Plauderkasten Percussion

von derMArk, 20.11.10.

  1. sonicwarrior

    sonicwarrior R.I.P. sonicwarrior

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    Erstellt: 26.04.16   #381
    Hmm, also das Video schaut weniger interessant aus, weil nur typische Hang-Klänge gespielt wird, dafür braucht man doch kein elektronisches.
     
  2. Peacefrog

    Peacefrog Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.06.16   #382
    Diese Woche habe ich im Internet nach Djembes mit Kuhfellen geforscht.

    Ich verbinde sehr gerne Singen und Solis beim Trommeln. Beim Singen braucht man erdige Sounds
    und wenn man dann im gleichen Stück Solieren will, braucht man laute durchsetzungsstarke Sounds.

    Mein erster Versuch, ist nun durch Zufall entstanden und war direkt ein Volltreffer:
    Ich hab ein LP Conga Fell, das noch in meinem Keller schlummerte auf eine alte Meinl Headliner Djembe
    gespannt und all meine Schüler und ich waren sofort in den Klang verliebt.

    Es sind erdige leise Töne zu entlocken, sowie ein fundamentaler Bass und knackige Slaps und klare Opens.
    Alles in allem ähnlich einer Bougerabou nur lauter und mit etwas spitzeren Tönen.

    Der Hardware wird hierbei aber einiges abverlangt, weil man Sie echt hart spannen muss.

    Neben einem tollen Allround Solinstrument, kann man diese Djembe auch prima passend zum Congaset
    als z.B. eine 4. Conga stimmen. Dies nur mal als Anregung zwischendurch :-)

    LG Peace
     
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  3. k-stone

    k-stone Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.06.16   #383
    Ich finde Kalbsfell/Rindfell auf Djembe auch sehr sehr cool. Gerade, wenn es eine laute, und wohlklingende Djembe ist, kann man da klanglich nochmal richtig was rausholen. Leider bin ich bei traditionell gespannten Dembes auch schon derbe gescheitert beim Aufziehen von Rindfell. Ich kenne nichts übleres beim Fell aufziehen, als die Kombi Djembe mit Schnurspannung/Rind. Deshalb bin ich immer sehr ängstlich, wenn das ansteht. Ich will das erst wieder machen müssen, wenn ich endlich einen Djembe Spanntisch gebaut habe.
     
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  4. sonicwarrior

    sonicwarrior R.I.P. sonicwarrior

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    Erstellt: 25.06.16   #384
  5. sonicwarrior

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    Erstellt: 27.01.17   #385
    Ist ja mal wieder tote Hose hier. Gestern fing mein VHS Trommelkurs wieder an. Dieses Jahr früher als sonst und ich habe mich gewundert, dass ich trotz 1,5 Monate fast kompletter Spielpause so knackige Slaps hin bekommen habe und das auf einer Conga, nicht auf einer Quinto. Bei meiner Conga zu Hause habe ich bei den Slaps ziemliche Probleme, ich glaube die ist zu lasch gestimmt. Ans Stimmen habe ich mich bisher noch nicht ran getraut. :o

    Werden Trommeln mit Stimm-Mechaniken eigentlich vor dem Versand gelockert? Bei Gitarren wird das ja gerne gemacht, um Schäden durch die Saitenspannung beim Transport zu vermeiden. Meine anderen Trommeln haben nämlich auch noch die Werkstimmung.
     
  6. Lisa2

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    Erstellt: 27.01.17   #386
    Deine Frage kann ich nicht beantworten.
    Aber:
    Trommelfelle reagieren (je nach Material mal mehr mal weniger) auf Schwankungen von Temperatur und Luftfeuchtigkeit. Daher gehört das Lockern und wieder Stimmen von Trommelfellen für mich ganz selbstverständlich zur Pflege der Instrumente.
     
  7. sonicwarrior

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    Erstellt: 27.01.17   #387
    Wenn man es nicht übertreibt kann man da aber auch nichts mit kaputt machen, oder? Ich kenne es vom Schlagzeug, dass da empfohlen wird immer erstmal grob in Vierteldrehungen zu stimmen und dann eben mit dieser komischen Über-Kreuz-Technik, die ich mir nicht merken kann.
     
  8. rela

    rela Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.01.17   #388
    Was die Stimmung der "Congas" ab Händler quer durch die Bank betrifft ist so gut wie alles möglich, von materialschonender Entspannung bis knallhart. Beim Stimmen muss man sich nach einigen wichtigen Infos aus dem Netz nur einmal trauen. Ich stimme und entspanne meine Congas vor und nach jedem spielen. Dazu drehe ich die Muttern über Kreuz handfest. Danach mit dem Schraubenschlüssel immer um 1/8 Umdrehung, um Verzug zu vermeiden, bei den Spannhaken in der Runde (hierbei also nicht mehr über Kreuz), und gegen den Uhrzeigersinn. Entspannen ganz oder teilweise in umgekehrter Reihenfolge.
     
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  9. WilliamBasie

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    Erstellt: 27.01.17   #389
    ich gehöre zu den faulen Menschen... - ich hab in meinem ganzen Leben noch nie Congas oder Bongos entspannt (*), auch nie besondere Sorgfalt beim Transport walten lassen (viele Jahre hab ich den Congas einfach Pullover übergestüpt, die sowieso im Auto lagen und die Instrumente zum Transport einfach aufs Fell gestellt), erst in den letzten Jahren (in einem anderen Auto, mußte die liegend transportieren) kamen die Congas in Seesäcke und oben aufs Fell ein Sitzkissen.
    Hat mich auch nie gestört, wenn die Congas mal in einer kalten nacht im Auto blieben. Hab die auch nie klimatisiert.

    Ganz anders mit Djemben, die wurden schon immer in gepolstere Säcke eingepackt, zusätzlich doppelten Schutz auf die Felle. Immer drauf geachtet, daß die ähnlich klimatisiert waren.



    Ich habe in meinem Leben schon viele Congafelle gewechselt/aufgezogen, bei meinen eigenen aber höchstens einmal ganz am Anfang für höherwertige Qualität. Gerissen oder kaputtgespielt kam bei mir noch nie vor.
    Die meisten Reperaturfälle hatte aus dem Schulbetrieb durch falsche Handhabung oder Vandalismus.



    (*)Nachtrag:
    Es gibt eine Ausnahme !! Sorry, hab ich vorhin vergessen.
    Wenn ich auf der Bühne (warum auch immer) die Spannung erhöhen muß, dann schraub ich das vor dem Einpacken am Ende auch wieder auf Standard zurück.
     
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  10. k-stone

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    Erstellt: 27.01.17   #390
    Ich entspanne Congas vorm Transport und wenn ich nicht sicher bin, ob sich die Raumtemperatur (Edit---> oder die noch viel bösere Luftfeuchtigkeit <---/Edit} während meiner Abwesenheit signifikant ändert. Bongos sind bei mir nur beim Benutzen gespannt und werden nach Gig/Proben/Benutzung immer sofort entspannt.
     
  11. Lisa2

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    Erstellt: 27.01.17   #391
    Mal grundsätzlich zur Stimmtechnik.

    Die Überkreuztechnik sorgt richtig angewendet dafür, dass der Spannreifen nicht schief gezogen wird.
    Des weiteren sorgt diese Vorgehensweise in ganz kleinen Schritten dafür, dass man die Stimmhöhe des Fells besser ausgleichen und beobachten kann, sobald es an das Feintuning geht.
    Lege Dir ein Lineal auf das Trommelfell. Bei einer geradzahligen Anzahl von Stimmmechaniken hat jede Spannvorrichtung ein exaktes Gegenüber. Das Lineal soll die Linie dazwischen (könnte man auch Achse nennen) verdeutlichen. Du kannst auch eine Schnur oder ein Gummiband nehmen.
    Die Erhöhung der Spannung an einer Spannvorrichtung wirkt sich über die gesamte Länge der von Lineal oder Schnur angezeigten Verbindungslinie aus. Soll der Reifen waagerecht bleiben, muss der Zug an beiden Seiten in gleicher Weise erhöht werden. Das funktioniert am besten, wenn man auf beiden Seiten gleichzeitig (zweihändig) oder in kleinen Schritten abwechselnd spannt.

    Vor dem Stimmen tippe ich das Fell an jeder Spannvorrichtung direkt am Rahmen an.
    Dort, wo ich den dunkelsten Ton höre, beginne ich zu stimmen.

    Auch während des Stimmens tippe ich das Fell direkt am Rahmen an und horche auf den Ton.
    An den gegenüberliegenden Spannvorrichtungen geht er gleichzeitig hoch, auch wenn man nur an einer Seite dreht.
    Der neue Ton sollte nicht zu weit über den Nachbartönen liegen. Diese gehen ebenfalls hoch, nur nicht so stark.

    Zähle die Stimmvorrichtungen und teile sie durch 4. Das Ergebnis ist die (gegebenenfalls abzurundende) Zahl an Stimmvorrichtungen, die Du das Lineal weiterdrehst. Spanne die beiden Stimmvorrichtung ausgewogen an und horche auf die Veränderung der Tonhöhe an sämtlichen (!) Stimmvorrichtungen.

    Nun stimme an den verbleibenden bzw. übersprungenen Stimmvorrichtungen quasi "achsenweise" nach.

    Taste Dich auf diese Weise nach und nach an die gewünsche Stimmhöhe heran.
    Je öfter man das macht um so leichter und schneller gelingt das.

    Viel Erfolg!

    Lisa
     
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  12. WilliamBasie

    WilliamBasie Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.01.17   #392
    man muß da keine Wissenschaft draus machen... - wenn die Schrauben von Hand angelegt sind und der Ring gerade sitzt, dann fängt man bei einer Schraube an, nimmt die gegenüber (*), ruckt dann eine Schraube weiter und nimmt die gegenüber, ruckt eine Schraube weiter...

    (*) bei ungerader Anzahl gibts kein Gegenüber, dann muß halt nur drauf achten, daß man immer das gleiche Muster beibehält, dann gehts auch immer auf.
     
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  13. Klangone

    Klangone HCA Percussion HCA

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    Erstellt: 27.01.17   #393
    Congafelle über Kreuz stimmen ist eher Unfug.
    Und obwohl ich früher immer artig die Felle gespannt und nach dem Spielen wieder entspannt habe, bin ich heute ganz davon ab.
    Einmal gut gestimmt hält eine Conga ihre Stimmung und das ewige hoch und runter ist sogar eher schädlich für das Fell.
     
  14. WilliamBasie

    WilliamBasie Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.01.17   #394
    kommt auf die Übung/Routine an... - zum Nachstimmen mach ich das auch kreisrund mit meinem "Drehmomentschlüssel im Handgelenk" und kontrolliere mit den Ohren.

    Zum Neuaufziehen benutze ich auch die Über-Kreuz-Technik.
     
  15. Lisa2

    Lisa2 Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 27.01.17   #395
    Bei meinen mit Naturhäuten bespannten Djembes (keine Congas!) besorgen die Schwankungen der Luftfeuchtigkeit das Hoch und Runter ohne mein Zutun.
    Bei Trommeln mit Stimmmechanik kontrolliere ich, ob und wenn ja wie hoch die Fellspannung gestiegen ist und korrigiere bei Bedarf nach unten. Ich habe auch schon gesehen, dass Felle gerissen sind, wenn die Trommeln unsachgemäß (neben einer Heizung :rolleyes:) gelagert waren.
     
  16. Klangone

    Klangone HCA Percussion HCA

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    Erstellt: 27.01.17   #396
    Echt? Ich habe schon ca. 20 Conga-Felle aufgezogen und auch dabei immer die
    Rundum-Stimmweise angewendet.
    Beim Drumset über Kreuz.

    Das glaube ich gern, aber Congas sind nun mal die Dickhäuter unter dem Trommeln und nicht so empfindlich wie z. B. Djembes.
    Dabei werden beim Congastimmen dann aufgrund der Felldicke ja ziemliche Kräfte frei, von daher ist das
    meiner Meinung nach ein weiteres Argument für das Rundumstimmen. Aber das soll jede(r) selbst entscheiden.
     
  17. sonicwarrior

    sonicwarrior R.I.P. sonicwarrior

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    Erstellt: 03.03.17   #397
    Der Online Shop der Bongolei macht zu? Es bleibt anscheinend "nur" das Ladengeschäft:

    Sambapercussion(.de) ist ja auch weg. Gibt's dann nur noch Kalango und Mainstream?
     
  18. Jakari

    Jakari Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.03.17   #398
    Gibt schon noch bissel was, aber geht dann eher in Richtung "Ethno" Instrumente.

    Guckst Du hier zB: http://www.anklang-musikwelt.de/

    Gibt halt zuwenige, die rein Percussions spielen, naja.
     
  19. Annino

    Annino Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.03.17   #399
    Jetzt mal als Percussion-Unerfahrene: Was ist denn mit Afroton, Meinl und co? Also direkt den Herstellern? Die bieten doch zumindest ihre Kataloge auch im Internet an.
    Oder zählt Meinl zu Mainstream und Afroton zu Ethno? :nix:
     
  20. Jakari

    Jakari Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.03.17   #400
    Meinl ist halt "Massenware" (ich sag das OHNE Wertung, spiel selber Meinl), und Afroton ist halt recht "speziell" (ebenso wie Terra, oder earthsound usw).
    Die meisten Percussionisten spielen aber halt eher Conga, Bongo usw. also schon "Stil-entsprechend" (so wie ich sie kenne).
    Darboukas zB finde ich, klingen die klassischen, aus alten Handwerksbetrieben immernoch am besten, im Vergeich zu Meinl, Schlagwerk usw.

    Mir pers. ists aber schnuppe, ob ne Trommel o.ä nun von nem Grosshersteller ist, oder handgezwirbelt in Hatschimingistan... Solange sie so klingt wie ichs mir vorstelle is alles ok.
    Da kauf ich auch beim grossen T ein, ohne Gewissensbisse :-D
     
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