Preisleistungsverhältnis bei Gitarren

von Eraser17, 09.08.06.

  1. Eraser17

    Eraser17 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.08.06   #1
    Hi!

    Ich erläuter nochmal was ich genau damit meine und würde dann gerne ein paar Meinungen dazu hören.
    Also ich möchte wissen in wieweit der Sound von teureren Gitarren wirklich besser ist. Nicht falsch verstehen! Mir ist schon klar, dass man nen deutlichen Unterschied zwischen ner 100€ und ner 3000€ Gitarre hört aber mir geht es eben um das Preisleisuungsverhältnis. Hört z. B. jemand der kein besonders geschultes Gehör hat einen Unterschied zwischen einer 2000€ und ner 3000€ Gitarre oder macht das in dieser Preislage nicht mehr so den Unterschied? (wie gesagt keine totalen Experten sondern ganz "normale" Gitarristen). Und wie wärs mit dem Unterschied zwischen ner 600€ und ner 700€ Gitarre? Also ich würd halt gerne ungefähr die Preisgrenze wissen, ab der man bei ner Gitarre sagen würde der Sound is einfach richtig gut und man dann kaum noch nen Unterschied zu ner noch teureren Gitarre merken würde.
    Ich hoffe jetzt versteht man was ich meine und ich freue mich auf eure Meinungen.

    Gruß
    Eraser17
     
  2. Phoibos

    Phoibos Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.08.06   #2
    preisabweichungen von hundert euro kommen evtl wegen unterschiedliche produktionsweisen oder pickups oder hölzer, allerdings kann einem das billgere holz ja besser gefallen....man sollte wenn schongrößere differenzen betrachten.
    eine solceh preisgrenze gibt es, auch wegen verschiedenen geschmäckern...
    man sollte wenn schon einen vergleich zwischen ner epi und gibson lp wagen, da kann ich selbst aber nichts zu sagen.
    ich selbst hab zu hasue eine ca. 80 € gitarre ( strat) und eine 1000€ ( ibanez rg 2550 ) gitarre, die sich so total unterscheiden und sich deshalb ganz anders anhören...
    trotzdem kann ich in dem bsp sagen, dass sich die ibanez einfach viel besser anhört..

    Gruß Tobi
     
  3. Eraser17

    Eraser17 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.08.06   #3
    Jo das is mir alles schon klar. Ich will jetzt auch keine genaue Preisgrenze habe wo man dan sagen kann alles darunter is nich so doll und alles darüber is super gut.
    Ich überleg halt ob ich mir bald ne neue Gitarre zulege. Im Moment hab ich ne Fender Stratocaster die 470€ gekostet hat. Die klingt auch schon relativ gut. Aber ich hätte halt gerne auch noch mal was besseres. Und jetzt ist die Frage was es sich da für mich lohnt auszugeben. Ich kann schon ziemlich gut spielen und hab schon viele Gitarrensounds gehört und ich gehe jetzt einfach mal von ner neuen Stratocaster aus.
    Wenn jetzt z.B. doppelt so viel für ne neue Gitarre ausgeben würde wie für meine jeztige dann könnte man ja nich sagen:"Die klingt jetzt auch doppelt so gut!". Sowas ist ja Unsinn. Aber sie würd wahrscheinlich schon deutlich besser klingen. Aber wenn ich jetzt einiges mehr als 1000€ ausgeben würde, würde sich das dann für mich lohnen?(Also bin halt schon relativ gut aber natürlich auch kein profi). Würde das nochmal ne große Klangverbesserung bringen oder wäre der Unterschied eher gering und wirklich nur für profis interessant?
     
  4. Jonesy

    Jonesy Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.08.06   #4
    ja ich würd des mal so sagen....alles ab vielleicht 2000€ is evtl. nich mehr zu toppen. d.h. dass eine les paul standart nich viel anders (bzw. besser oder schlechter) klingt als ne custom. ab nem bestimmten preis wirken sich nur noch binding, finish, hardware, oder limitierung auf den preis aus, das sind alles faktoren die den sound nich beeinflussen. ich hoff ihr könnt des halbwegs nachvollziehn.

    also jetz konkret in deim fall würd ich sagen, des kannst nur du selbst beurteilen. geh in nen gitarrenladen und setz dich ma mit ner 1000€ gitarre hin und vergleich sie ma mit ner 500 oder 600€ klampfe, und dann musst du selbst entscheiden ob sich der höhere preis lohnt.

    greez
     
  5. LennyNero

    LennyNero HCA Gitarre: Racks & MIDI Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 09.08.06   #5
    "Besser" ist bei Klang so eine Sache, den dazu muesste im Grunde erstmal definiert werden was gut klingt, und was schlecht. Speziell bei FX kommt es da schonmal vor, das ein Low-Budget Produkt sich hoher Beliebtheit erfreut.


    Von einer teureren Gitarre kannst du halt bestimmte Sachen erwartet, die im Niedrigpreissegment nicht selbstverstaendlich sind.

    Nehmen wir da mal als Beispiel die Ibanez SZ-Modelle:

    Das geht los bei der Ibanez GSZ-120 CA fuer 245 Taler, dann zur Ibanez SZ-320 BK fuer knappe 430, zur Ibanez SZ-520 FMTKS mit etwas ueber 500 und dann hoch zur Ibanez SZ-2020 FMTKF feur knapp 1150 und schliesslich die Ibanez SZ-4020 FMNTF fuer fast 1300.
    (keine SZ720 im Angebot :) )

    Grundsaetzlich erstmal die gleiche Gitarre, und wenn es ganz schraeg laeuft mag die GSZ diejenige sein die Subjektiv am besten klingt, aber das hilft dir nicht wirklcih weiter....


    Schauen wir uns eben an, worin sich die Modelle unterscheiden, bzw. reduzieren wir das mal aufs wesentliche:

    • Korpus- und Deckenholz
    • Hals
    • Mechaniken
    • Bruecke
    • Tonabnehmer

    Korpus- und Deckenholz
    Bei allen wird "Mahagoni" als Holz angegeben, ab der SZ320 eine Ahorndecke. Du kannst dabei davon ausgehen, das bei der SZ4020 sicherlich hochwertigeres Mahagoni verwendet wird... im Optimalfall bedeutet das ein besseres Schwingungsverhalten, die Gitarre haette dadurch einen volleren Klang.... wenn Holz nicht so ein gemeiner Werkstoff waere, den du wirst niemals 2 Stuecke finden die gleich gewachsen sind :). Allerdings wird das Holz fuer die Prestige wohl laenger abgelagert sein, bzw. es werden keine Reststuecke verwendet (da kann man sich bei den guenstigeren Modellen nicht sicher sein). Auch die Anzahl der Korpusteile kann variieren, wobei mehr Teile nicht automatisch schlechter bedeutet (da spielt auch die Verarbeitung eine Rolle).

    Schauen wir uns die Ahorndecken an: bei der SZ320 ist sie noch deckend lackiert (erst mit der Sunburst kam eine Durchsichtige Lackierung in die 320er Serie), das Holz der 520 ist eindeutig schoener anzusehen. Das bringt klanglich nichts, sieht aber geiler aus... und eine geflamte Decke ist halt teurer.

    Hals
    Zunaechst auch hier wieder unterschiede im Material, die sich dann auch eim Preis niederschlagen. Auch die Bauweise unterscheidet sich, bei der 4020 hast du z.B. einen Hals, der quasi durch den ganzen Korpus geht, besser kann man im Grunde Korpus und Hals nicht mehr verbinden.... wobei... besser sich halt beim Klang nicht wirklich messen laesst.
    Was man bei einer teureren Gitarre nciht erwarten sollte, sind sog. Deadspots auf dem Hals. Das sind Toene, die einfach nicht lange ausklingen, quasi sofort absterben... eine wirkliche Garantie das sie bei einer teuren Gitarre nicht vorkommen gibt es aber nicht (umgekehrt kannst du auch bei einer billigen Gitarre ein Modell ohne Deadspot erwischen).
    Auch hier ergeben sich Preisunterschiede teilweise nur aus der Optik... aber auch die Qualitaet der Buende (denn auch da gibt es billiges und hochwertiges, egal ob Medium oder Large) spielt herein. Die 2020 und die 4020 werden sich da nicht so dramatisch unterscheiden.



    Mechaniken
    Auch hier wirst du zwischen der 4020 und der 2020 wenig Unterschiede haben... du kannst aber klar davon ausgehen, das die Tuner an diesen Gitarren ihren Job besser machen, als die an der GSZ120... d.h. du wirst an der 120 mehr nachstimmen muessen (das haengt nicht unbedingt alleine an den Tunern, auch die Verarbeitung und das Material des Sattels spielt da eine Rolle).

    Bruecke
    Genau wie die Tuner und der Sattel... hier werden die Saiten gehalten, hier werden die Schwingungen unterstuetzt oder gebremst. Auch wenn die Namen der einzelnen Bruecken (Gibralta irgerndwas) recht aehnlich sind, verstecken sich doch qualitative Unterschiede dahinter (idR festeres Material bei den teureren Modellen).

    Tonabnehmer
    Waehrend man bei Holz und sonstiger Hardware ganz klare qualitative Unterschiede feststellen kann (eine gute Bridge wird laenger leben als ein billiges Modell), gibt es zwar auch bei den PUs unterschiede (ordentlich vergossen, Feedbackanfaelligkeit), aber im Grunde kann man nicht sagen der eine klingt besser als der andere. Vielmehr wird es eher so sein, dass die Seymour Duncans eher dem ueblichen gewuenschten Klang entsprechen als die Stock-PUs... wenn jemandem der Stock PU besser gefaellt... auch gut :)



    Was bedeutet das fuer deine Frage?
    Klanglich besser laesst sich im Grunde zu schwer definieren, bzw. eigentlich nicht beantworten: du kannst je teurer eine GItarre ist im Grunde zunaechst besseres Material und bessere Verarbeitung erwarten, die einmal der Optik zu Gute kommen (und keine bzw. wenig Auswirkung auf den Klang haben) oder aber der Ausdauer des Materials. Waehrend die Unterschiede im niedrigen Preissegment da teilweise dramatisch sein koennen, werden die im oberen Preissegemnt immer marginaler (das gilt im Grunde ueberall.... wenn 90% Qualitaet dich 100% kosten, wirst fuer 99% Qualitaet schon 200% bezahlen muessen).
     
  6. jam-jam

    jam-jam Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.08.06   #6
    Gebe Lenny volkommen Recht.
    Den Klang muss man selber mögen und spielen wollen. So kann es sein, dass eine 80 € Gitarre wirklich gut für deine Musik klingt und es einfach gefällt.
    Nur die Verarbeitung leidet bei billig Gitarren oft und dann hat man eventuell nicht so lange seine Freude daran wie bei einer Teuren, da alles nicht sooo gut verbaut wurde. Dazu hat Lenny aber schon genug geschrieben;)

    Am besten rein in den Gitarrenladen und austesten!!!!
    Wenn du wirklich gut spielen kannst, dann kansste auch aus einer billigeren Gitte was rausholen.
     
  7. Darthie

    Darthie Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.08.06   #7
    Hi,
    sorry, aber solche statements halte ich persönlich für Voodoo.
    Was mir selbst aufgefallen ist, sind Unterschiede in der Verarbeitung, die nicht unbedingt Auswirkungen auf den Klang haben. Beispiel:

    Billiggitarre - Madenschrauben am Tremolo nach rd. 12 Monaten verrostet.
    Gibson - Hardware glänzt wie am ersten Tag. Und das bei gleicher Pflege.

    Billiggitarre - Kratziges Bundstäbchenmaterial, nicht sehr haltbar.
    Gibson - Smoothe, haltbare Bundstäbchen.

    Und so weiter, und so fort.
    Klar unterschieden sich Gitarren im Klang. Aber wenn Du bestimmte Klänge gerne magst, kann die Billiggitarre besser klingen als eine teure. Das ist immer rein subjektiv. Noch ein Beispiel:
    PUs auf der Billiggitarre - Der HB am Steg drückt echt gut, leider sind B- und hohe E-Saite leiser als die anderen. So lange ich mich also im Bassbereich bewege und den Diskant auslasse (Rhythmusgitarre mit Powerchords), klingt die teilweise echt super. Nur mal so als Denkanstoß.
     
  8. mike5

    mike5 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.08.06   #8
    ob man immer hört, das eine gitarre billig oder teuer war, möchte ich bezweifeln.
    wenn man darauf spielt merkt man schon eher unterschiede. eine preisgrenze wird dir aber keiner sagen können. schließlich ist gerade der klang eines instruments geschmacksache. das beste wird es immer noch sein, das du einfach verschiedene gitarren antestest. meiner meinung nach kann man mit gitarren so um die 1000 euro eigentlich schon nichts mehr falsch machen. ich persönlich bin mit meiner 400€ ibanez aber auch schon recht zufrieden. hab aber auch schon auf einer esp custom (preis ca. 3000€) gespielt. diese spielt sich um einiges besser und klingt auch noch hammer....
     
  9. LesterW.Polfus

    LesterW.Polfus Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.08.06   #9

    hmmm... das stimmt voll und ganz: bei meiner Stagg fühlen sich die bünde an wie schleifblöcke und bei meiner gibson lp haben sie zwar jetzt schon(nach nem halben jahr) dellen und sind ein wenig abgespielt aber sie sind extrem klatt und weich.

    Gruß Lester

    PS: die Stagg fällt jetzt grad nach 2 jahren auseinander... (so viel zu qualität der billigprodukte)-> der Tremoloarm ist abgebrochen die schrauben zur seitenhöhenverstellung am tremolo funktionieren nicht mehr, man darf sie nach 3 min spielen neu stimmen( die gibson stimme ich wenn ich irgendwie den raum bzw. das haus wechsle sonst gar nicht) ausserdem haben die singlecoils überhaupt keinen druck d.h. man kann den anp voll aufreissen und es kommt einfach keine power heraus...aber jetzt möchte ich mal aufhören...
     
  10. Threep

    Threep Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.08.06   #10
    Laut deiner Argumentation weiß ich nicht, welche gitarre das bessere Preisleistungsverhältnis haben soll;)

    Die 200€ Stagg, die 2 Jahre voll gehoben hat und dir in deinen Anfängen alles verziehen hat,
    oder die 1500€+ Gibson, die nach einem HALBEN JAHR Dellen an den Bünden hat ??

    Es sollte doch klar sein, dass die PUs und Co der Stagg nicht so dolle sind für 200€..

    Vergleich doch bitte nicht Kiwis mit Grapefruits.....

    Wenn man die Stagg gut gepflegt hätte, hättest du evt. diese Probleme nun noch nicht so stark..:great:
     
  11. mike5

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    Erstellt: 11.08.06   #11
    wie bzw. mit was spielst du denn auf deiner gibson?
    bei meiner ibanez sind nach 1 1/2 jahren die bundstäbchen noch wie am ersten tag.
    und diese gitarre hat nur 400 euro gekostet. sind nun die gibson's so schlecht verarbeitet, das material so mindere qualität oder quälst du deine gitarre so?
     
  12. Schwarzblut

    Schwarzblut Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.08.06   #12
    naja man merkt bei der abnutztung schon nen unterschied ob des nu dicke stainless steel saiten sind oder dünne mit nickel umwickelte vll leigts daran
     
  13. mike5

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    Erstellt: 11.08.06   #13
    aber doch nicht nach einem halben jahr, oder?
    wenn die bundstäbe nach nem halben jahr deutlich erkennbare dellen hat, wie schauen die dann nach 3 jahren aus?
     
  14. Threep

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    Erstellt: 11.08.06   #14
    So sehe ich das auch..wenn sogar diese weichen Fendercustombünde länger halten...entweder sind die Angaben nicht ganz korrekt von dem netten Lester, oder er spielt mit Stahlkappen auf den Fingernägeln;)
     
  15. SkaRnickel

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    Erstellt: 11.08.06   #15
    Das man den Unterschied zwischen billig und "teuer" hören kann halte ich nicht für ein Gerücht. Ich haber zum einen meine erste Gitarre, eine Epiphone SG und eine neu dazu gekommene, eine Conrad Les Paul Kopie einmal vergleichen. Die Conrad Kopie (Sperrholz) klingt..substanzlos, absolut basslos und..total steril. Vor, wie nach dem Tonabnehmerwechsel. Und eine RG350 von Ibanez klingt wiederum besser als meine Epiphone, da ist dann noch ein Tacken mehr Biss dahinter. Wobei man sagen kann, die Ibanez klingt ANDERS, aber die Konrad Kopie hört sich wirklich einfach billiger an.
     
  16. Flok1986

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    Erstellt: 11.08.06   #16
    Ich habe mir jetzt nicht alles durchgelesen was meine vorschreiber alles so von sich ließen.
    Ich wollte nur mal in den Raum werfen, dass ich fest davon überzeugt bin (Mein Gitarrenlehrer übringends auch) Gitarren von Gibson und Co alleine wegen dem Namen "Gibson" usw, schon ein paar hundert Euro teurer sind. Ich habe z.B. eine Yamaha Pacifica 120s. (220€, Die mit zwei Humbuckern) Ich fand die beim testen im Musikladen schöner klingend als eine 600€ Gitarre von ESP oder ich glaube es war Ibanez, naja egal.

    Gruß
     
  17. jesses

    jesses Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.08.06   #17
    Ne Gitarre über 2000 Euro nehm ich nich mehr in die Hand, sondern stell sie in die Vitrine - soviel zu P/L Verhältnis teurer Gitarren..
     
  18. PopeOnDope

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    Erstellt: 13.08.06   #18
    hehe - gut gesagt!

    ich hab meine alte ibanez rg370 kuerzlich wieder in dienst gestellt und dabei ist mir eingefallen, dass die mittlerweile 13 jahre auf m buckel hat!! die hat ziemlich viel aushalten muessen, hat mir alles verziehen..

    das einzige prob war die bundreinheit und die stimmstabilität..
    war damals recht teuer und haelt und haelt und haelt..
    mal kucken, wie meine epi lp std nach 13 jahren ausschaut..

    ich denke, fuer viele hobby-gitarristen klingt die gitarre mit dem "besseren" namen besser als ne low-budget gitarre - voellig unabhaengig von dem sound..
    irgendwer nannte das voodoo - dem schliesse ich mich an. wenn man den "pepsi-test" mit gitarren machen koennte, wuerden einige sicher ueberrascht sein..
     
  19. mike5

    mike5 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.08.06   #19
    jetzt müßte man natürlich erst einmal definieren, was "billig" und was "teuer" ist.
    zugegeben, den unterschied zwischen einer 80€ und einer 2000€ teuren gitarre dürfte man schon hören können. meine ibanez gehört, meines erachtens, mit einem preis von 400€ zu den billigen gitarren. diese klingt aber sehr geil. und ich glaube nicht, das du am klang hörst, wie billig oder teuer sie war. hab aber auch schon auf einer 200€-yamaha gespielt, die auch einen sehr ordentlichen sound hatte.
    bei vielen gitarren liegt der hohe preis auch mit am namen. z.b. gibson. dieser hersteller baut sicherlich gute gitarren. allerdings lässt er sich diesen namen auch gut bezahlen.
     
  20. SkaRnickel

    SkaRnickel Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.08.06   #20
    Ok, dann drücke ich es jetzt anders aus: Zwischen billigst und einigermaßen normalem Preis. Eine conrad Sperrholz Kopie zähle ich ja zu billigst, und eine Epiphone SG 400 mit 300€ ist ja nicht gerade billigst, aber auch noch günstig..
     
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