Les Paul

von JPage, 09.05.06.

  1. JPage

    JPage Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.05.06   #1
    Hallo!
    Ich hab das hier schonmal in diesem tollen Pickup-Beratungs-Sammelthread geschrieben, aber Antworten? Nöö... :rolleyes:

    Auf jeden Fall suche ich für meine Epiphone Les Paul Standard neue PUs, die normalen sind ja nicht schlecht, aber sie gefallen mir vom Klang her nicht (mehr) so.
    Es soll sehr (!) PAF-mäßig klingen, deshalb bin ich mal über Crazyparts auf Wolfetone-PUs gestoßen. Haben vielleicht ein paar Leute hier schonmal Erfahrungen mit denen gemacht? Wie klingen die im Vergleich zu einem PAF?
    Gibt es noch Alternativen? Ich hab gehört, die Harry Häussel-Dinger sollen auch ziemlich gut sein...

    Vielen Dank im Voraus...
    JP
     
  2. the flix

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    Erstellt: 09.05.06   #2
    Wenn´s PAF-Sound sein soll, warum nicht Gibson:
    http://www.musik-service.de/Gibson-Burstbucker-Pro-Neck-Nickel-prx395749649de.aspx
    http://www.musik-service.de/Gibson-Burstbucker-Pro-Bridge-Nickel-prx395749652de.aspx
    Wie sieht denn dein Budget aus und welche Optik ziehst du vor? Chromkappen, offen schwarz, offen zebra, offen weiß?
    In einer Paula dürfte sich auch der hier gut machen:
    http://www.musik-service.de/seymour-duncan-vintage-blues-humbucker-set-prx395752945de.aspx
    Gibt´s auch mit Kappen, musst du mal suchen.
     
  3. JPage

    JPage Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.05.06   #3
    Ähm jaaa... Burstbucker waren auch erst geplant, aber ich fand den Sound im Vergleich zu einem Original PAF doch etwas anders (Udo Pipper von Gitarre&Bass hat das mal verglichen). Wolfetone hab ich zwar noch nie gehört, aber angeblich (jaaa, ich weiß... :rolleyes: ) sollen das mit die besten Kopien sein. Außerdem wickelt der Typ von Hand, und nimmt PUs auch wieder zurück, wenn sie nicht gefallen...

    Budget: Maximal 280€ für ein Set
    Optik: Mit Kappen, was drunter ist, ist egal...

    Zu den Duncans: Die sind ja mal günstig!! Klang?
     
  4. the flix

    the flix Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 09.05.06   #4
    Heißt das, du hast sie gehört oder deine Meinung beruht nur auf dem Artikel?
    Mein Bruder(The Buzzsaw) hat eine am Hals in seiner Staggpaula. Klang? Schwer das isoliert von Amp usw. zu beurteilen, frag ihn am besten per PM, was ich so von ihm durch die Wand höre, klingt ziemlich gut. Aber die Version mit Kappen gibt´s glaube ich nicht im Set und ist auch teurer, so ~90€, wenn ich´s noch richtig weiß.
    Edit:Gefunden:https://www.thomann.de/de/seymour_duncan_sh1n_ncover_2c.htm
     
  5. j.konetzki

    j.konetzki Mod Emeritus Ex-Moderator

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    Erstellt: 09.05.06   #5
    PAF Authentisch? Jau ... :) dann versuchs mal mit einem SH-55 (Seth Lover von Duncan) Set. Dieser Pickup wurde in Zusammenarbeit mit Seth Lover (Entwickler des ersten Gibson Humbucker Pickups - der P.A.F.) und Duncan entwickelt - Sozusagen eine doch etwas arg verspätete Rühmung für diesen Menschen ;)

     
  6. JPage

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    Erstellt: 09.05.06   #6
    Überzeugend... Hab ihn mir mal angehört, und ich würd fast sagen, dass er nem PAF ebenbürtig ist, jedenfalls in besagter Gegenüberstellung von G&B...
    Trotzdem würd mich eure Meinung zu Wolfetone mal interessieren!

    MfG
    JP

    [EDIT: Ich seh grad, dass der scheinbar gesplittet ist, oder? Nicht schlecht, echt nicht schlecht!]
     
  7. j.konetzki

    j.konetzki Mod Emeritus Ex-Moderator

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    Erstellt: 09.05.06   #7
    Zu den Wolfetones kann ich Dir leider nichts sagen ... aber noch mal im Anschluss angemerkt zu den Burstbuckern und den Häussel Pickups ...

    Die Burstbucker sind schon sehr heiss für P.A.F. Pickups ... also wahrscheinlich nicht ganz das was Du suchst. Vom klang her versucht Gibson "Humbuckertypisch" einen anderen Weg zu gehen indem die Wicklungen der Beiden Spulen unterschiedlich ausfallen. Gibson verspricht sich und den Usern dadurch einen ganz besonderen Klang (Minimierung von Phasenauslöschungen etc.). Böse Zungen sagen: Die Dinger BRUMMEN!!! :eek:

    In Sachen Häusel befinde ich die Pickups zwar für gut, aber noch lange nicht für das Non-Plus-Ultra ... vor allem wenn es um die Preis- und Leistungsfrage geht! Abgesehen von der tonalen Qualität - auch bedingt durch den Wicklungswiederstand und die Rersonanzfrequenz - gibt es noch eine riesen Liste an Pickups von anderen Herstellern die ebenfalls eine ähnliches bis gleiches Klangbild liefert. Jedes Kind der verschiedenen Hersteller hat halt einen anderen Namen ;)

    Wenn Du offen für einen guten Tip in Sachen Custom Pickups bist ... dann kannst Du Dich ja mal beim Matze ( info@der-trashcontainer.de - www.der-trashcontainer.de ) vom Trashcontainer umhören. Die haben eine kleine Pickups Schmiede und fertigen in Handarbeit Kleinst-Serien und Custom Pickups. Die Preise sind gemessen an der Qualität der Pickups fast schon "lachhaft"... :) Schau Dich einfach mal hier auf dem Board nach Postings über "MGH Pickups" um. Es wurden schon einige Beiträge und auch schon das ein oder andere Review darüber verfasst ;)
     
  8. JPage

    JPage Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.05.06   #8
    Hab mir dazu mal den Review von Ray durchgelesen, hört sich auch sehr gut an! Ich hab auch zusätzlich mal Kontakt mit dem Wolfetone-Kerl aufgenommen, mal sehen was er mir so sagen kann.
    Aber die MGHs sind echt 'günstig', ich find leider kein günstigeres wort, ohne auf die 'billig'-Sparte zu rutschen... :rolleyes:
    Also mal sehen, es wird sich dann wahrscheinlich zwischen dem SD SH-55, einem MGH und einem Wolfetone entscheiden.
    Vielen Dank nochmal an alle!

    Bis dahin...
    JP
     
  9. the flix

    the flix Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 10.05.06   #9
    Kann man den typischen PAF-Sound denn überhaupt definieren? Ich dachte, die hätten alle ein bisschen anders geklungen, weil es durch das Handwickeln größere Tolleranzen die Regeln waren.
     
  10. JPage

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    Erstellt: 10.05.06   #10
    Deswegen sympathisier ich ja auch mit Wolfetones, weil die eben genauso wie ein alter P.A.F. gewickelt werden (von Hand, mit dem gleichen Draht, halt son bissl zufällig etc). Die Seymours sind natürlich von der Stange, das is aus meiner Sicht fast ein Minuspunkt. Aber die klingen auch wirklich nicht schlecht.
     
  11. DerOnkel

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    Erstellt: 10.05.06   #11
    Bevor Du einen PAF-Clone kaufst, erst Guitar-Letter II lesen! Der gesparte Betrag kommt dann auf mein Konto. ;)

    Ulf
     
  12. JPage

    JPage Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.05.06   #12
    Guitar-Letter? Was? Wie? Wo? :D

    [EDIT: OK, habs gesehn...]
     
  13. JPage

    JPage Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.05.06   #13
    Sehr schön, und auch sehr informativ, aber ich habe da (speziell in meinem Fall) zwei Einwände:
    1. Die PUs in meiner Gitte sind die Standartmodelle von Epiphone. Ich hab weder Ahnung vom Widerstand, von der Resonanzfrequenz, noch von der Resonanzspitze bei den Dingern. Ne Möglichkeit die durchzumessen hab ich ebenfalls nicht. Außerdem klingen die wirklich bescheiden...
    Also: PUs werden auf jeden Fall ausgetauscht, wobei mir die Wolfetones von allen am meisten zusagen. Das ist nunmal so. :D
    2. habe ich die Epi mit etwas Mühe mit neuen Potis (CTS, alle 500kOhm) und neuen Kondensatoren (Sprague Orange Drops, 0.022 µF) ausgestattet, das möchte ich nicht wieder ändern. Außerdem ist die Verschaltung wie in den alten Paulas aus den 50ern, was aus den PUs schon das letzte quäntchen Klang herauskitzelt (wenn ich mal dran denke, wie die vorher klang... :rolleyes: )

    Und irgendwie kann man mir nicht erzählen, dass man nen P.A.F. mit nem zusätzlichen Kondensator emulieren kann. Wo sind die fehlenden/zusätzlichen Windungen auf den Spulen? Wo ist der Alnico-Magnet (Epiphone-PUs mit Alnico? Nee...)? Wo ist die P.A.F.-Aura? :screwy::D

    Naja, vielen Dank trotzdem. Beim Lesen kann man da echt was lernen...
    Du bist nicht zufällig Physiklehrer? :D

    MfG
    JP
     
  14. DerOnkel

    DerOnkel HCA Elektronik Saiteninstrumente HCA

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    Erstellt: 10.05.06   #14
    Wird durch den Kondensator ersetzt. Ist aus Sicht der Funktion vollkommen identisch und läßt sich mathematisch nachweisen!

    Man kann mit jedem Magnetmaterial die Übertragungscharakteristik eines PAF erreichen, wenn man weiß, wie ein PU funktioniert (und das wissen tatsächlich die wenigsten). Also AlNiCo ist nicht notwendig! Und wie Du sicherlich gelesen hast, wurde bei Gibson sowohl AlNiCo II und AlNiCo V verwendet.
    Legende für dumme Musiker, mit zu großer Brieftasche! :D

    Vieleicht noch einmal alles sorgfältiger lesen? Die Antwort steht in Kapitel 8. ;) Nur soviel sei gesagt: Ich gehöre zu den Leuten, die wirklich wissen, wie ein PU funktioniert. Allerdings mag das manch einer nicht glauben, weil meine Aussagen nicht auf Hochglanzpapier gedruckt sind und keine tolle Namen tragen. :D

    Ulf
     
  15. ACY

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    Erstellt: 10.05.06   #15
    Hi!
    Denk mal über ein aktuelles Häussel Classic Set nach, Bridge in Alnico 2, und Hals Alnico 3! Ist ein oberamtlicher PAF-Style Sound!
    Grüsse, "ACY"
     
  16. DerOnkel

    DerOnkel HCA Elektronik Saiteninstrumente HCA

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    Erstellt: 10.05.06   #16
    Noch einer mit 'ner großen Brieftasche! Hihi! :D

    Was ist ein "PAF-Style Sound"?

    Ulf

    BTW: Wie schrieb ich vor knapp 20 Minuten an anderer Stelle?

     
  17. ACY

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    Erstellt: 10.05.06   #17
    Hi Ulf!
    Ich hatte schon mal das Vergnügen mit Herrn Lemme, und habe kein Interesse, nochmals so eine Diskussion zu führen!
    Ich akzeptiere, daß du technische Fachkompetenz besitzt, und viel über die ganzen meßbaren Zusammenhänge weißt.
    Ich möchte dich aber bitten, auch die Meinung derer zu akzeptieren, die sich kein Meßgerät auf den Tisch stellen, um einen PU zu beurteilen, und sich rein auf ihr Gehör und Gefühl verlassen bei der Auswahl eines PU´s. Dinge wie Dynamik, Obertonverhalten, Anschlag, etc., die beim Testen wargenommen werden, all diese Dinge machen einen PU aus.
    Daß du alle Leute die sich einen guten PU (die auch mal etwas teurer sind) kaufen wollen, für "dumm" hingestellen möchtest, halte ich für nicht in Ordnung, zumal auf keinem Blatt steht, in wie weit du "tatsächlich" einen PU beurteilen kannst. (du stellst dich aber so dar, wie wenn du allen anderen weit voraus wärst) Und damit meine ich nicht die gemessenen Daten. In wie weit dein spielerisches Können auf dem Instrument ausreicht, um PU´s und ihre Sounds beurteilen zu können kann ich auch nicht sagen.
    Leben, und leben lassen.
    Nette Grüsse, "ACY"
     
  18. JPage

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    Erstellt: 10.05.06   #18
    Mathematik: OK
    Mathematik bei Musikinstrumenten: Tut mir leid, aber Mathematik ist in manchen Fällen extrem realitätsfremd... find ich jedenfalls, mit der Erfahrung ausm Mathe-Unterricht...
    Trotzdem sehe ich zwischen nem Kondensator im E-Fach und 5 Wicklungen einen Unterschied: Die Wicklungen 'nehmen den Ton mit ab' (sry für die Ausdrucksweise ;) ) und der Kondensator hängt da und verändert das Frequenzspektrum.

    Ok, das wusste ich nicht, dann gehör ich aber immerhin zur Mehrheit :rolleyes:

    Deswegen diese beiden: :screwy::D
    Die Frage war nur ein Scherz...

    OK, habs gesehen... Ist besser als ein Physiklehrer :D
    Das mit dem Hochglanzpapier ist schon richtig. Auch wenn ich da relativ vorurteilsfrei bin (relativ!), hat ein Artikel in nem Fachblatt irgendwie mehr Gewicht...
    Aber ein Vorteil ists schon, dass man sich hier mit Leuten, die sich auskennen 'unterhalten' kann, das ist noch besser!

    MfG
    JP
     
  19. DerOnkel

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    Erstellt: 11.05.06   #19
    Was für eine Diskussion?
    Mit Helmuth Lemme kann man sehr gut diskutieren, wie ich aus eigener Erfahrung weiß!

    Danke!

    Damit habe ich grundsätzlich kein Problem, solange sie keinen Blödsinn verbreiten!

    BTW: Einen Tonabnehmer kauft man doch wohl hoffentlich nicht nach Gefühl! :screwy:

    Dazu fällt mir nur Loriot ein: "Das Ei ist zu hart..." "Vieleicht stimmt da ja was mit Deinem Gefühl nicht?" :D

    Gehör ist natürlich in Ordnung!

    Zitat Guitar-Letter II, Kapitel 2.4.2, letzter Absatz: Das letzte Wort in dieser Sache sollte sowieso unser Ohr "sprechen"...

    Wo hat ein Tonabnehmer eine Dynamik? Was bedeutet "Obertonverhalten"? Was hat der Anschlag der Saite mit dem Tonabnehmer zu tun? Sind das Dinge, die man nur beim Testen wahrnehmen kann? Kläre uns doch bitte darüber auf!

    Wo bitte habe ich das gemacht?

    Gegenfrage!

    Glaubst Du, daß man in diesem Board so einfach den Titel HCA bekommt?
    Wenn Du Dich mit meinen Publikationen zum Thema Gitarrenelektronik und meinen Beiträgen hier im Board auseinandergesetzt hast, dann weißt Du, wie meine Qualifikation und Kompetenzen aussehen, seit wann ich mich mit Elektronik beschäftige und seit wann ich aktiver Musiker bin. Auch ohne HCA sollte Deine Frage damit gegenstandslos sein, oder?

    Nun zu Deiner Qualifikation. Nach 15 Beiträgen in diesem Board kann man sich schlecht ein Bild von Dir machen. Du mußt uns da wohl noch ein bißchen helfen. Als Fachman in Sachen Gitarrenelektronik hast Du Dich bisher noch nicht geoutet. Aber was nicht ist...

    Die Frage nach dem "PAF-Style Sound"? steht übrigens noch aus...

    Weiter oben sind ja auch noch drei neue Fragen dazu gekommen. Du hast jetzt also ein wenig zu tun. ;)

    Tue ich das tatsächlich oder beschreibst Du hier eine Tatsache? Die Antwort darauf überlasse ich lieber anderen. ;)

    Reicht das? Alles weitere hatten wir ja schon abgehakt.

    Generell habe ich den Eindruck, als ob Du Dich ein wenig persönlich angegriffen fühlst, wobei ich die Begründung nicht so recht nachvollziehen kann. In der Sache indes geben Deine Argumente (bis jetzt) leider wenig her!

    Aber jetzt zurück zum Ersteller dieses Threads:

    Wenn man die Mathematik als Selbstzweck begreift, dann ja!
    Für mich ist die Mathematik ein Werkzeug, welches es ermöglicht, die Dinge, die ich sehen, hören und messen kann, in einen sinnvollen und erklärbaren Zusammenhang zu bringen.

    Bei all meinen Untersuchungen zum Thema Gitarre hat mich die Mathematik noch nie im Stich gelassen! Man muß halt wissen, wie man es macht und den gesamten Komplex mit den maßgeblichen Dingen betrachten. Wer die Dinge nur zur Hälfte verstanden hat, darf sich nicht über falsche Ergebnisse wundern und dafür dann auch noch das Werkzeug verantwortlich machen!! (Du böse Pistole! Darfst doch keinen Menschen...) :eek:

    Ja, die Wicklungen nehmen den Ton oder besser gesagt den Klang der Saitenschwingung ab. Das machen aber 5000 genau so wie 5500. Letztere sind dann nur etwas lauter.

    Darüber hinaus bilden die elektrischen Kennwerte des Tonabnehmers ein Tiefpaßfilter 2. Ordnung, welches maßgeblich den sogenannten "Klang" eines Tonabnehmers bestimmt. Hier ist nur der Verlauf wichtig, nicht durch welches "Bauelement" er verursacht wird.

    Ich habe zu diesem Thema schon diverse Beträge verfaßt. Von daher möchte ich hier nicht mehr ins Detail gehen. Schau Dir einfach ein paar meiner Beiträge an. (SuFu: User DerOnkel)

    Ulf
     
  20. ACY

    ACY Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.05.06   #20
    Moin Ulf!
    Wie gesagt, ich will nicht diskutieren, denn das führt zu nichts, da hier zwei Welten aufeinander treffen.

    Belassen wir´s damit, Grüsse: "ACY"
     
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